Amortisation Wärmepumpe für Heizung

Milchmädchenrechnung:

  • Verbrauch 6.000kWh Wärme

  • Gaskosten/Jahr mit Schornie 800€

  • Ersatz-Stromkosten WP JAZ 4 = 450€
    => Ersparnis 350€/Jahr

  • Reparaturkosten Gasbüchse nächste 5 Jahre geschätzt 1.000€.

  • Angebot Panasonic vermittelter Installateur für 5 KW Leisha 21.000€

  • Reduktion WW-bezogene Hardware = -3.000€
    => 18.000€ vor Förderung

  • Gaspreis wird nicht mehr stark steigen können, sonst geht unsere Wirtschaft kaputt

  • Strompreis darf nicht weiter steigen, sonst geht unsere Wirtschaft kaputt

Wo soll ein vernünftiger Return of Invest liegen, damit sich das rechnet?

PS: Panasonic verweigert Garantieansprüche des Herstellers, wenn nicht von einem Panasonic zugelassenen WP-Bauer INSTALLIERT wurde.

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seit 2 jahren war der generator keine minute an meiner anlage dran und die pv leistung war immer ausreichend.
wenn du das nicht glaubst dann schau dir meine wintererträge in meinem thread an (sofern die bilder im forum wieder gehen)

vielleicht solltest du erstmal meine erträge ansehen bevor du irgendwelche wilden thesen raushaust.

meine insel pv amortisiert sich selbst mit dem großen akku in 14-16 jahren
ganz ohne die almosen der einspeisevergütung.

unwirtschaftlich? das ich nicht lache :rofl:

wieviel dann inklusive förderung?

Wenn der Gaspreis nicht mehr stark steigen kann, wie erklären wir das den Lieferanten? Wie das in 2022 ging haben wir doch noch in Erinnerung. Die Gaspreise kannten nur eine Richtung. Aufwärts.

keine genauen Zahlen zu deiner Anlage, würde mich nur mal der November interessieren mit Daten. Erzeugung und Verbrauch.

Kann gerade nicht schauen bei mir, HA ist gerade offline, aber da kam so gut wie nix runter, da musst schon super wenig Verbrauch haben, am besten mit Gas kochen und so...
Normaler Haushalt bist dann aber nicht, also schlecht zu vergleichen mit den meisten Haushalten da draußen. Denn für den Großteil ist die WP, vom kundigen HB eingebaut, für einen Großteil günstiger, zumindest nicht teurer. Fällt die Förderung weg, sinken auch die Preise.

Mal sehen ob es so nach meinen Prognosen kommt, dann fahre ich mit PV-Verkauf fast so viel ein, wie ich zukaufen muss und habe darin Heizen und Wohnen auf fast Null gebracht. Spannend wird es, wie viel vom PV die WP nutzen kann. Zumindest der Akku wird jetzt besser genutzt und kommt nicht halb voll aus der Nacht. Wenn ich so Zahlen lese, was die an Gas bezahlen und bezahlt haben, meist über 1000€... dagegen war meine Sole-WP+ST, eigentlich die ganze Anlage günstiger als Gas in der Anschaffung 2005/6. Dann noch Jahrelang weniger Kosten im Unterhalt. Klar heute Kostet die WP alleine, was ich damals für alles bezahlt hatte. Selbst ein WP-Kompressor, der 900€ kostet, tauschen will Vailand 6000€ haben, da ist was faul.

35% Förderung. On Top kommt noch hydraulischer Abgleich und Energieberater.

Zum Gaspreis - wo soll signifikant eine Steigerung herkommen, die mir ein ROI von max 8 Jahren beschert (In der IT sind Projekte > 4 Jahre ROI tot)?

  • Trump: drill baby drill
  • Putin: Wird irgendwann Geschichte und Russland Reparation mit Gas zahlen

:rofl:

Also bei allem hin und her mit Gas- und Strompreis:
Entscheidend ist doch, dass der Unterschied zwischen Strom- und Gaspreis (auch in Zukunft) kleiner sein muss als der Unterschied im "Wirkungsgrad", wenn man hier den COP bzw. gemittelt über die Heizperiode die JAZ mit einbezieht.
Wenn man ein bisschen im Haustechnikdialog liest, findet man schon einige Erfahrungen mit JAZ > 4, ABER da muss das Haus Bedingungen erfüllen, die Altbauten häufig nicht bieten: Rohrsystem bietet hohe Durchflüsse, Heizflächen ausreichend groß, somit niedrige Vorlauftemperatur. Wenn das alles nicht erfüllt ist, wird man auch kämpfen, um eine JAZ von 3,5 zu erreichen.
Also ist es wichtig, bei solchen Rechnungen die Bedingungen zu bewerten, unter denen eine WP später eingesetzt werden soll.
Ich hatte bei meinem Haus Bj. 1983 da arge Zweifel: Heizungsrohre mit Innendurchmesser 8mm über teilweise 6-8m zum Heizkörper, Vorlauftemperatur bis 65°C bei -5°C mit schon vielen erfolglosen Versuchen, sie runterzubringen. Somit habe ich mich auf die Split-Klimas gestürzt.

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Was auch noch interessant ist: Mit LWWP ist bedarfsweises Heizen nicht mehr möglich. Mit einer Gasheizung kann das hingegen noch recht gut klappen. Haben wir früher oft so gemacht. Also Räume, die wir bis auf 16 Grad auskühlen lassen haben und beim Nutzen dann recht schnell auf 20 Grad hochgeheizt haben. Die recht hohe Vorlauftemperatur von z.B. 60 Grad hat das möglich gemacht.

Bei Wärmepumpe fährt man in der Regel viel tiefer, da ist nichts mehr mit bedarfsweisem Heizen. Da bleibt nur die Möglichkeit, alle Räume auf konstanter Temperatur zu halten. 1-2 Grad Nachtabsenkung sind mitunter noch möglich, aber dann sollte auch 3-4 Stunden vor Nutzung auch wieder hochgefahren werden.

Dieses Durchheizen auf nahezu gleichem Temperaturlevel ist im Neubau kaum ein Problem, wenn aber schlecht oder gar nicht gedämmt ist, kann das sehr viel mehr Verbrauch bedeuten.

Bei Fußbodenheizung klappt das scheinbar generell nicht, egal ob LWWP+FBH, oder Öl oder Gas + FBH. Ein Bekannter hat sein Haus (Bj. 2010, Massivbau mit 14 cm Wärmedämmverbundsystem, also ziemlich gut gedämmt die Hütte) im Winterurlaub auf etwa 8°C auskühlen lassen (Heizung komplett aus). Bei Rückkehr dauerte es ewig, bis man es darin wieder halbwegs aushalten konnte. Auf viel mehr als 36-38°C Vorlauftemperatur will man eine Fußbodenheizung ja nicht "hochprügeln", auch wenn der Ölkessel viel mehr könnte. Und mit der Einstellung waren auch nach 2 Tagen Heizen gerade mal so um die 16°C Raumtemperatur erreicht.

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Ich habe mir eine Midea Monoblock-Wärmepumpe selbst eingebaut. Die Kosten lagen bei 3.000 € für die WP, 1.700 € für die Brauchwasserwärmepumpe (BWWP) und etwa 1.000 € für Kleinteile.

Unser Haus stammt aus dem Jahr 1970 und hat ungedämmte Wände mit einem U-Wert von etwa 0,9. Das Flachdach war undicht und wurde von mir erneuert. Diese Gelegenheit habe ich genutzt, um zwischen 12 und 30 cm Dämmung einzubauen. Dadurch hat das Dach nun einen U-Wert von ca. 0,24. Vor der Dachdämmung lag der Gasverbrauch bei etwa 32.000 kWh pro Jahr, nach der Dämmung sank er auf 24.000 kWh.

Das gesamte Haus verfügt über eine Fußbodenheizung, die aktuell mit einer Vorlauftemperatur von 31 °C betrieben wird. Damit erreichen wir Raumtemperaturen zwischen 19 (Schlafräume) und 21,5 °C (Wohnbereich). Gestern hatte ich bei einer gemittelten Außentemperatur von 1°C einen COP von 4,2, ebenso am Vortag, obwohl die Wärmepumpe mindestens einmal pro Stunde enteisen musste. Das drückt den COP (von 4,6 auf 4,2) zwar spürbar nach unten, aber wie schon erwähnt: Entscheidend ist die Jahresarbeitszahl (JAZ). Für die wenigen Tage im Jahr mit Temperaturen um den Gefrierpunkt oder darunter nehme ich einen schlechteren COP in Kauf. Für mich zählt am Ende nur der tatsächliche Verbrauch und die abgegebene Wärmemenge.

Beim Gasverbrauch sollte man nicht nur den Wirkungsgrad berücksichtigen. Meine Gasbrennwerttherme von 2011 hätte eigentlich effizient arbeiten sollen, aber die damaligen Eigentümer haben einen Kessel mit einer viel zu hohen Mindestlast von 8 kW eingebaut. Dadurch lief der Kessel bei uns erst ab etwa -4 °C dauerhaft durch. Je wärmer es draußen ist, desto größer wird die Differenz zwischen dem Tages wärmeverbräuchen der alten Gasheizung (Ablesung Gaszähler) und der neuen WP. Bei kälteren Temperaturen näherten sich die Werte an, da die Gasheizung weniger getaktet hat. Pauschal hatte ich damals mit einen Wirkungsgrad von 0,95 bei der Gasheizung gerechnet. Im Vergleich mit der WP sieht es bis jetzt aber eher so aus das ich den Jahreswert der Gasheizung eher durch 0,7- 0,8 rechnen kann. Somit spart man mit einer WP noch etwas mehr.

Zum Thema hydraulischer Abgleich: Den habe ich bereits mit der alten Gasheizung gemacht, und das war eine großartige Entscheidung. Alle Räume haben zu jeder Jahreszeit ein nahezu gleiches Temperaturniveau, wobei das Wohnzimmer die Temperatur vorgibt. Ich habe keine Stellventile mehr, die Regelung erfolgt nur noch über die Vorlauftemperatur.

Ich bevorzuge es, mein Haus nicht bedarfsgerecht zu heizen. Dank des hydraulischen Abgleichs muss ich mir keine Gedanken machen – jedes Zimmer hat jederzeit die für uns angenehme Temperatur. Im Urlaub fahre ich die Heizung natürlich herunter, stelle sie aber etwa einen Tag vor der Rückkehr wieder hoch, damit das Haus langsam aufwärmen kann.

Mit LLWP könnte man auch bei einer Fußbodenheizung Räume bedarfweiße mal schnell nachheizen. Wir überlegen das auch, aber eher für die Kühlung im Sommer. Das heizen im Winter wäre nur nebenbei. Und eine Backuplösung für eine defekte LWWP .

Zum Thema Stromkosten wurde ja bereits viel diskutiert. Ich selbst komme aus der Energiewirtschaft, und die Prognosen zeigen, dass sich die Strompreise zunächst stabilisieren und langfristig sogar sinken könnten. Zum Gaspreis kann ich nichts Genaues sagen, aber wenn man möchte, dass mehr Menschen auf Strom umsteigen, müssen die Gaspreise steigen. Das schafft, neben Förderungen, einen zusätzlichen Anreiz, in Wärmepumpen und E-Autos zu investieren.

Ich selbst betreibe eine große Photovoltaikanlage (PV), die mir aktuell im November durchschnittlich noch etwa 27 kWh pro Tag liefert. Damit kann ich meine Wärmepumpe nahezu kostenlos betreiben.

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Interessanter Erfahrungsbericht und super COP bei noch 1 Grad.

Kannst du noch was sagen zur beheizten Fläche und was du jetzt an Jahresverbrauch elektrisch hast?

Große PV in Kombination mit WP ist natürlich super.

Bei dem Ertrag hat die PV aber auch vermutlich 40-50kWp oder viel Glück mit dem Wetter.

Hier ein ganz aktueller Fachartikel zu unserem Thema mit aktuellen realen Preisen (in 12 Städten in D), bei einer angenommenen JAZ von 3 und einem Gasheizungswirkungsgrad von 93%. Und wenn ich das richtig gelesen habe, ist der Stromverbrauch der Gasheizung nicht Mal eingerechnet ;-). Anhand dieser Daten darf jetzt jeder selber entscheiden...

Nur hat die Wärmepumpe kaum eine JAZ von 3. Da muss dann mit alten Systemen geheizt werden und hohen VL-Temperaturen. Dazu kommt noch, dass man mit Zusatzheizungen (wie z.B. Split-Klimas, welche auch Wärmepumpen sind) mit JAZ um die 5 -6 arbeiten kann. In Kombination ist also noch was viel höheres möglich und da ist ein Vergleich mit einer Gasheizung mit 93% Wirkungsgrad nur verzerrend.

Ansich müsste man zu jeder diesbezüglichen Frage immer die Frage stellen was denn bisher verbraucht wurde, welche VL-Temperaturen und Spreizung, wieviel Durchfluss, was der Wärmemengenzähler sagt und WIE man heizt. Hatten wir auch schon, zentrale mini-Strahlungswärme über Infrarot wenn man dort sitzt mit Lufterwärmung über Split-Klimas und man hat es warm und gefühlt warm. Das wird viel besser funktionieren als einen Strahlungsofen auszutauschen gegen Split-Klima und sich dann wundern, dass sich das "zugig" und kühl "anfühlt".

Selbst wenn Russland Reparationszahlungen in Gas leisten würde. Was hätten die Europäer davon? Ob die Ukraine das hier in Aussicht gestellte Gas verkaufen würde?

Moderation: Bitte lasst und das Russland-Thema hier beenden. Gehört nicht zum Thema und könnte wieder viele nervige Antworten generieren.

@hifioldtimer Bitte Zurückhaltung mit so politischen Äußerungen, die führen hier auf dem Board regelmäßig zu konfliktreichen Diskussionen. Wollen wir nicht. Siehe auch die Forenregeln.

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Das was da in der zeit weg geht, must du zwangsläufig nachführen, bei Gas kein problem, weil der Kessel oft >20kW hatte, mit WP <=10kW und geringeren VL-T dauert es länger, aber die Energie die in der Zeit nach außen ging, musst du wieder zuführen, der kurze Zeitraum über Nacht reicht zum sparen nicht aus, auch wenn durch die kleinere Temperaturdifferenz in dieser zeit weniger Verluste da sind. Du willst ja wieder auf 22/23°C innen kommen, dann holst das einfach nach. Also immer laufen lassen, VL-T Regelung wie im Beispiel oben beschrieben und die Stromfresser Heizungsventile ab lassen. Nur dort, wo man es trotzdem nachts kälter haben will, z.B. Kinderzimmer. Denn die schlafen und wohnen in einem Zimmer.

wenn man eine wp kostenlos betreiben kann dann gibt es da nichts zu überlegen
dann kann man auch gerne etwas mehr ausgeben

also alles richtig gemacht

Moin, die Info das es keine Förderung bei Selbstrinbau gibt ist zumindest für Hamburg falsch. Die KFW sagt , auch der Kaufpreis wird gefördert.

Vielleicht kann andre.k.1885 mal schreiben wie groß die PV ist. Wenn du 30KW aufs Dach schrauben musst, damit du die WP im Winter kostenlos betreiben kannst, dann reden wir hier ja nicht mehr über Kleingeld. Von der Dachfläche in guter Ausrichtung fang ich gar nicht an.
Aus meiner Sicht ist das größte Problem der WP , die ganzen verdammten Zusatzarbeiten und Kosten, wie Hausdämmung(oben unten Seite) und die notwendig große PV. Gastherme baust ein, passt. Auch bei ungedämmten Häusern. Keine Frage, jeder würde sich sofort ne Heizung einbauen die er kostenlos betreiben kann. Doch wenn man für den kostenlosen Betrieb die 10-fache(oder vielleicht auch mehr) Menge an Geld ausgeben muss, dann scheitert es einfach an dem Loch im Geldbeutel.

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