Altes Einfamilienhaus mit der Panasonic Heatcharge VZ9 heizen

Meine beiden Anlagen laufen nun zwar erst seit ein paar Stunden mit Festwiderständen, aber ich sehe jetzt schon einen deutlichen Unterschied.

Beide Anlagen laufen extrem smooth und gleichmässig, ich hätte nie gedacht, dass die minimalen Schwankungen durch den NTC so einen Unterschied machen!

Wir haben inzwischen 5° Außentemperatur und beide Anlagen halten die 23,5° innen mit jeweils 350 Watt!

Ich bin mal gespannt wie es die nächsten Tage läuft.
Ich werde mir auch mal 20 KiloOhm Widerstände bestellen, um die Kurve noch etwas abzuflachen, dann sinken ja auch die Anlaufströme weiter.

Grüße Jochen

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Ich habe meine Experimente mit Festwiderstand ohne NTC heute abgebrochen.

Die Anlage ist dann nicht zu steuern sprich sie jagt immer die gleiche Wärmemenge in den Raum.
Wie auch, sie merkt ja nicht, dass der Raum sich erwärmt und sie runterregeln kann.

Dadurch hat man bei 0,5° Sprüngen in der Steuerung 1-2° Sprünge in der Raumtemperatur.
Das ist mir einfach zu grob um damit leben zu können.

Gerade wenn sich die Außentemperatur und dadurch der Wärmebedarf ändert läuft das komplett aus dem Ruder.

Grüße Jochen

Das macht nur Sinn, wenn du die Anlage mit einer übergeordneten Steuerung über Homeassistant dann regelst. Ein Heizsystem ohne Regelung macht keinen Sinn.

Ja, Win, Du hattest das ja schon weiter oben angedeutet.
Dennoch wollte ich es selbst ausprobieren, aber es funktioniert nicht.

Das kann nur gehen, wenn man konstante Außentemperaturen und einen konstanten Wärmebedarf hat.

Grüße Jochen

Interessant auf jeden Fall, dass bei dieser Anlage ein Konstantwiderstand funktioniert und je nach Soll-Temperatur tatsächlich eine bestimmte konstante Leistung kommt. Das geht bei meiner Anlage nicht.

Ja, das hattest Du ja oben schongeschrieben.
Aber ich fand die Erfahrungen von Hubert so interessant, dass ich es ausprobieren wollte.
Bei mir ist das auch einfach, die Kabel mit den NTC hängen in den Räumen von der Decke, da kann man schnell mal die Widerstände tauschen.

Jetzt ist der NTC wieder drin und die Anlagen regeln sauber.
Ohne NTC innen wird nur etwas mit der AUßentempertur geregelt und das haut einfach nicht hin bzw. ist viel zu grob.

Grüße Jochen

Das alles nochmal im Detail zu erforschen, bei welchen Festwiderständen, welchen Soll-Temperaturen und welchen Außentemperaturen man die Anlage zu welcher Leistung bewegen kann, könnte nochmal interessant sein. Also für Leute, die sich da eine eigene Regelung drüber bauen wollen.

Nur so als Idee, falls jemand mal so ein Projekt startet, teilt eure Messwerte hier.

Hallo Jochen,

auch ich habe meine Widerstände wieder abgebaut und den Orginalzustand mit NTC wieder

hergestellt. Das Regelverhalten passt nun wieder. Es ist auch mein erster Winter mit einer VZ9.

Ich glaube, man kann keine VZ9/VZ12 im Heizbetrieb betreiben, ohne den NTC auszubauen. Die Zuleitung des NTC muß verlängert werden, der NTC muss an einer geeigneten Stelle im Raum montiert werden. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und darunter, arbeitet die Anlage ohne Tadel. Ein Takten habe ich nicht beobachten können. Bei höheren Außentemperaturen > 10 Grad werde ich wohl wieder die Widerstande einbauen.

Gruß Hubert

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Hallo Hubert,

das bedeutet Du hast jetzt nur den NTC ohne Vorwiderstand um die Heizkurve zu verschieben?

Festwiderstand ist bei mir ja gescheitert, aber den Vorwiderstand finde ich dennoch sinnvoll, um die Anlaufstöme zu reduzieren.

Aber ich teste jetzt auch mal ohne die Vorwiderstände…

Grüße Jochen

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Ich habe jetzt die Vorwiderstände seit fast einer Woche draussen.
Mag sein, dass die Anlaufströme nun höher sind, aber der Gesamtverbrauch ändert sich nicht, natürlich auch weil meine Anlagen gar nicht takten.

Dafür muss man nun keine Temperaturen mehr Umrechnen, was sehr angenehm ist, 20° sind nun auch wieder 20° :slight_smile:
Und ich kann endlich auch wieder niedere Temperaturen wie 16 oder 17° fahren, was für die Nacht ganz praktisch ist.

Grüße Jochen

Und warum kann diese Eure Erfahrungen nicht der Hersteller selbst umsetzen??? Ist denn wenigstens zu erwarten, dass das bei Nachfolgemodellen besser wird? Es kann doch nicht sein, dass bei diesen Preisen der Anwender letztendlich die “Feinjustierung” selbst ermitteln muss!? (Erinnert mich in vielen Details an die ersten Gehversuche bei Photovoltaik und Speichern)

Tja, warum so viele Hersteller den Heizbetrieb so schlecht optimieren, erschließt sich mir auch nicht. Die ruhen sich alle aus und die meisten werden die Dinger wohl ausschließlich fürs Kühlen verwenden. Wobei ja gerade in Japan sehr viele damit auch heizen. Ich kann es nicht nachvollziehen. Die Regelalgorithmen wirken wie von vor 50 Jahren.

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Also nach über 2 Jahren mit den Heatcharges kann ich sagen, es läuft doch alles sehr rund.

Klar, am Anfang probiert man viel aus und bastelt herum um möglichst viel zu optimieren.
Teils aus tatsächlichem Bedarf, teils, weil man durchs Lesen in den verschiedenen Foren denkt, es könne gar nicht funktionieren, wenn man nicht herumbastelt :slight_smile:

Mit der Zeit kommt dann die Erfahrung und Routine.

Das einzige, was man wirklich unbedingt machen sollte / muss ist das Herauslegen des Temperaturfühlers.
Das hilft nicht nur beim Heizen extrem, sondern auch beim Kühlen, wodurch man dann über den ganzen Tag eine sehr konstante Temperatur erreicht, während es mit dem Fühler im Innengerät deutlich stärker schwankt.

Die Basteleien mit den Vorwiderständen kann man sich aber komplett schenken, im Gegenteil, es läuft am Besten ohne :slight_smile:

Die Effizienz der Heatcharge und die Tatsache, dass es keine Unterbrechung der Heizleistung beim Abtauprozess gibt, begeistert mich nach wie vor.

Und in der letzten Woche bei Temperaturen konstant um 37° gab es auch bei der Kühlleistung absolut nichts zu meckern.
Deutlich besser, ruhiger, gleichmässiger als alle Anlagen, die ich zuvor hatte.

Klar, ein Außengerät pro Innengerät ist nicht jedermanns Geschmack, aber das ist nunmal der Preis für die hohe Effizienz.
Ich sehe darin aber auch den Vorteil der Redundanz, zickt mal ein Außengerät sind nicht wie bei einer Multisplit gleich alle Räume betroffen.

Ich würde jedenfalls immer wieder zur Heatcharge greifen, auch weil ich im Freundes und Bekanntenkreis andere Anlagen erlebe :slight_smile:

Mit dem ClimaControl-Modul von Protoart müssen Panasonic-Nutzer nicht mehr selbst basteln.

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Was ist das genau?
Ein drahtloser Temperatursensor zum Nachrüsten?

Ja und Nein. Eigentlich ist ein WiFi Modul zur localen Steuerung und zur Einbindung in eine Heimautomation. Das Modual kann sich aber auch mit den mitgelieferten BT-Sensoren verbinden und die Temperatur direkt zur Steuerung der Anlage verwenden.
Der Vorteil, man kann den Sensor frei im Raum platzieren und die Temperatur wird dann sehr genau gehalten bei wunderbar gleichmässigem Lauf der Anlage.

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Und das funktioniert mit den Heatcharge?
Angeschlossen wird es da, wo der normale Sensor angeschlossen ist?

Das wirst du feststellen, wenn du im Wartungshandbuch nachschlägst oder das Gerät auseinanderbaust und den Stecker überprüfst.

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Hallo Zusammen,

Ich habe beim Stöbern im Netz gerade die hilfreichen Beiträge über die VZ9 gefunden. Dazu möchte ich jetzt mal kurz meine Erfahrungen geben.

Wir heizen seit 7 Jahren unsere DHH aus 1932 Isolierung aussen aus 2001 mit ca.100m2 ausschließlich mit einer VZ9 und einem Schnellheizer im Bad. Durch die offene Bauweise, die ich nach und nach umgebaut habe bin ich mittlerweile sehr zufrieden. Was mich immer etwas gestört hat ist, die VZ9 hängt im Flur neben der Haustüre, und bei längerem öffnen kam sie mit der Regelung eine Zeit lang durcheinander. Hier wird mir jetzt sicher das gelesen über das Versetzen des Temperaturfühler helfen, das werde ich vor dem nächsten Winter mal versuchen.

Ich hatte mir Anfangs auch über den Momentverbrauch und das Abtauen gedanken gemacht, bin dann aber dazu übergegangen das Ganze auf Zeit zu sehen und da bin ich eigentlich zufrieden. Die Werte sind übers Jahr mit vemutlich 10Tage kühlen an sehr heißen Tagen.

Wir haben im Winter

2021-2022, 1638Kwh

2022-2023, 1525Kwh

2022-2023, 1723Kwh

2023-2024, 2020Kwh ab hier kam ein Anbau mit 30m2 zur Heizfläche dazu

2024-2025, 1857Kwh.

Die VZ9 ist im Flur montiert, und bei Betrieb schaltet sich der Lüfter an der Decke ein und bläst einen Teil der Warmen Luft an der Decke in unser Wohn/Esszimmen. Die Restliche Luft geht in Flur, Küche und steigt dann an der Treppe in die oberen Räume. Abends wird der Deckenlüfter auf 20% reduziert und somit regelt auch die VZ9 in der Leistung runter.

Die Temperatur im Ganzen Haus liegt zwischen 22 und 24 Grad.

Warmes Wasser machen wir mit einer Daikin WP im Keller, die braucht bei 4 Personen ca. 500Kwh im Jahr.

Gruß Marcus

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Hier noch ein Grundrissbild

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