Andreas's YT-Video 'Heizen mit Klimaanlage - saugeil - bis jetzt'

Ich kenne sowas an der rechten Seite.
Gibt es auch in der Art oft bei Luftentfeuchtern.
(Grauer Pfeil)

Hier sind Bilder von @win Sensor/NTC/PTC.
Kleine schwarze kugel an schwarzen Draht, scheint mir.

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Das bestehen/entstehen einer Wärmeblase müsste auch abhängig sein, ob die obere Geschossdecke zu einem geheizten Raum "führt" oder ab es zB ein unisolierter Spitzboden wäre.

Aber die Frage wäre, ob man die kalte Luft von unten nach oben ventiliert oder mit einem Deckenventilator die zu warme Luft wegschaufelt.

Ich bin ja auch immer noch der Meinung, dass eine massive Wand (=Wärmespeicher) hinter dem IG einen Unterschied macht (Einfluss auf den Sensor), gegenüber einer Leichtbauwand. Hatten wir hier auch schon mal kontrovers diskutiert.

Für dieses Problem der Wärmeverteilung haben Mitsubishi und Daikin bereits Lösungen. Mitsubishi MSZ-LN-VG3 und Daikin Emura und Stylish verwenden Infarotkameras um die Temperatur im Raum zu erfassen und sich nicht auf den innenliegenden Sensor verlassen zu müssen. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen dass die Stylish damit nahezu nie taktet und die Wärmeverteilung als sehr gut zu bezeichnen ist.

Wie schon festgestellt wurde, ist die Messung, besonders im Heizbetrieb, direkt am Gerät nicht zuverlässig. Da bleiben physikalisch nur zwei optionen: 1. Das Gerät misst indem es in den Raum hineinguckt, oder 2. die Information über die Temperatur kommt von einem externen Sensor.

Ich verstehe sowieso nicht, wieso es keine WLAN-Module gibt, ähnlich eines Fritz!Smart Control 440 welcher die Raumtemperatur misst.

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Das in dem Video beschriebene Problem besteht doch eigentlich nur, wenn das Innengerät unter der Decke montiert ist und zum Heizen verwendet wird. Und warme Luft nach untengeblasen werden muss.

Wenn man das Innengerät vornehmlich zum Heizen nutzen möchte, warum montiert man es dann nicht in Bodennähe? Also beispielsweise auf der Höhe, in der normalerweise Heizkörper angebracht sind, etwa 20 cm über dem Boden?

Ich (!) empfinde jede Form von Luftbewegung, die durch Ventilatoren erzeugt wird, im Vergleich zur natürlichen Konvektion großer, wassergefüllter Heizkörper als unangenehm.

Ich möchte im Winter keinen Deckenventilator einschalten müssen, der mich dann mit warmer Luft umströmt. Jeder Luftzug fühlt sich für mich kälter an, als die Luft tatsächlich ist.

Also, wenn schon ein Innengerät, dann doch lieber in Bodennähe. Oder was habe ich übersehen?

Seit langem wundert es mich, dass es zwar Deckengeräte gibt die als Klimasplits kühlen sollen, aber viel weniger Wandgeräte die dahin könnten, wo vorher die Heizkörper waren. Idealerweise müsste das zwei Dinge haben. Einmal innen den Wärmetauscher mit Lüfter, der dann, wie du schreibst, in Bodennähe pustet. Und vorne könnte man den Wärmetauscher mit Aluminiumkühlkörpern ausstatten, also innen die feinen Rippen mit den Kupferrohren und dem Walzenlüfter. Von außen ein großer Aluminiumblock mit Schlitzen damit selbst die gerade einmal 30-40°C als Strahlungswärme in den Raum gegeben werden.

Das wäre in Sommer schlechter vom Wirkungsgrad her, aber wen juckt das wenn der Hauptanwendungszweck das heizen ist?

Gibt es übrigens auch. Truhengeräte beispielsweise (das war das erste Suchergebnis! der Hersteller war mir wurscht) :

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Da ist natürlich was Wahres dran! Die meisten, so auch ich, haben wohl ihr Splitklimagerät erstmal zum Kühlen im Sommer gekauft. Hinterher stellt man fest, man kann ja damit auch recht gut heizen. Und die Heizperiode ist hierzulande doch meist deutlich länger als die Kühlperiode. Hätte man vorher dran denken sollen :thinking:

Allerdings ist das aus meiner Sicht schon ein wenig auch ein Luxusproblem, wir sind ja froh, dass wir nun zusätzlich effizient Heizen und Kühlen können.

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Bei der kleinen Fläche wäre die Strahlung wohl nicht so wirklich hilfreich und die Vorbauten kosten nur Luftdurchsatz. Mit den Lamellen unserer Perfera hab ich keine Probleme die Wärme von unter der Decke im Raum zu verteilen. Einen Turmlüfter in der Tür und nen Deckenlüfter im Flur unterm Dach gibts nur, weil das Teil auch noch die Hälfte vom RMH mitbeheizt. Ggf. ist es bei uns natürlich auch so entspannt, weil das Haus gedämmt ist, Heizwärmebedarf etwa 4000 kWh im Jahr (letzte Periode 840 kWh Strom).

Das sehe ich nicht so. Genau anders herum. Dort wo mal ein Heizkörper war ist m.u. meist viel mehr Platz als dort, wo die Klimasplit hängt. Man könnte also viel größere Wärmetauscher nutzen, die dann auch genug Wärme durch Strahlung abgeben. Deckenheizungen funktionieren nach demselben Prinzip und ein voherhiger Heizkörper ebenfalls. Dem hat man vorher auch drüber Platz gelassen und eher nichts davor gestellt.

PS: 4 meiner Klimasplits hängen über der Tür. Weil über der Tür kann man sowieso nichts hinmachen, es stört den Raum nicht. Eine ist im Gästezimmer über dem Fenster in den Raum rein, weil sie dafür ausgelegt ist im Winter bei offener Türe den Gang mitzuheizen (zusätzlich zur FBH später). Das sorgt dafür, dass ich keine Heikörperverluste an Platz habe. Bücherregale sehen schöner aus und sind praktisch. :wink:

@paddy72
Wir nicht. Da muss ich aber sagen, dass ein Truhengerät nicht angeboten wurde, ich das nicht kannte in der Form, und viel gehört habe ich bisher auch nicht davon. Von Mono-Truhengeräten mit 2 Kernlochbohrungen schon, aber nicht von ner Truhe direkt dort. Ich ging eher davon aus, dass sich dann auch innen in den Räumen dann nicht so viel verändert. Vorher der Heizkörper, und nachher dort die Truhe. Man muss sich nicht an viel bei der Optik gewöhnen.

Ich kann mir aber vorstellen, dass so Truhen teurer sind. Wenn der Wärmetauscher jedoch größer ist, kann man mit weniger Temperatur arbeiten, kleinerer Hub = besserer COP.

Ich hab mich auf die Größe eines normalen Innengeräts bezogen.

Meiner Meinung nach ist die Temperaturdurchmischung im Raum auf dem Wege schlechter.
Wir haben die Innengeräte alle so montiert, dass sie oben in 15-20cm Abstand zur Decke ansaugen und die Luft so blasen, dass sie nach 50-70% der Raumlänge auf den Boden treffen.
Die Anlagenposition muss natürlich so gewählt sein, dass man keinerlei Sitz und Aufenthaltsbereiche im Luftstrombereich hat.
Ich denke das ist logisch, war bei uns aber gut realisierbar.
In den Büros pusten die Anlagen sogar über den Kopf und Schreibtisch weg. Das geht gut, das zieht nicht. Zumindest beim Heizen.
Nur beim Kühlen ist das dann wieder doof weil da fühlt es sich unangenehm an weil immer schon kalte Luft in den Nacken runterfällt. (Da kann ich aber zum Glück ne Tür vom Anschlussraum auflassen und kühl den dann einfach. Das reicht im Sommer aus.)

Aber dadurch erreicht man eigentlich beim Heizen eine sehr gute Zirkulation.
Bei Truhengeräten hat man durch den Luftstrom natürlich auch eine Zirkulation die oft sicherlich auch gut funktionieren mag.
In meinen Augen aber rein was Temperaturverteilung angeht trotzdem schlechter, vor allem wenn man hohe Räume hat.

Wir hatten im Wohnzimmer (3.5m hoch) häufig an der Decke 5-8°C mehr als am Sofa.
(Kamin + normale Heizkörper)
Mit nem Truhengerät hätte man die warme Luft da oben auch nicht weggeholt, dafür ist der Raum zu hoch.

Mit normaler Klima ist das bedeutend besser geworden.
Wir haben auch einen Deckenventilator. Der läuft aber nie weil der macht um die Luft zu verteilen viel mehr Lärm als das Klimagerät. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass der 30 Jahre alt ist.
Für den Fall, dass der Ofen an ist läuft die Split-Anlage sogar einfach als Ventilator weiter um die Luft zu verteilen. Das bringt schonwas. Nur viel höher als 2.2-2.3m würde ich Klimageräte nicht aufhängen.

Muss die Anlage mal richtig ackern mit mehr als 40°C Ausblastemperatur in kombination mit einer niedrigen Lüfterstufe (weil man im Raum ist) bricht die Zirkulation dann ein, das ist so.
Da hilft nur mehr Lüfterstufe. Aber ich behaupte mit nem Truhengerät hast du dann oben an der Decke auch mehr warme Luft wenn du nicht das Ding auch auf ne höhere Lüfterstufe am laufen hast.

Ich würde daher halt sagen, es kommt immer super viel auf den Anwendungsfall an und auch auf Heizbedarf von Räumen. Deckenhöhen und so weiter. Vielleicht auch wie Möbel stehen, was einem optisch gefällt und so weiter.

Ich denke beides hat durchaus seine Berechtigung.

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Ich seh das immer so: Wie wahrscheinlich sind 3,5m Deckenhöhe bei normalen Wohnungen? Was ist eher frequentiert: Wohnungen mit 2,5m Deckenhöhe und Heizkörpern oder Platz wo auch immer man will? Wie sind die Räume jetzt aufgebaut? Stellt man die Heizkörper zu oder hat man davor momentan schon Platz? Also gäbe es keinen Unterschied zu jetzt, nur dass das Gerät ein anderes wäre.

Es gibt immer Ausnahmen. Genauso wäre es vielleicht besser, wenn es wirklich nur ein Innengerät gäbe, mit 1,5kW; 2kW; 2,5kW; 3kW und 5kW. Einzig die Kupferrohre werden dann nicht verbaut und natürlich muss dann weniger Gas rein.

Ich würde so ein monströses Innengerät mit dafür reduzierten Lüftungsgeräuschen aber auch geringerer Effizienz nicht haben wollen, aber jeder hat andere Prioritäten und Heizen mit LLWP ist denke ich einfach auch noch zu exotisch, als daß die Hersteller sich da drum bemühen würden. Ist für viele auch Profis in der Baubranche eher Neuland, nach dem Eindruck, den ich bei einer Fortbildungsveranstaltung unseres Klimabauzentrums gewonnen hatte, wo ich unser Haus auf Einladung als Praxisbeispiel vorgestellt hatte.

Ob du einen Heizkörper da hängen hast oder so nen Truhengerät. Das war die Überlegung. Die Dinger müssen jetzt so klotzförmig sein weil da alles reingepengt wird. So kann das in größere Kisten vom Volumen her aber eben flach. Die Wärmetauscher sind ja jetzt doppelt oder ineinander verschachtelt damit auf wenig Raum viel Wärmetauscherfläche vorhanden ist. Bei ner 60cm Heizkörpergröße und 40cm Breite oder noch größer können die flach sein, müssen nur mitm Walzenlüfter hinkommen.

Versuch jemand in einer Berufsschule für Klimatechnik zu überzeugen, Dir nen Prototypen aus einem Innengerät bauen zu lassen :wink: Ein Laufkollege von mir hat sich schon paar kleinere Sachen hier bei den Metallbauern schweißen lassen, quasi für den Materialpreis und die Azubis freuen sich, was zu machen, was genutzt wird.

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Die Idee gefällt mir gut!

Muss mal schauen, ob ich das mit meinem Autarkiestreben und meinem „Ich weiß ganz genau, wie das werden soll“-Anspruch unter einen Hut bekomme. :wink:

P. S.: Kann Spuren von Selbstironie enthalten. Bitte nicht zu ernst nehmen! :wink:

Wenn dann würde ich sowas hier als erstes Projekt einsehen:

Da wird eine Poolwärmepumpe als Brauchwasserwärmepumpe genutzt. Für all jene, die einen Heizraum haben mit Abwärme und einem vorhandenen Speicher. Verluste werden genutzt um Warmwasser zu machen. Die Wärmepumpe musste natürlich manipuliert werden, um auch auf 50°C zu erwärmen. Das ist auch für jene interessant, die mäßigen PV-Strom zur Verfügung haben und "wohin damit". Verkaufen lohnt sich nicht wirklich, da ist jede gesparte kWh = 3-4 kWh Wärme im Tank (schon alleine Verluste des Puffers).

Finde die Idee gut, dann würde es aber bestimmt wirklich ausschweifen da in so ne Box sicherlich alles rein müsste und ich haben wollte. Wäre eigentlich eine super Idee fürs Forum. Eine Wünsch-dir-was Rubrik mit Geräten, die man als sinnvoll erachtet, zum Brainstormen für evtl. Projekte.

Innengerät in Bodennähe. So war es in der Ferienwohnung in Norwegen. Und so würde ich es heute auch machen, weil es viel komfortabler ist: warme Füße, kühler Kopf.

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So funktioniert das leider nur sehr bedingt. Die Luftschichtung bleibt nahezu genauso und das bedeutet oben warm und unten kälter. Es ist an vielen Stellen im Raum fast egal, ob man oben oder unten die warme Luft einwirft. Nur wenn man direkt im warmen Luftauswurf sitzt, macht es einen Unterschied.

Wir hatten das Thema hier schon öfters diskutiert, weil es ja auch die Truhen gibt und immer wieder die Frage aufkommt, ob Truhen soviel besser sind. Schlussendlich gabs da keine klare Tendenz und da waren auch einige Leute, die beides haben und direkt vergleichen können.

Ganz tief würde ich ein Wandgerät auch nicht setzen, weil die ja ungehindert schräg nach unten auswerden können sollten. Minimal Tischhöhe, tiefer würde ich nicht gehen.

So ganz offziell dürfen die auch nicht tiefer montiert werden, wegen R32 Gefahr. Das Kältemittel hat dann kein Fallhöhe mehr im Fehlerfall und kann sich nicht so gut mit Luft vermischen. Truhen haben dafür spezielle Vorkehrungen.

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Wenn es darum geht die kalte Luft am Boden besser zum heizendem Innengerät zu bekommen, könnte man da auch testweise sich Luftkanäle bauen.

Am Boden unterm Gerät anziehen, mit Lüftern hoch bringen, gleich mit warmen Ausstrom vermischen lassen.

Oder an der Seite lang hoch um zur Saug Öffnung nach oben drüber zu leiten.

Je nach dem wie man Platz hat.

An der flachen Wand darunter im flachen, breiten Kanal hoch pusten, würde auch gut Luft mischen.

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