Das hatten wir hier ja ganz am Anfang des Themas diskutiert, und deswegen fand ich auch das Gesamte viel zu reißerisch. Die Wahrscheinlichkeit für alle diese Dinge ist so gering, es müssen MEHRERE Parameter fehlerbehaftet sein.
Genausogut könnte ich das Szenario für einen Holzofen erzeugen:
Holzofen läuft mit einer Pumpe um das Wasser in den Puffer zu laden. Strom fällt aus. Wasser verbleibt im Holzkessel und dehnt sich aus. Das verbaute Sicherheitsventil spült nun nicht mit kaltem Wasser das Heizregister im Kessel aus, sondern ist kaputt. Folge: Der Holzkessel explodiert. Und nun?
Es gibt also bei allen Heizungsarten die Möglichkeit, dass was passiert. Aber wird das so tendenziell auch in den Medien verbreitet?
man kann vorkehrungen treffen Wärmepumpe abschalten und Händisch entleeren wenn man ja solange Urlaub plant dann sollte das einfrieren der WP das geringste problem sein.
Warte, einen hab ich noch:
Automatische Bewässerung, die Pumpe zieht nen Lurch durch, Pumpe verstopft, fängt an zu brennen, im Keller, keiner merkt es, Holzfaserdämmplatten brennen, Haus kokelt ab.
Tja, hätte man mal lieber einen Vorfilter eingebaut! Ha.
Das Spiel kann man unendlich treiben.
Und da muss man überlegen, welche Gefahr größer ist. Eine Split-Klima mit 200ml Propan könnte auch gefährlich sein wenn die Tür zu ist und im Winter ein Teelicht angezündet wird….
Mitlerweile ist es anscheinend in typisch Deutsch, für alles und alle eventualitäten eine Garantie zubekommen, dabei gilt ein ganz einfacher Grundsatz, ein jeder ist für sein Handeln und Tun verantwortlich, somt ist alles abgeklärt, und wenn der Strom ausfällt ist das halt so, dann muss man halt seinen Hintern bewegen und den Rest so fit machen wie es einem genügen tut.
Ich für meinen Teil habe 2 Ablass Hähne fertig, sollte der Stromausfallen hbe ich mit einem grossen Akku vorgesorgt, und ich muss nicht mit der Wp heizen ich kann mitder WP Heizen, weil ich eben nicht meinen teuren Holzkessel raus geschmissen habe, das ist men Backup, der braucht kaum trom dafür Holz ( ein kleines bisschen so für 4 Wochen hab ich immer auf Lager) und selbst wenn länger der STrom Ausfällt kann ich mich mit der PV locker überwasser halten.
Das ist Eigenvorsorge , und oh Wunder alles ohne Garantie, den die gibt es bei uns nicht den der Grundsatz lautet………………………………………… genau, ich bin für die Wrtung und das zuverlässige arbeiten der komponenten verantwortlich und nicht irgend ein Heizungsmonteur oder Elektriker, ich bin dafür verantwortlich das ich für den schlimmsten Fall genug Holz habe und auch was zu Essen, ich verlasse mich da auf niemanden ausser auf mich selbst.
Und es gibt mir auh Recht schon 2 x durfte ich in der nachtbarschafft mit Strom aushelfen die Standen d mit er 50 Meter Trommel un fragten nach Hilfe, und es wurde geholfen.
Dafür wurde ich mit kostenlosen Brennholz versorgt so ist es gelebte Gemeinschaft.
Aber ich schweife ab, und die Wärmepumpe explodiert ja dann nur auch wenn R290 drin ist so wieviele haben den nun eine R290 verbaut? sind den diese auch Richtig aufgestellt? und wen ich mir mene billige Ferolli anschaue ist die simpel aufgebut der entlüfter vom EHeizstab ist an der höchsten stelle sollte also klimaanlagengas in den Wasserkreislauf gelangen verschwindet es über den Entlüftertopf in die Umwelt und dann gefriert die Hölle ähh der Wärmetauscher zu da macht nichts wenn er da schon defekt ist.
Eine Frage die für mich noch unklar ist, helfen die auch im Video erwähnten Frostschutzventile / Sollbruchstellen wirklich?
Für mich klang es so, als ob trotz diesen Ventilen gerade im kritischen Wärmetauscher immer noch Wasser verbleibt - welches man nur durch ausblasen mit Druckluft heraus bekommt.
Ja eh. Aber wenn die WP unterm Eisberg liegt schaust halt nach (außer vielleicht bei automatischem Start nach Stromausfall). Wenigstens gehts Haus nit in Trümmer.
Gerät kaputt kannst nur vermeiden bei split oder Solekreis.
Die nutzen gleich die Gelegenheit, die Wartung hochzuhängen. Zitat: "Die Ergebnisse unterstreichen zudem die Bedeutung regelmäßiger Wartung. Gut gepflegte Anlagen zeigten ein geringeres Schadensrisiko. "
Ich kann da überhaupt keinen Zusammenhang zwischen Wartung und Schadensfreiheit bei diesem Ereignis erkennen. Man muss halt handeln, wenn so ein Fall eintritt, und zwar zügig. Wer das nicht macht, hat einen Schaden, egal ob gewartet wurde oder nicht. Und wer automatische Ablassventile hat, die sind doch denke ich wartungsfrei.
Fast nichts ist wartungsfrei. Wir warten auch kaum Elektrogeräte. Theoretisch gehört das aber gemacht. Sicherheitsventile müssen bei jeder Heizung ab und an mal getestet werden. LSS und FI betätigt werden. Nur macht das kaum einer. Wie man ein automatisches Ventil testen kann, gute Frage.
Richtig, Wartung bei Wärmepumpen? Wozu? Das Einzige was ich, und das ist genau der Grund warum man Messungen wie beispielsweise Strom- und Temperaturmessungen durchführen sollte ist, dass das Gas durch irgend eine Undichtigkeit oder Gummidichtung ausgetreten ist und man nachfüllen musste. Wenn man also misst wie hoch die Leistungsaufnahme ist, und die Außentemperatur, und das über Jahre, und dann stellt man fest: Oh, selbe Außentemperatur, selbe Luftfeuchte, anderer Verbrauch, komisch, sind ja 10%. Naja lass ich noch. Dann das nächste Jahr 20%. Da kann man schonmal handeln.
Innenfilter reinigen bei Klimasplits. Etc. pp.
Und mal ehrlich. Wenn so eine Klimasplit nun geschätzte 2500€ mit Einbau kostet, da macht so ein Zwischengerät für die Aufzeichnung des Stromverbrauchs den Braten nun auch nicht mehr fett. Bei LWWP erst Recht nicht ein Wärmemengenzähler für 200€ und ein/zwei Zähler für nen 100er.
Hmm so gut klingt das gar nicht, oder? In dem Artikel ging es ja explizit um WPs, ich nehme an dass mit "Anlagen" explizit WPs gemeint waren. Wie viel % waren Split WPs?
Zudem frage ich mich, wenn ein Wärmetauscher einen kleinen Frostschaden aufweist, kann es doch gut sein dass der Schaden deutlich verzögert auftritt? Langsamer KM Verlust, oder Lebensdauer des WT drastisch verkürzt etc.
Bei Frostschaden ist unweigerlich Kältemittel und Medium in Kontakt. da gibts kein “klein”. Häufig hast gleich Wasser im Öl + Kältemittel driin und der Kompressor stirbt
Bezüglich der Wartung: Nun, es spricht der “Zentralverband Sanitär Heizung Klima”.
Die Quellenkritik lässt einen da nicht über solche Vorschläge in Richtung “schließt schnell überteuerte Wartungsverträge mit unseren Mitgliedern ab” wundern. Natürlich gilt das auch für das Interesse, dass Wärmepumpen durch den Blackout keine all zu große Schramme im Absatz hinterlassen. Allerdings haben wir bisher auch nichts belastbares dazu, dass die 10% der Umfrage nicht stimmen. Die Berichte zuvor in der Springerpresse hatten als Quelle immerhin nur “glaub mir, Bruder” für ihre Variante der WP-Apocalypse.
10% mit direkt erkennbarem Schaden, obwohl ja offensichtlich Gegenmaßnahmen (wie Wasser ablassen) stattfanden ist aber trotzdem nicht wenig.
Außerdem würde ich bei Frostschäden erstmal abwarten, den belastbare Daten gibts erst mit der Zeit und entsprechender Erfassung.
Mir friert bei längeren Minusgraden und insbesondere mehrmals zweistelligen auch gelegentlich mal etwas im unbeheizten Bereich ein. Das versagt auch nicht unbedingt gleich. Aktuell tropft gerade wieder einer der eingefrorenen Wasserhähne.
Wenn es diese im Berliner Fall wirklich gab, dann können wir davon ausgehen, dass bestimmte Teile der “Medien” sich auf exakt diese Fälle stürzen werden und es bald zahlreiche Interviews mit schwer leidenden Menschen geben wird, denen die Wärmepumpe durch einen Angriff von Links verreckt ist.
Innerhalb der Luft-Wasser-Wärmepumpen dominiert die Monoblockausführung mit 83 Prozent gegenüber 17 Prozent Luft-Wasser-Wärmepumpen in der Splitausführung.
Weniger Split als ich angenommen hätte, aber wenn wir davon ausgehen dass bei einer Split WP ein Frostschaden sehr unwahrscheinlich ist, dann waren es bei den Monos 12%, also ca. jede achte Anlage mit direktem Frostschaden?
In vielen Artikeln (und Herstellerangaben) steht, dass aus dem Wärmetauscher das Wasser nur durch ausblasen mit Druckluft herauszbekommen ist. Somit wäre es unabhängig von Service oder Massnahmen einfach eine Lotterie, ob ein Frostschaden eintritt. Gut, die Rohre kann man sicher entleeren, aber der teure Schaden ist ja gerade der WT.
Ich finde die Monoblocks auch sehr verführerisch, aber diese Frost-Problematik finde ich (noch) nicht gut gelöst.