Anmeldung von Nulleinspeiseanlage

[quote data-userid="12819" data-postid="140798"]Da wäre es doch sinnvoll Hier im Tread das mal einfach abzubilden wie das mit der Anmeldung und den Zertifikaten geht; muss ja nicht jeder alles von vorne durchmachen.[/quote]Leider doch! Du mußt den Elektriker rufen, dann kommt dieser (Anfahrt!) nach fünf Jahren, guckt sich den Drahtverhau an, findet auch was: "Also das da, das ist laut VDE 0100-12345 aber nicht erlaubt" und düst wieder davon. Nach der Korrektur also das ganze Theater nochmal, er nickt gequält, unterschreibt widerwillig und meldet die Anlage lustlos an. Natürlich gegen eine Rechnung. Dann kommt der Meßstellenbetreiber angesch*ssen, will den ollen Zähler wechseln (Du: "Aber der ist doch noch ganz neu, erst letztes Jahr eingebaut."), wieder Bürokratie, Telephonanrufe, dann findet der Techniker Deine Hausnummer nicht, dann sind seine Batterien vom Duspol gerade leer, er spricht nicht Deine Sprache, ich kenne das doch. Nachdem dann fünf weitere Jahre ins Land gegangen, die Elkos in Deiner Elektronik längst ausgetrocknet und die PV-Module durch einen Hagel zerstört sind, hast Du dann endlich die erfolgte Anmeldung im Briefkasten, die Dir aber nichts mehr nützt, weil eine neue Regierung ein neues Gesetz beschlossen hat, welches... usw.

Nein, das ist leider keine Spinnerei, sondern das habe ich in leicht abgeschwächter Form in verschiedenen Bereichen des Lebens selber schon erlebt. Übrigens hat der Bau von BER tatsächlich auch deswegen so lange gedauert, weil während der Bauphase Gesetze geändert wurden, welche dann im Bau berücksichtigt werden mußten - natürlich nach Änderungen in der Baugenehmigung.

Daniel

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@svenh

Du bekommst das was du vor hast nicht abgenommen. Weil die stromversorger alles torpedieren was auf stromerzeugung für eigenverbrauch raus läuft. Falls es jemand schafft, das doch irgendwie abgenommen zu bekommen, hat er jede menge geld versenkt. Das wird sich dann nie rechnen, er legst drauf.

Das wurde und wird hier immer wieder durchgekaut. Ich bin dabei, eine komplett autarke insel zu machen. Das ist, @stromsparer99 hat die bestimmungen ja gepostet, auch so konform. Ich halte mich an diese vorgaben, muss das nicht anmelden.

Noch was:

Ich würde nie eine überschusseinspeisung machen. Weil ich 7 cent pro kwh bekommen würde, der strom dann für 30 cent oder mehr weiter verkauft wird. Ich das gesamte risiko trage. Wenn was defekt geht muss ich das alleine ersetzen.

So wie ich das gelesen habe, sind nur 20 prozent der balkonkraftwerke angemeldet. Man kann davon ausgehen, dass dies deshalb nicht angemeldet wird, weil die leute ihren ollen ferrarszähler behalten wollen, nicht weil die anmeldung so komliziert ist.

Nach oben, also anlagen wie du sie vor hast, da sind die hürden enorm hoch, im grunde nicht zu erfüllen. Die hürden dienen auch dazu, dass es nicht mehr wirtschaftlich ist.

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Für mich ist das nicht schwammig, es ist doch eigentlich ganz ausführlich beschrieben, wie die insel gemacht werden muss, dass es nicht angemeldet werden braucht.

Ich habe in meinem haus eine einliegerwohnung. Es gibt seperate zähler für beide wohnungen. Es sind zwei eigene installationen (=Netze), die (die zuleitung zu den zählern mal ausgenommen) keine verbindung haben.

Ich mache jetzt eine dritte installation, meine inselanlage. Die hat nicht mal eine verbindung über die zähler zuleitung. Ich will damit nur sagen, dass man in einem haus sehr wohl getrennte netze haben kann. Vielleicht sollte ich die zimmer, die auf insel liegen, auch vermieten. Dann gehört das auch net mehr zu meinem netz. Der mieter braucht keinen netzanschluss, der freut sich über eine kompett autarke insel. Die heizung wird über "allgemeinstrom" betrieben, wird mit unterzähler von meinem zähler versorgt und anteilig bei den nebenkosten abgrechnet. Der mieter, der die insel hat braucht sich also keine sorgen machen, dass er friert, die heizung ausfallen könnte. Und die insel gibt soviel her, dass seine zimmer immer strom haben.

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[quote data-userid="9025" data-postid="140810"]Für mich ist das nicht schwammig, es ist doch eigentlich ganz ausführlich beschrieben, wie die insel gemacht werden muss, dass es nicht angemeldet werden braucht.[/quote]Da scheiden sich die Geister. Eine Formulierung wie "Du einspeisen (und sei es nur eine Pikosekunde und nur ein Milliwatt, egal ob unmittelbar oder mittelbar), Du anmelden. Du nicht einspeisen, Du auch nichts anmelden." wäre klar und deutlich gewesen und hätte wirklich jeder verstanden.

Daniel

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das ist für leute die ne pv insel bauen können einfach auf den strom von außen zu verzichten

aber bei denen es nicht reicht die müssen den stromanschluss für umschaltung behalten

und da "muss" man eben die ganze sch... mit anmeldung machen

weil wenn man ne insel macht und ein extra ladegerät kauft das den akku lädt (was man ja darf) kommt dann trotzdem irgend jemand von den erbsenzählern und fragt warum der strombedarf auf einmal so niedrig ist.

dann kommt einer zur kontrolle dem muss man dann beweisen dass es eine insel ist oder es ist dem schlicht egal und der meldet dann eine illegale pv dann gibts wieder ärger

die seuche wird man da nie ganz los

ich habe einfach angerufen und gesagt bitte zähler abklemmen und gut wars. klar gab ne diskussion bei mir aber ich war am längeren hebel.

also wenn ich was anmelden hätte müssen ich glaube ich hätte ein bkw angemeldet und ne "illegale" insel mit netzanschluss installiert und ab dann muss man schauen weil man da nicht am längeren hebel sitzt. denn das ganze geraffel mit elektriker suche und zählerschrank neu, wer will sich das antun...

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[quote data-userid="478" data-postid="140817"]aber bei denen es nicht reicht die müssen den stromanschluss für umschaltung behalten
und da "muss" man eben die ganze sch... mit anmeldung machen[/quote]Sehe ich nicht so, wie gesagt: Notfall-Solarradio mit Steckernetzteil.

[quote data-userid="478" data-postid="140817"]denn das ganze geraffel mit elektriker suche und zählerschrank neu, wer will sich das antun...[/quote]In einer Mehrfamilienhütte wäre das sogar absolut tödlich. Bei uns im Keller sind in einem Raum 80 (oder sowas) Zähler, dicht an dicht. Die kann man nicht einfach mal eben umbauen.

Kontrollen sind auch so eine Sache. Die müssen mit mindestens zwei Wochen oder sowas vorangemeldet werden, also genug Zeit, Sachen "verschwinden" zu lassen. Das einzige, was sie könnten, wäre eine Meßeinrichtung in die Nähe des Zählers zu montieren oder den gleich ganz zu tauschen. Dann dürfen sie auch dumm aus der Wäsche gucken, wenn da nicht mal ein mW eingespeist wird.

Daniel

ich habe es mit dem "muss" auch nicht so ernst gemeint

also eher theoretisch bzw. wie würden manche hier sagen: unmittelbar ober mittelbar? aufjedenfall irgende eine bar ?

aber man hat die seuche trotzdem irgendwan an der backe, glaube ich.

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@voltmeter

Also mein Stromanbieter gibt auf seiner Homepage sogar Tips, wie man Energie sparen kann. Jo mei, dann habe ich die Tips halt mal umgesetzt. ? Was ist jetzt daran falsch?

Daniel

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@Die letzten Posts (der paar Stunden)
Uff! -- ok -- ich wusste dass Bürokratie und Umstände in Deutschland die letzten Jahrzehnte und insbesondere die letzten 16j Strukturkonservative Regierung (CDU basiert) echt allen Strukturen übel mitgespielt haben, und so einiges in DE verkrustet, erstarrt und im Zustand der "verbrannten Erde" gelandet ist. Doch dass es nicht nur in bekannten Strukturen wie Bildung, Verkehr, Infrastruktur, Politik, Soziales und Verwaltungen so ist hätte ich nicht gedacht dass es in so banalen Bereichen wie betreiben einer Photovoltaikanlage tatsächlich so heftig sein kann. Ich bin zudem noch nicht ganz davon überzeugt dass es so heftig ist. Es mag echt böse Fälle geben, aber ist das denn verteilt auf ALLE Netzbetreiber? Muss das notwendigerweise immer so laufen? Das dumme daran ist, dass man keinen Versuch hat, denn "versucht man sich mit dem Netzbetreiber deswegen in Verbindung zu setzen, dann gibt man damit automatisch die Information mit dem geplanten Vorhaben preis".

Es mag ja sein, dass eine Inselanlage (zumindest Theoretisch) aus der Verpflichtung der Anmeldung entbindet (...) allerdings wird vieles dann enorm komplex. Eine Abmeldung aus dem Stromnetz kommt für viele nicht in Frage, aus verschiedenen Gründen. Der Aufbau einer separaten parallelen Stromverteilung im Haus ist baulicher Wahnsinn. Um was geht es denn dann? Dem Aufbau einer Photovoltaikanlage um seine Situation zu verbessern im Energiepreiskrieg (der sich prognostisch vermutlich nicht zunehmend bessern wird), oder vielleicht gleich einem "Stromterrorist" der es wagt eine eigene Struktur aufzubauen. Wie auch immer. Bürokratie scheint der Endgegner auf mehreren Ebenen. Doch das kann und darf nicht das letzte Wort in dem Bereich sein. Es hat sich schon vieles massiv verändert; nicht nur - aber auch durch die von Andreas & Co angestossene Petition. Auch haben sich nun wirklich die Zeiten verändert; auch wenn es noch zu viele strukturkonservative und auch Nazis oder Faschistoide gibt - oder die vergrämten, aber auch die KlimawandelLeugner (der Werteunion) gibt es dennoch auch zunehmend Menschen die sich eine positive Zukunft wünschen und kein zurück in die Zeiten des strukturellen Machtmissbrauchs. Solarpunk ist da eine wichtige Eutopie, bei der immerhin Solartechnik schon mal in richtige und passende Richtungen weisen kann. Der Aufbau einer eigenen Stromversorgungsanlage liegt (für die, die das technisch können) einfach auf der "want and must do" Agenda. Auch dies aus ganz unterschiedlichen Gründen, aber eben auch aus wirtschaftlichen.
Und wenn man nun mal beim wirtschaftlichen ist, dann spielt eben das Geld was in so etwas reingesteckt wird schon eine gewichtige Rolle. Denn DAS Ding soll sich amortisieren, und zwar schnellstmöglich. Ich denke es werden in Zukunft noch viel mehr Nutzer hinzukommen, die da einsteigen wollen.
Der Aspekt "dann einfach ein BKW anzumelden" wäre zumindest eine gangbare Möglichkeit; wenn es denn gar nicht anders geht.
Doch! -- sind diese genannten Möglichkeiten wirklich so wie sie jetzt dargestellt wurden? Ist es wirklich so schlimm mit der Bürokratie und gibt keinen Ausweg?
Ich kenne das mit dem "Spiel der Bürokratie" auch aus einer Richtung dass "die doch nur spielen wollen" (ok zugegeben das nervt) - sie wollen irgendwas an Papier hin und her schieben können (was sich hoffentlich doch mal mit digitalisierung ändert) und dann sind die Glücklich. In dem Fall: Wenn eine Anmeldung durch einen Elektriker mit Zertifizierung (also einer gültigen Unterschrift) vorliegt,dann müsste es auch soweit zumindest ausreichende Rechtsicherheit geben. Wenn da jemand nach 5 Jahren kommen sollte und das anders sieht, dann darf er das ja. Wenn es eine gültige Anmeldung gibt ist das aber irrelevant. Denn der Bürokrat wurde ja schon gefüttert, und solch ein Strukturkonservatives System kann man auch gegen sich selbst spielen lassen; zumindest wird sich kein(e) Sachbearbeiter:In die Mühe machen irgendwas neu aufzurollen wo es kein Problem gibt und die Unterschriften passen. (Ausnahmen gibt es wohl immer, aber in eine solche muss man ja nicht rein rutschen, und dann wäre es Sache der Information wie man das verhindert, und eben gut aussehende Formulare hat, die beim Bürokraten gefallen finden. Wenn man die Informationen darüber hat, was da gefällt - dann ist das doch kein Problem, schliesslich gibt es Gesetze und Vorgaben, und Paragrafen auch aus dem Grund dass komplexe Systeme auch funktionierend zusammenwirken. Bei einem Stromenergiesystem in ganz Europa ist es auch verständlich dass es Regeln geben soll und muss.Das nicht alles wild durcheinander gehen kann ist da klar. Die Verhältnissmässigkeit natürlich vorausgesetzt.

UND woran soll sich nun jemand, der sich neu auf dieses Feld begibt eine Anlage betreiben zu wollen, zur Eigenversorgung nun Bürokratisch orientieren?

Es kann ja auch nicht sien, dass "man die Technik schon irgendwie auf die Reihe bekommt" -- aber dann ALLES an Bürokratie und starrsinn der verwalterischen Behörden, und der durchsetzenden Exekutive oder einer Ordnungsmacht scheitert, die durch absurde Kosten jede Möglichkeit des aktiv werden in diesen Bereichen (auf absurde Weise) verhindert.
Es muss doch Wege geben, dies auf politisch und verwalterisch konforme Art zu betreiben. Und das scheint ja dann die Übeschusseinspeissung zu sein.
Für mich und auch viele andere ist das folgende kein Kriterium

Ich würde nie eine überschusseinspeisung machen. Weil ich 7 cent pro kwh bekommen würde, der strom dann für 30 cent oder mehr weiter verkauft wird. (@alter-hase)
Man muss ja nicht grummelig und Zynisch einer Verwaltung die vielleicht in der Vergangenheit doof war auf solche Art begegnen dass man sich letztlich nur wieder selbst schadet. Und ja! Es kann ja sein, dass das für dich so passt [alter-hase] oder auch andere die Inselanlagen betreiben. Aber das muss nicht notwendigerweise für jeden anderen deshalb auch so sein. Wie schon erwähnt: Mancherlei Regelung macht ja durchaus Sinn, und das auf mehreren Ebenen. Also muss es auch eine Sinnvolle konstruktive vorgehensweise geben wie man mit solchen Vorhaben und den damit zusammenhängenden Aspekten öffentlich umgeht.

--
Wie ist denn nun dieses "normale Procedere" vor dem sich (angeblich) so viele scheuen. Wenn man es einfach mal in Listenform aufschreiben würde?
Wenn man das mal liest, und jemand anbietet als Info, dann kann man auch darüber reden, und jeder kann sich dann selbst entscheiden ob das passt. Aber wenn "wie für mich momentan noch der Eindruck entsteht"dass nur der Elektriker als gottgleicher Akteur mit seiner unterstellten Willkür über einen entscheiden darf und kann, und das alles so undurchsichtig ist, dass man irgendjemand einfach Geld in den Rachen wirft und dann dieses Papier mit der Unterschrift dabei raus fällt - aber man nie und nimmer das verstehen kann, was dazu geführt hat dass diese Unterschrift da raus fällt -- so lange wird man sich auch nicht passend Entscheiden können.
Was für ein Aufwand eine Inselanlage macht, mit der separaten Stromführung in einigen Varianten wurde nun erzählt und erläutert. Ebenfalls die Möglichkeit "Einfach ein BKW anzumelden und es damit gut sein zu lassen". Wie sieht es denn nun mit der (scheinbar) Dritten Möglichkeit der Anmeldung einer Überschussanlage aus? Vielleicht kann durch diese Option einfach auch mal mit Erfahrungsberichten durchgegangen werden. Was gibt es denn dazu für Geschichten? Ich hab den Eindruck dass es zu wenige positive Erzählungen gibt. Aber vielleicht liegt das ja nur daran dass manche ihre positive Geschichte noch nicht erzählt haben. Also raus damit.
WER hat positive Erfahrungen mit dem Anmelden einer Überschussanlage mit Akku? Wer betreibt das, und wie verlief es mit den Elektrikern? Was für Erfahrungen dazu können und wollen weitergegeben werden?

==> Einfach nur Elektriker anrufen und dann den in die Blackbox einsteigen zu lassen ist hier jetzt nicht das was so gedacht ist. Vielleicht kann einer dieser Elektriker (die es hier auch geben muss) mal einfach erzählen und die passenden Links zur Verfügung stellen zu den entsprechenden DIN und ISO Vorschriften, sowie den Regelungen und Verwaltungsakten die zu erledigen sind wie und wo man das macht, und mit wem aushandelt oder einträgt.

[quote data-userid="12819" data-postid="140835"]ich wusste dass Bürokratie und Umstände in Deutschland die letzten Jahrzehnte und insbesondere die letzten 16j Strukturkonservative Regierung (CDU basiert) echt allen Strukturen übel mitgespielt haben
[...]
Auch haben sich nun wirklich die Zeiten verändert; auch wenn es noch zu viele strukturkonservative und auch Nazis oder Faschistoide gibt - oder die vergrämten, aber auch die KlimawandelLeugner (der Werteunion) gibt es dennoch auch zunehmend Menschen die sich eine positive Zukunft wünschen[/quote]Au, Backe! Wie darf ich diesen Satz denn verstehen? Alle, die keine Grünen sind, sind Nazis, Faschistoide und Klimawandelleugner? Und die besagten 16 Jahre waren zumindest für die, die sich mit Politik und Geschichte einer gewissen Dame beschäftigen, eher SED-basiert. Au wei, au wei, au wei! Aber genug davon.

Elektriker

Das Problem ist, daß jeder, der an der Elektroinstallation herumschraubt, Elektriker sein muß. Das betrifft jede Deckenlampe, die Du in der Küche oder im Bad montierst. Wer ruft für diese Lampen tatsächlich einen Elektriker? Keiner! Natürlich nicht, weil es albern wäre. Wenn Du eine PV-Anlage mit >600 und demnächst >800 VA ganz ohne Schraubendreher ansteckst, sollst/mußt Du aber einen rufen. Begründet wird das mit den Leitungen in der Wand, die aber die gleichen sind, die Deine Klimaanlage über Stunden hinweg mit frischem Strom versorgen. Auch hier fragt sich der mündige Bürger, was das soll.

Das heißt, hier wird mit mindestens zweierlei Maß gemessen. Wenn es um reinen Verbrauch geht, dann hast Du (fast) Narrenfreiheit. Sobald Du aber ein Milliwatt einspeist, ist urplötzlich die K*cke am Dampfen und panisches Geschrei da. Da ist einmal das Thema Berührungsschutz, der auf der einen Seite aufgebauscht wird, aber auf der anderen Seite kann jeder ganz ohne Werkzeug mit der Kralle in ein E27-Gewinde fassen und sich ein kribbelndes Erlebnis holen. Bei 600/800 VA wird vor einer Überlastung der Leitung gewarnt, aber wenn man an eine Dreiersteckdosenleiste drei Großverbraucher >2 kVA ansteckt, schert's keine Sau. Demzufolge ist der Elektriker, der so gerne Rechnungen ausstellt, etwas unbeliebt und ich kann's sogar verstehen.

Amortisation

Die reinen BKWe sollten sich recht gut amortisieren. Sobald Du aber mit einem Akku zu jonglieren anfängst, wird sich diese Lösung vermutlich nie amortisieren, genauso wenig wie ein Porsche, wenn man diesen nur für den Einkauf zum Discounter fährt. Ist der Porsche dann unvernünftig? Ja, ist er! Ist eine PV-Anlage unvernünftig? Ja, vermutlich auch. Es sei denn, man hat einfach Spaß an Elektrotechnik oder will etwas Stromausfallsicherheit. Und das kann dann auch wieder durchaus vernünftig sein, auch wenn sich die Anlage nie amortisieren wird.

Bei einer großen Dachanlage ist das wieder etwas anderes, sobald diese zur praktisch gänzlichen Autarkie führt und womöglich noch Elektronen ins E-Auto pumpt.

Bürokratie

Als guter Deutscher sollte man natürlich jedes und alles angemeldet haben. Beim Einspeisen kann ich das auch nachvollziehen (da ist es auch richtig), aber spätestens bei der (Halb-) Insel bin ich da reichlich skeptisch. Denn hinterher kann man das aus verständlichen Gründen nicht mehr ungeschehen machen.

Daniel

ich versuche das mal aus dem gedächtnis wiederzugeben, da ich mit dem ganzen blödsin nichts am hut habe.

kann auch sein dass ich nen falschen fehler reinbringe also bitte wieder berichtigen wenn es jemand besser weiß

man braucht einen elektriker der im installateurverzeichnis des netzbetreibers ist. die dürfen die pv anlage anmelden oder abnehmen.

dann brauchst du ne firma die dir das ganze gelumpe installiert wechselrichter mit allen zertifikaten(könnte man auch selbst machen) aber dann mit dem elektriker der das anmeldet vorher abklären.

zum schluss musst du die anlage dann im mastr melden und dann nochmal beim netzbetreiber

im prinzip war es das oder hab ich was vergessen?

klar wer kennt sie nicht die 80% na... in deutscheland mit der handsignierten ausgabe von mein kampf unterm kopfkissen ?

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Das stimmt. In Bereich "einspeisen" ist das alles nicht klar formuliert. Der Satz, "wenn es technisch nicht möglich ist, dass der Wechselrichter auf das Netz aufgeschaltet werden kann, dann muss man nicht anmelden" würde auch klarer sein als das drum Rum gerede. Man sieht ja schön hier im Forum, dass die derzeitige Formulierung von einigen Leuten nicht verstanden wird.

Mit "einspeisen" gibt's schon ärger wegen den Nulleinspeisungsanlagen. Die doch immer wieder kleine Beträge ins Netz einspeisen. Was ich nicht für problematisch oder schlimm halte. Zumindest sollte hier eine Anmeldung ohne grosse hürden möglich gemacht werden.

Die Ampel Parteien werden alle Abstürzen. Es wird die grosse Klimawende propagiert, die Umstellung auf erneuerbare Energien. Am Ende ist es eine Wirtschaftsdiktatur, es werden nur Sachen gemacht, mit der verschiedene Konzerne das meiste Geld verdienen.

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@svenh

Ich schreibe hier nur was ich mache und wie ich die Dinge sehe. Jeder sollte möglichst viel lesen (nicht nur hier im Forum) und sich dann seine eigene Meinung bilden und das machen was für ihn sinnvoll ist.

Es ist für mich auch wichtig, dass ich irreführende Post, wie z.b. von @oliverso und @stromsparer99 kommentiere. Wenn da keiner was gegen schreibt, dann werden zu viele Leute falsch informiert.

Die normale Hausinstallation lässt sich ohne Probleme in zwei Netze aufteilen. Im Sicherungskasten kommen die ganzen Zimmer (Leitungen) an. Die sind dann schön auf die drei Phasen verteilt.

Man kann so viel Zimmer/Stromkreise/Sicherungen rüber auf Inselnetz nehmen, wie die Inselanlage schaffen kann. Natürlich muss die Null-Leitung auch sauber getrennt werden. Das ist aber alles keine grosse Sache .

Du willst unbedingt bestätigt bekommen, dass deine Planungsidee sinnvoll ist. so mein Eindruck.

Du brauchst nicht unbedingt irgend Erfahrungswerte mit irgend elektrofirmen, die andere irgendwo in Deutschland gemacht haben.

Gehe in deinem Umkreis zu den elektrofirmen, Frage nach einem Angebot und nach deren Konzept, wie die das umsetzen würden, was du gerne hättest

Die Firmen sind unterschiedlich, auch die regionalen Stromversorger. Irgend persönliche Erfahrungen einzelner bringen dich nicht weiter. Wie gesagt, meine Meinung. Die muss auch nicht jeder teilen. Wer's für sinnvoll hält der kann das beim eigenen Projekt berücksichtigen, ansonsten einfach drüber weg lesen.

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Okey ~ etwas anderer Bereich, und dennoch zunehmend in Zusammenhang mit vielem as in DE passiert stehend.

So wie du es hier deutest kann man "es" natürlich verstehen ~ verstehen tut immer jeder alles so wie es ein jemand versteht, alles andere ist Sache des Austauschs untereinander dann etwas verstandenes auch zu korrigieren um weiteren Austausch zu erzeugen. Das mit dem Austausch ist dann "die Demokratische Form einer Staatsführung".

Die Zeiten haben sich verändert. Die Corona Pandemie hat mE einiges verschoben, der UkraineKrieg hat auch nochmal Umtände geschaffen, sowie Klimakatastrophe, sich verändernde Natur, Ressourcenknappheiten, Verteilungskämpfe, Wasserknappheit, Dürre, Wetterereignisse, und verschiedene Deutungs und Interpretationsaspekte. Man wird vieles (vor allem HIER) nicht abschliessend besprechen können, auch im großen ganzen wird es schwierig - vieles ist jedenfalls herausfordernd und dass sich unterschiedliche Sichtweisen auf Wirklichkeit bilden - und dies auch müssen ist eine wichtige Funktion menschlichen Lebens. Auch wenn jeder ein individuum ist, und je nachdem wie man Freiheit für sich auslegt, und wo man sich "absolute Freiheit" wünscht ergeben sich Bereiche in denen wir als Gruppe zusammenwirken müssen. Notfalls als Gemeinschaft, denn (nur als ein Beispiel) ein Europaweites Stromnetz zu bauen und zu pflegen, sowie dessen Betrieb sicherzustellen ist keine Sache die an mal an einem Nachmittag plant, baut und in Betrieb setzt. Es erfordert also Absprachen und Normierungen die auch in bestimmten Bereichen eingehalten werden sollten und zu Netzstabilität führen. (50Hz, Spannung und all das).

Au, Backe! Wie darf ich diesen Satz denn verstehen? Alle, die keine Grünen sind, sind Nazis, Faschistoide und Klimawandelleugner?
Natürlich darfst du das so verstehen - würde aber niemand weiter bringen, und hat auch nichts damit zu tun, wie es gemeint war. Was haben "die Grünen" damit zu tun? Konkrete Politik ist was anderes als Politik im Allgemeinen. Meines Erachtens hängen "wir alle als Gesellschaft" oft ein wenig zu sehr an konkreten Parteien dran, und man sieht "ein wenig oft" eher weniger dass es auch wichtige Aspekte gibt, die gepflegt und ausgearbeitet werden müssen. Und das sogar als Daueraufgabe die ein Leben in einer Demokratie mit sich bringt. Ein Interessantes Beispiel im Zusammenhang mit den Fachthemen hier im Forum ist es ja, dass wer eine PV-Anlage betreibt, die in das Stromnetz einspeisst derjenige dann Teil einer Stromenergiegemeinschaft wird, die zu einer Versorgungsbestandspflege beiträgt. Ich finde das eine enorm nice Sache. Das hat dann nichts mit konkreten Parteien zu tun, sondern mit einer Teilhabe an einem Gemeinschafts oder Gesellschaftsgesamten. Das ist eben auch Politik, nur aber keine konkrete sondern Allgemeine Politik - im politisch gesellschaftlichen Raum - oder Soziopolitik, oder wie auch immer man das dann bezeichnen möchte.

Nochmal in kurz: Den Satz so verstehen, dürfen = JA! / Aber Sollen = besser nicht, denn das würde den Sinn umdrehen und führt nicht weiter.

@Politik-Gewisser-Dame = SED basiert: Ja! - Interessante Sichtweise - Ich weiss jedoch nicht was das mit SED zu tun hat - verstehe aber den Hintergrund, nur "Die Dame" hatte ja nicht Diktatorisch regiert, andere hatten schon Interventionsmöglichkeiten und Gestaltungsmöglichkeit - haben es aber nicht getan, sondern sie 16j lang "ihr Ding durchziehen lassen". Sicherlich auch nicht in Gänze schlecht -- weil auch Wissenschaftlerin -- allerdings in den details und Auswirkungen - vor allem der Länge der Periode - dann doch eher minder hilfreich.

Wollte ich nur noch mal erwähnen. Und desweiteren stimme ich dem zu: "Aber genug davon". Das sind Themen, die mit in Bereiche der Stromenergieverteilung hinein spielen (denn zu wenige Stromtrassen sind beispielsweise daraus entstanden, obwohl man wusste).. aber das bringt uns nicht weiter Schuld in einer Vergangenheit zu suchen und finden zu wollen. (und Nein ich werfe niemand vor dies zu tun oder tun zu wollen) ~ Vieles ist halt nicht Optimal gelaufen in diesen 16j -- aber wir müssen nun schauen wie wir das beste daraus machen. UND das gilt auch für die Regelungen und Rechtsbereiche mit denen wir uns befassen müssen wenn wir PV-Anlagen betreiben wollen. Man kann sich jedoch auch damit auseinandersetzen, und auch politisch ist nichts zu 100% in Stein gehauen und unveränderlich. Gerade Andreas hat mit der Petition gezeigt wie weit man kommen kann und dass konkrete Politiker schon auch mal zuhören, wenn sich die Gelegenheiten ergeben. Was dann draus wird steht auf einem anderen Blatt, bedeutet aber nicht dass es nicht versucht werden darf und auch nicht dass man nicht mehr hoffen sollte.

-- Soviel zu diesem Themenbereich (um dort Dinge Einordenbar zu machen), zu klären.

Ob Oliverso und Ich falsch informieren oder Du ist eher die Frage.

Frage doch einfach mal bei deinen Stromversorger, deinem Elektriker oder beim Marktstammdatenregister ob das was du planst konform ist oder nur deinem Verständnis entspricht.

Nach dem was im Markstammdatenregister steht, hat das, was du planst nichts mit einer Insel zutun.

Um das mal klar zu stellen: Du darfst selbstverständlich so vielen Leuten von deiner Meinung erzählen, wie du möchtest. Du darfst auch der Meinung sein, daß andere Meinungen außer deiner falsch sind. Meinungen sind gut und wichtig. Jeder sollte mindestens eine haben. Es sind und bleiben halt nur Meinungen.

Oliver

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das sollte erst einen interessieren was da steht wenn man bereits eine einspeiseanlage mit vergütung hat oder eine planen will

ansonsten kann man das alles dort ignorieren

da die dort für anlagen die nicht einspeisen keine zuständigkeit haben

Das ist deine Intepretation, aber so pauschal ist das nachweislich falsch.

Wörtlich heißt es, daß Inselanlagen nicht im Markststammdatenregister angemeldet werden müssen.

Die Definition, was Inselanlagen sind, ist zusammen mit den dabei verwendeten Begriffen unmittelbar und mittelbar halt ungenau, so daß da Interpretationsspielraum besteht. Darüber gehe dann die Meinungen auseinander, sowohl die der Nutzer, als auch die der BNA und der Netzbetreiber.

Oliver

@oliverso An unmittelbarem Anschluss dürfte nichts falsch zu verstehen sein. Die PV hängt über den WR fest verkabelt am Netz.

Mittelbar heißt, auf Wunsch des Nutzer oder eines anderen Kriterium, z.B. nicht mehr genug PV um die Lasten im Haus zu versorgen, schaltet die Anlage automatisch oder manuell gesteuert auf Netzbetrieb um. Also über ein Schütz oder einen händisch betätigten Schalter.

Ein Beispiel von außerhalb für mittelbar?:

Im Strafrecht gibt es mittelbare Täterschaft. Das meint, dass ich durch einen Anderen handele. Ich bringe jemanden dazu, etwas zu tun, wofür dieser nicht bestraft werden kann. Also mein 10-jähriger zündet auf mein Geheiß hin die Bude an, damit ich die Versicherung schröpfen kann. Burschi kann nich bestraft werden, weil gesetzlich wg. Alter noch nicht strafmündig. Dennoch bekomme ich auf den Sack, wenn das nachgewiesen werden kann. Mittelbare Täterschaft. Wer nachlesen will, steht im StGB §25

Was genau mit einer Insel gemeint ist, ergibt sich aus ...Almhütte.... in der entsprechenden Erläuterung. Nämlich keine, nie und nimmermals, Verbindung zum öffentlichen Stromnetz. Das wollen manche nicht hören und interpretieren sich das schön. Aber das sind auch nur Meinungen.

? Ja ich denke ich verstehe was du meinst. Und es haben sich sicherlich einige Umstände verfestigt in DE, die sehr unpraktisch und auch doof gelaufen sind.
Zum einen und erstmal - denke ich: Dass was du beschreibst keineswegs eine durch Verordnung oder Gesetz GENAU SO vorgegeben ist. Was du schreibst sind AUSWIRKUNGEN und Deutung. Eine Deutung und Einordnung einer Verordnung oder von Gesetzen wird individuell durchgeführt ist jedoch konkret durch die Person oder Gruppe die es Einordnet bestimmt und dort verankert. Das eingeordnete steckt jedoch NICHT in der Verordnung drin.
Beispiel: Es steht bestimmt nirgends dass "die K*cke ans Dampfen kommt" mit panischem Geschrei, wenn man ein paar Milliwatt einspeisst. und vielleiciht könnten Verordnungen auch anders und/oder besser geschrieben sein. Dennoch ist dies eine Sache der Einordnung und der individuellen Interpretation. Und NICHT in der Verordnung mit drin.
Ich vermute manche Bürokratische Akteure sollten sich (ganz im allgemeinen) auch mal etwas mehr locker machen, denn es herrscht immer noch viel zu viel in DE die Vorstellung vor dass in Gesetzestexten konkrete Verhaltensnormative enthalten sind. Das ist aber NICHT Der Fall, sondern es werden Sachbereiche geregelt (manchmal aus gutem Grund) aber was dann draus gemacht wird -- das ist den Entscheidern selbst vorbehalten.
In Deutschland hat man mE viel zu oft im Sinn und Kopf "Was denn ist wenn das ein Richter bewertet". In Deutschland erscheint alles verboten zu sein, was nicht explizit erlaubt ist. Viel besser wäre jedoch die Sache so zu betrachten, dass ja alles was nicht explizit Verboten ist dann erlaubt sein muss. Die tatsächliche Wirklichkeit liegt natürlich irgendwo dazwischen, aber die Frage ist WER ENTSCHEIDET das dann. Und das muss in einer Demokratie der Bürger selbst sein der auch Deutungsbefugniss und Deutungsberechtigung hat. Dazu gehört auch Selbst zu entscheiden welche Großverbraucher man in seine dreifach-Steckdose Steckt. Wenn es dabei Probleme gibt, dann könnte man sich auch mal überlegen ob solche Zusammenhänge und Probleme die dabei entstehen auch daran liegen, dass diese "praktischen Wissensbereiche" zu wenig an Schulen und Bildung sowie Aufklärung allgemein vorkommen. Ob ein Staat nicht auch eine Informations und in-Kenntnis-setzungs~Pflicht hat.
Ein Bereich fällt in diesem Zusammenhang besonders und öfter auf:
Es scheint eine große Rechtsunsicherheit aber vor allem eine Deutungsunsicherheit zu geben was elektrischen Strom und der Berechtigung mit elektrischen Anlagen zusammenhängen Sachbereichen umzugehen angeht. Auch auf Youtube gibt es viele Elektro-Kanäle die teils von Absurden Umständen berichten. Und das betrifft auch Behördliche Bereiche oder Bereiche in denen öffentlche Ordnungspfleger tätig werden obwohl es dazu weder gesetzlich noch bürgerlich und schon gar nicht politisch oder gesellschaftlich irgendwelche Aufträge oder Mandate dazu gibt. Ein tätig werden solcher Ordnungspflegenden Bereiche können oft als Übergriffig wahrgenommen werden und sind es oft vielleicht auch. Nichtsdestotrotz ghört es auch zum Bereich aufgeklärter Bürger dazu diese Übergriffigkeit einzudämmen, und nicht geschehen zu lassen. Gerade in Deutschland sollte strukturelle Deutungsübergriffigkeit nicht in jedem Fall einfach so stehen gelassen bleiben. Zu einer Ordnungsstrafe gehört auch derjenige der sie annimmt, und nicht alle Strafen sollte man annehmen.
Ich kann das gut nachvollziehen was in der Ausführung gemeint ist mit "an Elektroinstallation herumschraubt" ~ Menschen sollten meines Erachtens berechtigt sein eigene Installationen im Haus durchzuführen und das ohne dass irgendwelche Nachteile konkreter oder abstrakter und schon gar nicht zukünftiger Form dabei entstehen dürfen. --> Und wenn ich das nun so schreibe entsteht dann auch der Gedanke ~ dass es trotzdem nicht Sinnvoll ist "dass dies auch Menschen machen, die keine Vorstellung davon haben warum man beispielsweise Leitungsschutzschalter einbaut und dies auch Sinnvolle Pflicht ist dies zu tun". Bei anderen Bereichen ist dies dann wiederum weniger Plausibel warum manches zu sehr restriktiert wird. Ich denke das ist alles eine Sache der Deutung und Interpretation, und sollte es auch viel öfter sein. Kompetenz ist ein Berechtigungsgrund. Und ein Zertifikat bedeutet noch nicht das Vorhandensein der Kompetenz, sollte jedenfalls aber auch nicht zur Absprache und Dekonstruktion von Kompetenz führen wenn die Meinung eines Zertifizierten jemands, der ggf akkut in einer kompetenz und Inhaltsverwirrung steckt ALLES mit seinem Zertifikat überschreiben können soll.
Ein großes und Massives Thema, vielleicht auch etwas für einen eigenen Thread.

Es gibt jedenfalls den Bedarf dass Menschen selbst an ihrer Anlage (und da ist die Unterscheidung, zwischen Ihrer und bei anderen, meines Erachtens) herumschrauben; und ich sehe auch "rechtlich" keine Verordnung die irgendjemand das (an der eigenen Anlage, und schon gar nicht konkret) verbietet. Daher müssen diese Vorstellungen dass es da ein Verbot gibt missgedeutete Aspekte sein, die halt von einigen so geglaubt werden, aber nicht tatsächlich so sind oder sein müssen.

Danke für die Zusammenfassung, das klingt plausibel.
DIESE (genügend) große Dachanlage ist es aber doch, die viele berechtigterweise zunehmend interessiert; denn wenn wir alle Offen sind und Ehrlich interessiert alle (die sich mit PV-Technik in eigener Wohnung/Haus befassen) zuerst und zunächst einmal der Eigenverbrauch bei einer PV-Anlage, und die Abdeckung des eigenen Energieverbrauchs, in möglichst hohem Maß. Also ist auch der Rechts und Ordnungsbereich in dem eine Solche Anlange betrieben werden kann von großer Bedeutung. Und vielleicht ist da noch Deutungs- Aufklärungs- und Informations- sowie Konstruktionsbedarf von Rechtssicherheiten.

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[quote data-userid="7192" data-postid="140846"] Bürokratie

Als guter Deutscher sollte man natürlich jedes und alles angemeldet haben. Beim Einspeisen kann ich das auch nachvollziehen (da ist es auch richtig), aber spätestens bei der (Halb-) Insel bin ich da reichlich skeptisch. Denn hinterher kann man das aus verständlichen Gründen nicht mehr ungeschehen machen.

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Das ist mE gut formuliert und ausgedrückt. So sollte es sein. Eine Nulleinspeisseanlage sollte nicht solche rechtlichen Probleme machen wie sie das angeblich derzeit tut. ABER Vielleicht ist das ja auc Sache der Deutung, und die Dinge sind in real gar nicht so heftig wie angenommen. Was gibt es denn an konkreten Problemen mit Netzbetreibern zu berichten? Vielleicht ist das einfach nur FEAR Uncertainty und Doubt. Und die Wirklichkeit ist gar nicht so, den Netzbetreiber interessiert es eventuell tatsächlich nicht bei Nulleinspeissung, und man kann das einfach betreiben ohne folgen. auch kann es sein dass ein Gesetz zwar existiert aber dessen brechen nicht verfolgt wird. Das ist dann quasi ein schneller Weg etwas zu erlauben. Rechtssicher ist es deshalb nat. nicht und sollte nachgebessert werden. Was für Erfahrungen gibt es denn dazu? Wer kann berichten?