Norweger? Sind das nicht die, die gerade Rekord-Strompreise bezahlen? (Ja ja, sind gedeckelt. Aber bezahlt werden muss trotzdem). Alles verrückt.
Hm, "Genossenschaft ... Mehrheit" klingt nach einem lösbarem Problem. Vielleicht müsste mal jemand die Initiative ergreifen. Ja, ich weiss, das kann im konkreten Fall nicht ganz einfach sein. Bei mir hat es 20 Jahre gebraucht, bis ich etwas durchgebracht habe.
Es gäbe ja auch die Möglichkeit, zumindest einen Teil des Stroms selbst zu erzeugen und zumindest kurzfristig zu speichern. Es gibt das so ein Forum von einem "Akkudoktor", in dem man konkrete Tips bekommt. Ich versuche mich hier derzeit eher auf politischen Rahmenbedingungen für die Energiewende zu konzentieren.
Nein, in Norwegen sind die Strompreise nicht höher: Live 24/7 CO₂ emissions of electricity consumption
Ich will dir nicht ans Bein pinkeln sondern zeigen, dass Theorie und Praxis sehr weit entfernt sind.
Ja ich könnte sicherlich hier was bewegen. Und das habe ich auch vor. Ich weiss jetzt schon, dass ich genau dafür an den dörflichen Pranger kommen werde. Weil die Einzigen, die dort sitzen und die Kekse für die Sitzung essen genau jene sind, die davon profitieren bei der Wassergenossenschaft. Ich müsste also Klingelmännchen machen und von Haus zu Haus gehen um was zu ändern. Wenn ich das tue muss ich auf passen nicht denunziert zu werden. Dieses Risiko werde ich später eingehen. Auch beim Strom und bei vielen anderen Dingen möchte ich das tun, völlig unpolitisch sondern weil ich generell gerne spare und es mich erfreut wenn es auch Andere tun.
Diese Möglichkeit die du aufzählst wird ja ausgeführt. Und als Konsequenz der Stromeinsparung wird die Netzgebühr erhöht. Man hat also keine Wahl, man hat den Anteil der bezogen wird reduziert, und wird nun für dieses Sparen sanktioniert. Es gibt da auch keine Tipps mehr. Der einzige Tipp wäre, im Winter wieder auf eine fossile Heizung umzusteigen. Wie sinnvoll das wäre muss ich sicher nicht schreiben.
Die Rahmenbedingungen sollten eben zu den Bürgern kommen. Nicht durch Bürgersubventionen sondern so, dass die Abhängigkeit von Staat und Unternehmen in dieser Hinsicht so gering wie möglich sind. Also mehr oder weniger Autarkie von Städten/Dörfern/Gemeinden. Und dann ein großflächiges Netz. Denn ansonsten ist man immer abhängig und wozu diese Abhängigkeit führt sieht man. Wie auch hier. Es gäbe eine Abhängigkeit von einem Klimageld. Wird das abgeschafft bleiben die Kosten, aber keine Vergünstigung.
Wieso so hässlich Leute? Kann man denn über nichts mehr vernünftig debattieren? Ich finde das gerade interessant, völlig unnötig sich hochzuschaukeln.
Ja, das ist manchmal nicht ganz einfach. Ich kann gut verstehen, dass man damit etwas zuwartet. Ich kann von hier aus nur viel Glück, Zuversicht und Geduld wünschen. (Und bei technischen Problemen bei Rechnungen oder dem Zusammentragen von Daten vielleicht ein ganz wenig helfen.
Bei uns ist es so, dass für den Eigenverbrauch kleine Netzgebühr verlangt wird. Ich meinte, seit 2025 sind auch so genannte "lokale Erzeugergemeinschaften" erleichtert. Wenn also jemand eine PV Anlage baut, kann er den Strom an seine Nachbar verkaufen, ohne dafür Netzgebühren zahlen zu müssen. Die Details müsste ich noch mal nachschauen. Wäre das eine Möglichkeit?
Hier noch eine Erläuterung, wie das in der Schweiz geregelt ist. Man kann ja manchmal einander lernen und das gute übernehmen.
Danke für das Angebot, es kann durchaus sein, dass ich darauf zurückkommen werde!
Für den Eigenverbrauch nicht. Aber für den Fremdbezug. Man ist immer noch am Netz angeschlossen und wenn sich die Netzgebühren erhöhen dann HÄTTE man gespart, muss nun aber wieder mehr bezahlen. Und der Netzbetreiber begründet das mit dem, was ich oben geschrieben habe. Das wird auch nicht mit Daten unterfüttert, sondern das soll ich GLAUBEN. Ich glaube das natürlich nicht, sondern ich glaube, dass das in bestimmten Gegenden, bei bestimmten Konstellationen so ist. Was ich glaube ist, dass weniger Strom verbraucht wird. Was der Netzbetreiber zum Anlass nahm ,die Gebühren zu erhöhen.
Und jenes schreibe ich. Eigentlich wird sein Netz nun weniger belastet. Aber der Kunde zahlt nun deswegen mehr, weil er weniger verbraucht.....
Die erneuerbaren Erzeugergemeinschaften nützen einem nichts, wenn diese nur dann liefern wenn man selber hat.... Dazu kommt, dass das im Winter kaum klappen kann. Man ist also weiterhin vom Netz und von Energieunternehmen abhängig. Diese werden dann, weil sie nur noch in diesen Zeiten Geld verdienen, die Preise in diesen Zeiten erhöhen, um noch genug einzunehmen. Der Kunde spart somit... nichts.
Leider! Ich bin auch so ein Freund davon, weil eben weniger verbraucht wird an Fossilen. Nur effektiv beim Geld, beim Preis, wird der Umsteiger bestraft. Mehr noch, er wird auch noch als Argument hergeholt warum die Preise steigen. Für jene, die nicht umsteigen können (Mieter z.B. nur sehr eingeschränkt).
Dass das anders ginge,dessen bin ich mir bewusst.
Ja, das mit dem Winterstrom ist ein Problem. Wir haben das auch schon oft diskutiert und sind bis jetzt zu keiner wirklich guten Lösung gekommen. Das bedeutet nicht, das es keine Lösungen gäbe. Die Kosten einfach etwas (zu) hoch.
Es gibt hier Anbieter, die bieten Solarstrom auch für den Winter an und zwar gar nicht mal so teuer. Das Problem mit der Netzgebühr löst das aber nicht. Gibt es von E-Werk eine Bilanz, bei der man sich mal die Details anschauen könnte? Manchmal sind dort Argumentationshilfen versteckt.
Das Problem bei diesem System ist zum einen die Strommenge die gespeichert werden kann. 2000kWh hat glaube ich das Grundsystem. Was aber sehr erschwerend dazu kommt sind die von der EU vorgeschriebenen Wartungen der Anlage. Die Wartungen kosten mehr als der Strom den man speichert....
Aber es ginge ja auch so:
Im Sommer z.B. mit Stromüberschüssen trocknen. Im Winter verbrennen. Das sind ja alles nur Ideen. Wärmenetz wäre auch praktisch, weil Wärme von überall her kann. Nun lassen wir im Winter die Leute trotzdem ein paar Tage lang Stromüberschüsse haben. Bei einem Wärmenetz könnte man mit großen, riesigen Wärmepumpen so Strom effektiv ins Wärmenetz speisen. Und speichern.
Wie geschrieben, Ideen und Möglichkeiten gibt es sicherlich ohne Ende. Aber ausführbarkeit? Hmmm sehr eingeschränkt möglich.
So eine Biogasanlage oder von mir aus auch Verbrennungsanlage mit der Trocknung kann auch wieder den Grundwasserpegel erhöhen weil man das herausgefilterte versickern lässt. Auf den hiesigen Feldern. Um dann als Trinkwasser das Grundwasser aufzubereiten. Und ggf. Regenwasseranlagen zu fördern. Etc. pp.
Danke für den Hinweis. Schaue mir da mal genauer an.
Es gab hier mal wieder einen Fall eines Users, der die Diskussion hier für so unerträglich hielt, dass er meinte rumpöbeln zu müssen. Gleich 11 Beiträge, die wir sperren mussten.
Keiner ist verpflichtet, hier mitzulesen. Wem nicht gefällt, was hier diskutiert wird und wer nichts Konstruktives beizutragen hat, ignoriert den Thread einfach.
Ihr könnt auch unten den Thread auf "stummgeschaltet" stellen, dann seht ihr den gar nicht erst.
Die Explosion bei den Netzkosten ist auf den politischen Fehler zurückzuführen, daß nur lächerlich kleine Speicher steuerfrei zu erwerben waren, und auch das nur bei gleichzeitiger Montage von Panels. Bei kWh=kWp ist der speicher in 1h voll. Jetzt glühen mittags bei Sonne die Leitungen und Trafos, weil jeder alles sofort einspeist.
die abermilliarden für Netzausbau könnte man mit weit weniger Investition durch tausende private bzw. kleingewerbliche Speicher ersetzen. Aber das wäre dann Graswurzel-Infrastruktur, ...
Ich möchte bitte einen Beleg dafür haben. Das verlange ich nicht von dir, das verlange ich vom Netzbetreiber. Der beweist das nicht, der sagt das. Und die e-control bestreitet das nicht. Physikalisch ergibt das auch Sinn. Er ergibt halt nur nicht ÜBERALL einen Sinn. Und das ist der Grund, warum ich das gerne gezeigt bekommen würde. Denn was ich gelesen habe tritt das vermehrt dort auf, wo illegalerweise mehr eingespeist wird als man darf. Da aber alle Anlagen die Netzparallel laufen angemeldet müssen, und es in Österreich überall Smartmeter gibt, ließe sich das sehr schnell feststellen und dann blockieren. Das will man aber nicht. Und genau das "will man nicht" ergibt sich, wenn es als Argument für eine Preiserhöhung genutzt wird.
Speicher sind vollkommen unerheblich in diesem Zusammenhang.
Wie schützt man die Wirtschaft und Menschen, wenn sich dadurch die Energiepreise und damit sämtliche Waren bei uns nichtlinear erhöhen?
Die zusätzlichen Belastungen der letzten Jahre haben schon einige an die Grenze der Leistungsfähigkeit gebracht.
Indem Klimaschonendes dadurch entsprechend günstiger wird. Der Vorschlag setzt nur auf einen steuerquotenneutrale Lenkungsabgabe, die vor allem die Folge hat, dass langfristig im Durchschnitt alles günstiger wird. Wenn gewünscht, kann ich gerne eine Beispielrechnung liefern.
Was genau ist aktuell klimaschonend, bzw. was ist denn überhaupt die Definition davon? Die Gefahr dabei, wie immer, wenn der Staat die Finger im Spiel hat, dass dann von heute auf morgen einfach umdeklariert wird, damit der Geldstrom nicht versiegt.
Aktuell wird dann aber erst mal alles teurer und um den Punkt geht es. Aktuell sind solche Diskussionen illusorisch, da wir gerade unsere deutsche Wirtschaft an die Wand fahren. Da gibt es keinen Spielraum mehr, um irgendwas teurer zu machen, es sei denn, man steht darauf, als Totengräber unseres Landes zu enden. Unsere Auftragslage gerade im Moment im Mittelstand ist katastrophal. Egal, wohin man sieht und hört, ob Handwerker, Dienstleister, Industrie, es betrifft fast alle Branchen. Nicht wenige packen bereits ihre Koffer.
Wenn alles im Durchschnitt günstiger werden soll, dürften klimaschonend produzierte Produkte nicht teurer in der Herstellung sein. In einigen Bereichen geht das durchaus. Aber in vielen Bereichen bedeutet es sehr viel höhere Kosten. Genau deshalb wird es ja nicht gemacht.
Ich gehe deshalb davon aus: Klimaschonende Produktion wird zusätzlich was kosten und wird jeden auch belasten.
Wir kaufen persönlich und auch beruflich vielfach klimaschonend ein, müssen dafür aber fast durchweg deutlich mehr bezahlen. Teils wird es günstiger, wenn die Stückzahl nach oben geht. Aber es bleibt trotzdem teurer.
Die Umlage erhält deine Kaufkraft, wenn du "durchschnittlich klimaschädlich" bist. Der Ausgleich muss, um wirksam zu sein, mindestens den EWR abbilden.
Das gibt einen Anreiz, das wirtschaften auf Nachhaltigkeit umzustellen. Dadurch kannst du dir langfristig mehr leisten.
Wird in einem Land, einem Dorf, einem Haushalt mehr erhalten statt eine Wegwerfwirtschaft zu betreiben, steigt der Wohlstand damit automatisch. Dafür fehlt bislang der direkte Anreiz bzw. der wird durch den "Konsumterrorismus" (sagte meine Oma mal, irgendwann in den 70ern) überkompensiert.
Hättest Du mir dafür ein Beispiel? Meisten ist der Grund, warum kirchenfreundliche Produkte *derzeit" teurer sind, das die Kosten nicht dem Verursacher belastet werden. Für Lebensmittel hat unter anderem eaternity detaillierte Berechnungen, warum was wie viel zu günstig ist. Und mit der OpenFoodFacts App kann man (meistens) im Supermarkt scannen, was das konkret pro Produkt bedeutet. Beide Dienste waren hier offenbar noch nicht verlinkt, leisten aber aus meiner Sicht seit Jahren wertvolle Beiträge für den Klimaschutz.
Jein, kommt eben immer darauf an, wie man rechnet. Wenn man jetzt schon die Kosten für die zukünftigen Klimaschäden ab diskontiert, dann kosten klimafreundliche Produkte meistens (aber nicht immer!) weniger. Wenn man die Klimaschäden nicht berücksichtigt, kosten klimafreundliche Produkte derzeit in der Tat in vielen Fällen mehr. Aber eben, dass ist etwas "komisch" gerechnet.
Eine Frage wäre also, wie viel wird die Umstellung auf klimafreundliche Produkte insgesamt und im Durchschnitt kosten. Das Team um Yuval Harari ist mal von 2% des BIP ausgegangen. Ich bin damals eher auf 5 bis 10% des BIP gekommen.
Aus meiner Sicht findet sich eine gute Definition in wikipedia, die auf den wissenschaftlichen Daten beruht. Die Wissenschaft lässt derzeit offen, welchen Zeithorizont man für die Berechnungen nutzen sollte. Nach meiner Meinung sollte man den höheren Wert nutzen, um auf der sicheren Seite zu sein. Also konkret für Methan eher den Faktor 84 als 28 verwenden.
Damit der Staat bzw. die Politik möglichst keinen Einfluss darauf hat, schlage ich vor, eine Institution ähnlich der Nationalbank zu gründen, die nur den Statuten, nicht aber der Politik verpflichtet ist.
Aktuell wird nicht alles teurer, wenn das Klimageld ausbezahlt würde. Ich habe vor etwas 4 Jahren versucht, das voranzutreiben, aber leider hat das kaum jemand interessiert.
Wenn man sich die Vermögen in Deutschland ansieht, gibt es sehr wohl Spielraum. Und gerade ein verstärkter Klimaschutz hätte stimulierende Wirkung auf die Wirtschaft, denn viele Gelder sind derzeit "geparkt".