Alle Klimagasemissionen erfassen, begrenzen,

Wegen dem Klimazoll eben nicht, wie ich am Beispiel "Aluminium" oben versucht habe zu zeigen.

Für eine Wirksamkeit und auch für eine weltweite Beispielwirkung braucht es einen größeren Wirtschaftsraum. Daher muss so eine Klimaumlage am besten gleich in der Größenordnung EWR passieren. Da auch die Belastung durch Transport rein muss, wird es den globalen Handel in bestimmten Bereichen einbremsen.

Und wie ordnest du dem Australishen alu den Kohlestrom zu?

Das mache nicht ich, sondern der Importeur. Und das ist in der EU seit fast einem Jahr bereits umgesetzt. Hier eine etwas übersichtlichere Erläuterung.

Ja, richtig. Und für Zement, Düngemittel, Eisen, Stahl, Aluminium, und andere ist das in der EU bereits am anlaufen. Offenbar ist das (zu) wenig bekannt. Auch deshalb versuche ich hier und in anderen Medien darauf hinzuweisen.

These: die Auswirkungen eine Klimazolls bzw. CBAM, wie es in der EU heisst, sind grösser, als die der Themen die derzeit mehr in der Öffentlichkeit diskutiert werden.

Welche Wirtschaftlichen Unternehmen werden denn hier bleiben, wenn auf so gut wie alle bearbeitbaren Waren Strafzölle in Form einer CBAM-Zertifikatsverkaufs die Preise immer weiter steigen? Und selbst wenn dann noch im EU-Raum verkauft würde, die Preise für den Endkunden steigen damit noch massiver und irgendwann kann einfach niemand mehr die Waren kaufen. Was bedeutet dass außerhalb der EU gebaut wird, was bedeutet dass die Klimagasemissionen noch mehr werden, weil außerhalb der EU eben nicht darauf geachtet wird. Dann kauft man die fertigen Waren nur noch aus dem Nicht-EU-Ausland weil das günstiger ist als sämtliche einzelnen Waren aus dem Ausland zu bezahlen PLUS die hiesigen Beiträge zur Sozialversicherung und Steuern und Abgaben.

Damit wird letztlich die hiesige Wirtschaft und Industrie massiv abgeschafft und ins Ausland verlagert wodurch das ganze weniger ökologisch wird.

Ich hatte es in anderen Themen schon einmal angesprochen, die Lösung, wenn man global agieren wollte, wäre z.B. Kraftwerke hiermit auszustatten:

Und nehmen wir an, das kostet nun global gesehen ein paar Mrd. Euro. Dann ist mit den paar Mrd. Euro MEHR getan, als im Kleinklein hier alles nach und nach strukturell umzubauen. Auch Wärmepumpen und ja, auch PV im Privatbereich, das ist alles kleinklein. Es hat Auswirkungen, aber zu gering. Dazu kommt, dass es schlicht und ergreifend die Falschen bezahlen müssen.

Ansich müsste die CO²-Bepreisung wirklich nach Produkt sein. Dann sind Yachten und Flugreisen etc. pp. sehr sehr teuer und hochbesteuert, demgegenüber stehen Dinge des alltäglichen Lebens, welche im Warenkorb der meisten Menschen stehen. Wie z.B. Lebensmittel importiert, eingeschifft, eingeflogen und demgegenüber saisonal und regional. Und eben Mengenrabatte abschaffen und stattdessen gestaffelt MEHR bezahlen je mehr man konsumiert. Und nicht wie jetzt weniger. Ganz allgemein. Wer mehr verbraucht, der zahlt mehr. Wer mehr Grundfläche als Grundstück hat, der zahlt mehr als jemand der wenig hat. Und nicht nur mit dem m²-Schlüssel sondern gestaffelt prozentual mehr. Alles ist begrenzt auf dem Planeten, das gilt auch für Platz.

Und so bekäme man genug Geld rein um was umzusetzen. Man würde global was erreichen und auch regional/National/lokal.

Für mich persönlich nicht, ich würde immer noch gerne wissen, wo in deinem Beispiel USA, China und Russland (nur mal als Beispiel) Stahl kaufen würden? In Australien oder Deutschland?

In der Realität wird das in Deutschland niemand machen, wie wir jetzt erleben. Du kannst es subventionieren. Und das kannst du Klimazoll oder wie auch nennen.

Dein Konzept macht doch nur bei einem Wirtschaftsraum Welt Sinn. Die USA z. B. würden, zumindest momentan, niemals mitmachen.

Das was du vorschlägst, regionale Konzepte haben wir doch bereits, wenn auch in anderer Form. Und die funktionieren nicht, kann jeder nachlesen.

Ich klinke mich da jetzt mal aus. Jeder sollte für sich versuchen, möglichst wenig Umweltbelastung zu verursachen. Ebenso Industrie mit dem erforderlichen politischen Rahmen.
Ansonsten geht es mir persönlich gegen den Strich, das sich anscheinend unserer aller Leben nur noch um CO2 Abgaben, Bürokratie, Regeln, Abgaben, Förderungen, dynamische Strompreise und was weiß ich nicht alles dreht. Es gibt auch noch andere Dinge im Leben.
Und wir haben, zum Teil noch viel größere Probleme betr. Umweltzerstörung als CO2.
Ausrottung von Tieren, Insekten. PFAS, Glyphosat in einer fast endlosen Liste.

Das lässt sich schlecht verkaufen, eine Bienensteuer oder PFAS Abgabe … da ist CO2 : kg leichter zu verrechnen.

Weil die Unternehmen, die hier bleiben, bei Export eben eine CBAM-Zulage erhalten sollten, wie im Beispiel oben aufgeführt.

Dafür bekommt der Endkunde ja das Klimageld, so das eben derjenige, der das Klima nicht schädigt, am Ende mehr in der Tasche hat.

Ja, das ist so oben vorgeschlagen.

Auch das wäre so, wenn der Vorschlag des zielgerichteten Klimaschutzes umgesetzt wäre.

Wenn der Klimazoll vollständig und beidseitig ist, würden auch die USA vermehrt Stahl aus Deutschland kaufen, wenn dieser zum Beispiel mit günstigem grünen Wasserstoff produziert ist, denn der dürfte in einigen Fällen auf dem Weltmakrt günstiger angeboten werden. Muss nicht immer der Fall sein, aber ist dann der Fall, wenn es aus Sicht des Klimaschutzes insgesamt Sinn macht.

Den Klimazoll braucht es nur so lange, wie es eben noch nicht weltweit einheitlich geregelt ist (was noch eine weile dauern kann).

Ja, richtig. Mache ich auch. Aber es gibt eben den Wasserbetteffekt.

Ja, aber nur fast. Und ich schlage vor, die wichtigsten Probleme zuerst zu lösen (siehe Liste oben, die gerne kritisiert und angepasst werden darf).

Also in Österreich haben sie das Klimageld abgeschafft. Bzw. Klimabonus. Was sie nicht abgeschafft haben waren die Mehrbelastungen der Leute durch die Abgaben. Also haben hier die Leute weniger in der Tasche. In dem Moment wo solch ein Klimageld abgeschafft würde, müssen die Leute exzessiv mehr bezahlen.

Die CBAM wird doch aber von Endkunden bezahlt. Also der Endkunde zahlt auf ein Produkt, welches einen Aufschlag hat durch CBAM-Zertifikate, mehr. Weil der Hersteller wird das auf seine Preise aufschlagen. Dafür werden andere Unternehmen das Geld der CBAM-Zertifikate bekommen.
Was ist das dann anderes als bisher? Das Geld wird vom Endkunden zu Unternehmen weitergeleitet, wobei jetzt darauf geachtet wird, dass es "die richtigen" Unternehmen bekommen?

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Ja, manchmal wählen Menschen das falsche.

Es wäre eigentlich so gedacht gewesen, dass das nicht vom Endkunden gezahlt werden wird, sondern ein Nullsummespiel ist. Es gab dazu Fristen für eine Einsprache bei der EU, aber da hat sich kaum jemand gemeldet. Auch deshalb bringe ich das Thema hier auf.

Und wenn das Klimageld kommt, zahlt nicht der Endkunde an sich, sondern nur derjenige, der sich Klimaschädlich verhält. Wer sich Klimafreundlich verhält, bekommt etwas extra. Und das "etwas" könnte durchaus relevant sein. Meine Schätzungen varieren bei einer vollständigen Umsetzung von ein paar Euro pro Monat bis zu mehr als 1'000 Euro pro Monat. Wenn das weltweit umgesetzt würde, könnte es gut sein, dass die reichsten 100 Menschen mehr als 1 Billionen Euro pro Jahr zahlen müssten.

Das ist ein schöner Traum: Kosten und Aufschläge bezahlt immer der Endkunde. Wer denn sonst? Geldwert bildet sich nicht aus dem nichts heraus.
Was der Kunde damit auf jeden Fall bezahlt, sind die Verwaltungskosten für das ganze System. Wie hoch werden die geschätzt?
Die Gesamtkosten unseres Steuersystems sind 50 % der Einnahmen. Heisst von 100 Euro eingenommener Steuer bleiben dem Staat 50 Euro zum Ausgeben. Wovon die Verwaltung dafür nochmal einen guten Teil verschlingt.

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Bei einer Lenkungsabgabe eben nicht!

Die sind wegen der "Erfassung an der Quelle" gering. Für die Schweiz hat man das ermittelt und es sind etwa 15 Lieferanten, die eine zusätzliche Zahl in ein vorhandenes System einbauen müssten.

Eher 5% . Bitte nicht ohne Quelle irgendwelche Behauptungen aufstellen. Danke.

CBAM bewirkt einen Schutz einiger europäischer Grossindustriezweige vor billigen Importen. Im Prinzip kann das ein Anfang in die richtige Richtung sein. Manches wurde aber absichtlich komplett ausgelassen. Beispiel Landwirtschaft: Die Bauern hier werden hoch subventioniert, um mit den Importen mithalten zu können. In Südamerika wird Regenwald zu Feld, dann wird aller möglicher Dreck dauf gekippt soviel daß sogar die Landarbeiter schwer krank werden, die Produkte werden hier her verschifft und der Umweltschaden wird ignoriert. Weil "wir" einen Freihandelsvertrag mit Mercosur aufgedrückt bekommen, der wieder nur der Grossindustrie hilft.
Noch ist das ganze eher grüne Farbe auf einer protektionistischen Massnahme.

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Danke. Offenbar ist das zu wenige bekannt, daher gerne die Informationen über den CBAM weiter verbreiten, denn der wird nur besser, wenn möglichst viele drauf schauen und Schwachstellen kritisieren.

Ja, das ist eines der Probleme, dass sich nur schwer in Zahlen fassen lässt. Genau deshalb versuche ich ja eine universelle Berechnungsplattform zu erstellen.

Das ist aber schon eine billige Antwort, die Leute würden das falsche wählen. Jede neue Regierung in Österreich hätte etwas streichen müssen, egal welche. Nun trifft es jene Regierung. Der Punkt ist aber klar ein Anderer. Er lautet: Was heute beschlossen wird, kann morgen einfach so abgeschafft werden.

Plakativ haben die Menschen 2000€ höhere Kosten im Jahr, bekommen 2500€ Klimageld. Morgen ist eine andere Regierung Entscheidungsträger und schafft die 2500€ ab. Woher sollen die Leute diese 2500€ nehmen? Dann geht es ihnen schlechter als vorher. Das ehemalige Versprechen, sie würden für ihr sparen belohnt werden, für die Katz.

Wie soll es ein Nullsummenspiel sein? Das eine Unternehmen muss zwangsweise die Gebühren eines anderen Unternehmens zahlen. Aber immer dann, wenn das erste Unternehmen das zweite finanziert, wird beim ersten Unternehmen der Preis steigen und die Leute müssen mehr bezahlen.

Georg Kreisler: Wenn alle das täten....
Aber tun nicht. Wie geschrieben, hier schon wieder abgeschafft. CO² sollte ausgeglichen werden durch den Klimabonus. Das war bei uns (2 Erw, 2 Ki) letztes Jahr knapp 900€. Dieses Jahr: 0€. Die CO² Kosten sind aber nicht gesunken, sondern gestiegen. Also statt mehr in der Tasche zu haben, hat man weniger in der Tasche, vollkommen irrelevant, wieviel man verballert. Im übrigen ist das auch generell ein Problem. Auch bei Strom und dergleich. Wer viel aast, der bekommt Mengenrabatte. Zusätzlich sind auch die Grundgebühren niedrig, weil die nur einmal zu entrichten sind als Pauschale. Der Endkunde zahlt sich an solchen Kosten dämlich, kann ihnen auch nicht entgehen. Der Poweruser verballert mehr im Pool als der Nachbar mit der Wärmepumpe verheizt im Winter und kommt günstiger (pro kwh) raus. Dieses System ist es, welches kränkelt. Dass aasen erlaubt und bezuschusst wird von jenen, die sparen. Da kann ich mich noch so klimafreundlich verhalten (was ich im übrigen auch tue im Rahmen meiner Möglichkeiten).

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Man könnte zum Beispiel beim Militär streichen oder die Steuern für Reiche erhöhen.

Weil es per Definition ein Nullsummenspiel ist. Was eingenommen wird, wird auch wieder verteilt. Ja, abgesehen von den Verwaltungskosten und ich arbeite daran, diese Kosten so klein wie möglich zu halten. Diese "Arbeit" mache ich ohne Bezahlung, stelle sie der Allgemeinheit kostenlos zur Verfügung und werde dafür zum teil noch heftig kritisiert. Ja, das ist noch nicht wirklich nutzbar, aber es könnte sinnvoll sein und ich kenne keinen, der eine bessere Lösung hätte. Wenn doch, gerne melden. Ich schreibe hier ja vor allem, um kritisiert zu werden.

Daher ja der Vorschlag oben. Anstatt zu beschreiben, was an der aktuelle Situation nicht gut ist, könnte Sie sich mit dem Lösungsvorschlag vorantreiben, damit die Situation besser wird. Oder einen anderen Vorschlag zu Verbesserung machen.

Ich denke ich drücke mich vielleicht ein wenig ungewöhnlich aus oder zu wirr?

Was die Regierung/Politik streichen könnte und was nicht, das beschließt nicht der Bürger. In dem Moment, wo man solche Ausgleichszahlungen anstrebt versucht man doch eine Waagschale zu haben. Steigende Kosten gegenüber dieser Ausgleichzahlung. Nun wird das alles durchgeführt.

Und 4-5 Jahre später wird eine Koalition gebildet die diese Ausgleichzahlungen wegspart. Am Ende bleiben gestiegene Kosten. Das würde nur funktionieren wenn man Sicherheiten bieten kann. Nur sehe ich, ganz pauschal, kaum noch Sicherheiten sondern die erodieren weg. Dass es Möglichkeiten gibt bestreite ich nicht, sondern schreibe nur, dass diese nicht begangen werden. Ich bin auch ein Freund der Kosten gering halten für die Bevölkerung, weil die es ist, die alles am Ende tragen muss/trägt und Verantwortung hat.

Wie geschrieben, die bessere Lösung ist, spezielle Teile einfach von Bevölkerung und Wirtschaft/Industrie etc. abzukoppeln. Im Bereich Energie wäre das z.B. ein stabiles, erneuerbares Stromnetz für Bürger und der Rest, DER kann dann von jenen bezahlt werden, die es nutzen. Das bedeutet aber, dass teure Infrastruktur von Unternehmen bezahlt werden müssen. Und diese werden das nicht freiwillig tun. Man muss sie also, hm, ermuntern/zwingen. So wie man den Bürger auch ermuntert/zwingt durch immer höhere Abgaben. Leider sehe ich eben politisch keine Partei, die so etwas in irgend einer Form umsetzen wollte. Es ist dann die Kante zwischen Wirtschaftlichkeit und solidarisch auf die Gemeinschaft umgelegte Kosten von Unternehmen. Wenn die Unternehmen gehen, weil es für sie zu teuer wird, und gleichzeitig die Waren teurer werden, was soll dann noch übrig bleiben?

Mit der Entkopplung von (ist ja nur eines von vielen Beispielen) Bürgerstrom und Industriestrom sowie Netzen, gäbe es viel weniger Kosten und Probleme für Endkunden. Der Bauer hier ums Eck wird auch Unmengen Wasser für die Kühlung seiner Schweine verbrauchen und ich werde im Sommer angehalten das Planschbecken der Kinder nicht zu füllen. Moralisch/ethisch wohlgemerkt, bisher noch nicht mit Zwang. Eine Anlage die Wasser speichert bzw. auch Wasser aus der Luft kondensiert schwebt mir in Zukunft durchaus vor, weil ich solche Auflagen viel eher kommen sehe, als dass der Bauer gezwungen würde eine Klimatisierung per Wärmepumpe zu realisieren....

Ich bin also ebenfalls auf der Seite der Bürger. Bin aber Realist genug zu sehen,dass das, nach meinem empfinden, utopisch ist. In kleinen Gemeinden etc. vielleicht vom Autarkiegrad zu erhöhen, ja. Aber national, europaweit, global? Ich bezweifel selbst europaweit. Einige Länder werden metaphorisch ohne Rückgrat nicken... denen fällt wegen dem Gummihals der Kopf nicht runter. Ich bezweifel, dass viele Dinge überhaupt erst Kontrollorgane etc. überhaupt besitzen. In Ungarn z.B.. Da wird genickt und weiter gemacht. Solange es dann wirklich nicht alle tun geschlossen ändert das nur bedingt was. Dann würde es über Ungarn gelenkt werden. So wie eben jetzt dann über andere Länder importiert wird.

Das ist aus meiner Sicht zunächst einmal ein These, die noch zu beweisen wäre. Könnten Sie mal ein Beispiel machen, bei dem dies Kosten spart?

Auf welcher Seite denn sonst? Auf der Seite der Industrie und die ist "böse"?

Das Beispiel kann ich nicht nachvollziehen. Wer wurde von wem zu was und wie "angehalten"?

Es ist anders herum. Die These der Netzbetreiber lautet, dass wegen eines veränderten Lastprofils sowie niedrigerer Stromentnahme und Zunahme von vielen neuen Zählpunkten das Stromnetz in der letzten Netzebene überlastet wäre und aus all diesen Gründen die Strompreise steigen. Sollte dem so sein, kann der Netzbetreiber das sicherlich beweisen. Kosten spart es weil gar kein neues Netz benötigt wird. Daher können die durch EE erzeugten Kapazitäten für eine Senkung der Stromkosten sorgen und nicht für eine Erhöhung wie jetzt. (Gesamtkosten)

Die Industrie und Wirtschaft ist nicht böse, nur wenn die Bürger Industrie und Wirtschaft mitsubventionieren haben sie eigentlich das Recht einen Anteil an deren Erfolg zu bekommen. Wenn die Gewinne aber privatisiert wegwandern in einzelne Personen/Personengruppen und Verluste oder nötige Investitionen immer in Bürgerhand liegen, dann ist das einfach pervers. Eigentlich müsste zu jeder Subvention eines Unternehmens der Staat und damit der Bürger Anteilseigner des Unternehmens werden und damit an dessen Gewinn/Verlust beteiligt werden...

Ich werde von meiner Gemeinde angehalten im Sommer Wasser zu sparen, ob nun mein schön gefiltertes Trinkwasser aus der Leitung wie auch Wasser aus der alten Grundwasserpumpe. Während es ein paar Straßen weiter eine Berieselungsanlage für die Schweinefarm gibt. Unsere Wassergenossenschaft erhebt Grundgebühren für das Wassernetz und die fixen Kosten sind gedeckelt einmal pro Person, und einmal nach m² der Wohnung (???) nur nicht mehr als 250m². Das bedeutet all die großen Bauernhäuser hier zahlen exakt soviel wie ein Haus mit 2 Etagen und 250m². Nun könnte man das sicherlich in Satzungen etc. ändern. WENN man wollte. Die Anzahl jener, die kleiner als 250m² liegen sind in der Mehrheit. Nur nützt das nichts....

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