Anschlussbox, die unbekannte Gefahr an der Wand

Das liest du in dem link, den ich oben genannt habe:
Den Überstrom in ein String hinein, stammend von mindestens 3 weiteren Parallelen Strings, im Falle eines Kurzschlüsses von Panel- Verbindungsleitungen.

Danke für den freundlichen Hinweis.(Positiv gemeint)
Ich hatte den Thread nicht ganz gelesen und ab der Mitte vorgescrollt...
An das von dir genannte Szenario mit möglichen Schutz gegen Rückstrom, hatte ich nicht gedacht.

Danke dafür.
Es war auch so gemeint.

Das ganze Thema ist sehr umfangreich, und man kann es nicht jedesmal von ganze neu aufrollen und erklären.
Wobei dann Fragen und Ergänzungen immer moglich sind.

In diesem Fall ist es 'tödlich' diese polaren Schutzschalter zu verwenden, da der Strom dann genau in die 'falsche' Richtung fliest und der LSS den Lichtbogen nicht trennen kann. Ansonsten machen Sicherungen in PV-Leitungen tatsächlich keinen Sinn, sie dienen ja meist nur als günstige Trennmöglichkeit. Ein solider DC-Lasttrennschalter wäre eigentlich sinnvoller. Aber die Lichtbogenlöschung in beiden Richtungen bleibt das Problem. Es gibt allerdings auch bidirektionale (oder unpolare) DC-LSS, i.d.R. recht teuer.

Probleme die ein überholtes Konzept, der String, mit sich bringt.

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Du hast da einen Punkt... Ich lache mir nen Ast.

Du hast vollkommen recht!

Das war mir noch garnicht aufgefallen....

Noch ein Grund, diese Schalter nicht als Sicherung bei parallelen Strings einzusetzen!!!

Das ist eigentlich Grund genug, in einem extra Faden. den ich anpinnen würde, vorm Einsatz dieser Schalter zu warnen.

Also los, wer macht den Faden ?
Sorry, ich habe momentan nicht genug Zeit. Jetzt seid ihr mal dran....

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Diese Klapp-Sicherungen haben für mich im GAK einen Vorteil:
Wenn ich die Sicherungen herausnehme habe ich eine sichere und sichtbare Trennstelle.
Ein Kollege hatte schon ein Mal einen DC-Lasttrennschalter, der trotz Schaltstellung OFF auf einem Pol eben nicht sauber trennte.
So schalte ich am GAK den String per Lasttrennschalter frei und danach nehme ich die beiden Sicherungen raus.

Ich habe sehr ungerne DC-Steckverbindungen wie MC4 im Haus, da ich davon schon viele geschmolzen gesehen habe. Ich würde auch nie irgendwelche Nasen abfeilen. Die Gefahr, dass sich die Verbindung löst wäre mir zu hoch. Gerade erst im Mai einen Fall gesehen, wo eine Steckverbindung auf dem Carport sich gelöst hatte. Es wird vermutet, dass diese nie richtig eingerastet war und such durch Gartenbauarbeiten mit der Rüttelplatte dann gelöst hat (während der Rüttler vor dem Carport vorbeifuhr, hat der Arbeiter Funken gesehen. Zum Glück wurde die Holzkonstruktion nur angeschmort.

Wir hatten noch nie Probleme mit Lasttrennschaltern und Klappsicherungshaltern bekannter Hersteller (Lasttrennschalter haben wir im Einsatz von Hager, Eaton, ABB, die Sicherungshalter von Hager).

MC4-Stecker, auch wenn original Stäubli/Multikontakt, habe ich am liebsten nur auf dem Dach entfernt von brennbaren Stoffen.
Für alle Klemmstellen dazwischen setzen wir Reihenklemmen mit Drücker oder Hebel von Wago ein.
Leider geht das oft nicht bei den Anschlüssen am Wechselrichter, weil Stecker und Buchsen verbaut sind.
Da gab es auch schon die leidige Diskussion mit dem Mischen der Hersteller, z.B. bei den Deye-Wechselrichtern, wenn da z.B. die mitgelieferten Original-Stecker weg sind.

Auch bei den Sicherungseinsätzen gibt es enorme Qualitätsunterschiede.
Die 10x38 gibts aus China bereits für ca. 1€ pro Stück. Von Hager kostet eine zwischen 11 und 14€. Der Preis ist sicherlich überzogen, aber bei den für 1€ pro Stück wäre mir die Gefahr zu hoch, dass da nur ein Stahlstreifen ohne Sand drin ist.

Den Chinesen traue ich leider alles zu. Ich hätte früher auch nie gedacht, dass es LEDs mit Anschlussbeinen aus Stahl gibt, die bei der Outdoor-Licherkette abrosten.

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@anon82535881: dass du Mikrowechselrichter besser findest, ist inzwischen wohl jedem klar geworden.
Deine Meinung ist ja völlig OK, aber langsam nervt es echt!

Wie willst du 8,10,20 oder 30 Mikrowechselrichter vernünftig mit einem Batteriespeicher kombinieren? Selbst wenn das über AC management-technisch (Mikrowechselrichter und Batteriewechselrichter können gemeinsam kommunizieren) funktioniert, wäre da noch die deutlich geringere Effizienz, da unnötige AC-Wandlung.

Wie kann ich damit eine Not/Ersatzstromversorgung realisieren?

Ist vielleicht nicht für jedem eine Anforderung, aber für manche schon und da sind die klassischen Strings trotz einiger Nachteile immer noch die bessere Wahl.

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Habe nochmal einen Lasttest über alle 3 LSS mit höherem DC-Strom nachgeschoben. Über 2 Wandler parallel gespeist durch alle 3 Schalter in Serie.
Strom langsam gesteigert von 20, 24, 30 bis 36 A für mind. 20 min.
Bis 20A werden die Dinger kaum warm, ab 24....30 A ändert sich das schon spürbar, ab 36A werden sie deutlich wärmer als die Kabel ca. 40...45 Grad schätze ich. Kann man noch sehr gut länger anfassen. An manchen Stellen außen, aber besonders an den Anschlüssen nicht mehr anfassbar (über 50...55 Grad) obwohl 6mm2 Kabel verwendet und die Kontakte wirklich fest angezogen.


Bei über 65A wird wohl das Plastik langsam zu schmelzen anfangen.
Die Auslösung erfolgt dann bei 100+A durch Auseinanderfallen des geschmolzenen Gehäuses....

Wahrscheinlich muss man die Kabelquerschnitte deutlich größer dimensionieren, damit diese der Wärmeableitung dienen können :rofl:

Wenn das Sicherungs Zeugs eh nur als Schalter verbaut wird einfach die stärkste verwenden.
Damit wird die Thermik am Boden bleiben.
Die Wärme entsteht vordergründig nicht an den Kontakten sondern bei dem Sicherungselement das gut mit dem Kontakt verbunden ist.

Habe ja schon die 63A Variante gewählt - genau deshalb.
Der Gesamtwiderstand errechnet sich überigens aus dem Test zu ca. 25 mR incl. aller Kabel und Schraubkontakte. Da in jedem LSS 2polige Trenner verbaut sind, ergibt sich ein Übergangswiderstand pro Schalter von max. 4 mR (Kabelverluste mal grob rausgerechnet). Das scheint mir grundsätzlich o.k. - das sind allerdings bei 70A immer noch 20W, also 40W pro 2poligem LSS - damit ist das Teil an seiner Leistungsgrenze zum Schmelzen verurteilt....

Bei meinen 10A sind es aber nur 0,4W - da sollte nichts passieren.

Hier mal eine Sicherung fürs Telefon:

:wink:

Ich sehe schon die ersten Grossanlagen auf einzel WR Basis.

Ich weiss nicht, was und wann es dich zu dieser Extremmeinung gebracht hat. Aber ich sage voraus, dass sie sich nicht durchsetzen wird.

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Ob Strings oder AC-Mikrowechselrichter bzw. DC-MPPTs mit einzelnen Panels kommt doch auf die Gegebenheiten an. Bei meinem Carport sind beispielsweise Mikrowechselrichter kein Problem. Da komme ich im Fall eines Defektes gut ran. Bei meinem hohen Dach ist das etwas ganz anderes. Da will ich keine aktiven Komponenten auf dem unzugänglichen und im Sommer extrem heißen Dach haben. Lieber den Wechselrichter im kühlen Keller, der mir das mit langer Lebenszeit dankt und im Falle eines Defektes leicht wechselbar ist.

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du hast noch keinen Wechselrichter im kühlen Keller oder keinen kühlen Keller mehr :upside_down_face:

Nein der Wechselrichter sollte in unseren breiten eher nach draussen oder in die Garage, dann erhöht er im Sommer die Last auf der Klimaanlage nicht, und im Winter ist sowieso fast nichts los da kann er auch kaum nützliche Abwärme liefern.

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Ein guter Punkt. Wir planen einen 15kW Deye in einen recht kleinen Kellerraum zu stecken, kaum größer als 12 m3. Bin gespannt, wie sich der Raum im Sommer aufheizt... Wir haben allerdings ein Kellerfenster zum Lüften - ob das reicht? Wir planen auch den Akku unter dem WR unterzubringen.
Wenn es mehr als 25 Grad werden müssen wir uns wohl eine aktive Belüftung überlegen.

nein, weder der Wechselrichter noch die Batterie haben auch mit 35°C ein Problem.

Nur die Kartoffeln.... die gehen kaputt und die Gefriertruhe rennt und rennt.

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Meine Frau lagert dort auch Obst und Kartoffeln...
Habe ihr schon gesagt, dass es dort im Sommer etwas wärmer werden könnte.
Bisher war es der kühlste Raum im Haus.
Wir können Tür und Fenster auflassen, vielleicht müssen wir noch einen Lüfter im Fenster einbauen...

Bei 35 Grad möchte ich den Akku nicht dauerhaft betreiben, da ist die Degradation schon deutlich höher. Am wohlsten fühlen die sich bei 15....20 Grad. Die werden wir vielleicht im Winter erreichen.

Das kann ich nur bestätigen, wir haben einen wasserdichten Keller (weiße Wanne) der von außen gedämmt ist (15cm Styrodur) vorher hatten wir im Winter 17°C und im Sommer 18°C jetzt im Sommer 22°C und muss beide Fenster offen lassen, vorher nur zum lüften geöffnet. Im Winter hat sich fast nichts verändert, weil der Deye sich die meiste Zeit langweilt.

Akku steht am Boden und hat aktuell 27°C dabei muss ich bemerken, dass wir die Tage Draußen deutlich über 30°C haben

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Schau hier im Forum. Was ich so mitgelesen habe generieren die Deye eine Menge Abwärme. Hier wurden schon einige Konstruktionen gewerkelt um die Abwärme in den Griff zu bekommen.

15kW bei ca 95% Wirkungsgrad sind 750W Abwärme.

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