Überlegt mal, wer die Daten sammelt und zu welchem Zweck!
Es sind nicht Behörden oder Staaten, sondern es ist ein Interesse der Industrie. Daraus folgt im Umkehrschluss, dass auch eine diesbezügliche Gesetzgebung bzw. Bauvorschriften durch entsprechende Einflussnahme = Lobbyarbeit der Vertreter der Automobilindustrie gesteuert wird.
Autos werden von Kaufleuten gebaut, deren Ziel die Gewinnmaximierung ist. Eine heute völlig unnütze Wegfahrsperre, die ein Profi in Sekunden deaktiviert, bleibt trotzdem verpflichtendes Zubehör, weil der Cent-Betrag in der Montage sich bis zum Verkauf zu einem vielfachen Euro-Betrag hochschaukelt -> der Kunde zahlts, er muss ja, ist Pflicht und sonst nicht zulassungsfähig.
Man muss also bei allen Ausstattungsmerkmalen hinterfragen, wem sie den meisten Nutzen bringen.
Lasst doch das "Ideologische" mal raus und beschränkt die Diskussion auf den technischen Bereich.
Was ist heute in den Autos verbaut, wem nutzt es, bietet es dem Fahrer einen echten Mehrwert und ist es für die Grundfunktion eines Fahrzeugs notwendig?
Stehen die Teilekosten in der Produktion in einem gerechtfertigten Verhältnis zu den entsprechenden Aufpreisen im Verkauf?
Das E-Auto muss angeblich weniger in die Werkstatt - was wenn doch, wie sind da die Stundensätze, was kosten Ersatzteile eventuell mehr, kann man noch zum günstigen "freien Schrauber" um die Ecke oder braucht es den teuren Spezialisten (eventuell weiter entfernt)?
Wie sieht es mit typischen Verschleißteilen im Vergleich aus?
Reifenhaltbarkeit und Preis für diese, Fahrwerkskomponenten, Bestandteile der Ladetechnik ...
Über Akkus braucht man bei den heute üblichen Gewährleistungsbedingungen nicht nachzudenken, die halten ein Autoleben und bei einem modernen Verbrenner wird aus einem Motor- oder Getriebeschaden auch schnell ein wirtschaftliches Desaster.