Akku-Auslegung - Lieber etwas größer und dann nur 10-80% nutzen?

@ U-F-O

hab die Lifepo4 Voreinstellung von Victron für 24V mit der;

Absorptionsspannung 28,40 V und
Erhaltungsspannung 27,00 V
Batteriekapazität steht auf "40" - das passt ja auch nicht, je Zelle sind 314 verbaut, dann muss in die Spalte ja auch die 280 Ah.
Batterie Trig. V - auf 0,020 v
Calibrierung V ? Hier braucht man bei kurzen und dicken Kabeln wohl kein C-Faktor angeben
Calibrierung Curr (A) - wie auch hier... ( Wert 0 )

Start Balance - 3,4 V oder etwas darunter anfangen ( 3,38V) ?
Max Balance Curr A - wird wohl passen mit den 2,0 A, ich glaube mehr kann das BMS auch nicht?

Cell OVP dann auf 3,55 V setzen,
Cell OVPR auf 3,50 V

Cell UVP (V) 2,8
CellUVPR (V) 2,65

Ich möchte natürlich das die Zellen gepflegt werden und damit lange halten. Wenn die Batterien auch anch 10 Jahren günstiger werden ist es doch besser, wenn der "alte" noch gut ist, und wenn Bedarf besteht später ein weiterer dazugebaut werden kann, womit ein Bestandsakku weiter betrieben und genutzt werden kann.

Start Balance dann auf... Moment....

Hier sind die JK Kürzel gut beschrieben; https://www.microcharge.de/anleitungen/JK-BMS_JK-B2A8S20P_konfigurieren.pdf

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Das geht net.

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Das ist kontraproduktiv. Es verkleinert das Prozessfenster der Balancierung, wenn die Abweichung SOC mal größer ist.

Ich lade 3,42 V und hab trotzdem 3,65/3,60 V drin. Zulässig ist das ja.

Beim schreiben versuche ich gerade die richtigen/passenden Werte zur richtigen Spalte zusammenzutragen und mir das entsprechen Spalte für Spalte aufzuschreiben, ohne ein Patzer drin zu haben.

Uvpr muss natürlich grösser sein als Uvp.

Einwände? =

Laderegler Absorptionsspannung 28,40 V und
Erhaltungsspannung 27,00 V

Batteriekapazität (Ah) stand auf "40" - Zellen sind 314íger, also kommt hier 314 A rein.

Batterie Trig. V - auf 0,020 v
Calibrierung V ? - 0V (Auslieferung war 1 V)
Calibrierung Curr (A) - 0 A

Start Balance - 3,4 V oder leicht darunter ( 3,38V)
Max Balance Curr A - 2,0 A,

Cell OVP dann auf 3,55 V
Cell OVPR auf 3,50 V

Cell UVP (V) 2,65
CellUVPR (V) 2,8

Alternativ dein Vorschlag Carlos mit reduzierter OVP:

Batterie Trig. V - auf 0,020 v
Calibrierung V ? - 0V (Auslieferung war 1 V)
Calibrierung Curr (A) - 0 A

Start Balance - 3,4 V oder leicht darunter ( 3,38V)
Max Balance Curr A - 2,0 A,

Cell OVP dann auf 3,42 V
Cell OVPR auf 3,38 V ???

Cell UVP (V) 2,65
CellUVPR (V) 2,8

Dann aber auch den Laderegler analog begrenzen, wenn Zelle OVP/max 3,4V, dann=

3,4 x 8 (Zellenzahl)= 27,2 V Absorpitionsspanung und 25,8 V Erhaltungsspannung ( entspricht der Beibehaltung von 1,4 V Differenz) wie die Voreinstellung vom Victron Laderegler 28,40 Absorpitionss-V zu 27 V Erhaltungs-V).

@dermitdersonnetanzt
Hmm dann muss ich wohl hier schreiben...

Absorptionsspannung = OVP vom BMS, also 28,4V und 3,55V/Zelle OVP funktioniert nicht. Das BMS würde dann jedes mal wenn die Ladeschlussspannung erreicht ist die OVP auslösen :wink:. Du solltest dir unbedingt anlesen was die Aufgabe eines BMS ist.

Meine Einstellungen wären:
Ladeschlussspannung: 27,6V (3,45V/Zelle)
Erhaltungsladung: 26,8V
Re-Bulk: 0,2V

Ja bei der Kapazität muss natürlich die Nennkapazität deiner Zellen rein.
Triggerspannung wie schon gesagt: 0,020V - richtig!
Kalibrierung nicht anrühren und die Standardwerte drin stehen lassen, es sei denn du hast wie schon geschrieben das passende Equipment zum gegenprüfen!

Balancer Start: 3,4V, alles darunter ist nur was für Leute die wissen was sie tun.
Balance Current gehen maximal 2 Ampere - richtig, und auf max lassen!
OVP: 3,55V
OVPR: 3,50V
Wäre meine Wahl, damit hast du 100mv Luft zur Ladeschlussspannung von 27,6V (3,45V/Zelle) bis die OVP auslösen würde. Wenn du allerdings Zellen hast die aus der Balance sind, dann must du wie ich oben schon schrieb erstmal höher einstellen - max OVP auf 3,65V und OVPR entsprechend etwas niedriger zb. 3,6V. Wobei ich (nimms mir bitte nicht Übel) bei deinem Wissensstand besser gleich für immer 3,6V als OVP und 3,55 als OVPR einstellen würde. Die Zellenspannungen dürfen/sollten in Betrieb nie die eingestellte OVP Spannung erreichen! Deine Ladeschlussspannung muss also immer niedriger eingestellt sein als die OVP! Und zwar so niedrig das du auch noch Luft hast wenn Zellen unterschiedliche Ladezustände haben und somit Spannungsdifferenzen gegen Ladeende entstehen. Mir reichen 100mv Luft zur OVP, ich lade maximal bis 27,6V (3,45/Zelle), aber ich kenne mein System bis ins Detail und weiß das meine Zellen auch nach einem Monat ohne Balancing keine Spannungsdifferenz von 100mv erreichen. Verstehst du es jetzt :wink:?

Den rest hat dir Carolus schon geschrieben.
Und vergiss die Voreinstellungen von Victron, nimm die Werte von mir oder von Carolus. Danach schreibst du nochmal alles hier rein :wink:

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Ich überlege seit Tagen: Meine Geräte (Licht, PC, Boiler bzw später BWWP, Teekocher usw.) sind auf max. 30V ausgelegt. Ist es möglich, des mim 9s System zu machen? Wenn ich max Zellspannung 3,3V verwende, funktioniert balancing zuverlässig? Will eh möglichst long life als Ziel beim Aufbau. Es reicht, wenn ich auf >85% Kapazität komme (13 bzw 22kWh). Ich erhoffe mir geringere Leitungsverluste, was einen Teil des Kapazitätsverlustes kompensiert

Nein.

Wird heute so eingetragen, danke und ich meld mich mit dann sicherer ausgeglichenen Zellen zurück.

Kennst du meinen Frankenstein akku?

Schaue es mal durch, konnten infos für dich dabei sein.

Was Lebensdauer - kalendarische Alterung der Zellchemie - und schonende Akkubehandlung angeht:

  1. Die kalendarische Alterung bzw. Lebensdauer eines Akkus (hier insbes. LFP) hängt von so vielen Faktoren ab, die wir nur teilweise kennen, das hier eine wissenschaftlich fundierte Aussage insbes. mit Hinblick auf ‘Opportunitätskosten’ bzw. ‘Opportunitätsmöglichkeiten’ (wie bessere Akkunutzung und Steigerung des Eigenverbrauchs, m.M.n. einfach nicht möglich sind.
  2. Mit ‘schonender Behandlung’ meine ich (und wohl auch generell) eine fachgerechte Behandlung, so dass der Akku nicht unnötig leidet unter bestmöglicher Ausnutzung der Akkukapazität, so dass der Eigenverbrauch optimiert wird. In aller Regel hat ein Akku mehr Kapazität als für einen Tag benötigt wird (so sollte er m.E. zumindest konzipiert werden) und dann gibt es sowohl beim Ladeverhalten als auch DoD-Verhalten Optimierungspotenzial.

Zu 1.: Auch innerhalb einer Zellchemie-Gattung (hier LFP) gibt es so viele unterschiedliche Details in der Zusammensetzung der Additive im Elektrolyten, den genauen Beschichtungsverfahren der Elektrodenfolien, den Separatoren etc. etc. dass man nicht alle Zellen bzgl. der optimalen Behandlung in einen Topf werfen kann. Dies bezieht sich insbes. auf die kalendarische Alterung. Habe erst neulich einen Beitrag (glaube von Tom Böttcher, ehem. Batterieentwickler bei Prof. Jeff Dahn - ein Li-ion-Forschungspapst) gesehen, wo sie einen Elektrolyten entwickelt haben, der Zellalterung überwiegend selbst behebt, so dass theoret. Zyklenzahlen von vielen 10.000 möglich wären! Ob das jetzt eher Marketing als praktische Wirklichkeit ist, sei mal dahingestellt.

Dennoch meine ich, dass man das Gebrauchsverhalten optimal auf seine Zellen anpassen kann und so die mögliche Lebensdauer wesentlich verlängern kann (30+ % ???).

3,3? Geht nicht.

Ich würde sagen, alles ist schlussendlich ein Kompromiss, wo man die Rahmenbedingungen definieren muss. Man fordert den Akku immer auf eine Weise, wo die Lebensdauer vekürzt wird und es kommt nur darauf an, wo der sinnvolle Kompromiss liegt.

Beispiel meine 18V Werkzeugakkus: Schonend wäre, ich würde die nur zu 60% aufladen und lagern. Mache ich nicht, weil gar nicht praktikabel. Die Dinger müssen voll sein, wenn man sie braucht und so handhaben das im Grunde fast alle. Das Ladegerät gibt auch gar keine andere Möglichkeit her. Es reicht in diesem Anwendungsfeld aber auch völlig aus, wenn die Akkus 10 Jahre durchhalten.

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Ja geht mir genauso habe 15 18V Akkus davon 6 alleine für Rasenmäher Motrosäge handkreissäge, ich möchte es nicht mehr missen kein gestank einfach anstecken und wehseln, aufladen vom Dach aus ja die Akkus kosten Geld das kostet aber der Benzin und die Wartung der geräte auch was bei Eletro geräte fast wegfällt.

Bei meinem Makita Akkuschrauber läd das Schnellladegerät die NMC Zellen nur bis knapp über 4.0 V ( relaxierte Spannung), also ~80% SOC. Das habe ich erfreut zur Kenntnis genommen, bin mir aber nicht 100% sicher, ob das gewollt ist, oder eine “Macke” meines Ladegerätes.

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...und wovon träumst du nachts ? ....hast du jemals Alte Hasen erlebt, die freiwillig jungen Karnickeln erlauben, an "ihren" Möhrchen knabbern lassen ???
.....
Spanien gehört mit einer Smart-Meter-Abdeckung von rund 98 % zu den europäischen Spitzenreitern bei intelligenten Stromzählern. Dank dieser fast flächendeckenden Verbreitung profitieren Verbraucher von zeitvariablen Stromtarifen, bei denen sich der Stromverbrauch durch die stundengenaue Abrechnung deutlich günstiger in die Nachtstunden verlagern lässt...

...und warum wohl ist das hier nicht so ?

[Moderation: Politische Aussagen gelöscht, gehören hier nicht hin.. Siehe Forenregeln]