Alte Heizungen erhalten [abgetrennt]

Das hat mich auch interessiert, was wann wieviel an Strom benötigt/verbraucht wird. Weil ich einerseits keine Leitung überlasten will (geht auch gar nicht, die Sicherungsautomaten würden abschalten), andererseits sehen wollte, was jeder Phase und Stromkreis so verbraucht. Nur so kann ich meine Inselanlage gut aufbauen und eine stabile, gute Stromversorgung aller Stromkreise in meinem Haus erreichen.

Ich habe auch schon Trockner und Waschmaschine zusammen an einer Phase laufen lassen, auf Inselnetz. Auch da komme ich nicht in den Bereich, wo der 16A Sicherungsautomat auslöst.

Mein Stromverbrauch ist mit den Jahren auch einiges runter gegangen.

Korrekt ! Laut Statistik ist der Jahresverbrauch durchschnitt aller Haushalte aber nur wenig zurück gegangen. Zwar wurden überall sicherlich Verbraucher ersetzt, die jetzt einiges weniger an Strom verbrauchen, aber es wird immer mehr an Verbraucher angeschlossen. das öffentliche Stromnetz wurde mit den Jahren nicht entlastet.

Ich habe 8.000 Liter Heizöl im Keller. Das ist bischen weniger als unsere Regierung an strategischen Ölreserven hält. Und die haben auch noch strategische Gasreserven, diese Prepper, Querdenker, Aluhutträger. Da bin ich mit meinen bescheidenen Litern ja das kleinste Licht.

Die Kosten der Überprüfung und Schornstein kehren gönne ich mir. Wie gesagt, ich rechne auch nicht mit grösseren Ausfällen. Meine Meinung, dass man die funktionierende fossilen Heizungen in vielen Fällen nicht auf den Schrott schmeissen sollte, bleibt. Ich kann nur jedem raten, genau nachzudenken, was man macht, wenn man sein Haus auf einen besseren Stand bringen will.

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Mal noch ne Bemerkung von mir, nachdem ich völlig abgekämpft von den letzten Tagen einfach mal entspannen und daher was schreiben kann.

Es gab bei uns im Saarland wie vielleicht einige mitbekommen haben schwere Unwetter mit Überschwemmungen. Fazit Akkus abgesoffen, WR gerade so überlebt, Victrons abgesoffen.

Warum. Weil ich seit 30 Jahren hier wohne und noch nie Wasser im Keller hatte. Habe aus Angst die Anlagen ca 1,5 m hoch montiert, die akkus nur 1 m. dummerweise stand das Wasser innerhalb von 2 Stunden 1,9 m hoch im Keller.

Was ist das Ergebnis. Heizung (Gas Brennwerttherme) unter Wasser, Akkus unter Wasser Hausanschlusskasten unter Wasser.

Ab Freitag Abend Strom abgestellt. (Super wenn man LL Wärmepumpen zum Heizen hat) Gasheizung ohne Strom und im Wasser wollte leider auch nicht. Heute Besuch von Stadtwerken. Muss man Hausanschlusskasten erneuern, also weiterhin keinen Strom.

Was hat uns gerettet. Erstmal dass es nicht kälter als 12 Grad war und wir beim steigenden Wasser immerhin einige Dinge retten konnten. Zweitens ein Holzofen in der Küche, den ich nie aufgegeben habe. Damit konnten wir was kochen, heisses Wasser machen (Holz in der Garage war zum Glück nur zur Hälfte unter Wasser, so dass wir die obere Hälfte verbrennen konnten).

Da hätte kein Dieselaggregat geholfen, ausser ein riesiges mit ein paar kw Leistung.

Insofern bin ich super froh den Ofen noch gehabt zu haben und damit wenigstens die obere Etage heizen zu können (Wäsche war nass vom Arbeiten und konnte damit getrocknet werden, da es draussen nur regnete).

Sprich ist der Strom erstmal wegen solchen Sachen weg, funktioniert gar nichts mehr. Und es wird noch bis Ende der Woche dauern bis alle hier wieder Strom haben. Wir brauchen also keine Netzausfälle sondern es gibt jede Menge dinge die schief gehen können. Und ohne Strom geht halt nix mehr, ausser unser Ofen.

Wie gesagt. 30 Jahre kein Problem, meine Solarakkus liefen seit 4 Wochen super und dann kam das Desaster.

Stefan

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@uschi Gar keine Durchsicht? Also auch kein TÜV? Da würden ja wenigstens ein paar sicherheitsrelevante Sachen auffallen.

@stefanelo Fuck, Das ist richtig bitter. Tut mir leid für Euch.

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@stefanelo

Auch ich wünsche dir und deiner familie, dass ihr bald wieder etwas normalität bekommt. Das ist ne menge arbeit jetzt. Bewahrt ruhig blut, das wird wieder. Anfangen und ohne hektik das ganze wieder stück für stück auf normal bringen. So sachen lassen sich nicht von jetzt auf gleich wieder herstellen. Muss auch nicht. Mit der zeit wird das wieder und ihr werdet es so machen, dass es so schlimm nicht mehr kommen kann.

@jogobo

Die Supercharger zahlen wahrscheinlich schon einen relativ hohen Leistungspreis und haben einen Anreiz Leistungsspitzen zu vermeiden.

In Norwegen wird relativ viel direkt elektrisch geheizt, das ist natürlich weniger effizient als eine Wärmepumpe und insgesamt ist das Netz in Norwegen auch deutlich stärker als in Deutschland. Die Netzkosten in Norwegen pro kWh sind erträglich, weil zum einen ist da bei der Zuverlässigkeit gespart worden (Freileitungen sind anfälliger bei Sturm) und zum anderen das Netz über viele (billige, erneuerbare, flexibel nach Bedarf verfügbare aus Wasserkraft gewonnene) kWh amortisiert wird und dann auch in Norwegen Spitzen bepreist werden.


Was die Berechnung der Leitungsverluste angeht, für längere Distanzen wird man normalerweise mehr als 110 kV nehmen und ab einem gewissen Punkt lohnt sich Hochspannungs Gleichstrom Übertragung. 24% ist deswegen zu hoch angesetzt.

Ich bin ganz bei dir für den Normalbetrieb von Heizungen, also so Null bis zehn Grad und Wind / Sonne steht zur Verfügung und sei es mit ein paar Stunden Speicherung im Batterie Speicher, da ist die Wärmepumpe einfach extrem effizient. Und da ist das Netz auch kein Problem, mit Batterien oder Wasserspeicher kann man da die Abendspitze gut umschiffen.

Kritisch sind Kältewellen und da die Kosten des Vorhaltens von neu zu bauender Infrastruktur, die nur in Kältewellen gebraucht wird und sonst nie. Da ist die die Weiternutzung der bestehenden Gasheizung billiger als der Neubau eines Kraftwerks und der Bau von Leitungen, die 99% der Zeit ungenutzt herumstehen.

heftig

aber theoretisch sollten die ja noch gehen nur das bms müsste man wechseln

da habe ich auch kein bock drauf, hab aus dem grund garkein ablauf im keller aus dem wasser drücken könnte und kellerfenster hab ich auch keine

nur wenns wasser über die haustür kommt dann ist feierabend. aber da ist dann eh schon schicht im schacht

Oha, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Bei mir gibt es im keller einen bodenabfluss. Die wahrscheinlichkeit ist aber gering, dass sich was von aussen rein drückt.

Leuten wie @stefanelo sollte vom staat geholfen werden. Zumindest die hälfte des schadens müsste von uns (den steuerzahlern) aus solidarität übernommen werden. Zum glück hat die grosse masse keinen Ärger mit sowas. Bei katastrophen im ausland hilft deutschland auch, was auch in ordnung geht. Nur sollte man hier auch helfen, die leute unterstützen, die hier schon ihr leben lang arbeiten und steruern zahlen.

Auch ich habe einen sehr grossen specksteinofen im wohnbereich, es gibt eine grosse feuerstelle/sichtfenster. Ich könnte da auch heisses wasser machen, grillen etc. Ich heize mit dem ofen sehr viel, das spart schon immer einiges an heizöl. Trotzdem ist der ofen luxus, ich mag das prasselde feuer und die strahlungswärme. Das ding war echt teuer, hat ja jeder seine hobbys und steckenpferde.

Was soll denn schlimmes passieren ? Wenn solche heizungen nur als backup genutzt werden. Falls was durch rum stehen kaputt geht, muss das eben repariert werden. Dann, wenn es nötig ist. Das ist für mich panikmache. Das kehren des schornsteins bei gasheizungen ist sowieso nur geldmacherei, das ist nicht nötig. Wenn mein kamin wegen paar tage laufender ölheizung gekehrt werden muss, seis drum. Bei den vorgeschriebenen wiederkehrenden messungen wird die Anlage überprüft. Mehr an überwachung ist nicht nötig.

[quote data-userid="478" data-postid="209341"]Was glaubst du passiert bei mir im Winter wenn ich statt 48kwh nur 0.48kwh habe?

Richtig, dann habe ich die deutsche Energie Wende bei mir live.[/quote]

Die hast Du nicht. Du musst Dich nicht vor einer "Dunkelflaute" fürchten, bei Dir reicht schon "Dunkel". Dein Inselaufbau hat nichts mit der Energiewende im großen Stil zu tun, sondern ist nur ein kleiner Baustein auf dem Weg dahin.

"Redispatch" hat das Potenzial zum Unwort des Jahres. Redispatch ist vom Grundsatz her nichts schlechtes. Wir befinden uns immer noch am Anfang eines großen Transformationsprozesses. Dass es da zu Schieflagen kommt, liegt in der Natur der Sache. Und es ist auch keine Deutschland-Problem. Deutschland ist Bestandteil des europäischen Stromnetzes. Da wird europaweit Strom umgeleitet. Von den 15.000 Redispatch-Maßnahmen 2023 waren z.B. knapp 2.000 börsenbedingt. Der Redispatch ist also auch ein Preiswerkzeug, um Überkapazitäten aus dem Ausland zu einem Preis zu bekommen, zu dem man selbst nicht produzieren kann bzw. eigene Überkapazitäten ins Ausland umzuleiten.

Auch wenn das Argument mit dem Vorhalten von Netzreserven zur Abdeckung von Spitzenlasten und den daraus resultierenden hohen Kosten nicht von Dir gekommen ist, bist Du ein Beispiel dafür, dass es gemacht werden sollte und durchaus Sinn haben kann. Du wirst mit Sicherheit keine 48 kWh/Tag verbrauchen, hast die Größe Deiner PV-Anlage aber trotzdem nicht so ausgelegt, dass Du von Mai bis September Deinen Bedarf deckst. Die Mehrkosten, um März, April und Oktober ebenfalls mit abzudecken, waren, genau wie bei mir, überproportional hoch. Aber ich vermute, Du hast das Ganze ebenfalls nicht rein wirtschaftlich betrachtet.

Das hat aber doch nichts damit zu tun, dass Netzkapazitäten da sind bzw. wirtschaftlich rentabel aufgerüstet werden können. Die Ladeparks waren ein Beispiel von mir, dass hohe stark fluktuierende Leistungsanforderungen gedeckt werden können, ohne dass das Netz zusammenbricht.

@stefanelo

Das ist wirklich eine totale Katastrophe und ich drücke Dir die Daumen, dass möglichst schnell wieder Normalität bei Euch einkehren kann.

Aber genauso wie im Ahrtal sieht man, dass Wetterereignisse heftiger werden und die Kipppunkte immer näher rücken bzw. schon da sind. Wir brauchen eine stabile und möglichst autarke Energieversorgung in Europa, vielleicht sogar auf nationaler Ebene. Den Ausbau der kritischen Infrastruktur dabei profitorientierten Unternehmen zu überlassen, ist vielleicht in diesem Zusammenhang nicht die beste Idee und die Kosten für die Allgemeinheit vielleicht höher als sie sein müssten. Es gäbe gute Gründe dafür, kritische Infrastruktur vom Staat aufbauen und verwalten zu lassen. Trotzdem sind "Kosten" kein Argument für "weiter so".

@jogobo

Bei den Superchargern hat man ein ähnliches Problem, ist halt so, dass eine Leitung, die 5 Cent pro kWh bei 50% Auslastung kostet, 50 Cent die kWh bei 5% Auslastung kostet. Bei Haushalten nimmt man das Standardlastprofil und nimmt ähnliches Verhalten und Mittelung an. Das geht ganz gut, solange relativ wenig elektrisch geheizt wird.

In Frankreich oder Norwegen wird mehr elektrisch geheizt und da sind dann Leistungspreise auch für Privathaushalte üblich. In Frankreich zum Beispiel musst du für in Deutschland übliche Anschlussleistung erheblich mehr zahlen und deswegen haben 70% der Haushalte nur einen einphasigen Stromanschluss und können nicht mehr als 6 kW ziehen oder so ähnlich.

Dass man das über die Anschlussleistung macht, hat historische Gründe. Das ist einfach und billig im Vergleich zu einer Smartmeter Messung (gewesen). Inzwischen ist das Smartmeter so viel günstiger als vor 30 Jahren, dass man gezielter vorgehen kann. Die meiste Zeit sind 22 kW ja kein Problem, das sind die nur, wenn gleichzeitig zu viele andere Verbraucher auch viel Strom ziehen.

Noch kurz zum Supercharger, wegen der hohen Leistungspreise lohnen sich da Batterien, um Leistungsspitzen abzudecken. Natürlich geht das auch über Netzausbau, nur siehe oben bei 5% Auslastung oder niedriger wird das extrem teuer. Batterien passen da gut, weil die auch bei 5% Auslastung viele Zyklen schaffen können. Für Kältewellen passen die weniger, weil das sehr wenige sind pro Jahr, die dafür aber länger dauern und damit sehr wenig Zyklen bei rumkommen.

@jogobo

Dass irgendetwas günstiger wird, wenn der Staat sich drum kümmert, ist ein Irrtum. Das Gegenteil ist der Fall.

doch wenn ich 0.48kwh statt 48 habe muss ich mich täglich fürchten genau das läuft in deutschland und kann 1 zu 1 übertragen werden

diese massen an speichern aufzubauen wird jahrzehnte brauchen und wer soll das bezahlen? der rentner der dann 2eur/kwh zahlt oder der arbeiter mit 100% mehr steuern?

alles nur wunshdenken.

unterstützen können diese energieformen aber kraftwerke muss es trotzdem geben kohle wollen wir ja nicht, nun dann eben gas. oh ich vergas die pipeline gibst ja nicht mehr.... pech gehabt.

so könnte man eine gescheiterte energiepolitik auch beschreiben.

alle kraftwerke abschalten und zerstören, so dass die nachfolgeregierung diese nicht mehr reaktivieren kann wenn not am mann ist.

@wibbing

Verkauf der städtischen und kirchlich getragenen Krankenhäuser an "Gesundheitskonzerne": Gesundheitskosten explodieren
Verkauf des Kanalnetzes und Rückpachtung durch die Gemeinden: Abwassergebühren explodieren
Sozialen Wohnungsbau privatisiert und Bestand verkauft: Mieten explodieren

Der Staat hat und wird in Zukunft jede Menge Geld an in Schieflage geratene Konzerne auszahlen, wegen der perfekten "Steuervermeidungsmodelle" dieser Konzerne von guten Zeiten aber nicht in dem Maße profitieren. Uniper, RWE, EON und wie sie alle heißen.

Der Staat subventioniert den Netzausbau, die Gewinne streichen die Netzbetreiber ein, versteuert wird in Deutschland ein Bruchteil der Gewinne. Etwas mehr Steuergelder in die Hand genommen und der Staat bleibt Eigentümer. Gewinne landen direkt beim Staat ohne dem Umweg über Steuern. Spart auf der anderen Seite Kosten beim Bundeskartellamt, weil die Kartellüberwachung der Netzbetreiber (sofern so etwas überhaupt aktiv stattfindet) wegfallen kann.
Aktuelles Beispiel "Glasfaserausbau". Es hakt an allen Ecken und Enden, weil wegen der "Poolliegen-Handtuch-Mentalität" der Konzerne erstmal lukrative Gebiete gesichert werden. Ob es da notwendig ist, spielt keine Rolle. Bei uns sind 200 Mbit über Kupfer möglich, trotzdem haben wir seit kurzem ein Glasfaserkabel im Keller. Ein paar Städte weiter geht maximal 16 Mbit über Kupfer, Glasfaserausbau Fehlanzeige. Dörflicher Charakter. Wenig lukrativ.

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Es ist gar nicht so selten, dass Menschen erst dann zu völlig überfälligen Veränderungen bereit sind, wenn ein gewisse NOT-Wendigkeit entsteht.

Jetzt haben wir die NOT-Wendigkeit, vielleicht treibt uns das nun an, wirklich vernünftige Konzepte für die Zukunft zu entwickeln.

Das es dabei mal ruckelt und zwickt, sehe ich da auch als Teil des Transformationsprozesses.

Irgendwann werden wir sagen: Was ein Glück, dass wir das damals endlich mal angegangen sind. Ausgesessen haben wir vieles viel zu lange.

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gut, wenn ich ein neues auto will es aber nicht notwendig ist, dann flexe ich einfach in den motor rein?

ob ich mir dann das neue auto leisten kann überlege ich aber erst nachdem ich mein altes zerstört habe...

übrigens nennt man sowas nicht "schaden vom volk abwenden" sondern diesen mutwillig in kauf zu nehmen

bevor man altes zerstört muss man erst flächendeckend genug speicher aufgebaut haben und eine strategie verfolgen nicht hinter jedem haus ein stalbetonmonster hinzupflanzen

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Da bin ich anderer Meinung, aber über Ideologie zu diskutieren, führt hier zu nichts.

Es wird dauern, da hast Du recht. Aber keine Jahrzehnte und auch nicht von heute auf morgen. Die Gaskrise des vorletzten Winters war eine gute Nagelprobe. Wenn es sein muss, besteht ein immenses Einsparpotenzial. Das wir mittlerweile wieder auf altem Stand sind, hat mit der generellen "Scheißegal-Haltung" und Lernresistenz zu tun. Die Konzerne wissen aber jetzt, dass sich ein Preis von 40 ct/kWh problemlos am Markt durchsetzen lässt und dass sich damit gigantische Gewinne einfahren lassen, mit denen man den Netzausbau finanzieren könnte, aber nicht muss, weil lautes Jammern bisher noch immer zu Subventionen geführt hat.

Nur weil es holpert ist es nicht gescheitert. "Weiter so" fährt uns schneller vor die Wand als jetzt konsequent die Transformation voran zu treiben. "Weiter so" sorgt im Gegenzug wegen der nicht mehr Bewohnbarkeit vieler Gebiete auf der Erde für entsprechend viele Klima-Flüchtlinge und den Verteilungskampf um so banale Dinge wie Trinkwasser.

Das interpretiere ich mal als Anspielung auf die Abschaltung der letzten Atommeiler. Was nicht gleichzusetzen ist mit "alle Kraftwerke", aber polemisch besser klingt. Abgesehen davon, dass selbst den Betreibern die Abschaltung aus Sicherheitsgründen nicht ungelegen kam, hätte man bereits vor 15 Jahren mit der Planung und dem Neubau entsprechender Kraftwerke beginnen müssen, damit heute neue Kraftwerke mit besseren Sicherheitsstandards vor der Fertigstellung stünden. Stattdessen haben die bösen Grünen vor 13 Jahren den Atomausstieg beschlossen... Ach, halt, vor 13 Jahren hatten wird doch eine große Koalition unter CDU-Führung und außerdem im Bundestag unter dem Eindruck von Fukushima einen parteiübergreifenden Beschluss sowie Einigkeit von Befürwortern und Gegnern der Atomkraft, aus dieser offiziell "Hochrisikotechnologie" genannten Energieerzeugung auszusteigen.

Es zeichnet sich ab, dass wir hier keinen Konsens finden. Aus meiner Sicht ist jeder nicht verbrannte Kubikmeter Gas, jeder nicht verbrannte Liter Öl ein Gewinn für die Umwelt. Die Verbrennung wird nicht morgen aufhören und auch nicht übermorgen. Sich aber auf einen Weg zu begeben, der dahin führt, dass irgendwann nur noch minimal oder sogar gar nichts mehr verbrannt wird, was noch in der Erde schlummert, kann kein so falscher Weg sein, als dass man lieber alles so lässt, wie es ist, weil es einem ein (falsches) Gefühl der Sicherheit gibt.

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in wie fern?

es gab nie ein problem man hat nur eins daraus gemacht

diese heilige co2 argumentation kannst du dir auch sparen

denn:

über Ideologie zu diskutieren, führt hier zu nichts

verbrennung ist ein natürlicher prozess dieser hat auch ohne menschen milliarden von jahren auf der erde stattgefunden und dieser wird auch dann stattfinden nach dem die menschen nicht mehr da sind.

die "menschheit" ist nur ein kurzer unbedeutender nicht erwähnenswerter zeitraum in der geschichte der erde

ich will garnicht darüber nachdenken wieviele intelligente spezies sich auf der erde vernichtet haben oder ausgestorben sind, wer weiß das schon?

im kerngedanken ist es natürlich vorteilhaft nichts mehr verbrennen zu müssen ich bin ja technologieoffen.

würde gleich meinen gasanschluss abmelden wenn ich meine eneregie aus dem sommer bezahlbar in den winter speichern könnte.

leider ist es noch nicht so weit und deswegen flexe und bohre ich auch nicht in meine gastherme nur damit ich diese nicht mehr nutzen kann...

Was soll diese Aussage belegen oder widerlegen??? Soll das heißen, man kann so viel verbrennen, wie man will, weil Verbrennung (als Waldbrand) auch natürlich stattfindet??? Ist das ein (meiner Meinung nach höchst merkwürdiger) Versuch, den vom Menschen gemachten Klimawandel argumentativ zu verleugnen?

Es geht doch um die Menge an Kohlenstoff, die wir als Menschheit in kurzer Zeit der Erdkruste entnommen und als Verbrennungsprodukt CO2 in die Atmosphäre geblasen haben, und dass wir damit das Klima nachhaltig in eine Richtung verändern, die unserer Spezies nicht gut tut. Es zweifelt doch keiner daran, dass die Erde als Planet das überleben wird....

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Hierzu noch: Naja, seit es Pflanzen an Land gibt, das ist schon deutlich unter einer Milliarde. Mit dem Menschen haben seit ca. 1 Million Jahre die Feuer-Auswirkungen dann deutlich "Fahrt aufgenommen".