Anmeldepflicht kleine Inseln und Notstromaggregate

Statt Umschaltung aufs Netz lieber ein Ladegerät am öffentlichen Netz, dann gibt es keine Lastspitzen sondern nur ein geringes Grundrauschen.

Und es bleibt eine Insel.

@grumpy_badger

Laut einem Solarrechner müsste ich bis auf zwei bis drei Wochen im Jahr hinkommen , für die karge Zeit helfen dann die Notstromer und laden die Batterien wieder auf ...

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@alter-hase

Na ja , dann brauchte ich eigentlich für Strom nichts mehr bezahlen . Vom Windrädchen bin ich vorbelastet und reagiere da etwas sensibel . Ich wohne im Kreis Paderborn ,hier stehen auf einer Fläche von ca 15 km x30 Km um 700 von den Spargeln und des Nachts ist alles Rot am Blinken . Je nachdem wie der Wind steht hört man das Rauschen von den Dingern ... schön ist das nicht .

Klar auf den Dächer stört das nicht ,da kann man das locker machen . Ich habe aber den Verdacht wenn ein gewisser Anteil von Anlagen erreicht ist ,wird der Strom exorbitant teuer weil die Kraftwerke nicht mehr effektiv arbeiten können . Die Regierung wird sich die Einnahmen dann auch nicht entgehen lassen und alle die selber den Strom erzeugen , ähnlich wie die Kraftwerksbetreiber dann auch schröpfen wollen . Sei es mit den Strom den sie einspeisen oder vielleicht auch den sie selbst verbrauchen ... dieser Kaspertruppe trauen ich alles zu , nur nichts gutes ...

Irgendwann Mitte der 90er ,hat der Chef von EON gesagt der Strom sein kein Grundbedarf mehr ,da immer mehr für Luxus verwendet wird , daher müsse der Strom auch in Zukunft wesentlich teurer werden . Von daher denke ich werden wir auch noch ganz andere Preise sehen . Das dürfte auch der Grund sein warum gefühlt das halbe Land die Dächer neu eindeckt ...

Vor ca 30 Jahren war die Welt in Deutschland noch schön und wir hatten bei vielen Dingen einen hohen Selbsversorgungs Grad , nur nach und nach wurde eine Sparte nach der anderen Ausgelagert , auf nach China . Von der Regierung wurden die Betriebe bezuschußt und China bekommt immer noch 650 Millionen Entwicklungshilfe ,je Jahr . Wenn die " Fachkräfte " an den Hebeln der macht weiter so schalten und walten wie es denen gefällt ,dürfen wir bald alles exportieren ,von daher und nach langen abwägen ,ist eine Insel für mich die beste Wahl . Damit bin ich vom Strompreis frei und wenn ich in ca 11 Jahren in Rente darf ,habe ich etwas mehr über ( wenn es die dann noch gibt ) .

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Schön zu sehen, dass ich mit meiner Ansicht nicht alleine bin. Ich sehe das auch so, dass der Staat iwann auf die Idee kommt, dass man selbst Steuern auf den Strom bezahlen soll, den man selbst erzeugt und verbraucht

Wer Wald besitzt, der muss jetzt schon für Brennholz, das er aus seinem eigenen Wald holt, Steuern bezahlen. Deshalb macht das auch keiner ?

Deutschland war Mal führend in der Photovoltaik Sache. Unsere Regierung hat das alles kaputt gehen lassen. Medikamente etc. Alles muss importiert werden. Es gibt in Europa nur noch eine Fabrik, die Penicillin herstellt. Das ist alles sehr bedenklich.

Ich bin gespannt, was meine Insel leisten wird. Ich kann da auch noch bischen was nachlegen. Die Panel der bkw erweitern und auch auf das Inselnetz schalten. Da bin ich noch nicht sicher, was ich mache. Ich werde das in einem Jahr entscheiden, dann weiss ich wo die Reise hin geht, was meine 4 kW Insel schafft.

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Deutschland war Mal führend in der Photovoltaik Sache. Unsere Regierung hat das alles kaputt gehen lassen. Medikamente etc. Alles muss importiert werden. Es gibt in Europa nur noch eine Fabrik, die Penicillin herstellt. Das ist alles sehr bedenklich.

[/quote] Das sehe ich anders, das ist das Ergebnis von Geiz ist geil. Wir selbst haben den Weg vorbereitet indem wir damals immer das billigste gekauft haben. Die Firmen sind dann nach China, damit sie billiger sind als die anderen fertigen können. Die Regierung hat da wenig beigetragen, hat doch dafür gesorgt, das die Energie in Deutschland billig bleibt, siehe Gas aus Russland. Ich kaufe mittlerweile gern Produkte, die in Deutschland gefertigt werden, auch wenn sie teurer sind.

@mischa

Eine Regierung hat immer möglichkeiten. Einfuhrsteuern oder Zuschuss wenn Produkte aus Deutschland gekauft werden. Mit wie viel Geld nochmal wird die chip Fabrik in Magdeburg gefördert ? 10 Milliarden.

10.000.000.000 Euro.

Was wurde damals getan, dass die Solarbranche nicht kaputt geht ? Wie viele Milliarden waren das nochmal ?

Das war nicht Geiz ist geil, das war eine Regierung, bei der die Stromlobby auf den Wirtschaftsminister zählen konnte, dass er ihre Interessen schützt.

Die Abnahmepreise für Solarstrom wurden radikal gekürzt.

Historische Betrachtung für Anlagen kleiner 30kWp
2005-2008 54,53ct/kWh auf 46,75ct/kWh (da war es noch auskömmlich und die Solarbranche am Leben)
2009-2012 43,01ct/kWh auf 24,43ct/kWh (da ging es bereits bergab, da die Verbesserungen im Ertrag nicht die Kürzungen bei der Vergütung auffangen konnten)
2012-2014 19,50ct/kWh auf 12,88ct/kWh (Da gab es alle 3Monate eine Kürzung und wir sind hier schon bei weniger als einem Viertel der ursprünglichen Förderung das ist so als sollten früher 100Watt Platten plötzlich 400Watt generieren bei gleichem Preis)
2014-2016 12,75ct/kWh auf 12,31ct/kWh (Hier wurde dann die Einschränkung für Anlagen kleiner als 10kWp eingeführt, größere Anlagen bekamen dann noch weniger)
2017-2020 12,30ct/kWh auf 08,64ct/kWh (Hier sind wir bei einem Sechstel der Förderung angekommen 100W auf 600W für ein zwei Qudratmetermeter Panel wo gibt es das?)
2020-2022 08,48ct/kWh auf 06,24ct/kWh (Hier ging es im Monatsrhytmus abwärts)

So macht man eine Branche und die Industrieführerschaft kaputt. Da iss nix Geiz oder Geil sondern in der Zeit war Erneuerbare Energie einfach politisch nicht erwünscht.

Jetzt sind wir wieder bei auskömmlichen Vergütungen, die es erlauben, eine Anlage halbwegs wirtschaftlich zu betreiben und siehe da, der Zubau nimmt wieder Fahrt auf.

2022-2024 8,2ct/kWh bis 10kWh und 7,1ct/kWh für alles was darüber ist bis 40kWh für Anlagen mit Eigenverbrauch.

2022-2024 13,0ct/kWh bis 10kWh und 10,9ct/kWh für alles was darüber ist bis 40kWh für Anlagen mit Volleinspeisung

Das sind stabile Aussichten für alle, aber jetzt ist die Branche tot und das Geld für die Anlagen-Investitionen geht größtenteils nach China.

Auch ich kaufe gerne lokal, auch wenn es etwas teurer ist, wobei viele Produkte zwar lokal gehandelt aber trotzdem weit entfernt produziert werden.

Herzliche Grüße

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Schön zu sehen, dass ich mit meiner Ansicht nicht alleine bin. Ich sehe das auch so, dass der Staat iwann auf die Idee kommt, dass man selbst Steuern auf den Strom bezahlen soll, den man selbst erzeugt und verbraucht [/quote]

Das ist doch gar nicht solange her, dass der eigenverbrauchte Strom steuerpflichtig war.
Das wurde erst von der jetzigen Ampel-Regierung abgeschafft.

Mal sehen, wann die anderen wieder drankommen, die keine Erneuerbaren haben wollen und das Ganze wieder umdrehen...

Herzliche Grüße

Doof, wenn man dann seine Insel registriert hätte.

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Zum Thema "mittelbarer Anschluss" wurde woanders gerade dieser Link gepostet:

Bundesnetzagentur - Netzanschluss

Wenn Ihre PV-Anlage mit Ihrem Hausstromnetz verbunden ist und dieses wiederum über einen Anschluss an das öffentliche Stromnetz verfügt, ist Ihre Anlage ebenfalls daran angeschlossen. Es handelt sich dabei um eine sogenannte mittelbare Anbindung.

Meine Interpretation: Wenn das Hausnetz nun gerade nicht mehr mit dem öffentlichen Netz verbunden ist besteht auch kein mittelbarer Anschluss mehr.

Es zählt also das Vorhandensein einer Verbindung, nicht eine eventuelle Möglichkeit.

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Genau so ist es. Damals hätte man den Ausbau von privaten Photovoltaik Anlagen weiter gut fördern können. Dann wäre es jetzt schon durch und in Sachen Klimaschutz und erneuerbare Energien wären wir viel weiter.

Was wäre denn, wenn der Staat selbst eine Produktionsstätte Solarpanel betreiben würde. Dort vornehmlich Langzeitarbeitslose beschäftigt. Und andere Langzeitarbeitslose für die Installation der Anlagen beschäftigt. Und sie Gelder entgegen rechnet, die die Leute auch so bekommen. Damit den Preis für panel und die Dienstleistung runter bekommt.

Klar, so einfach ist das alles nicht. Bevor jetzt dieses Gedankenspiel irgend Aufruhr verursacht. Meiner Meinung nach gibt es da aber viel Potential.

Wer 10.000.000.000 Euro für eine chip Fabrik sponsern/verschenken kann, der sollte sowas auch auf die Kette bekommen.

diese "regierung" hat unter anderem für deinen wohlstand gesorgt das du arbeiten und dir eine pv anlage für dein haus leisten konntest. nicht um die deindustrialisierung wie sie jetzt stattfindet.

ein bischen demut würde nicht schaden

woher hätte das gas denn sonst kommen sollen? zum vierfachen preis aus "estados unidos" oder woher genau?

und fang jetz nicht an mit wind und pv das zeug ist absolut nutzlos ohne speicher

speicher wurden und werden auch nie gebaut, da kann man ja günstiger das gas aus russland bis zum sankt nimmerleinstag beziehen.

? kadavergehorsam lohnt sich eben nicht

Eigentlich wollte ich ja nix mehr dazu schreiben. Du hättest statt "Hausnetz" PV-Anlage schreiben sollen.

Ich trenne mein Netz, habe dann ein normales Netz (Hausstromnetz) und ein Inselnetz. In einem Sicherungskasten. Das ist aber total getrennt, es gibt also keine Verbindung zum normalen Netz. Deshalb habe ich auch keinen mittelbaren Anschluss.

Unten im zählerschrank gibt es auch schon 2 Netze zusammen in einem Schrank. Meinen stromzähler incl. Abgangsklemmen und Sicherungen und den zähler der Einliegerwohnung incl. Abgangsklemmen und Sicherungen. Nur, wenn jemand meint, das wäre alles nicht zulässig.

In der Industrie wird Fremdspannung meist in einer besonderen Farbe ausgeführt. Ich kann meine Insel Leitungen ja violett ansprühen. Wenn's einige Leute beruhigen würde. ?

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schrumpfschlauch in regenbogenfarben drüberziehen könnte auch helfen ?

hast Du mal einen Link?

Der fehlt in meiner Schrumpfschauchsammlung noch, gibt es die auch mit Erdbeere Geschmack?

@grumpy_badger

Ich sage doch 1-0-2 Schalter ,damit ist alles sauber getrennt . Also Insel und nicht meldepflichtig ..

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@auric London oder Fromms war der Markenname? ? ? ? ?

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Die im Markstammdatenregister zu erfassenden Daten bilden die umfangreichsten Ergänzungen und Änderungen.
230629-entwurf-eines-gesetzes-zur-steigerung-des-ausbaus-photovoltaischer-energieerzeugung.pdf (bmwk.de)
Es gibt / wird geben:
Inselfähigkeit, Schwarzstartfähigkeit, Notstromaggregate und unsere geliebten Batterien.
Auch eine Art der Einspeisung „Null bzw. Nicht“?
( Z.B. Seiten 25, 26 und 29 mit „NP“~ Netzbetreiberprüfung ?!? )
Noch kann oder muss man es nicht eingeben.
Zu hoffen bleibt: Das ist nicht der Umfang einer einfachen Anmeldung an nur einer Stelle.
Es soll wohl eine einfache Online Erfassung werden. Elster & Warnapp lassen grüßen.
So gesehen kann das auch noch viele, viele Jahre dauern…das Internet ist ja auch noch Neuland. ?
SolarHeini

Also erst mal sehe ich überhaupt kein Problem, meine Anlage anzumelden, sofern sie den Normen entspricht.
Klar, ich speise auch ein, allerdings mit einem kleinen Multiplus 3000 kommt da auch nicht viel am Tag. Das sind Cent-Beträge, aber damit tue auch ich etwas für die Energiewende. Wenn Oma Hüpenbecker damit ihr Radio betreiben kann, dann ist das gut so. Die 8,2ct netto reichen dann zu Weihnachten für eine Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt, aber das ist OK.
Steuern für Solarstrom wird es so schnell nicht mehr geben. Was gewinnt ein Staat mit den Steuereinnahmen, wenn die Anlagen wieder vom Netz genommen werden? Weniger als nichts, denn dann ist die Energiewende und die vereinbarte CO2-Einsparung innerhalb der EU überhaupt nicht zu erreichen. Es gibt Strafzahlungen parallel zu den entgangenen Steuereinnahmen. Kohle geht dann nicht mehr, der Ivan sitzt auf seinem Gas und Atomstrom ist sowieso des Teufels Kind. Zumindest in Deutschland.
Und jetzt kommt das Paradox:
Wir haben die höchsten Kosten für Strom. Das vergrault die Industrie und die wandert ab. Also senkt man die Stromkosten, sodass die Industrie doch bleibt. Das macht dann aber wieder die Investition für eine Solaranlage zunichte, denn dann rechnet es sich nicht mehr. Das ROI wäre dann 20 Jahre nach der ersten Marskolonie...
Ich lehne mich also zurück und warte ab, was unsere Regierungen noch so verzapfen. Vielleicht wird, so die Tendenz im Osten unseres Landes, bald das verpflichtende rechtsdrehende Drehstromfeld kommen.
Politik ist wie Wein: Er kann umkippen, aber auch durch die Alterung gewinnen.
Verlieren werden nur wir, die Bürger...
LG,
Wilm

[quote data-userid="14465" data-postid="145427"]Zum Thema "mittelbarer Anschluss" wurde woanders gerade dieser Link gepostet:
Bundesnetzagentur - Netzanschluss

Wenn Ihre PV-Anlage mit Ihrem Hausstromnetz verbunden ist und dieses wiederum über einen Anschluss an das öffentliche Stromnetz verfügt, ist Ihre Anlage ebenfalls daran angeschlossen. Es handelt sich dabei um eine sogenannte mittelbare Anbindung.

Meine Interpretation: Wenn das Hausnetz nun gerade nicht mehr mit dem öffentlichen Netz verbunden ist besteht auch kein mittelbarer Anschluss mehr.

Es zählt also das Vorhandensein einer Verbindung, nicht eine eventuelle Möglichkeit.[/quote]Also ich hatte auf irgendeiner BNetzA- oder MaStR-Seite gelesen, daß ein Trennschalter als mittelbarer Anschluß gelten würde. Daher mein Gegenvorschlag mit dem Verbindungskabel mit möglichst abstrusen Steckern und das dann vor dem angekündigten Besuch verschwinden lassen. Also irgendetwas, was man nicht im Elektronikmarkt nebenan fertig kaufen kann.

Daniel

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