Nun, den Leuten wird mit so einem Bildchen
suggeriert, dass das alles ganz easy sei.
Da werden dann eher Fake-News vermutet, als daß es doch sein könnte,da da Akkus gebrannt haben. Was nichts sein darf, daß nicht sein kann.
Oliver
die sind dort tatsächlich echt ratlos.
Eine Reihenschaltung von solchen Blöcken ohne eine Art von "äußerer Balancer" kann auf Dauer nie funktionieren.
Der Strom durch alle Blöcke ist immer gleich - die Spannung auf Dauer nie.
(Er hat in dem video oben 17 V auf einem 12 V Akku - der ist noch nicht verschmort - kommt als nächstes)
Die Spannung in einem Block driftet immer weg (z.B. wenn ein Block eine höhere Selbstentladung hat). Ich kann sie nicht auffangen.
Ohne Energiezufuhr durch einen übergeordneten Modul Balancer - wie z.B. für andere 12V Batterien (AGM) auch - kann m.M.nach eine solche Anordnung zur Katastrophe führen.
Man vertraut wohl voll auf die Over Voltage Protection des BMS - wenn er denn eine hat.
Eine solche BMS Reihenschaltung ohne Kommunikation untereinander (gibt es ja z.B. von Daly) würde ich nie bauen - oder sehe ich das falsch/etwas übersehen?
diese Info passt wegen Thema Brandvermeidung besser hier herein:
Quelle:
Und diesmal vermutlich ein kommerzielles Produkt, trifft also auch nicht DIY'ler. Da mach ich es lieber selber, da weiß man was man hat.
http://www.ffbiedermannsdorf.at/cms/2023/03/08/b2-kellerbrand/
Was ist das für einer?
Das heißt thermische Sanierung {green}:nonoise:
moin,
... lustige diskussion bezüglich der gefahrenlage.... technische fehler in energieanlagen haben immer folgen für deren umgebung... hier mal ein recht aktuelles beispiel:
oder vor geraumer zeit mit "nachhaltiger" auswirkung:
https://www.bfs.de/DE/themen/ion/notfallschutz/notfall/tschernobyl/unfall.html
natürlich sollte man die gefahren von photovoltaik und speichertechnik niemals unterschätzen... man muss sich aber schon fragen, wie man sein bezugssystem wählt ![]()
der fpg
scheinbar neuer Teilnehmer ... Solax Triple Power...
Wenn einer was gegen DYI sagt, soll er mir ert mal eine Statistik vorlegen die DIY Speicher mit Brandproblemen oben zeigt...
Naja, wenn eine Kommerzielle Anlage in Flammen auf geht, will der Betreiber Aufmerksamkeit und Schadensersatz vom Hersteller.
Wenn die DIY Anlage in Flammen auf geht, wird das eher unter Teppich gekehrt, weils nix zu holen gibt und weils peinlich ist.
Wenn du trotzdem mehr Infos von brennenden DIY Anlagen findest, kannst du davon ausgehen, dass DIY anlagen prozentual viel öfters abfackeln wie Kommerziele.
Hier mal das Video von Andreas zum Thema
So kann es aussehen wenn ein "kommerzieller" Akku (Wenn auch nicht LFP) hoch geht:
Dagegen sind die LFP Katastrophen gar nicht mehr so schlimm.
Und wer aus dem Bereich Modellbau kommt, weis das auch ein vergleichsweise winziger LiPo-Akku schon viele Garagen und Häuser abgefackelt hat.
Da braucht es keine 280Ah.
Hier ein älteres aber extremes Beispiel:
Sechs Häuser zerstört, 30 Personen obdachlos, 6 Mio. Schweizer Franken Schaden – dies ist die Bilanz eines Großbrands in der Schweizer Stadt Steckborn. Ursache war ein Lithium-Polymer-Akku.
M.E. hat das alles wenig mit DIY zu tun. Eher mit leichtfertigem und ggf. unüberlegtem Handeln.
Hat jemand eine Idee für eine konstruktive Lösung für den Worst-Case?
Hatte überlegt, meine kleine 3kWh DIY-Solarbatterie luftdicht in eine 0,8mm Alu-Kiste zu packen mit einer Öffnung nach oben, durch die die heißen Elektrolytgase in einen Aluflexrohr mit 20cm Durchmesser ( sind auch 25,30 oder 40cm möglich) und 5-10m Länge strömen können. Der Aluschlauch ist sehr flexibel und bis dauerhaft 250°C ausgelegt - soll aber vor allem als leistungsstarker, preiswerter Wärmetauscher und "aufblasbarer" Elektrolytfänger dienen. Schlauchende wird natürlich mit Aluendkappe luftdicht verschlossen.
Inspiration sind gewissermaßen die luftdichten LiPo-Pouches aus Aluverbundmaterial, die sich auch mal gehörig aufblähen können, bevor durch den hohen Innendruck beim thermal runaway die Folie aufplatzt.... A und O ist eben die freigesetzte Wärme so schnell wie möglich abzuleiten - jedoch ohne Einsatz von Wasser ( Flussäure!) und Gasaustritt in Innenraum bestmöglich zu vermeiden. Diese Aluflexrohre werden sowohl für niedrige Temperaturen in der <a href=" Link entfernt " target="_blank" rel="noopener">Abgasabführung in der Industrie als auch etwa als Warmluftschlauch für <a href=" Link entfernt " target="_blank" rel="noopener">3kW Warmluftheizer genutzt,
Das bis zu 500°C heiße Elektrolygas strömt dann im WorstCase aus der luftdichten Kiste durch die 20cm Öffnung in den zusammengestauchten Schlauch und bläht diesen auf volle Länge auf. Durch die hohe Wärmeabgabe kühlt das Elektrolytgas sehr schnell ab und kondensiert. Das Volumen des austrendenden Gases nimmt dadurch schnell ab und im Idealfall tritt gar kein Elektrolytgas in die Umgebung aus. Dann wäre nur der Akku hinüber ...aber der Keller / die Wohnung unversehrt...
Zudem kann das Schlauchende dank der große Länge auch einfach und schnell zu einer Fensteröffnung transportiert werden, um die Gase nach draußen abzuleiten, wenn man die Endkappe entfernt.
Klar ist schneller Transport des Akkus nach draußen noch besser...aber man ist ja leider nicht immer so schnell zugegen...und wenn es heiß darausdampft...glaube ich kaum, dass jemand die heiße giftige Brühe beim Tragen im Gesicht haben will^^
Was meint ihr? Könnte das Konzept klappen?
Hier mal ein Beispiel für so ein qualitatives und preiswertes <a href="http:// Link entfernt " target="_blank" rel="noopener">Aluflexrohr von der dt. Firma Intelmann
@lausbubdaniel Ich werde auf ein geschlossenes Stahlgehäuse wechseln und Glasfaser als Trenner nehmen. Sicher ist sicher ![]()
im prinzip muss man die heißen gase ja nicht abführen wenn das gehäuse 100% luftdicht und entsprechend groß ist dass sich der druck dort abbauen kann.
dann ist es noch hilfreich jede einzelzelle durch zb gipsfaserplatten thermisch abzusichern
so wie zb hier
So hab mal meine Zellen in den Schaltschrank gestellt und Gipsfaserplatten als Trenner benutzt. Hatte noch genug Platz, da ich „nur“ 230ah Zellen habe
Ich glaube nicht, dass es so leicht möglich ist. Ich sehe zwei Probleme. Zum einen ist die Gasmenge viel zu groß und zum anderen zündfähig. Pauschal kann man zwar nichts zur genauen Gasmenge deiner verwendeten Zelle sagen, aber als Faustformel kannst du beim richtigen Venting mit ~5 Liter pro Ah rechnen. Je nach Vorfall gast die Zelle im Event in den ersten Sekunden größtenteils aus. Denkbares Szenario:
280 Ah
5 Sekunden für 80% des Volumens (Rest vernachlässigen wir hier)
Es geht durch geschickte Brandschutzmaßnahmen nur eine Zelle simultan durch und nach 3 Zellen stoppt das Event
—> 224 Liter Gasvolumen pro Sekunde in dem Szenario mit einem Gesamtvolumen 4200 Liter. Bei einem 100er Rohr benötigst du 137m (gerne nachrechnen. Ist schon spät
). Wird schwierig im durchschnittlichen Wohnhaus. Insbesondere sollte der Schlauch nicht knicken.
Zum Thema Gasvolumina gibt es auch eine Veröffentlichung von vor ein paar Jahren (Koch et al. mit Mercedes). Dort wird die Schwankungsbreite anhand von Pouchzellen schön dargestellt.
Zweite Herausforderung ist, dass die Ventinggase aus Kohlenwasserstoffen, Wasserstoff etc. bestehen. Diese sind zündfähig. Gerade LFP Zellen haben größere Mengen an Elektrolyt, was die Gasmenge nicht gerade reduziert. Wenn du die Gase jetzt schön konzentriert in deinem Rohr auffängst, schaffst du es für eine Vielzahl an Stoffen die UEG zu reißen. Je nach Verbindung fangen die Zündtemperaturen bei 350 Grad an.
Ein Extrembeispiel mit einem großen Automotive Speicher, bei dem das Gas gezündet wurde ist die Intertek in Kaufbeuren:
Im Gewerbegebiet Innovapark in Kaufbeuren hat es 2022 eine Explosion im Batterie-Labor der Firma Intertek gegeben. So sieht es einen Tag später aus.
Ist sicherlich nicht auf den durchschnittlichen stationären Speicher übertragbar und man kennt nicht 100% der Hintergründe. Aber es veranschaulicht die theoretisch mögliche Gewalt eines LIB Akkus, wenn die Gase zünden.
Hätte ich Angst vor einem Akkubrand würde ich den Akku in eine wasserdichte Wanne stellen, und oben drüber eine Sprinklerdüse mit Wasserleitung montieren.
Weitergehts, diesmal bei den Ami‘s.
Aber hier auch nur abgeraucht, die feuerwehr hat auch nicht gelöscht, nur kontrolliert Ablüften lassen. Im Video spricht er von Temperaturen bis 200grad in der Umgebung der Zelle während dem abrauchen, wahrscheinlich aber Fahrenheit, in Celsius dann 94grad, eigentlich nicht so viel.
jo habs scho gesehen, was ich interessant fand das der rauch sich unten im raum gesammelt hat.
das wär natürlich sch... weil mein rauchabzug an der decke hängt.
hat jemand lust ne zelle abzufackeln und das zu bestätigen? ?
Ach ja, stimmt, des had er gesagt.
aber bei deiner Turboabsaugung würd ich mir jetz nicht so viel Sorgen machen, die zieht den Rauch bestimmt hoch, kannst ja mal mit ner nebelmaschine am Boden testen.