Ich denke ich drücke mich vielleicht ein wenig ungewöhnlich aus oder zu wirr?
Was die Regierung/Politik streichen könnte und was nicht, das beschließt nicht der Bürger. In dem Moment, wo man solche Ausgleichszahlungen anstrebt versucht man doch eine Waagschale zu haben. Steigende Kosten gegenüber dieser Ausgleichzahlung. Nun wird das alles durchgeführt.
Und 4-5 Jahre später wird eine Koalition gebildet die diese Ausgleichzahlungen wegspart. Am Ende bleiben gestiegene Kosten. Das würde nur funktionieren wenn man Sicherheiten bieten kann. Nur sehe ich, ganz pauschal, kaum noch Sicherheiten sondern die erodieren weg. Dass es Möglichkeiten gibt bestreite ich nicht, sondern schreibe nur, dass diese nicht begangen werden. Ich bin auch ein Freund der Kosten gering halten für die Bevölkerung, weil die es ist, die alles am Ende tragen muss/trägt und Verantwortung hat.
Wie geschrieben, die bessere Lösung ist, spezielle Teile einfach von Bevölkerung und Wirtschaft/Industrie etc. abzukoppeln. Im Bereich Energie wäre das z.B. ein stabiles, erneuerbares Stromnetz für Bürger und der Rest, DER kann dann von jenen bezahlt werden, die es nutzen. Das bedeutet aber, dass teure Infrastruktur von Unternehmen bezahlt werden müssen. Und diese werden das nicht freiwillig tun. Man muss sie also, hm, ermuntern/zwingen. So wie man den Bürger auch ermuntert/zwingt durch immer höhere Abgaben. Leider sehe ich eben politisch keine Partei, die so etwas in irgend einer Form umsetzen wollte. Es ist dann die Kante zwischen Wirtschaftlichkeit und solidarisch auf die Gemeinschaft umgelegte Kosten von Unternehmen. Wenn die Unternehmen gehen, weil es für sie zu teuer wird, und gleichzeitig die Waren teurer werden, was soll dann noch übrig bleiben?
Mit der Entkopplung von (ist ja nur eines von vielen Beispielen) Bürgerstrom und Industriestrom sowie Netzen, gäbe es viel weniger Kosten und Probleme für Endkunden. Der Bauer hier ums Eck wird auch Unmengen Wasser für die Kühlung seiner Schweine verbrauchen und ich werde im Sommer angehalten das Planschbecken der Kinder nicht zu füllen. Moralisch/ethisch wohlgemerkt, bisher noch nicht mit Zwang. Eine Anlage die Wasser speichert bzw. auch Wasser aus der Luft kondensiert schwebt mir in Zukunft durchaus vor, weil ich solche Auflagen viel eher kommen sehe, als dass der Bauer gezwungen würde eine Klimatisierung per Wärmepumpe zu realisieren....
Ich bin also ebenfalls auf der Seite der Bürger. Bin aber Realist genug zu sehen,dass das, nach meinem empfinden, utopisch ist. In kleinen Gemeinden etc. vielleicht vom Autarkiegrad zu erhöhen, ja. Aber national, europaweit, global? Ich bezweifel selbst europaweit. Einige Länder werden metaphorisch ohne Rückgrat nicken... denen fällt wegen dem Gummihals der Kopf nicht runter. Ich bezweifel, dass viele Dinge überhaupt erst Kontrollorgane etc. überhaupt besitzen. In Ungarn z.B.. Da wird genickt und weiter gemacht. Solange es dann wirklich nicht alle tun geschlossen ändert das nur bedingt was. Dann würde es über Ungarn gelenkt werden. So wie eben jetzt dann über andere Länder importiert wird.