Das scheint mir nach allem was ich verstanden habe, vermutlich die beste Lösung zu sein. Danke schön.
Vorgehensweise wäre jetzt:
mit SmartStromCheck, von @Guido1 (Danke!) checken und Auslegung sowie Rentabilität checken
Ein Niedervolt ESS mit AC Kopplung konfigurieren und installieren (lassen), danke @Ekkehard_F
Einen hab ich noch: weiss jemand, inwieweit evtl. Bidirektionales Laden die besser Variante wäre? Oder wo man mal anfangen kann sich da einzulesen? Danke!
Platz braucht auch das Niedervolt-System, man kann da aber mit einem stehenden Akkugehäuse (Gobelpower, Seplos, ...) schlank an die Wand bauen und den Wechselrichter oben drüber hängen. Einen Zähler am Hausanschluß braucht man für ein ESS auch noch.
Bidirektionales Laden wäre natürlich die platzsparendste Option, funktioniert aber nur dann gut, wenn das Auto "immer" an der Wallbox hängt. Ich habe mich mit dem Thema aber überhaupt noch nicht auseinandergesetzt und kann daher nicht sagen, ob es da schon bezahlbare Lösungen gibt.
Wie will das SAX machen? Durch zaubern? Bitte keine Märchen erzählen!
Selbst die beste Nulleinspeisung kann nicht verhindern, dass im Bezug man ein paar KWh pro Monat bezieht. Geht bei taktenden Verbrauchern wie Herd und Backofen auch nicht anders.
Es gehen halt 20% verloren zwischen Laden und Entladen.
Für mich wichtiger: Ich habe viel Überschuss und lade täglich 4,5 kWh aus dem Speicher, die ich sonst aus dem Netz bezogen hätte. Das wären im Jahr 1.642 kWh und rechnet sich bei meinem hohen Strompreis ganz ordentlich.
Voll werden ist eine Sache, bekommst du ihn auch jeden Tag leer?
Wenn ja, wird dein Bedarf bei mehr als 15kwh/tag liegen.
Aber egal, er wird sich rechnen, bei 1000kwh/jahr mit 20% wandlungsverlust entgehen dir 80€ Vergütung.
Bei 30 Cent pro kwh sparst du 240-80 also 160€,
Damit kannst du rechnen, evtl. noch etwas mehr, aber keine 200.
Was hast du gezahlt?
Bei 1400,- bist du nach 7 Jahren noch nicht auf Null.
Wenn du keine Einspeisevergütung bekommst bzw dein Strom teurer ist natürlich um einiges schneller.
Das Ding muss nur so lange durchhalten.
Meine Anlage läuft schon nach Solarspitzengesetz, wahrscheinlich bald mit ImSys und Nullvergütung bei Sonnenschein. Und ich vermute auch dass alle anderen Vergütungen bald enden werden.. z.b. durch Einspeiseentgelte.
Leider ist bei uns aktuell nichts zu bekommen unter 35 Cent, aktuell habe ich sogar noch 39 Cent, weil ich mit der Vertragsbindung noch warten möchte (momentan habe ich quasi null Bezug)
Ich werde das ganze mal weiter loggen, bin gespannt wie es tatsächlich aussehen wird mit der Amortisation. In DE (insbesondere hier im Süden) wird es mit den aktuellen Plänen extrem teuren Netzausbau brauchen, und die Industrie soll mehr entlastet werden. Mal sehen.
Passt nicht. Die maximal 20% entstehen erst durch Laden des Akkus durch PV und späteres Entladen. Wenn man ausreichend PV-Kapazität und Akku hat, ist das nicht schlimm, man hat als Kosten nur die entgangenen Einspeiseerträge von 7,94 CEnt pro kWh. Laden des Akkus aus dem Netz ist, wenn man EEG bekommt, so und so nicht erlaubt, wenn man auch einspeist und nicht verhindern kann, dass der Graustrom auch wieder eingespeist wird.
Tagsüber, wenn die Sonne scheint, kann das Haus, ohne über den Akku zu gehen, versorgt werden.
Von März bis November hat man eher ein Überangebot. Und in den restlichen Monaten, insbesondere Dezember bis Januar wird der Akku bei den meisten Anlagen kaum noch genutzt. Da sind die Verluste beim Akku nebensächlich.
Akkus sind mittlerweile günstig. Die kann man bei einer Dach-PV ruhig größer dimensionieren.
Klar sollte man bei der Wahl des Wechselrichters und auf Effizienz achten. Da sind Hochvoltsysteme systembedingt im Vorteil. Bei entsprechendem Hybrid-Wechselrichter kann die Gleichspannung ohne verlustbehaftet über AC zu gehen in den Akku.
Ist aber im Prinzip eine Rechenaufgabe. Systeme mit Niedervoltakku sind günstiger. Das holt man kaum wieder rein.
Es ist und bleibt eine Einzelfallentscheidung, ob sich der Speicher in einem vernünftigen Zeitraum anfängt zu rechnen.
Wer kein E-Auto und Luftwärmepumpe hat, wie die meisten in Deutschland und nicht ständig über Nacht Stromfresser laufen lässt, der hat wohl so etwa eine Grundlast von ca 300-400 Watt.
Und entscheidend ist dann insbesondere wieviel man für eine Kilowattstunde nun ausgibt und wie oft ich im Jahr diese Kilowattstunde gespeichert und für mich genutzt habe, anstatt diese dann aus dem Netz für 30 Cent oder mehr gezogen habe.
Was nutzt mir ein 10KW-Speicher, wenn ich davon nur im Schnitt 5 KW 250 mal im Jahr genutzt habe. Dann habe ich 5 KW für 600 Euro pro Kw, also 3000 Euro gekauft und nutze sie nicht.
Als Beispiel bei mir, nutze ich meinen kleinen Speicher von 3,84 Kw (nutzbar 3,5 10% -100%) von März bis Oktober fast täglich aus. Aber von November bis Februar bekomme ich den, trotz 9,6Kw-PV-Anlage gerade 40 mal voll.
Das sind dann ca. 150Kw bei 30 Cent, die ich für mich in der Zeit nutzen kann. Dass erspart mir also etwa 45 Euro. In dieser Zeit beziehe ich ohne Speicher ca. 950Kw aus dem Netz. Das sind 50 Prozent des gesamten Netzbezuges im Jahr ohne Speicher nur in diesen 4 Monaten.
Bleiben dann immer noch 800Kw aus dem Netz.
Würde ich nun auf 5 Kw aufstocken, bringt mir dass gerade mal 200Kw in dieser Zeit und somit ca 60 Euro. Also Mehrgewinn gerade mal 15 Euro. Da jeder zusätzliche Kw derzeit ca. 600 Euro kostest, kann sich jeder ausrechnen, dass sich das dafür nie rechnen würde.
Je größer die PV-Anlage im Verhältnis zu seinem Strombedarf ist, desto länger im Jahr kann man seinen Bedarf möglichst lange am Tag decken und um so öfter bekommt man für den Bedarf für den Rest des Tages seinen Speicher voll und spart sich den Bezug aus dem Netz.
Nun liegt es an jedem selbst festzustellen, wie hoch sein Bedarf denn nun ist.