Die üblichen Parallelpuffer haben aber doch keine Systemtrennung mit Wärmetauschern.
Oliver
Die üblichen Parallelpuffer haben aber doch keine Systemtrennung mit Wärmetauschern.
Oliver
Frotschutzmittel enthält “auch” Glykol, dazu aber eine ganze Reihe von Inhaltsstoffen, die die Dichtungen aus Gummi/Kunststoff/Klingerit etc leben lassen und dazu auch noch Gummi z.B. von Wellendichtringen, deren Ringfedern und alle metallischen Oberflächen aus Nichteisenmetallen pflegen und schützen. Ich repariere schon lange 2T-Rennmotoren aus Alu und Aluguß und da sieht man erst nach der Demontage wie gut Kühler, Motorteile und Pumpen damit sauber und und geschützt sind. Daher würde ich eher Auto-Frostschutz als reines Glykol in die WP reinkippen. Das muß ja nur EIN Mal gemacht werden.
Etwas in der Art: Kühlerfrostschutz Ravenol HTC Hybrid Technology Coolant Concentrate
Ich würde das reinkippen, was der Hersteller empfiehlt bzw. vorschreibt. Genau wie beim Auto auch ![]()
Oliver
Beim Auto schreibt der Hersteller nix konkret vor, da gibt es Freigaben der Hersteller. Da müßte man konkret von Fall zu Fall den Hersteller der WP kontaktieren, oder?
Guter Hinweis, da hatte ich die Funktion des Parallelpuffers falsch eingeschätzt.
Dann bleibt also das Argument, dass man eine Systemtrennung nachrüsten müsste, die einiges kosten wird. Oder das ganze Heizungswasser müsste mit einem Glykolgemisch versehen werden. Was aber wiederum recht teuer ist.
Da steht garantiert nicht in den Anleitungen "handelsübliches Frostschutzmittel". Da werden recht sicher genaue Vorgaben gemacht werden, welcher Spezifikation es entsprechen muss, genau wie beim KFZ auch.
Ja, das kann je nach Anlage teuer werden. Aber mein bisheriger Kessel hat 45 Liter Wasserinhalt, was bringt denn so eine moderne LWWP Mono denn da so mit?
Daher meinte ich ja, dass man da konkret den jeweiligen Hersteller kontaktieren sollte.
Ok Schade, heute morgen konnte ich diesen komplett lesen. Auch ohne Abo. Jetzt geht es auch nicht mehr ![]()
Es wäre ja mal sehr interessant zu wissen, wie viele der Monoblöcke mit Frostschutz laufen. ich vermute das ist eher die Minderheit?
Im SWR war auch vor einer Weile mal ein Beitrag, wo eine recht neue Mono-LWWP eingefroren war und vom Fachbetrieb dann mit einem Zelt wieder aufgetaut wurde. Da war laut Beitrag der Elektriker überfordert, weil es zwei Stromanschlüsse gab, einen extra für den Frostschutz?
Also ja, es wurden und werden auch von Fachbetrieben Monoblöcke ohne Frostschutz verbaut.
Mir hat spätestens seit ich die Sendungen gesehen habe das Konzept Monoblock nicht so gut gefallen. Eine kaputte Heizung mitten im Winter ist wirklich kein Spaß, das ist nicht mal eben schnell repariert. Die Betriebe sind ja eh schon rar und überlastet, von einem grösseren Blackout ganz zu schweigen..
Die Split LWWP scheint mir hier vom Prinzip her simpler und weniger anfällig zu sein. Am liebsten wären mir sogar separate Splits für Fussbodenheizung und Heizkörper, sehr vorteilhaft bei einem Ausfall, und vermutlich auch beim Wirkungsgrad.
Bei den Klimas sind diese extrem simplen und günstigen Split Systeme ja ein absoluter Welt-Verkaufsschlager.
Daher würde ich eher Auto-Frostschutz als reines Glykol in die WP reinkippen. Das muß ja nur EIN Mal gemacht werden.
jo mache ich bei mir auch so, habe ein 20l mannol frostschutz kanister den kipp ich im passenden mischungsverhältniss in meinen solekreislauf der wp rein und gut is.
Bei mir ist die Leitung der arotherm plus zum 3 wege ventil und zum Wärmetauscher des Puffer und Trinkwasserspeicher mit Frostschutz bis minus 25 Grad befüllt.
Welche Leistung hat deine Wärmepumpe und welche Fläche hat der Rohrwärmetauscher von deinem Heizwasserpuffer? Prinzipiell ist so ein Heizungsschema nicht üblich.
Wärmepumpe arotherm plus 75/6 ca 6 kw
Heizt 2 Häuser mit insgesamt 260m²
Hygienespeicher hat 1000 liter. Wärmetauscher unten und oben je 3,2m². Außerdem Edelstahl Wärmetauscher 7,5m² für Trinkwasser.
Die beiden Wärmetauscher einschließlich Wärmepumpe und 3 Wegeventil wurden mit Wasser Glycol Gemisch -25 Grad befüllt.
Die Fussboden-Heizung entnimmt ihre Wärme dem Speicherinhalt über Mischer-Pumpengruppe. Die hybrid geschaltete gastherme bindet direkt in den Speicher ein.
Läuft seit 3 Jahren problemlos.
Ergänzende Info dazu. Es war nicht von vorne herein so geplant sondern die Wärmepumpe wurde erst als die Gaspreise in die Decke gingen ergänzt. Vorher nur gas und Solarthermie 8m².
Info darüber
Vielleicht sind meine Quellen, was ich bisher so gehört habe, aber auch einseitig und es ist heutzutage Standard
Nein, das ist leider nicht standard. WP werden so günstig wie möglich und nach überkommenem Wissen aufgebaut. An Stromausfall denkt kein Heizungsmonteur, und ist dessen Angebot 100 teurer als die Konkurrenz ist der Auftrag weg. Wer einen WT haben will, muss das extra bestellen und am besten auch noch die Größe angeben. Das erfordert Wissen, das beim “Durchschnittsbürger” selten vorhanden ist.
Das erfordert Wissen beim Heizungsmonteur. Die 100€ mehr machen den Braten nicht fett. Es sind aber meist keine 100€ sondern Tausende Euro. Und wenn man das dem Kunden dann nicht erklären kann/will, weil es genug Kunden gibt und man sich keine Mühe machen will die Anlage zu erklären, dann haben wir das, was da kam. Der Kunde benötigt auch die Infos was im Fehlerfall zu tun ist. Gibt es darüber eine Dokumentation? Gab es überhaupt eine Dokumentation? Oder wird einfach nur noch eingebaut, aufgebaut und tschüss?
Die Fussboden-Heizung entnimmt ihre Wärme dem Speicherinhalt über Mischer-Pumpengruppe. Die hybrid geschaltete gastherme bindet direkt in den Speicher ein.
Läuft seit 3 Jahren problemlos.
Das dürfte dann eine der Anlagen sein, wo man locker von 10%-15% Effizienzverlust ausgehen kann. Als „Anstükellösung“ an eine vorhandene Gasheizung im MFH wars vermutlich die einfachste Lösung. Puffer mit nachgeschaltetem Mischer für eine FBH ist so ziemlich der Supergau für eine WP. Wenn man kann, sollte man das vermeiden.
Oliver
Ist nicht ganz so dramatisch wie du das beschreibst. Der Speicher schichtet recht gut. Im unteren Bereich heizt die WP nur die aktuelle Vorlauftemperatur der FB Heizung. Da parallel die immer noch vorhandene 8m² Solarthermie auch noch einspeist (ist derselbe Glycol/ Wasser Kreis) hat die Wärmepumpe unten zum einen fast nichts zu tun. Im Winter ist wegen der nur geringfügig höheren Temperatur im unteren Speicher (plus 1 Grad über Vorlauf Soll) der Mischer im Normalfall voll geöffnet. Wäre also unnötig. Bei schon wenig Sonne wirds hier aber durch die 8m² Solarthermie schon recht warm und der Mischer ist daher zwingend erforderlich. Die WP heizt dann den Speicher fast nur noch ganz oben wegen Warmwasser. Mein Vorlauf der Heizungsebene liegt bei 24 bis 34 Grad. (Steigung 0,20) . Bei kalten Temperaturen übernimmt über die preisgesteuerte Trivai Funktion der arotherm plus die Gastherme. Das passiert bei den aktuellen Preisen bei ca 8 Grad minus. Außerdem habe ich auf beiden Dächern je eine 22 kw PV Anlage mit 75 kwh Akku die den Strom der Wärmepumpe zur Verfügung stellt. Das HauptHaus steht auf Glasschaumschotter und hat 24cm Dämmung sowie 3 Fach Verglasung Krypton.Das andere nicht viel schlechter. Gasverbrauch liegt bei etwa 4000 bis 5000 Kwh pro Jahr (500€) für die 280m² und 23 Grad in den Zimmern und 25 Grad in den Bädern. Stromverbrauch praktisch keiner, da bei leeren Akku und Netzbezug die Wärmepumpe durch einen Schütz abgsschaltet wird. Es wird dadurch zum Heizen grundsätzlich kein Strom gekauft. Nur weniger eingespeist. Das sind 8ct Verzicht je kwh. Insgesamt trotzdem noch Einspeisevergütung pro Jahr 2200€. Und das trotz 2 e Autos die zuhause geladen werden. Außerdem gibt's noch als kleine Besonderheit einen Plattenspeicher der Übertemperatur der Solarthermie einlagert. Das ist die Bodenplatte mit gebundener Sandschüttung 110m³ (Speicherkapazität bei 5/55 Grad ca 3.500 kwh) die aktuell am Ende des Sommers ca 35 Grad hat und über Temperatur Differenz Steuerung eingebunden ist. Die kann die Temperatur wieder in den Speicher geben. Aktuell nutze ich die nur zur Reduzierung der Verluste an Wärme zum Erdreich. Könnte aber mittels Sole - Wärmepumpe massiv verstärkt werden oder auch über die Wärmepumpe mit Überschusseinspeisung vorgeheizt werden um Schneeperioden zu überbrücken. Dieser Speicher wurde wegen der ursprünglichen Planung beim Bau erstellt, weil die Solarthermie viel größer geplant war. Dann kam aber billiger PV und das erste E Auto, weshalb dieser Speicher von mir nur noch beiläufig genutzt wird. Wie ihr sicherlich bemerkt habt, habe ich hier einiges experimentiert und ein Wandel ist nicht ausgeschlossen. Ein bereits bestehendes Teichbecken mit 100m³ und Heizkreis von 32m² Bodenfläche wäre auch noch über eine Sole Wärmepumpe ausbeutbar. Aber dann würden die Tierchen darin erfrieren und wirtschaftlich Küste eh Blödsinn, weil ich ja für Strom und Heizung untem Strich eh nichts mehr zahle. Der Überschuss und das ersparte Benzin für Autos durch den Wechsel auf E Auto deckt locker die herstellungsbedingten Kosten in den nächsten 10 bis 15 Jahren. Ist alles diy
.
neuer beitrag von shk info und die kommentare unter dem video lesen
ein shk mensch aus berlin hat gesagt die frostschutzventile haben versagt
ich finde es erstaunlich wie mit dem begriff blackout leichtfertig umgegangen wird.
bei einem blackout hat man noch andere probleme, auch noch wochen oder monate als spätfolgen überall in der gesellschaft.
Er spricht in dem Video nur von dem Sicherheitsventil und kein Wort zu Glykolmischung. Weil der ja vom Fach ist und sowas täglich installiert, würde ich mal sagen, real sieht es wirklich so aus, dass Glykol wohl ein Seltenheit ist und viele Geräte wohl völlig ohne Schutz installiert werden, also auch keine Sicherheitsventile. Sonst hätte er im Video ja eher gesagt: "Damit das nicht passiert, gibts in fast jeder Anlage ein Sicherheitsventil."