nein bin ich nicht, ich habe mir das wissen angelesen und gelernt im turbokurs
weil damals keine handwerker zeit hatten.
das einzige was ich hab machen lassen ist der gasanschluss zur gasteherme sonst bekommt man keinen zähler wenn die leitung nicht richtig abgedrückt und dokumentiert wurde.
und der heizungsbauer kam auch nur weil ich schon alle vorarbeiten erledigt hatte dh planung schellen setzen usw. der monteur hat nur sein kupferrohr abgelängt, verpresst und die leitung auf dichtigkeit geprüft. das hat nicht viel gekostet.
bei mir hätte die wp mehrere tausend eur zusätzlich gekostet(materialpreis) plus noch der stromzählerkasten für paar tausend eur vom elektriker.
grobe Preisrecherche ergibt, dass die Gasheizung Material genauso viel kostet wie eine LWWP, z.B. eine Panasonic, beide ca. 2500-3000€. Mehrere 1000€ Aufpreis kann es also nicht sein.
Gastherme braucht noch Schornstein usw., dafür die LWWP eben einen Stromanschlusskasten und Stromvertrag (hebt sich aber bzgl. Gebühren mit Gasvertrag auf).
Die 60 Jahre kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Wolf gibt eine Jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz von 0,93 an.
Dann ergäbe sich:
Gasheizung
Luft-Wasser-Wärmepumpe
Ø Energiebedarf Heizen pro Jahr
8000
7440
Energieträger
Gas
Strom
Wirkungsgrad
0.93
5
Energieverbrauch (Energiebedarf/Wirkungsgrad)
7440
1488
Preis pro kWh
0.09
0.25
Nebenkosten
280
180
Energiekosten pro Jahr
1000
552
Sind immer noch 450€ Vorteil Wärmepumpe, bei PV Nutzung in der Übergangszeit noch mehr (oder man lässt es raus, weil jetzt ja auch mit Split geheizt wird).
Was kostet der Stromanschlusskasten? 5000€, 15.000€, 25.000€?
Ja, aus sehr stark ideologiegetriebener Herangehensweise (kein öffentlicher Stromanschluss) Handlungsempfehlungen für gänzlich andere Voraussetzungen (Altbau Sanierung, sehr wahrscheinlich Stromanschluss vorhanden) zu geben, erscheint sehr schwierig.
BTW: Strompreis in alten Unterlagen recherchiert, 2020 ca. 23 ct/kWh.
Zu günstigen Zeiten waren die Panasonic WP für irgendwas zwischen 2000 und 3000€ zu bekommen, mehrere 1000€ Aufpreis gegenüber der 1600€ Gastherme allein bei der Hardware (ohne Sonderposten Stromanschlusskasten) kann also nicht sein.
Gasanschluss im Neubau kostet je nach Ort evtl. auch noch ein paar 100 bis 1000€ Baukostenzuschuss zum Anschluss, kann aber auch sein, dass man den sowieso abnehmen musste, da Anschlusspflicht. Evtl. kommt man da mit Alternativer Heizung wie WP aber drumherum.
Aber nachdem die Details, Historie und Weltanschauung geklärt ist, kann man es zumindest besser einordnen.
das war keine ideologische entscheidung sondern nur eine reine kostenfrage.
hätte ich kein gas in der straße liegen dann hätte ich jetzt eine wp und müsste eben die mehrkosten einfach sinnlos bezahlen.
zum glück hatte ich die wahl.
manche müssen sogar noch fernwärme machen obwohl sie nicht wollen....
eine pellet heizung kam wegen platzmangel und auch wieder aus kostengründen nicht in frage
das kann sehr wohl sein oder zweifelst du einfach alles an wie dein kollege oben?
mein energiebedarf ist sehr gering und je höher die investitionskosten sind desto länger zahle ich drauf.
es gibt doch tatsächlich fälle wo die heilige wp nicht günstiger davonkommt und die fälle häufen sich unerwarteterweise. wer hätte es gedacht...
Wie hat bei Dir eigentlich der erste "Handshake" mit dem Man in Black (aka bezirksbevollmächtigter Kaminkehrer) funktioniert? Normalerweise erwartet der ja, dass ihn ein Heizungsbauer anruft und ihm die neu installierte Heizung meldet, so dass er zur ersten Feuerstättenschau (meist im Beisein des Heizungsbauers) kommt.
Hast Du den angerufen und gesagt: "Hey, ich hab' meine Gasheizung selbst eingebaut, funktioniert super, ist bislang auch nicht explodiert, und ich heize auch schon seit einem halben Jahr damit, mag'st mal vorbeikommen...?" Könnte mir halt vorstellen, dass der dann bei sowas leicht gereizt reagiert...
den hat es überhaupt nicht interessiert wer was angeschlossen hat.
ich hatte ihn vor installation gebeten zu kommen er hat sich das alles angeschaut mein vorhaben abgaswege usw mit mir besprochen hat mir sein ok gegeben.
so habe ich das dann installiert er kam dann als alles fertig war, hat die abgaswerte geprüft und gut.
Preise oben sind ja recherchiert. Kann auch sein, dass man damals nach anderen WP gesucht hat, die teurer waren, Wolf und Co wird es in dem Preissegment einer Panasonic nicht gegeben haben.
Ja, es mag sehr exotische Ausnahmefälle wie hier ohne Stromanschluss geben. Die Regel oder Häufung würde ich daraus nicht ableiten, Altbauten werden wohl alle schon einen Stromanschluss haben.
hatte es hier im forum schon oft geschrieben.
ich wäre der erste der seinen gasanschluss abmeldet wenn es bezahlbare pv speicher geben würde die den überschuss vom sommer in den winter speichern können.
da würde ich auch beide augen zudrücken wenn es sich minimal nicht rechnet nur um einfach unabhängig zu sein.(nicht wegen dem klimagedöns)
Ist ja interessant - ein Man in Black, der DIY-Heizungseinbauten gegenüber aufgeschlossen ist. Ja, die gibt es (hatte vor ewigen Zeiten bei einer Ölheizung auch mal riesen Glück), aber man kann sich nicht darauf verlassen, dass man an solch einen gerät.
Wie hast Du die initiale Einstellung der Heizung gemacht? Man kann da ja an Gasmenge, Luftklappen etc. herumdrehen und so Abgasverlust, CO-Konzentration, Restsauerstoffgehalt etc. beeinflussen. Hat Dir da jemand ein Prüfgerät geliehen, um das einzustellen? denn wenn die Abgaswerte bei der ersten messung total daneben sind, hat man sich's mit dem Man in Black vielleicht schon wieder verscherzt...
(Pseudo/Teil)-Unabhängigkeit muss jeder selber bewerten. Ich kann das Streben nach Leben ohne Stromanschluss nicht nachvollziehen bzw. die Gedanken ergeben sich erst, wenn man mehrere MWh günstig lagern kann, was wohl noch dauert.
Da man noch auf andere Dienste wie Müllabfuhr, Frischwasser, Abwasser usw. angewiesen ist, wird das vollständig unabhängige Leben sowieso noch schwieriger. Ist dann eine ideologische Entscheidung, ob das erstrebenswert ist.
komisch wenn Voltmeter was von Kosten der WP schreibt, im Gegenzug aber wegen seiner "unabhängikiet" vom Stromanschluss unwirtschaftlich viel Akku und PV zubauen muss um nur mit dem Hausstrom über den Winter zu kommen. Wenn dann doch noch der Generator an geworfen werden muss, weil wie jetzt im November einfach nicht genug PV kommt, alles noch unwirtschaftlicher wird. Eine PV+Akku Analge wirtschaftlich ausgelegt, bringt einen über die Nacht wenn tags vorher genug PV anlag. Mit DIY Akku ist man 2020 mit den kosten auch nicht weit gekommen, 2024 sieht es schon besser aus, aber auch nicht so, als wäre es Möglich. Die wirtschaftliche Anlage bringt dich zu ~75% unabhängig bleiben bei 3000kWh noch 750kWh zum kaufen. Für die 350€ p.a. einen Aufwand von wie viel? Zumal mit Netzanschluss Überschüsse bisher verkauft werden konnten, damit Wirtschftlich eine Null möglich ist.
Aber einer Ideologie zu unterliegen und anderen diese zu unterstellen sieht man häufig.