Alle Klimagasemissionen erfassen, begrenzen,

Ok, akzeptiert. Hatte mir auch schon überlegt, ob das schlau ist und dann doch auf senden gedrückt.

Dazu vielleicht ein konkretes Beispiel: Ich bin wie gesagt auch Teil der Umwelt und Energie Argeitsgruppe der Gemeinde in der ich wohne. Wir versuchen immer wieder die Menschen im Dorf dazu zu bringen "umweltfreundlicheren" Strom zu beziehen. Trotz grosser Anstrengungen sind wir nie über 25% gekommen. Dann haben wir den Gemeinderat dazu gebracht, dass jeder umweltfreundlichen Strom bekommt, wenn er nicht etwas anderes auswählt. Der Anteil ist dadurch auf über 50% gestiegen und es hat bei etwa 5'000 Einwohner weniger als 5 gegeben, die das Vorgeben kritisiert haben. Das ist ein persönlich erlebtes Beispiel, wie gross der Unterlassungseffekt ist.

Ich denke, gerade bei der Klimapolitik sollte man sich diesen Effekt viel mehr zu nutze machen. Es war daher vor allem als Hinweis gedacht, welche Instrumente man nutzen kann, um Menschen dazu zu bewegen, langfristig gute Entscheidungen zu treffen.

Solche Veranderungen wie das, was du verfolgst, kann man von unzen oder von oben einführen. Von unten ist aus diversen Gründen schwierig, von fenen schon ein wichtiger ist,vdass es niemals gelingt, alle Menschen auf die gleiche Meinung zu bringen.... Und das ist auch gut so.
Und von oben... Na, davon handelt der ganze Faden.

Ich verfolge derzeit beide Seiten. Ich "beschäftige" mich auch als "Lobbyist", bei den Umweltverbänden, den Parteien, die Industrieverbänden und der WTI. Mit mehr oder weniger Erfolg. Wenn ich zum Beispiel eine Beta-Version für ein praxistaugliches Tool für den vollständigen und beidseitigen Klimazoll hätte, hätte ich die Kontakte, um einen Termin für eine Präsentation bei einem Industrieverband anfragen zu können. Das Problem ist, dass ich das Tool noch nicht fertig habe und es offenbar auch kein anderes Tool gibt. Es gibt zwar ein paar Firmen, die so etwas anbieten, aber die beschränken sich derzeit auf die aktuelle Anforderungen mit den wenigen Kategorien.

Das schreiben hier, dient auch dazu, keine technischen Möglichkeiten zu übersehen.

Das könnte vielleicht sogar für die Wirtschaft ein brauchbares Argument sein: TCO läßt sich schon am Preisschild ablesen (zuzüglich ggf. Betrieb, Wartung) - das kann Fehlkalkulationen verringern
weiters knnte man noch eine Synergie erzielen: Entsorgungskosten für importierte Verbrauchsgüter kann man aus der Umlage bezahlen statt Müllgebühren zu erheben.

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Genau. Wichtig wäre ein konkretes Beispiel, dass es wirklich etwas bringt. Und zwar nicht so Beispiele, wie ich hier versuche zu erstellen, sondern wirklich sauber in die Supply-Chain mit eingebunden. Also mit SAP oder odoo Schnittstelle.

Ich habe Zweifel, daß das Projekt mit einem allein möglich ist. Allein die notwendige Datenmenge (incl nachpflegen) ist riesig, dazu noch Struktur und interfaces. Man müsste das ganze an ein Institut anhängen mit genug Mitteln, Größenordnung ETH oder Fraunhofer.

Ja, ich auch. Erhebliche. Um nicht zu sagen: ausgeschlossen, dass das klappt.

Zur ETH habe ich Kontakte und die könnte ich aktivieren. Erst hätte ich aber gerne einen "stabilen Kern", so dass man auch etwas zeigen kann. Die Hoffnung ist, dass der in ein paar Monaten online ist.

Bezüglich der Datenmenge mache ich mir eher weniger Sorgen, denn es gibt ja viele Projekte, die sich dem angenommen haben: wikidata ist eines davon, aber auch die Unis und der Staat arbeiten daran.

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Um Deine Frage zu beantworten was ich als verstörend empfinde, ein aktuelles Beispiel:

Ich bin bisher davon ausgegangen, dass wir in einer sozialen Marktwirtschaft leben und sich die Gemeinde entsprechend verhält.

Was Du da beschreibst ist m.E. nach eine kommunistische Herangehensweise.
Da kommen wir nie auf einen Nenner weil wir ein total gegensätzliches Verständnis von Moral und dem Verhalten gegenüber den Mitmenschen haben. Das macht mir wirklich Angst zu sehen wer da an den Hebeln sitzt. Erklärt mir aber einiges. Du erschütterst mein Grundvertrauen in die Gemeinderatsarbeit. Ein Lehrstück dieser Fred.

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Interessant. Ich werde das den Mitgliedern des Gemeinderat sagen, wenn ich die das nächste mal sehe. Die meisten davon sind Mitglieder der FDP.

Und in der Gemeinde gibt es regelmässig Gemeindeversammlungen, bei denen, wie in der Schweiz üblich, mit Hand erheben abgestimmt wird. Und bei denen praktisch alles vorgebracht werden kann.

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Eine Räteregierung. Da gibt es doch einen der sagt ständig:"Alles eine SED 2.0".
Ich fürchte, dass wird sich gegen uns wenden. Und da kann man den Leuten noch nicht Mal einen Vorwurf machen. Glashaus und so.
Ich genieße einfach die Zeit in der es gestattet ist Solarmodule frei zu nutzen. Und sonnst, es gibt noch andere Elektronikbereiche die Freude machen. :slight_smile:

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Wohl eher Eidgenosse 330.1018, denn so viele Verfassungsänderungen gab es.

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Der gemeinderat hat also die bürger zu oekostrom gezwungen obwohl die nicht wollten? Ohne die verbraucher ausreichend zu informieren?

Das ist ziemlich grenzwertig.

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Wie ich oben geschrieben habe, nicht gezwungen, sondern nur empfohlen. Informiert wurden die Verbraucher auch "ausreichend", was immer man darunter versteht. Und wenn es wirklich grenzwertig gewesen wäre, hätte jeder eine Initiative einreichen können und dann hätte man darüber abstimmen können. Es hat auch schon Einzelinitiativen und Abstimmungen gegeben, aber der Stromtarif war offenbar niemand wichtig genug.

Und im Kanton Zürich wurde von 4 Jahren über ein Verbot von fossilen Heizungen abgestimmt, was aus meiner Sicht weiter geht, als das in Deutschland so umstrittene Heizungsgesetz und eine Mehrheit von über 62% hat dem zugestimmt.

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Klasse, Applaus. Du weißt ja du, was mittlerweile die Gesellschaft UND die Heizungslobby zum Heizungs Gesetz sagen. I
immer weiter so, sonst wäre Idealismus kein Idealismus. Die Realität ist nicht so wichtig. Hauptsache immer das gleiche machen, und ein anderes Ergebnis erwarten.

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Ehrlich gesagt, nein. Ich weiss es nicht. Was sagen die denn?

Ich habe schon registriert, das du (keine Unterstellung) anscheinend keine Tagespresse liest. (Skandinavien, Dunkelflaute Deutschland, Strompreise).

Das liegt an dir dich zu informieren, das ist nicht meine Aufgabe.

Und, damit wir uns nicht falsch verstehen, ich finde es ehrenhaft das du dich mit der Lösung betr. Klima auseinandersetzt. Das meine ich ehrlich. Nur leider schaust du halt auch nur auf deinen Tellerrand. Dein Konzept ist keine Lösung.

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Weiss ich, meine schwester hat da ein haus. wählt seit dem nur SVP.
Die wird dieses jahr eine neue oelheizung einbauen weil 2026 verboten.

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@anon3105789, deine Meinung ist Willkommen, aber nimmt die Agressivität deines Tons deutlich zurück.
Dies gilt als Verwarnung.

Was genau empfindest du als aggressiv? Damit ich es verstehe.

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Achso, die Erklärung habe ich also nicht öffentlich, sondern als PN erhalten.
Soll keiner sehen. Allerdings fehlt die Erklärung, inwiefern ich mich jetzt aggressiv geäußert haben soll.

Worum geht es denn jetzt genau? Bitte einfach mal die Passage zitieren, in der ich mich aus deiner Sicht aggressiv äußere.