Ind der Praxis ist der unterschied der Mpp Spannung zwischen 10% und 100 % Leistung so marginal, das er bei weitem niedriger liegt als die Leerlauf-Verluste eines Wandlers.
Einfach mal ins Leisungsdiagramm schauen.
Und berücksichtigen, wie flach das Maximum um den mpp Punkt herum ist.
Leute, stellt euch doch mal an eure Anlage und macht eigene Messungen.
@dd3et, und du bist derjenige, der nichtmal nach mpp regelt, sondern der Temperatur der Panels. Was übrigens den Hauptunterschied zwischen den mpp bei hoher und kleiner Leistung ausmachen dürfte.
Suche mal nach Polystring.
Gibt mWn. sogar einen Infos im Planungsleitfaden von SMA.
Über Sicherungen brauchst du dir bei 2 parallen Strings keine Gedanken machen. Gehe doch mal vom Fehlerfall aus. Der eine String kann gar nicht soviel Kurzschlusstrom liefern um die Sicherung auszulösen.
Du baust hier nur eine massive Querschnittsverringerung bzw. einen massiven Übergangswiderstand ein, der entsprechend Wärme abgibt die auch abgeführt werden muss.
Bei einem hochwertigen ÜSS gibts das Problem bei ordentlicher Installation nicht. Die hohen Ströme laufen im Normalbetrieb nur über die Klemmen mit hohem Querschnitt. Die Ableiter werden erst bei Überspannung aktiv.
Ähnliche Probleme gibts übrigens auch mit Neozed Sicherungen, nur kann man AC seitig nicht auf Sicherungen verzichten. Schraubkappen nicht ordentlich angezogen oder sauber und schon werden die Kontaktflächen durch Wärmeentwicklung schwarz. Umso schlechter der Kontakt umso wärmer wirds und umso wärmer es wird umso schlechter der Kontakt. Schon Sockel getauscht bei denen die Adern mit den Klemmen verschweißt waren und die Abeckung angeschmolzen ist. Mit einklemmen der Isolierung (zu kurz abisoliert, keine AEH verwendet) oder lockeren Schraubklemmen erreicht man ähnliches.
BTW: Was hast du da überhaupt für WR´s im Einsatz?
dd3et mag hier zwar gar immer gleich einen WR für jedes Modul oder jede Zelle (völliger Overkill und viel zu anfällig) aber zumindestens ein MPPT je String wäre wirklich eine gute und praktikable Lösung.
es sind 2 isolar smg II 6.2KW im Paralellbetrieb... Machen bis jetzt einen guten Eindruck, mal sehen wenn einer die Leistung aus 2 Strings bekommt, die dann mehr PV liefern wie der WR kann, ob sie sich dann nicht überfressen. Aber ... Ok, ich hör mal auf sonst wirds zu off-topic...
Wenn der Wechselrichter Dir für beide Strings unterschiedliche Daten rauswirft, sind die Strings nicht einfach parallel. Das ist gut, alles in Butter. Sicherungen für die Strings sind dann überflüssig.
Ich verstehe das Bild so, dass sie unterschiedliche Spannungen haben.
ok, ich bin noch am bauen: Ich habe 2 WR installiert, und die ost-seite mit 2 strings fertig, die west seite mit auch 2 strings ist gerade am entstehen. Bis diese west-seite fertig ist, habe ich an jeden WR (die ich schon mal mit ost- und west im namen getauft habe) jeweils einen der ost-stränge angeschlossen. Wenn west dann fertig ist, werden die 2 ost-stränge paralell geschaltet und an den dann richtig benannten ost-wr angeschlossen, und die beiden west-stränge werden dann auch paralell an den west-wr angeschlossen. Beide wr haben nur einen mppt
Bis zu dem Tag, an dem die Anlage nicht mehr ordentlich läuft.
Bei einem String pro MPPT hast du halt direkt die Werte und kannst bei defekten Modulen auch besser mit Ersatzmodulen basteln. Außerdem können manche WR´s nur einen Teil der Leistung über einen MPPT verarbeiten.
Natürlich hinfällig, wenn die 2 vorhandenen WR´s nur je einen MPPT haben. Da bleibt nur die Bildung von Strings mit der gleichen Spannung.
"Wer an Elektrozeug rumbastellt und keine (preiswerte) Wärmebildkamera benutzt, dem ist nicht zu helfen."
Wie haben das unsere Vorfahren ohne Wärmebildkamera getan?
Heute gemessen, mit Wärmebildkamera für x T€, Alles in Ordnung. 2x passiert (Arbeit Profielektriker) übermorgen Schütz festgebrannt, Anlagenteil rotglühend und wo anders 2KA Schalter abgefackelt.
Klemmen sollten auch mal nachgezogen werden, weil sich Schraubverbindungen setzen.
Der Vorfall hat mich nachdenklich gemacht und ich habe meine SROCHN DC-Schutzschalter mal getestet. Variables Spannungs- und Stromsetup über Variac, Gleichrichter, 2 fette 3300 uF Elkos/450V und div. Lastwiderstände (Kanthalflachdraht, NiCr-Drahtspulen und 1200W Tauchsieder - unterschiedlich kombiniert). Parallel zum Test habe ich bei verschiedenen Spannungen auch mal DC-Arcs gezogen, um zu sehen wie heftig und lang so ein Lichtbogen bei verschiedenen Spannungen werden kann (siehe Kohleelektrode unten rechts im Bild).
Fazit: Lichtbögen bilden sich schon ab 50...60V, ab 100V sind sie merklich stabiler und brennen bis zu ca. 5...6 mm. Ab 150V kann man nicht mehr lange hineinsehen, bei ca. 5...6 A (Schweißerbrille genutzt).
Die SROCHN DC-Schalter haben sich wacker geschlagen: bin bis ca. 330V bei ca. 5 A gegangen, mehr gibt das Setup nicht her. Kein Rauch, sofortige Abschaltung des Stroms. Das sind zwar immer noch nicht die 500...650V bei denen ich sie später betreiben werde, aber nun habe ich doch ein deutlich besseres Gefühl. Mir kamen die LSS relativ leicht vor, dafür dass sie bis über 63A bei 1000V schalten können sollen, das sind immerhin 63 kW und die Abschaltung durch den Magnetauslöser dürfte bei 63A Nennstrom erst weit oberhalb 100A stattfinden. Ich traue dem kleinen Teil nicht zu 100 kW DC bei 1000V abzuschalten, aber bei mir sind es ja max. 10A bei 600V ca.
Beim Verdrahten der LSS muß man aufpassen, dass die Kabel richtig sitzen. Schnell hat man ein bischen der Isolierung eingeklemmt und hat keine - oder - noch schlimmer - eine sehr schlechte Verbindung. Mußte diese Fahrstuhlklemmen mehrfach überprüfen, bis alle Kontakte niederohmig waren.
Die Firma SROCHN scheint auch wirklich zu existieren und macht nach eigenen Angaben Qualitätsprodukte im Bereich E-Technik/Schalt- und Sicherheitstechnik:
Damit macht Du dem Trennglied das leben leicht.
Solarzellen sind Stromquellen und keine Spannungsquellen wie in Deinem Aufbau.
Ich halte das was Du da macht, nicht für aussagekräftig. Aber Hauptsache Du kannst ruhig schlafen und im Brandfall sind keine fremden Menschen betroffen.
Ich halte das Trennen von Steckern, wie weiter oben beschrieben, für die sicherste Lösung.
Vorausgesetzt man macht es nicht so wie pvstrom und witz.
Mit Mikrowechselrichtern komme ich da eh nicht drüber.
Bin aber trotzdem noch besorgt wegen Bauteilen wie MLCCs.
Naja, ohne die Elkos wäre es noch deutlich einfacher, weil im Nulldurchgang der Gleichrichter natürlich nichts liefert und die Last die Spannung runtersaugt. Mit fetten Elkos levelt sich die Spannung und Strom ein, je nach Last.
Es ist natürlich immer noch leicht gepulster Gleichstrom, kein sauberer wie bei PV oder von Batterie. Aber es kommt dem schon sehr nah - nur von der Spannung her eben noch nicht.
Wären das fake-LSS (wie ich vom Gewicht her schon befürchtete), dann hätte sich in jedem Fall ein Lichtbogen im Schalter ausgebildet und Rauch wäre aufgestiegen.
Und auch Solarzellen sind weder Konstant-Stromquellen noch Spannungsquellen; je nach Last geht die Spannung auch in die Knie.
Man kann relativ leicht ausrechnen, wieviel Spannung und Strom beim Nulldurchgang der AC-Quelle noch von den Elkos geliefert wird, wenn man die genaue Last kennt. Dürften ziemlich genau 55 Ohm gewesen sein (+/- 5%)
Uii, die sind ja noch deutlich günstiger als meine! Habe - glaube - über 10 Euro bezahlt. Es gibt auch welche von Hager (klappsicherungen), die liegen bei 22...25 Eur - also nicht sooo viel Unterschied. Unter 5 Eur finde ich aber schon verdächtig günstig....
Aber Earu sind wohl auch o.k. Kann sein, dass die QS nicht so gut ist bei den China-Teilen und deshalb die Streuung größer. Habe auch nicht alle einzeln durchgetestet - wollte die Kontakte nicht versauen
Mit den 9V Blöcken kannst Langstrecken Flugzeuge betreiben.
20000 mAh, ev war da auch was mit 68000 mAh.
Glaubwürdig sind 1200mAh, aber auf die Zelle 3,7 V bezogen, ergibt dann 300 bis 400 mAh an 9 V
1800 mAh solls auch geben, schaun ma mal.
QS, Funktionsprüfung gibts tw. gar nicht. Sind mir schon fehlbestückte Module untergekommen die nie funktionieren konnten.
Mal ne Frage zur Sinnhaftigkeit der Schmelzsicherung an der Stelle:
WAS soll die absichern?
Einen Leitungsschutz brauchen wir eher nicht, da von 6mm² gesprochen wird.
Den vollen Strom der Solarmodule muss die Sicherung auch permanent halten können.
Und vom Kurzschlussstrom her gesehen ist von den Modulen auch mur umwesentlich mehr Strom zu erwarten welcher nicht ausreichen durfte eine Sicherung sinnvoll auslösen zu können.
Von daher könnte es, als Notschalter gesehen, doch sinnvoll sein einen Kurzschlussschalter zu installieren. Den darf man dann eben nur bei Dunkelheit wieder trennen.