Abschied vom Verbrenner - hallo fahrendes Handy?

Ach ja, von solchen Macken der DSGs aus dem VAG-Konzern habe ich auch schon gehört. Die spannende Frage ist in so einem Fall, an welcher Kupplung der Rückwärtsgang hängt. Wenn das 7-Gang-DSG so zum 4-Gang-DSG wird, ist das insofern noch nicht so schlimm, dass die Karre wenigstens weiterhin fährt, wenn auch mit eingeschränkter Gangwahl. Aber wenn der Rückwärtsgang nicht mehr geht und Du gegen die Wand geparkt hast, dann wird's "lustig".
Aber inzwischen gibt's ja auch PHEVs mit DSG-Getriebe aus dem VAG-Konzern, da kann man dann wenigstens noch im E-Modus rückwärts aus der Parklücke fahren, wenn das DSG gerade mal wieder Zahnradsalat meldet... :laughing:

oh wie vermisse ich all diese problem bei meinem e auto
die sauerei beim ölwechsel vermisse ich ganz besonders :joy:

es ist so langweilig, ich fülle nur scheibenwaschwasser nach...
da meine wartungskosten gegen 0 laufen, kaufe ich sogar bessere reifen. einfach so :slight_smile:

wie hat mich in der vergangenheit dieses ganze verbrennergelumpe angekotzt
einfach unbeschreibllich, weil ich fast alles selbst gemacht habe weiß ich sehr genau was für ein aufwand und kostentreiber das ist.
für die leute die das nicht selbst machen können oder wollen ist das eine finanzielle katastrophe mit ansage.

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Seh das genauso.
Faktisch fahren auch e Autos viel viel schöner als Verbrenner.

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Zur Datensammelwut, wer immer da sammelt oder was immer damit macht noch ein Zusatz:

Betrifft allerdings auch neuere Verbrenner mit umfangreicherer Steuerung!

Wer hat die Rechte am Betriebssystem, ohne das man bei einem “besser ausgestattetem” Fahrzeug nicht mal einsteigen, geschweige denn fahren kann?

Richtig, der Hersteller und der Käufer erwirbt nur eine eingeschränkte Lizenz. Noch macht das bei der Masse der Fahrzeuge keine große Probleme, aber nehmen wir mal ein junges, kleines Produkt, dass sich nur bedingt im Markt halten kann, übernommen wird oder gar die Tore ganz schließt - wer steht für die Funktionsfähigkeit und eventuelle Updates gerade?

Ein Computer mit Bluescreen mitten in der Arbeit, ein Handy mit Netzabbrüchen, ein orientierungsloses Navi ist gegen einen 2 Tonnen Haufen Blech, der mitten in der Nacht im Nirgendwo alle Funktionen aussetzt bzw. im Berufsverkehr das Frankfurter Kreuz lahm legt doch wirklich PillePalle.

Wie weit solche Systeme gegen Einflüsse von außen sicher sind, ich weiß es nicht. Fakt ist, dass es hier in meiner Stadt (Düsseldorf) die offizielle Empfehlung der Polizei gibt, die Funkschlüssel höherwertiger Fahrzeug auch zu Hause in entsprechend abgeschirmten Gehäuse zu verwahren, die Dinger wären zu leicht von außen zu knacken und die Diebstahlsquote bei entsprechenden Fahrzeugen erschreckend hoch.

Ich sehe die Zukunft nicht mehr bei der individuellen Mobilität, d.h. wer es braucht, besitzt ein Fahrzeug, sondern in der Nutzung “on demand”. Bei Bedarf wird das nötige Fahrzeug, ob E-Roller, PKW oder auch schweres Nutzfahrzeug geordert, kommt autonom vorgefahren und kann dann für die Zeit des tatsächlichen Bedarfs wiederum vollautonom genutzt werden.

Man konnte in den Boom-Jahren der Massenmobilisierung ein Auto für 4-6 Nettomonatslöhne (Facharbeiter) kaufen. Der Durchschnittsnetto für so einen Facharbeiter liegt heute bei 2.100-2.500€, d.h. nach den Vorgaben oben wären das dann bei 6 Monatslöhnen zwischen 12.600-15.000€. Dafür gibt es aktuell bei den E-Autos nichts und es ist wohl, zumindest aus europäischer Fertigung, auch in Zukunft nichts zu erwarten.

Das eigene Auto dürfte also in Zukunft wieder eine Frage des sozialen Status sein - wer es hat, besitzt eines, die anderen können mieten (wenn es dafür reicht).

Und bitte nicht wieder das “die Autos sind heute viel besser ausgestattet → der TE hat die “Überausstattung” kritisiert, zwischendrin kommt reichlich Kritik an diversen Systemen und mal ganz ehrlich: Fragt euch mal nach der Notwendigkeit dieser ganzen Spielereien, die Betonung liegt auf Not, d.h. was muss ein Auto wirklich nur können und was ist Wunsch bzw. das, was euch die Industrie als vermeintlichen Bedarf aufschwätzt.

Nicht nur höherwertige Fahrzeuge. Es sind alle Fahrzeuge mit dem tollen Keyless-Go betroffen. In der Facebookgruppe unserer Gemeinde gab es im November Bilder aus einem Vorgarten wo jemand mit Richtantenne und Laptoptasche bewaffnet morgens um halb zwei Funksignale sniffen wollte oder gesnifft hat. Es wird immer schöner -nicht-

Nun, der Vortrieb ist allemal genial, sie sind leise das ist auch genial. Die Soundingeniuere allerdings hätten sich was Besseres als dieses olle Ufo-Geräusch bei Schleichfahrt einfallen lassen können - das Ufo Gedöns ist peinlich.

Und, zumindest in unserem kleinen Stromer, das Bremspedal bzw. das Verhalten der Bremse im Übergang zwischen Rekuperation und mechanischer Bremse ist grauenhaft schlecht. Da liebe ich die Bremse meines RS Verbrenners mit präzisem Druckpunkt und exakter Dosierbarkeit, den Übergang sowie den mega schwammigen Bremspunkt sollten sie im BEV dringendst in den Griff kriegen - wobei ich ehrlicherweise keinen Vergleich zu BEVs anderer Hersteller habe.

Das ist es für alle modernsten Fahrzeuge, alle. Ganz egal ob BEV oder Verbrenner. Du glaubst doch nicht dass die Werkstätten langfristig auf Umsatz verzichten wollen/können wenn der Wartungsaufwand beim BEV deutlich geringer ist? Das wird nicht so bleiben. Und wenn der Akku in modernster Herstellungweise einen Defekt erleidet und nicht mal mehr die EV Clinic aus Berlin den Akku reparieren kann, dann ziehts auch dem BEV Fahrer die Zwiebel in die Geldbörse.

Oder, wie beim Ionic, alle 30tkm raucht die interne Ladeeinheit auf, ähnlich geplante Obsoleszenz wie im VAG Konzern das olle DSG.

Ein kleines Sahnetüpfelchen: Als mein RS vom ADAC zum Getriebespezi geschleppt wurde hab ich ihn bezüglich seiner Erfahrungen mit BEV gefragt. Das BEV kann im Falle eines Falles nur gehoben, nicht aber geschoben werden. Stehste da mit deinem schiefgegangenen Softwareupdate mitten auf der Kreuzung und hast einen hohen Unterhaltungswert für alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Also schnurz ob Verbrenner oder BEV, die kochen alle nur mit Wasser. Und das deutsche Wasser scheint auch noch wesentlich teurer zu sein als das Internationale.

Wenn ich mir dann allerdings anschaue wie viele moderne und modernste Fahrzeuge aus dem VAG Konzern rumfahren, dann muss ich schon sagen die Kunden müssen schon ziemlich bekloppt sein -mich inbegriffen wobei ich von der geplanten Obsoleszenz beim DSG vor dem Kauf des Fahrzeugs nichts wusste.

auch nett, die B-Klasse hat vor ein paar Jahren noch mit dem dauerhaft eingeschalteten Fahrassistenten die auf der Autobahn verbliebenen Restmarkierungen der vorigen Baustelle als die richtige Fahrrichtung “interpretiert” und dann in die Leitplanke gezogen. Wenn sowas bei einem unbedarften passiert ist schnell ein Unfall ermöglicht.

Hier, fahrendes Handy:

4-Sitzer, ca. 200km Reichweite, Neuwagen, 12 000€.

Was ist das denn für eine verkorkste Gurke, die ihr da fahren müsst? Könnte anderen bei der Entscheidung helfen.

Meine Frau wollte unbedingt einen Opel Mokka E. Mir war schon klar das der Stellantiskonzern nicht gerade ein Pionier im Bereich der E-Mobilität ist, aber sie war nicht davon abzubringen :man_shrugging:

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So ist das mit den Frauen:

Können Sie mir sagen, welches Öl das Auto braucht?

Was haben Sie für einen Wagen?

Einen Roten!:rofl:

Deine Info, dass alle KeylessGo betroffen sind ist nicht korrekt. Der ADAC hat dazu Tests durchgeführt und festgestellt, es gibt auch welche, die sicher sind. Sind aber eher in der Unterzahl. So lange gilt halt, Schlüssel in einen Metalltopf mit Deckel, möglichst weit weg vom Auto. Für die Hosentasche etwas, was auch für RFID-Karten taugt.

Grundsätzlich ist alles was in irgendeiner Weise digital übertragen wird nicht sicher. Es ist am Ende nur eine Frage der Zeit die dem Einbrecher zur Verfügung steht und auf welche Rechenleistung er zurückgreifen kann um die Kommunikation zu knacken. Von daher ist meine Info zumindest nicht falsch.

Die ADAC Studie hatte ich gelesen bevor der Mokka auf den Hof kam - die Blechkeksdose als Schlüssellager zu Hause hatte ich der Frau gleich mal hingestellt denn der Mokka schneidet mit am schlechtesten ab.

Aber am Ende ist es auch fast egal welchen Hersteller man sich aussucht wenn die infrastrukturellen Rahmenbedingungen schlecht sind.

Ja, er ist anscheinend nicht der Sparsamste, gibts im Bereich der Verbrenner auch, ja er ist fahrdynamisch kein Sportwagen oder das Bremskonzept ist nicht zuende gedacht, gibts in der Welt der Verbrenner auch, aber die Erfahrungen aus den letzten Monaten zeigen meines Eindrucks nach sehr deutlich warum der Markt sich derzeit gegen BEV entscheidet - und das zurecht. Da nützt auch die rosaroteste Brille und der beste Optimusmius nichts.

Für ein zukunfts- und elektroorientiertes Forum fällt das Fazit bisher eher ernüchternd aus!

  • Überausstattung
  • Kontrollverlust
  • Mängel im Fahrverhalten gegenüber Verbrennern
  • Zweifel am Sparpotential
  • die übliche Reichweitenangst
  • Anschaffungskosten
  • Der Kunde wird mal wieder als Beta-Tester missbraucht

Ich wäre mit meinem Fahrprofil - ~ 5.000 km/Jahr überwiegend kürzere Strecken im Stadtbereich, eigenes Dach und eigenes Grundstück - eigentlich ein idealer Kandidat für ein kleines E-Auto. Aber wenn ich mir z.B. die beiden oben erwähnten Kleinwagen im Detail ansehe, passt es u.a. schon von der Belademöglichkeit nicht.
Ad hoc Verfügbarkeit, niedrige Ladekante, große Heckklappe und eine Kofferaumhöhe von ca. 1,00m ist Grundvorraussetzung -> ein zusammengefalteter Rollstuhl muss ohne Demontage der Räder senkrecht hinter die Rückbank passen.

Wenn man sich im Netz umsieht, werden diese Voraussetzungen erst ab 30.000€ -> z.B. Renault R4e erfüllt. Ist mir zu viel Geld, wird sich bei der geringen Fahrleistung nicht mehr amortisieren und der Punkt "unnötiger SchnickSchnack", den ich bezahlen muss aber nicht nutze wäre auch im Übermaß vorhanden.

Meine rollende Großmülltonne (2 CV) erfüllt das Profil, der Dacia Logan sowieso und der zieht noch 1.300 kg bei 1.240 kg Leergewicht -> leichter als der E-Mokka.

Englischer Humor brachte früher andere Werbung als hierzulande, deckt sich aber auch heute noch ganz gut mit meinen Vorgaben zu einem Auto -> Ausstattungsliste - auch das Kleingeduckte unten lesen

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Ja, jetzt spaltest Du Haare. Die Wegfahrsperre schützt vor einem ambitionierten Dieb auch nicht. Es geht immer darum den Aufwand hoch genug zu machen, damit nicht Hinz und Kunz mit einem Gadget von Temu den SUV abgreifen.

Gegen einen Sniffer gibt es bereits Mittel.

Das ein BEV nur “gehoben” werden kann ist auch nicht korrekt, sofern das auf ein Plateau abzielt. Eine Dolly-Achse und eine Schleppgabel und der Stromer wird weggezogen. Hat so ziemlich jeder professionelle Schlepper auf dem Wagen.

Ach, kommt ganz auf die Art des Defektes an. Wenn Du mit defektem On-Board Charger und einem SOC von 3% an einer Ladesäule stehst und Dich von dort vom ADAC abschleppen lässt, darf das Auto ruhig auf eigenen Rädern abgeschleppt werden. Zündung an, auf maximale Rekuperation stellen, und los geht das Abschleppen. So wird dann der Akku per Reku trotz defektem OBC während der Abschleppfahrt wieder aufgeladen :grinning_face:
Ist ganz praktisch, dann muss Dich der ADAC nur 2/3 des Weges zur Werkstatt abschleppen, das letzte 1/3 schafft das BEV dann wieder aus eigener Kraft.

Neuerdings werden in manche Schlüssel Beschleunigungssensoren eingebaut, wie sie z.B. im Handy ja ohnehin längst Standard sind. Bewegt sich der Schlüssel gewisse Zeit nicht, wird die Signalübertragung beendet. Ein direkt hinter der Haustür auf der Kommode liegender Schlüssel lässt sich so von außen nicht mehr anzapfen.

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ist bei manchen Modellen schon ziemlich lange her, und bei anderen noch Zukunftsmusik.
Die neueren sicheren Systeme messen die Signallaufzeit, und lassen sich zumindest mit der Funkstreckenverlängerung nicht mehr austricksen.

Oliver

es gibt keine mängel am fahrverhalten gegenüber verbrennern, es gibt auch keine zweifel am sparpotenzial wenn man zb schon pv zuhause hat.
die reichweitenangst ist eine persönliche einstellung und hat nichts mit dem auto zu tun..

wer das falsche auto kauft weil man keine ahnung hat oder sich nicht informiert der wird unzufrieden sein.

wer einen kleinstwagen mit 100kwh akku sucht und auch noch für unter 10t eur, wird auch weiter verbrenner fahren.
wer keine möglichkeit hat zuhause oder auf arbeit zu laden wird auch weiter verbrenner fahren.
wer kein e auto haben möchte wird auch immer gründe finden es nicht zu kaufen, egal ob es ein passendes für sein fahrprofil gibt.

wer kein bock auf diese verbrenner sch... wie instandhaltung werkstatt besuche usw hat der kauft ein e auto und der wird auch das passende für sich finden.

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  • Mängel gegenüber Verbrenner z.B. Beitrag 64, die Bremse

  • über 50% der Deutschen leben zur Miete, selbst wenn ein Balkonkraftwerk genehmigt wird, reicht das nicht für die Wallbox im öffentlichen Straßenraum. Das Sparpotential bleibt Eigentümern und Grundstücksbesitzern vorbehalten - wenn man jetzt noch darüber nachdenkt, wer in der Folge potentielle Förderung und Steuervorteile in Anspruch nehmen kann, sozial ausgewogen ist das nicht.

  • Lies Umfragen zu Gründen gegen E-Autos, die Reichweitenangst kommt meist ganz oben. Dass das nicht mit den täglichen Strecken auf eine Topf kommt und somit unbegründet ist, hatte ich oben schon erklärt.

Fakt ist doch, dass es einen großen Bedarf an bezahlbaren Fahrzeugen für weniger Verdienende gibt und ein entsprechendes Angebot am Markt sein sollte. Wenn da dann E-Autos dabei sind, ist es bestimmt nicht falsch.

Gottseidank müssen E-Autos nicht in die Werkstatt und wenn sind die Stundenlöhne dort unter dem Mindestlohn angesiedelt!

Meine Verbrenner kennen keine Werkstatt, dafür gibt es meine Garage - ob ich das auch mit einem aktuellen Stromer hinbekäme inklusive Hochvolt, ECU und Steuerungssensorik, würde ich erst mal verneinen.

Das hat überhaupt nichts mit Elektroautos zu tun.

Wenn Dir Datensparsamkeit wichtig ist, empfehle ich:

  • Kein Handy mehr zu nutzen, weil selbst das dumme alte Nokia-Handy sich in die Funkzellen einwählt und der Provider und die Strafverfolger gemäß der Triagulation der Funkmasten auf wenige hundert Meter wissen, wo Du Dich zu einer bestimmten Zeit befunden hast
  • Kein aktuelles Auto mehr nutzen, unabhängig ob Verbrenner oder Elektroauto diese sich mit dem Hersteller verbinden und Daten austauschen. Da ist es dann egal, ob das Auto eine SIM-Karte hat oder nicht. Die Infos wie GPS-Standortverlauf bekommt der Hersteller spätestend bei der nächsten Inspektion
  • das Internet nicht mehr nutzen, weil man über die IP zumindest herausfinden kann wo Du ungefähr wohnst…..

Hole Dir ein altes Auto ohne SIM-Karte und sei glücklich damit. Und schmeiss Dein Handy weg. Selbst wenn es kein Smartphone ist.

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Die übliche Argumentation: wer Handy und Facebook nutzt, muß auch zwingend eine überwachendes Auto benutzen.

Und wenn ich auch das nicht will? Bei der oben genannten Ente ist das wohl nicht so.

Darf ich kein E-Auto fahren wollen, aber eben ohne die ganzen “Helferlein”, speziell derer, die zum eigentlichen Fahren von A nach B unnötig sind