@Die letzten Posts (der paar Stunden)
Uff! -- ok -- ich wusste dass Bürokratie und Umstände in Deutschland die letzten Jahrzehnte und insbesondere die letzten 16j Strukturkonservative Regierung (CDU basiert) echt allen Strukturen übel mitgespielt haben, und so einiges in DE verkrustet, erstarrt und im Zustand der "verbrannten Erde" gelandet ist. Doch dass es nicht nur in bekannten Strukturen wie Bildung, Verkehr, Infrastruktur, Politik, Soziales und Verwaltungen so ist hätte ich nicht gedacht dass es in so banalen Bereichen wie betreiben einer Photovoltaikanlage tatsächlich so heftig sein kann. Ich bin zudem noch nicht ganz davon überzeugt dass es so heftig ist. Es mag echt böse Fälle geben, aber ist das denn verteilt auf ALLE Netzbetreiber? Muss das notwendigerweise immer so laufen? Das dumme daran ist, dass man keinen Versuch hat, denn "versucht man sich mit dem Netzbetreiber deswegen in Verbindung zu setzen, dann gibt man damit automatisch die Information mit dem geplanten Vorhaben preis".
Es mag ja sein, dass eine Inselanlage (zumindest Theoretisch) aus der Verpflichtung der Anmeldung entbindet (...) allerdings wird vieles dann enorm komplex. Eine Abmeldung aus dem Stromnetz kommt für viele nicht in Frage, aus verschiedenen Gründen. Der Aufbau einer separaten parallelen Stromverteilung im Haus ist baulicher Wahnsinn. Um was geht es denn dann? Dem Aufbau einer Photovoltaikanlage um seine Situation zu verbessern im Energiepreiskrieg (der sich prognostisch vermutlich nicht zunehmend bessern wird), oder vielleicht gleich einem "Stromterrorist" der es wagt eine eigene Struktur aufzubauen. Wie auch immer. Bürokratie scheint der Endgegner auf mehreren Ebenen. Doch das kann und darf nicht das letzte Wort in dem Bereich sein. Es hat sich schon vieles massiv verändert; nicht nur - aber auch durch die von Andreas & Co angestossene Petition. Auch haben sich nun wirklich die Zeiten verändert; auch wenn es noch zu viele strukturkonservative und auch Nazis oder Faschistoide gibt - oder die vergrämten, aber auch die KlimawandelLeugner (der Werteunion) gibt es dennoch auch zunehmend Menschen die sich eine positive Zukunft wünschen und kein zurück in die Zeiten des strukturellen Machtmissbrauchs. Solarpunk ist da eine wichtige Eutopie, bei der immerhin Solartechnik schon mal in richtige und passende Richtungen weisen kann. Der Aufbau einer eigenen Stromversorgungsanlage liegt (für die, die das technisch können) einfach auf der "want and must do" Agenda. Auch dies aus ganz unterschiedlichen Gründen, aber eben auch aus wirtschaftlichen.
Und wenn man nun mal beim wirtschaftlichen ist, dann spielt eben das Geld was in so etwas reingesteckt wird schon eine gewichtige Rolle. Denn DAS Ding soll sich amortisieren, und zwar schnellstmöglich. Ich denke es werden in Zukunft noch viel mehr Nutzer hinzukommen, die da einsteigen wollen.
Der Aspekt "dann einfach ein BKW anzumelden" wäre zumindest eine gangbare Möglichkeit; wenn es denn gar nicht anders geht.
Doch! -- sind diese genannten Möglichkeiten wirklich so wie sie jetzt dargestellt wurden? Ist es wirklich so schlimm mit der Bürokratie und gibt keinen Ausweg?
Ich kenne das mit dem "Spiel der Bürokratie" auch aus einer Richtung dass "die doch nur spielen wollen" (ok zugegeben das nervt) - sie wollen irgendwas an Papier hin und her schieben können (was sich hoffentlich doch mal mit digitalisierung ändert) und dann sind die Glücklich. In dem Fall: Wenn eine Anmeldung durch einen Elektriker mit Zertifizierung (also einer gültigen Unterschrift) vorliegt,dann müsste es auch soweit zumindest ausreichende Rechtsicherheit geben. Wenn da jemand nach 5 Jahren kommen sollte und das anders sieht, dann darf er das ja. Wenn es eine gültige Anmeldung gibt ist das aber irrelevant. Denn der Bürokrat wurde ja schon gefüttert, und solch ein Strukturkonservatives System kann man auch gegen sich selbst spielen lassen; zumindest wird sich kein(e) Sachbearbeiter:In die Mühe machen irgendwas neu aufzurollen wo es kein Problem gibt und die Unterschriften passen. (Ausnahmen gibt es wohl immer, aber in eine solche muss man ja nicht rein rutschen, und dann wäre es Sache der Information wie man das verhindert, und eben gut aussehende Formulare hat, die beim Bürokraten gefallen finden. Wenn man die Informationen darüber hat, was da gefällt - dann ist das doch kein Problem, schliesslich gibt es Gesetze und Vorgaben, und Paragrafen auch aus dem Grund dass komplexe Systeme auch funktionierend zusammenwirken. Bei einem Stromenergiesystem in ganz Europa ist es auch verständlich dass es Regeln geben soll und muss.Das nicht alles wild durcheinander gehen kann ist da klar. Die Verhältnissmässigkeit natürlich vorausgesetzt.
UND woran soll sich nun jemand, der sich neu auf dieses Feld begibt eine Anlage betreiben zu wollen, zur Eigenversorgung nun Bürokratisch orientieren?
Es kann ja auch nicht sien, dass "man die Technik schon irgendwie auf die Reihe bekommt" -- aber dann ALLES an Bürokratie und starrsinn der verwalterischen Behörden, und der durchsetzenden Exekutive oder einer Ordnungsmacht scheitert, die durch absurde Kosten jede Möglichkeit des aktiv werden in diesen Bereichen (auf absurde Weise) verhindert.
Es muss doch Wege geben, dies auf politisch und verwalterisch konforme Art zu betreiben. Und das scheint ja dann die Übeschusseinspeissung zu sein.
Für mich und auch viele andere ist das folgende kein Kriterium
Ich würde nie eine überschusseinspeisung machen. Weil ich 7 cent pro kwh bekommen würde, der strom dann für 30 cent oder mehr weiter verkauft wird. (@alter-hase)
Man muss ja nicht grummelig und Zynisch einer Verwaltung die vielleicht in der Vergangenheit doof war auf solche Art begegnen dass man sich letztlich nur wieder selbst schadet. Und ja! Es kann ja sein, dass das für dich so passt [alter-hase] oder auch andere die Inselanlagen betreiben. Aber das muss nicht notwendigerweise für jeden anderen deshalb auch so sein.
Wie schon erwähnt: Mancherlei Regelung macht ja durchaus Sinn, und das auf mehreren Ebenen. Also muss es auch eine Sinnvolle konstruktive vorgehensweise geben wie man mit solchen Vorhaben und den damit zusammenhängenden Aspekten öffentlich umgeht.
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Wie ist denn nun dieses "normale Procedere" vor dem sich (angeblich) so viele scheuen. Wenn man es einfach mal in Listenform aufschreiben würde?
Wenn man das mal liest, und jemand anbietet als Info, dann kann man auch darüber reden, und jeder kann sich dann selbst entscheiden ob das passt. Aber wenn "wie für mich momentan noch der Eindruck entsteht"dass nur der Elektriker als gottgleicher Akteur mit seiner unterstellten Willkür über einen entscheiden darf und kann, und das alles so undurchsichtig ist, dass man irgendjemand einfach Geld in den Rachen wirft und dann dieses Papier mit der Unterschrift dabei raus fällt - aber man nie und nimmer das verstehen kann, was dazu geführt hat dass diese Unterschrift da raus fällt -- so lange wird man sich auch nicht passend Entscheiden können.
Was für ein Aufwand eine Inselanlage macht, mit der separaten Stromführung in einigen Varianten wurde nun erzählt und erläutert. Ebenfalls die Möglichkeit "Einfach ein BKW anzumelden und es damit gut sein zu lassen". Wie sieht es denn nun mit der (scheinbar) Dritten Möglichkeit der Anmeldung einer Überschussanlage aus? Vielleicht kann durch diese Option einfach auch mal mit Erfahrungsberichten durchgegangen werden. Was gibt es denn dazu für Geschichten? Ich hab den Eindruck dass es zu wenige positive Erzählungen gibt. Aber vielleicht liegt das ja nur daran dass manche ihre positive Geschichte noch nicht erzählt haben. Also raus damit.
WER hat positive Erfahrungen mit dem Anmelden einer Überschussanlage mit Akku? Wer betreibt das, und wie verlief es mit den Elektrikern? Was für Erfahrungen dazu können und wollen weitergegeben werden?
==> Einfach nur Elektriker anrufen und dann den in die Blackbox einsteigen zu lassen ist hier jetzt nicht das was so gedacht ist. Vielleicht kann einer dieser Elektriker (die es hier auch geben muss) mal einfach erzählen und die passenden Links zur Verfügung stellen zu den entsprechenden DIN und ISO Vorschriften, sowie den Regelungen und Verwaltungsakten die zu erledigen sind wie und wo man das macht, und mit wem aushandelt oder einträgt.