Ja genau. Die Isolierung vom Kabel ist hier wirklich offen. Ich hätte hier so eine Flüssigisolierung aus China die ich mir aus Interesse mal bestellt, aber nie benutzt habe. Ist dafür um Kabel nachträglich zu isolieren. Ich habe jetzt aber einfach fertige Schrumpfschläuche mit einer dünnen Schicht Heißkleber im inneren benutzt. Damit bekommt man solche Sachen relativ Wasserdicht. Aber war nur zum testen, auf dauer kommt lieber ein neuer rein.
Auf jeden Fall schonmal sehr interessant, dass die Ursache wohl jetzt recht klar ist: Isolierung NTC-Kabel defekt > keine galvanische Trennung der Elektronik, die dann gegen PE 110V hat > deutliche Ströme fließen dann bei Feuchtigkeit beim Kühlen > Widerstände brennen durch.
Und die Chance ist recht groß, dass recht schnell reparieren zu können.
Das Witzige ist, das dieser Vorschlag "aus dem falschen Grund" vollkommen unerwartete Ergebnisse gebracht hätte.
Im Gesamtbild ist das eine erfolgreiche Fehlersuche, die sich viel zu spät von "zielgerichteter" Analyse der Platine entfernt hat.
Natürlich ist es hinterher immer leicht.
Daher alle Achtung für den Erfolg!
Hauptsache Fehler gefunden und behoben und das auch noch für wenig Geld ![]()
Für mich auch wichtig, da ich 5 ATXDs verbaut habe…
Der Sensor ist jetzt verbaut und liefert eine valide Temperatur (fast gleich mit Raumtemperatur):


Soweit scheint die Reparatur also wirklich geglückt. Die Anlage läuft wieder. Die Sensoren haben etwa 5€ pro Stück gekostet und die Widerstände sind Cent-Artikel. Also kann man hier durchaus sehr günstig wegkommen. Die Frage ist natürlich ob das immer so glimpflich ausgeht.
Musst mal noch einen zweiten Wert bei z.B. 40 Grad prüfen oder 0 Grad. Das eine ist ja der Wert bei einer Temperatur, das andere ist die Steigung, die über den B-Wert kommt.
0 Grad ginge ja leicht über Eiswasser.
Ich gehe davon aus, dass der Sensor dem angegebenen B wert von 3950 entspricht. Ich könnte ihn ausgebaut natürlich testen, aber das sagt mir leider nichts über die Interpretation des MC aus.
Könntest ein Thermometer mit externem Sensor direkt neben den Sensor klemmen und mit Faikout-Wert vergleichen.
Klemm ein poti 50 kohm als ntc ein.
Stell es ein, dass null grad angezeigt wird.
Bau das poti ohne verstellen aus.
Miss den Widerstand.
Hallo zusammen,
und danke für die aufschlussreiche Arbeit.
also mein Radio Fernsehtechniker sagt er ist zu lange aus der Materie und traut es sich nicht zu SMD Widerstände zu löten. Bei mir ist es vermutlich der R903 Ist: 1560 Ohm soll 15 kOhm. Der R904 hat 936 statt 1kOhm das liegt vermutlich in der Toleranz. könnt Ihr mir bitte sagen wo man sowas löten kann. Raum Ulm - Heidenheim. Danke
Vielleicht in einem Repaircafe.
Hast du denn selber schon mal gelötet? Wenn du 1 Stunde übst, sollte das kein Problem darstellen.
ja, aber noch nie so fein, immer nur arduino oä. normale widerstände etc. nie so fein mit Lupe, denke aber bevor ich ein IG kaufe oder eine Platine (keine Bezahlbare gefunden bisher), würde ich es versuchen welches Werkzeug würdet ihr empfehlen habe eine normale Weller Lötstation würde aber feine Spitzen benötigen.
Mit Repaircafe habe ich noch keine Erfahrung wäre aber ein Versuch wert. Nach was sollte man da schauen, habe bisher nur für Waschmaschinen, PC und "Grobgeräte" wie Bügeleisen gefunden möchte nichts unterstellen war aber nicht gerade SMD Generation.
Prima, wenn du schon Löterfahrungen und eine Weller Station hast. Es reicht eine recht grobe Rundspitze. Sowas hier in der Art:
Lötzinn am besten 0,5mm bleifrei mit 3-4 % Silberanteil. Ich nutze am liebsten welches von Felder.
Spitze muss regelmäßig gesäubert werden, darf nicht verkrustet sein. Schwamm oder Messingspan.
Entlöten:
- Halte die Lötspitze schrägt, so dass du möglichst beide Kontakte das Widerstandes erwischst und dann ordentlich Lötzinn angeben und Spitze etwas bewegen, so dass beide Anschlüsse gleichzeitig warm werden.
- Der Widerstand sollte sich so nach 1-2 Sekunden gelöst haben und an der Lötspitze kleben. Kannst du abschütteln, also einmal mit der Hand auf die Tischplatte hauen, in der du den Lötkolben hälst.
Lötflächen neu vorbereiten
- Hier geht es darum, überflüssiges Lötzinn zu entfernen. Das geht paradoxerweise, in dem man Lötzinn angibt, hat was mit dem Flussmittel zu tun.
- Also Lötspitze dranhalten, etwas Lötzinn gleichzeitig zugeben und wischend über den Kontakt gehen. Ziel ist, dass nur noch wenig Lötzinn drauf ist, also nur dünn verzinnt.
- So beide Kontaktflächen säubern.
- Nie zu lange drauf rumprutzeln. Immer nur 1-2 s und falls es nichts geworden ist, erstmal 30s warten.
Auflöten
- Widerstand mit dünner Pinzette in Position halten, etwas Lötzinn auf die Spitze und dann zügig eine Seite anlöten.
- Mit Pinzette prüfen, ob wirklich schon angelötet ist.
- Dann andere Seite so löten, dass du Spitze und Lötzinn gleichzeitig kurz dranhälst.
- Erste Seite nach kurzer Wartezeit nochmal genauso nachlöten.
- Ergebnis kontrollieren mit Lupe, beide Seiten müssen gut verlaufen sein. Etwas zu viel Lötzinn, so dass die Lötstelle eher konvex als konkav ist, ist unproblematisch.
Und smd Flussmittel verwenden.
Hm. Besser nicht.
Oliver
Schonmal gemacht?
Denke du hast recht, werde mal weitersuchen ob ich jemanden finde der das mit mir macht und erst bevor ich eine neue bestelle oder ggf. ein neues IG würde ich es versuchen.
Denke 0402 ist für mich ungeübt dann doch etwas heftig. aber demnächst würde ich die Anlage wieder zum heizen benötigen, von daher muss ich jetzt
gelötet ja, aber kein SMD, leider
Ich habe auch das erste mal SMD gelötet mit der Platine. Gekauft habe ich dazu eine günstige (50€) Heißluftstation, ein Set 0402-Widerstände, eine Flussmittelspritze, Lötzinnpaste in der Spritze und ein Übungsset für SMD mit 0402 drauf. Damit habe ich erst geübt und das hat dann direkt ausreichend funktioniert (ein paar youtube-videos helfen). Danach habe ich mich an die Platine der Klima gesetzt und das lief auch.
Geht wohl auch alles mit dem Kolben, aber mit der Heißluftstation hat das bei mir jetzt problemlos geklappt.
Eine Pinzette und Lupe sind definitiv hilfreich ![]()
Ein kleiner Kleber Punkt ist auch oft hilfreich.
Elektrostatik Grundsätze ESD beachten.