Ja, mit der jetzigen Erfahrung mit den VZ9 hätte die Kombination mit einer Monobloc sicherlich funktioniert.
Nur hatte ich diese Erfahrung vor 3 Jahren nicht, die alte Ölheizung hatte ein Loch im Kessel und ich musste schnell reagieren.
Die Erfahrungen der Nachbarn mit Wärmepumpen waren schlecht und gleichzeitig drohte ein Einbauverbot für neue Ölheizungen.
Zeit für Experimente hatte ich also leider nicht und die 3 Jahre alte für 20k eingebaute Öl Brennwertheizung nun wieder rauszuwerfen macht auch keinen Sinn.
Ich habe meinen Ölverbrauch von 3000 Liter auf 1000 Liter reduziert und denke ich kann ihn mit der zweiten VZ9 nochmal halbieren.
Dann passt das für mich, zumal ich dann auch nicht zu 100% von Strom zum Heizen abhängig bin, Notstromaggregat für den Betreib der Ölheizung mal ausgenommen
Heute würde ich sicherlich die Kombination Monobloc mit Luft Luft Wärmepumpen machen, aber es ist einfach zu spät...
Ich hatte nicht verstanden das Du die Ölheizung bereits erneuert hast, ich dachte Du betreibst weiterhin den „geflickten Kessel“ oder ausschließlich die Split Klima.
Nein, den mit einem Spannband und Gummimanschette geflickten Kessel hatte ich zwei Winter, dann verliess mich der Mut, weil ich davon ausgegangen bin, wo ein Loch auftaucht ist das Nächste nicht weit.
Und damals hat noch niemand über das Heizen mit Klimananlagen ernsthaft nachgedacht
Ja, wäre mal ein interessantes Experiment. Man muss nur sehr gut justieren, dass Soll wirklich genau auf dem mittleren Wert liegt. Man könnte es für ein Experiment ja erstmal mit Handschaltern testen.
Hmm, die kalte Luft kann durch die Tür relativ ungehindert in den Flur zurückströmen. Könnte man direkt unter der Decke zwei Öffnung schaffen und dort mit langsam drehenden Ventilatoren die Warmluft in die Wohnzimmer drücken? Oder geht über den Dachstuhl etwas?
Ich habe ja inzwischen einen Deckenventilator installiert und das bringt schon einiges.
Ich hatte auch überlegt die Türstürze zu entfernen, aber der Aufwand dafür wäre riesig und der Nutzen doch gering, weil es ja nur 1 Meter Breite wäre.
Wenn, dann müssten die Wände komplett raus und nur noch Säulen stehen bleiben. Ein großer 100qm Raum sozusagen - nicht unmöglich, aber noch mehr Aufwand
Ich denke die Innengeräte in den genutzten Wohnräumen zu montieren und den Flur durch die Türöffnungen mitzuheizen wird die beste Lösung sein.
Ich hatte anfangs halt die Hoffnung eine zentrale Anlage im Flur würde reichen, das tut sie von der Wärmeleistung auch, aber der Wärmeabfluss durch die Außenwände der Wohnräume ist höher als das, was durch die Türöffnungen nachströmen kann.
Dazu kommt die Zeitverzögerung beim Heizen durch die Türen, das dauert doch sehr lang, während der Raum, in dem das Innengerät hängt in 30 Minuten die Sollwärme hat.
Dadurch kann man auch eine bessere - längere Nachtabsenkung realisieren, was ich mit der Ölheizung alleine gar nicht konnte, weil sie viel zu träe war.
Hallo,
ich habe mir im Sommer auch eine VZ9 mit WLAN beim Italiener gekauft. Das Takten der Anlage, begann bei mir sofort, genau so wie in den Foren beschrieben. Deswegen habe ich den NTC.- Widerstand unverzüglich ausgebaut und eine zweiadrige Leitung in das VZ9 Innengerät eingezogen. An einer gut zugänglichen Stelle habe dann ich vier 4,7kOhm in Reihe geschaltet und an die Leitung gelötet. Wenn ich nun die Soll.- Temperatur auf 18.5 Grad einstelle läuft die Anlage nach kurzer Aufwärmzeit mit ca. 300W den ganzen Tag durch. Den NTC.- Widerstand oder ein Poti benutze ich nicht. Ich überwache die Anlage mit Home Assistant. Die Hardware besteht aus einem Raspberry PI 4, einen preiswerten Zigbee Thermometer (4Euro) und einer Zigbee Steckdose (4 Euro). (alles von Alibaba)
Ich arbeite inzwischen auch nicht mehr mit Potis sondern habe 4,7 kOhm Widerstände verbaut.
Das mit den 300 Watt kann ich bestätigen, wobei es natürlich auch von der Außentemperatur abhängt.
Was mich immer noch stört ist der hohe Anlaufstrum nach dem Einschalten, da gehen für ein paar Minuten über 2,5kW durch lie Leitung, und deshalb kann ich die Panasonics leider nicht hinter meinen Akkus betreiben, die bei 2,5kW aussteigen
Hallo Jochen,
die hohen Leistungen beim Einschalten kann ich bestätigen. Heute Nacht war starker Nachtfrost und das Außengerät war morgens stark vereist. Die AC löst das Problem mit 2,5KW Leistung für ein paar Minuten zum Abtauen…. Dann lief die VZ9 tadellos weiter.
Mit welcher Lautstärke läuft die so in dem Modus? Ich überlege die in nem Altbau einzubauen wo aber in dem 55qm-Raum ab und an auch mal Leute übernachten. Luftstrom kann man ja einstellen, daß er nicht übers Schlafsofa pustet - aber wie ist das mit Geräuschen?
verstehe ich Dich richtig, Du hast 4 x 4,7 KiloOhm widerstände eingebaut, also insgesamt 18,8 KiloOhm?
Und den NTC hast Du ganz rausgenommen, arbeitest also mit einem Festwiderstand?
Das bedeutet aber, dass keinerlei Regelung in Abhängigkeit der Innentemperatur mehr gemacht wird.
Ich habe einen 4,7 KiloOhm Widerstand in Reihe zum NTC geschaltet, dann arbeitet die Regelung immer noch.
Ich habe aber im Haustechnik Forum von Leuten gelesen, die auch mit Festwiderständen arbeiten, habe es selbst bisher aber noch nicht ausprobiert.
Heute, bei 4° Außentemperatur, laufen die VZ9 nun schon seit 2 Stunden mit 1000 Watt…
@ Fabian: Wenn die Anlage richtig arbeiten muss hört man sie schon deutlich.
Ich habe die Lüftersteuerung auf Automatik.
Wirklich leise ist sie nur auf Stufe 1, aber dann bekommt man auch nicht viel Wärme in den Raum.
Also in einem Zimmer, in dem auch geschlafen werden soll würde ich das nicht ertragen, es ist schon in einem Wohnraum mitunter nervig…
Ich hatte es bei meiner MHI Anlage mal mit Festwiderstand probiert. Das gefällt dem Regler nicht. Der sieht ja permanent eine kleine Regelabweichung. Nimmt er auch erstmal so hin und heizt mit Minimalmodulation von 180W. Aber nach vielleicht 30min sagt der sich: "Kann ja wohl nicht sein, dass ich keinerlei Reaktion am Ist-Sensor bekomme, jetzt will ich mal mehr reinpowern." Dann fährt die Anlage alle paar Minuten höher und weil keine Reaktion am Sensor kommt, geht die dann in sehr hohe Regionen.
Es ist halt kein simpler P-Regler, sondern mindestens ein PID-Regler, aber vermutlich mit noch etwas Intelligenz obendrauf gepfropft.
Hallo Jochen, den 18.8 kOhm Abschlußwiderstand ohne NTC habe ich so verbaut. Eine Temperaturregelung habe nun keine mehr. Die Änderung habe ich steckbar ausgeführt, so kann ich einfach den Orginalzustand mit NTC - Widerstand schnell herstellen. Heute im schönen Oberbayern betrug die Temperatur im Außengerät 6 Grad. Die Solltemperatur habe ich auf 18.5 Grad und den Lüfter auf maximale Leistung eingestellt. Die Anlage benötigte über Tag 300W bis 400Watt elektrische Leistung/h. Mit dieser Einstellung arbeitet meine Klimanlage am effektivsten. Bei gleichbleibender Temperatur im Außengerät hält die VZ9 die Kompressorleistung ziemlich konstant, sinkt die Temperatur im Außengerät steigt auch die Kompressordrehzahl. Eine geringe Lüfterleistung belohnt die VZ9 in jedem Fall mit ein einem erheblich höheren Stromverbrauch. Die benötigte Wärmemenge soll ja gleich bleiben.
das ist spannend, vielleicht sollte ich auch nochmal experimentieren.
Die 300 - 400 Watt habe ich auch, aber nur zum konstanthalten der Tempertur.
Wenn ich die beiden Anlagen morgens starte haben die Räume 19°
in 2 Stunden bin ich dann auf 23° aber für 3 Stunden brauchen die Dinger auch 1 - 1,5 kW
Die Lüfter fahre ich auf Automatik, das ist dann meist Stufe 1, beim Aufheizen auch mal 2.
Mehr ist mir in den Wohnräumen zu laut.
Im letzten Winter, als ich nur eine Anlage zentral im Flur hatte, lief die auch immer auf der maximalen Lüfterstufe
Da hat es nicht gestört und die Anlage ist dann wirklich am effizientesten.
Vielleicht sollte ich wenigstens morgens zum Aufheizen auf Stufe 4 gehen…
Der Gedanke ohne NTC gefällt mir, dadurch sollten die Anlagen noch weniger “pumpen”
Ich denke ich teste das mal, bei mir ist das Kabel mit den Widerständen / NTC auch gut zugänglich im Raum
Und kannst du auch die Leistung konstant höher bekommen, wenn du z.B. auf 19 Grad erhöhst? Oder klappt das dann nicht mehr mit konstanter Stromaufnahme? Und was ist bei 18 Grad Soll, schaltet die dann ab?
ich habe mir jetzt die Mühe gemacht nochmal im HTD Forum nach der Sache mit der Panasonic und dem Festwiderstand zu suchen.
Dort hat ein User mit Festwiderständen von 20 KiloOhm und 22 Kiloohm experimentiert.
Anfangs ging das gut, allerdings nur bei Außentemperaturen zwischen 4° und 10°
Darunter lief es dann gehörig aus dem Ruder, weil die Steuerung bei kälteren Temperaturen massiv gezickt hat.
Allerdings war das keine Heatcharge sondern eine Ethera, kann sein, dass die Steuerung der Heatcharge anders reagiert.
Ich warte jetzt mal Deine Erfahrungen bei kälteren Temperaturen ab und würde mich über Feedback sehr freuen.
Hallo Jochen, aktueller Status: Mein Außengerät zeigt 1Grad an. Lüftereinstellung maximal. Solltemperatur: 18.5 Grad. Die Kiste nimmt dauerhaft ca. 500W. Kein Takten der Anlage und die Zimmer sind warm. Die Widerstände sind unverändert geblieben. Ich glaube,das passt so.
das klingt wirklich gut, hier auch 1° Außentemperatur, 18,5° eingestellt, Lüfter voll NTC mit Vorwiderstand.
Leider kann ich von 500 Watt nur träumen, bei mir sind es 1500 Watt
Getaktet wird auch nicht und die Zimmer sind 23,5° warm
Edit: Ich hab jetzt auch mal 18.8 KiloOhm fest reingelötet, mal sehen, was passiert…
Die letzten 2 Winter hatte ich ein Potentiometer als Vorwiderstand zum Experimentieren vor dem NTC
Es hat sich rausgestellt, dass 4,5 - 5 KiloOhm ideal sind.
Man braucht ja auch keine 2 Regler, der Temperaturregler reicht völlig, wenn der Vorwiderstand passt.