CO2-Löscher kühlen nicht. Sie halten ausschließlich den externen Sauerstoff fern. Damit kann man das Brandgeschehen reduzieren. Die weitere Propagation eines brennenden Batteriesystems aber nicht aufhalten.
Das effektivste bei Batteriebränden ist Wasser oder Wassernebel, bspw. durch Hochdrucknebellöschanlagen (HDWN). Eine HDWN wird sich aber niemand zu Hause hinstellen.
@andy22 also wenn ich bei bei Feuerlöschübungen einen Gegenstand bit einem CO2 Löscher bearbeite ist da hinterher eine ordentliche Eisschicht drauf.
Klar kühlt das nicht wie 1000 ltr Wasser als Sprühnebel - aber es kühlt genug um eine einzelne Zelle ordentlich runter zü kühlen. Für Li-Ionen reicht nicht - aber für LFP schon
Bei Bränden an der Elektronik einer Batterie ist das sicherlich sinnvoll. Trotzdem ist der Einsatz von Wasser erheblich effektiver. Gibt es auch recht viele unabhängige Studien zu. Unmittelbar am Ventingventil und innerhalb der Zelle sprechen wir von Temperaturen >1000 Grad C.
Das gute ist auch, dass die meisten wohl recht leicht einen Wasserschlauch zur Verfügung haben könnten. Damit wäre die erste Brandbekämpfung einfacher umsetzbar, als ein Feuerlöscher, der ratz fatz leer ist.
Ja das ist es von Vorteil, wenn der Akku in einer Blechkiste ohne Löcher steht, die brauch ich einfach nur mit Wasser füllen und der Akku ist auf Tauchstation.
@voltmeter Hast du vielleicht ein Video wo man sieht wie ein ganzes 8s2p pack anfängt feuer zu fangen? Leider habe ich bisher nur tests mit einzelnen Zellen gefunden.
Das waren diesmal aber vermutlich 12V Batterien. Wenn die ohne BMS (ich kenn da nur sehr teure, die ich nicht kaufen würde) zwischen den 12V Blöcken zu 48V kombiniert wurden, hat man natürlich keine Kontrolle über die Spannungslage. Eingentlich sollte dann das BMS in der Batterie abschalten, wenn das nicht geht oder durch die 48V gegrillt wurde, ....
ich kann mich auch täuschen, aber liegt die Batterie links nicht auf der Seite ? Dann wären die Zellen doch stehend drin ? Der Aufkleber scheint aber eher dafür zu sprechen dass der obere Teil abgefackelt ist und die deshalb nicht mehr so hoch ist, dann doch liegend ?
Auch wieder die Frage, was hat angefangen zu brennen, Akku oder Umfeld... schlecht verdrahtet und das wird alles sehr warm... noch so ein Mr. Glühwurm Laderegler dran gehabt und auf die Blöcke gepackt... perfekter Brandbeschleuniger. Denn die Zellen sehen jetzt nicht wirklich stark aufgebläht aus, nur der Kunststoff ist verbrannt.
@voltmeter darauf kannst du dich verlassen dass es so kommen wird.
irgendwann gibt es einen personenschaden, der Staatsanwalt muss dann ermitteln, dabei kommt raus das es was ‚nicht fachgerecht‘ Selbstgebautes ist - und schon tritt eine Lobby auf den den Plan die das ja alles schon so vorausgesagt hatte.
Hätte das ein spezialzertifizierter Elektriker erstellt wäre all das nicht passiert.
….. und könnte noch nicht mal behaupten dass diese Aussage falsch wäre!
Der hätte die Akkus ‚von der Stange’ gekauft, gut dran verdient und ruhig dabei geschlafen.
Leider fällt irgendwann die vorsätzliche Unwissenheit einzelner auf alle anderen DiY‘ler zurück.
@oliverso bei diesem Fall geht es weniger um das pfeifen im Walde als um das pfeifen aus dem überduckventil.
Havarien haben in der Regel mehr als nur eine einzige Ursache. Oftmals ist das ein ganzes Bündel, bei dem jedes für sich genommen eher unkritisch wäre. Mehrerer zusammen genommen lösen erst das Ereignis aus.
da wir in dem letzten 3 Monaten eher schwache Sonneneinstrahlung hatten wird’s vielleicht noch spannender wenn es wärmer wird, die Sonne mal so richtig auf die Module brät und anständige Ströme fließen.
Naja als ich vor 2 Jahren angefangen habe meinen Speicher zu bauen gabs noch wenig gute Infos im Netz wie man das macht, da gab es viel Halbwissen hier und auch im Nachbarforum.
Da hat man sehr abenteuerliche Konstruktionen gesehen. Billige Blechkabelschuhe mit der Beizange zu gedrückt, keine Isolatoren zwischen den Zellen, viel zu dünne selbstgebastelte Busbars usw.