Angebot Dach PV 5,7kW für 15T€ - Meinung?

Vielen herzlichen Dank schon mal. Wir überlegen und besorgen noch mehr Angebote... Aber wirtschaftlich setzt es schon auf steigenden Verbrauch und Preise, das sehe ich...

Und sorry. Also: bisher haben wir 1600 im Jahr verbraucht und 1300 gekauft. Wobei der Verbrauch vielleicht tendenziell eher noch ein Tick mehr wird.

Nur 300 kWh mit dem BKW gespart? Finde ich recht wenig, dafür, daß Ihr auch einen Speicher habt. Nur ein Modul oder sehr ungünstige Lage?

BKW: 2 Module, ca. 600 Produktion im Jahr... etwas ungünstige Lage wohl, im Sommer jetzt 10h Sonne, im Winter teils 0h. Und die 300 Eigenverbrauch waren noch ohne Speicher, jetzt tippe ich auf eher 450 bis ideal 500.

Dann sollte mit vier Modulen und nem Akku ja eigentlich für ein vernünftiges Kosten/Nutzenverhältnis gut was drin sein (der Akku, wenn er DC gekoppelt ist, sprich Module dort angeschlossen und Ausgang in einen WR oder auch integriert, erlaubt es, mehr als 800 Watt zu ernten, soweit es die Bedingungen/Wetter/Jahreszeit erlauben). Was für einen Speicher hast Du?

Na seht ihr, kommen wir weiter. Ich denke es bringt in diesem Fall mehr, statt einer PV-Anlage das Balkonkraftwerk zu erweitern. Also 2000W und den bisherigen Akku an einem Wechselrichter mit den beschränkenden 800W. Bei dem Verbrauch ist einfach quatsch nen größerer Akku oder ne richtige PV für die Kosten. Einspeisung gehts in den nächsten Jahren ab, wer weiss wie lange man da was bekommt?

PS: Beim Verbrauch kann auch ein größerer Akku nichts bringen wenn der Hauptverbrauch, nur als Beispiel ich weiss es ja nicht, der Elektroherd ist. Wenn da 5KW benötigt wird nützt das alles nichts, weil nur 800W geliefert werden darf.

Ich weiss aber auch nicht, ob es nicht vielleicht Wechselrichter gibt, die unter BKW fallen, aber einen zusätzlichen LOAD-Anschluss haben mit 3 Phasen. Der müsste dann aber auch 3-Phasen Anschluss haben.

Hallo,
das sind gute Ideen. Habe einen Hyper 2000, der kann sogar 2x900 Watt Solareingang. Problem ist nur, ich habe keinen guten Platz für die Module... Eigentlich bräuchte ich einen guten Dachdecker (oder wer...) der mir 2xOst, 2xWest aufs Dach macht. Elektrisch kann ich das. Und die Module kosten auch nix.

Also, aus der Erfahrung kann ich sagen, unser Peak sind mal 3600W wenn der Backofen heizt. Und alles Balkonzeug ist ja auf 800 gedeckelt. Es gibt da jetzt so was mit Steckdose die 2300 kann ( EcoFlow STREAM AC Pro/AC oder Solarflow...). Lustigerweise ist es dann zu schwach für Backofen, vll. sogar für Waschmaschine wenn der Motor anläuft (und geht gar nicht). Und ich will ja nicht zig davon.

Aber dennoch: Mit 2000Wp auf dem Dach käme sicher auch im Winter ordentlich was raus. Und das bisschen Peak... das ist vielleicht 1kWh am Tag...

Vielleicht gehe ich mal auf die Suche nach nem Handwerker. Habe keine Ahnung, was die Dachmontage von 4 Modulen kostet, soll ja schon ordentlich und haltbar sein.

Nun ja…

Oliver

Zumindest im Vergleich zu jetzt... hängt daran, was die Montage kostet. Muss ich mal suchen, wer das macht...

hallo Jochen , wenn Du schon einenen Handwerker finden solltest der aufs Dach hochgeht ..... dann halt gleich paar Module mehr , oder halt paar Angebote einhohlen :thinking:

Eventuell kannst Du auch (d)einen Schornsteinfeger fragen. Die krabbeln auch Angstbefreit auf dem Dach rum.

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Nein, nicht mal ansatzweise. Selbst mit den genannten 5,7 kWp ist der Ertrag im Winter lächerlich. Bei meiner kleinen 2 kWp Anlage sind im Winter Tage dabei, an denen ca. 0,3 kWh am Tag geliefert werden, also nahezu nichts. Hier mal der Chart vom letzten Winter:

Und das war nicht der schlechteste Winter, den ich bisher hatte. In den Monaten Dezember bis Februar kannst du den PV Ertrag nahezu vernachlässigen.

Wenn die Montage kein Vermögen kostet, könntest zu versuchen, deine Balkonanlage entsprechend umzurüsten. Aber nochmal: bei diesem niedrigen Gesamtverbrauch ist die Wirtschaftlichkeit schnell dahin.

Zu den 800 Watt: selbstverständlich kannst du damit die Verbrauchsspitzen (Herd, Backofen, Wasserkocher u. s. w.) nicht abdecken. Das ist aber auch gar nicht notwendig. Du solltest schauen, wie dein Grundverbrauch ist: den wirst du mit 800 Watt locker abdecken können und noch ein wenig mehr.

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Es ist noch schlimmer. Wenn da dann nichts runter kommt frisst die Anlage mehr als sie erzeugt.

Thorstens Idee finde ich gut. Es geht ja letztlich nur darum 2 Module ans Dach zu pappen.

Aber wie geschrieben, eine vollständige PV mit dem Profil und dem Verbrauch? Eher nicht. Da dann doch lieber die 15 000€ nehmen und sich Klimasplits kaufen.

Na ja, man freut sich über jede kWh und begrüßt sie persönlich :wink: Bei mir mit 8.4 kWp Ost/West diesen Winter Nov/Dez/Jan etwa 100/50/90 kWh im jeweiligen Monat. So lange man den Strom gerade auch mit Akku weitgehend selber verbraucht, sind die Spitzen egal.

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Eher nicht. Alleine die Wechselrichterverluste und der Akku der dann nicht tiefentladen soll und was nimmt könnte mehr fressen als erzeugt wird. Könnte dann ein Nullsummenspiel sein oder noch schlimmer.

So hoch ist die Selbstentladung des Akkus auch nicht und ein WR hat im Standy ja auch keinen so großen Verbrauch.

Mit meiner 16kWp Ost / West und 12k Deye konnte ich im November 50% des Bedarfs decken, im Dezember und Januar 1/3 des gesamten Bedarfs. im Februar musste ich 50kWh von 300kWh einkaufen und ab März bis Ende Oktober 0 kWh :nerd_face:

Finde den Unterschied :wink:

Oliver

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"ordentlich" im Vergleich zu 0,6kWp jetzt... ja :wink: Also nix Nov-Feb.

Richtig, es kommt auch mit 2000 Wp von Ende November bis Anfang März ordentlich nix.

Das Angebot ist leider komplett intransparent.

Weder sind die technischen Module mit Einzelpreisen versehen, noch sind die Arbeiten transparent beschrieben.

Ich habe ein Angebot vorliegen für eine 10 kvp Anlage inkl. 10 KWh Speicher für 18 tsd. € vorliegen (nicht beauftragt). Auf unserem Dach gibt es keinerlei Fenster oder Verschattung. Speicher kommt in den Keller, so dass die Kabel komplett durch das Haus gelegt werden müssen.

Hohle dir weitere Angebote ein und bestehe auf einer Aufschlüsselung der Positionen. Die Teile müssen einzeln bepreist werden, ebenso die Arbeit mit einer genaueren Beschreibung.