Abschied vom Verbrenner - hallo fahrendes Handy?

bedanke dich bei der eu vorallem für das gepiepe wenn man 1kmh schneller fährt oder die augen 1 sek nicht auf die straße richtet...
und nein jedes mal beim fahren das abzuschalten ist keine lösung.

"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." - Jean-Claude Juncker

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Hallo zusammen, danke für die Beiträge. Wenn man sich die neuen Videos zu aktuellen Kia, VW IDPolo usw anschaut merkt man, wie sich die anderen Hersteller vom großen T in die Irre haben führen lassen.

Es werden Selbstverständlichkeiten gefeiert, die niemals hätten aufgegeben werden dürfen zugunsten von Touchscreens. Das lässt mich auch an der Auswahl der Gebrauchtfahrzeuge zweifeln, denn die haben ja noch viele der Dämlichkeiten an Bord. Und sind teilweise nur 5000€ billiger als Neufahrzeuge.

Ich muss glaube ich mal den Tüftler in Kassel befragen, der einen Touran mit Hilfe von Schrottplatzteilen von anderen EVs umgebaut hat auf Elektro.

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jo das waren noch gute autos abgesehen vom verbrenner gedöns

würde mir auch nie einen fahrenden touchscreen ohne türgriffe kaufen

Das passt zwar nicht zum Autothema aber sollte man auch hinterfragen: https://m.youtube.com/watch?v=cX6rBoegaMg Hoffe das wird auch mal bei der EU registriert, dass Outlook ganz munter E-Mails aller Konten abruft (durch Cloudserver, die die Kundenpasswörter speichern, oftmals ohne die Kunden zu informieren)

Autos die Überwachungskameras zum Fahren benötigen sind keine Selbstfahrer.

...

Geht alles ohne Überwachung ohne Internetverbindung ohne KI. Keyless würde ich nicht haben wollen.

Du meinst den Jo Huebner?

Da musst Du nicht weit gehen, der ist hier im Forum auch vertreten. Er macht nicht nur E-Auto-Umbauten, sondern inzwischen auch PV:

Ich fürchte nur, er ist zu beschäftigt, um großartig Fragen individuell zu beantworten. Aber schau ruhig mal auf seine Projektseite:

www.openinverter.org

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Danke für die Referenz Alexx :slight_smile:
Ist richtig, für individuelle Fragen habe ich keine Zeit/Nerv aber deswegen gibts ja die erwähnte openinverter community, meinen Youtube-Kanal und ein Buch. Am stringentesten ist der A2 Umbau dokumentiert, sogar auf deutsch.

Mein Fazit: an Autos schrauben muss deine Leidenschaft sein, sonst stehst du das Projekt nicht durch. Wenn du jemand findest, der es dir abnimmt, wird es teurer als ein gebrauchtes E-Auto, teilweise sogar teurer als ein Neues.
Wenn du es selbst machst, kann es billiger sein, da die Preise für Komponenten inkl. Akkus wegen Überangebot recht niedrig sind. Für um die 5000€ kannst du da denke ich alles zusammenkaufen

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@johuebner: Das ist ja nett, dass Du Dich gleich selbst zu Wort meldest!

Für alle, die es noch nicht wissen: Der Jo Huebner war letztens mit seinem Touran-Umbau im Fernsehen. Hier die archivierte Reportage, bei Zeitindex 2:30 beginnt der Teil über seinen Touran:

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Vor allem funktioniert das alles seit Jahrzehnten völlig problemlos und unauffällig.

Die neueren Zwangsbeglückungssysteme (Spurhalten, Geschwindigkeitswarner, Aufmerksamkeitsassi, …) tun das eben nicht alle. Da ist der Nervfaktor sehr viel größer als der Nutzen.

Und wer mal in ein deutsches Navi eine Adresse in Frankreich per Sprachbedienung eingeben wollte, wünscht sich einen Hammer…

Das ist aber alles völlig unabhängig vom Antrieb.

Oliver

Das Video ist klasse. Es sieht so einfach aus, und es wäre soo nachhaltig, die eigenen Lieblinge ewig als E-Umbau weiterzufahren. Leider hab ich dafür nicht das richtige studiert bzw. auch vorher keinen Elektriker gemacht. :person_facepalming:

Würde mich jederzeit einer lokalen E-Umbau Selbsthilfegruppe anschließen, aber leider gibt es wohl nicht genug JoHübner dafür in jeder Region.

Gibt es Umschulungsprogramme /Abendschulen für Nicht-Elektrotechniker-Ingenieure zum Elektriker?
Also wo man nicht neben 15jährigen säße und das Niveau entsprechend angepasst ist?

Auf goingelectric gibts ja auch ein paar Umbauer, mit durchaus beeindruckenden Projekten (und ebenso beeindrucken Projektlaufzeiten). Wenn man das so nachverfolgt, ist da die Hauptproblematik nicht so sehr die Elektrik (die stammt halt meistens komplett aus einem Tesla o.ä Spenderfahrzeugen), sondern die mechanische Anpassung des Zielfahrzeugs, und die Organisation und Beschaffung von jeder Menge Kleinkram wie Stecker, Sensoren, etc., die man organisieren muß.

Wenn der Weg das Ziel ist, kann man das machen. Wenn man ein Auto braucht, sollte man doch besser eins kaufen.

Oliver

Die Hauptproblematik ist der technische Entwicklungsstand des umzubauenden Autos!

Nimmts du einen Old- oder Youngtimer ohne elektronischen Firlefanz und behältst auch noch das Getriebe des Spenders bei, kannst du praktisch aus dem “Baukasten” umrüsten. Jedes “Helferlein” mehr führt zwangsläufig zu mehr Aufwand → fängt mit dem Bremskraftverstärker an und endet mit einer neu geschriebenen Software für die ECU.

Ich fahre derzeit hauptsächlich 2CV, da wäre so ein Umbau an einem Wochenende in der Garage erledigt. Gleiches gilt für andere Vergasermodelle aus dieser Ära. Das Hauptproblem liegt bei den meisten Fahrzeugen hier in der geringen Zuladung, die durch das Batteriegewicht einen Viersitzer schnell zum Zweisitzer macht.

Mein Zweitwagen, ein Dacia Logan von 2009 hat zwar schon eine Einspritzung mit entsprechender Sensorik, könnte aber auch ohne die zugehörige ECU mit Elektromotor umgerüstet werden. Da in der alten Möhre keine “Features” verbaut sind (Ausnahme Bremsservo), man die Türen per Schlüssel öffnet und die Fenster auch bei leerer Batterie per Kurbel öffnen kann, reicht die biologische ECU des Fahrers und ein wenig Aktion (statt Muckibude) aus, um witterungsgeschützt von A nach B zu kommen (mehr muss ein Auto nicht können).

Wer einen alten Wagen umbauen will, ist also klar im Vorteil → Links für den Appetit:

https://www.fleck-elektroauto.de/interesse-an-einem-elektroumbau/

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Danke für die Links, wenn Mr. Drill das Video vom MotoHeiko aus Afrika sehen würde, dann würde er wie Mr. Burns die Sonne verdunkeln lassen.
Coole Umbauten, und die Materialpreise zumindest dürften heftig gefallen sein (Lorey hat Preise aus 2024 gelistet),
da würden mir bestimmt ein paar coole Karossen vom Hof der Steelbuddies einfallen, bei denen man nicht nur 5kwh Lifepo unterbekommt.

Leider hat meine persönliche Lieblingskarosse auch Airbag, aber kein Canbus. Also da wäre dann schon einiges mehr zu tun, und mit max. 1,8t wäre es kein Reichweitenmonster. Seufz

Reichweite → Batteriegröße → Fahrzeuggewicht

Da liegt beim Nachrüsten/Umbauen das Problem. Man wird die wenigsten “alten” Autos problemlos auflasten können, ist daher über Leer- und Gesamtgewicht limitiert. Ein Nachrüsten stärkerer Bremsen und gegebenenfalls Ertüchtigen des Fahrwerks geht dann schon in Richtung Neukonstruktion. Ob beim Ausreizen aller Gegebenheiten dann solche kleinen Extras wie z.B. eine Hängerkupplung erhlten werden können oder diese dann auch geopfert werden müsste, hängt vom Sachverständigen ab.

Mein Beitrag war eigentlich dem TE gewidmet, der das “fahrende Handy” in Frage stellte. Den Nullausstatter in Bezug auf unnötige Gadgets und ungewünschte Kommunikation findet man nur noch bei alten Fahrzeugen oder Sonderbauten/Kleinserien. Wer also ein Auto haben will, dass weder dem Fahrer ständig Kommunikationsangebote macht noch zwischendurch mal “nach Hause telefoniert” (wo immer das ist), kommt am Oldtimer nicht vorbei.

Man muss das dann wollen und bestenfalls auch selbst beschrauben können - meine Entscheidung zurück zu den Wurzeln (2 CV) war bewusst - ich brauche keine Komfortmerkmale, ich kann selber schrauben und seit ich die Kiste habe fahre ich wieder gerne Auto. Wer mit Umweltargumenten kommt: Das Auto braucht recht wenig und spätestens bei der Belastung der Infrastruktur (4.Potenz-Gesetz) liegt so eine Ente mit 600 kg leer deutlich auf der Gewinnerseite.

Anmerkung wegen der Reichweite:

Tatsächlich nötige Reichweite und Reichweitenwunsch sind zwei Paar Schuhe.30% wünschen sich über 500 km Reichweite, 53% benötigen unter 24 km Reichweite am Tag. Wenn man sich die Zulassungszahlen von E-Autos in Norwegen ansieht - Fläche fast so groß wie die BRD, aber nur 16 zu 230 Einwohner/km² - d.h. weite Wege unter winterlich deutlich schlechteren Bedingungen → bei denen gehts!

Schon mal in Norwegens Norden, insbesondere im Winter gewesen? Die haben eine (!) Hauptverbindungsstraße über Berg und Tal.

Zur Wahrheit der 16 zu 230 gehört auch, wo der Hauptteil der Bevölkerung lebt, nämlich hauptsächlich im Süden des Landes. Und daß die Entfernung Nord/Süd ein vielfaches derer in der BRD beträgt.

Aufgrund der Ausdehnung wird traditionell Entfernung in skandinavischer Meile (10 km) oder in Stunden angegeben. Und, die Einheimischen fliegen in/aus dem Norden oder nehmen den Zug.

Apropos Reichweite: Soweit mir bekannt, wurde die Ente nicht entwickelt, um große Strecken zu fahren; ist nicht zeitgemäß, auch nicht als E-nte. Nichtsdestotrotz wären einfachere (und preiswertere) Autos wünschenswert.

Eine Ausnahme : ein Ariel.

Da will auch keiner Elektro.

Dass die Norweger nicht gleichmäßig über die Gesamtfläche verteilt leben, ist mit wohl bewusst. Das Beispiel sollte nur aufzeigen, dass es auch in Ländern mit weiteren Fahrtstrecken möglich ist, E-Autos zu bewegen, ohne ständig das Reichweitengejammer anzustimmen. Dass dort die Bedingungen bezüglich Strompreis und Förderung andere sind und es keine lokale Lobbygruppe/Schlüsselindustrie gibt, die die Regeln beeinflusst, ist dann die nächste Sache.

Grundsätzlich richtig, Enten wurden für kurze Entfernungen, kostengünstig für den Bedarf der ländlichen Bevölkerung entwickelt. Das bedeutet aber nicht, dass man mit einem 2 CV keine weiteren Strecken fahren kann - mehr Tankstopps (Ladestops bei E) und die Sache klappt.

“Zeitgemäß” bedeutet?

Was muss ein Auto können? Ist es die oben erwähnte, witterungsgeschützte Fahrt von A nach B oder will/brauche ich ein rollendes, vollklimatisiertes und automatisiertes Wohnzimmer für die überwiegend überschaubare Zeit der täglichen Fortbewegung? Ob man die durch heftige Lobbyarbeit heute vorgeschriebenen Ausstattungsmerkmale und vom Kunden vermeintlich gewünschte Komforteinbauten wirklich braucht, oder es auch deutlich einfacher und damit auch kosten- und ressourcenverbrauchsgünstiger ginge, wird beim Verbraucher nicht abgefragt. Wir sind auch hier einfach nur Opfer, denen durch gezielte Manipulation (Werbung) ein vermeintlicher Bedarf aufoktroyiert wird.

Wenn man die Ente als Sicherheitsrisiko sieht - ja, ein Lastenrad als Gegner wäre bereits bedenklich. Da ich mich aber sowohl als Fußgänger = schwächstes Opfer und auch als Motorradfahrer ohne Knautschzone im Straßenverkehr bewege, ist der “Regenschirm auf Rädern” keine deutliche Verschlechterung.

Der stärkste, dickste und damit auch teuerste “Stadtpanzer” wäre die sicherste Lösung - ob das dann auch im Sinne von sozial → alle schwächeren sind potentielle Opfer, der Verschleiß der Straßen und der benötigte Straßenraum ist am größten, es werden übermäßig viele Rohstoffe zur Produktion benötigt, die zeitgemäße Lösung ist, stelle ich mal in Frage.

Die im Video oben beschriebenen Umbaulösungen, vor allem als fertig konfektionierter Satz für die Massenverwendung wären ein guter Ansatz, den jüngeren Bestand elektrisch umzurüsten, aber solange es da keine Förderung gibt und die Herstellerlobby heftig dagegen arbeitet, sehe ich da keine Chance.

Da hast du die oben von mir erwähnte “Kleinserie”, für die die sonst vorgeschriebenen “Sicherheitseinbauten” nicht gelten. Ob man so ein “Auto” wirklich braucht, ob das beim Zustand unserer Straßen zweckmäßig und “zeitgerecht” ist? Mir reichen für mein Ego (Selbstoptimierung) die 28 PS der Ente, mehr muss ich nicht haben und auch bei einer Umrüstung auf Elektro wäre mir ein Peak von ~ 30 PS absolut genug.

Das sei dir unbenommen. Es blendet allerdings die Realität aus, als das deine Ente als Verbrenner nur Dank Bestandsschutz noch zulassen ist. Ein Neuwagen ähnlicher Aet und Weise wäre unter den aktuellen Anforderungen an Neuwagen nicht zulassungsfähig. Und das hat nichts mit Volksdummheit zu tun, was Aussagen dieser Art immer implizieren:

Die Vorgaben kommen halt von der EU. Muß man nicht gut finden, ist aber so.

Das dann aktuell kein Hersteller willens oder in der Lage ist, ein vergleichbares Fahrzeug als echtes Auto auf den Markt zu bringen, ist Realität. Die Hoffnung, daß deshalb ein größerer Teil der Bevölkerung auf Fahrzeugklassen unterhalb von „ Auto“ umsteigen, wird sich wohl nicht erfüllen.

Oliver

Hallo,

wenn man gewahr wird, was sich da Konzerne wie Toyota, Mercedes, .. herausnehmen und sogar Gespräche im Innenraum mitschneiden, dann wird einem die Übergriffigkeit bewusst.

Der Kooperatismus in seiner Blüte…

schöne Grüße

Was verstehst du denn unter ”mitschneiden” ?

Die Spracherkennung?

Und was meinst damit ? Einen blanken Vorwurf oder berechtigte sachliche Fakten?