280Ah Pack abgefackelt

eine sache ist es sich gedanken zu machen, eine andere is es alle ratschläge zu ignorieren um geld zu sparen

ich habe dir geschrieben wie es besser geht aber du willst das geld nicht ausgeben

war mir schon vor vornherein klar als du die frage gestellt hattest

ja

du brauchst mir keine 0815 china hersteller akku aufbauten zeigen, diese akkus sind einfach aus kostengründen so gebaut wie sie gebaut sind!

glaubst du etwa irgend ein china herstelelr gibt irgendwas d rauf ob bei jemand etwas abfackelt?

der macht nen neuen namen auf den akku und schon ist das problem gelöst

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@andy22 „zertifizierte“ Akkus kann es erst geben wenn es eine konsolidierte Norm gibt. Denn darauf bezieht sich das Zertifikat welches bestätigt dass die Normanforderungen eingehalten werden.

näheres dazu findest du in den einschlägigen europ. Gesetztestexten.

Bisher gibt es nur eher


oberflächliche Form-Standards und Transport Standards für Rundzellen und allgemeine Sicherheitsnormen IEC62xxx, aber nix allgemein gültiges zum Thema prismatische Zellen (zumindest sagt das Global Norm) es gibt zwar ein paar Ansätze des VDA, aber eben nur für die deutsche Automobilindustrie.

Schon gar keine Norm findest du zum Thema Batteriespeicher für Solaranlagen.

Also nochmal: Keinen gültigen Standard -> Kein gültiges Zertifikat !

Auch ein CE Zertifikat kannst du nur dann ausstellen wenn du gegen gültige Normen geprüft hast und somit die Normen- und Spezifikationskonformität nachweisen kannst.
Warum die Zellen die aus China geliefert werden, insbesondere B-Ware, einen CE Aufkleber haben können darfst du den Händler deines geringsten Mistrauens fragen und bei der Gelegenheit gleich mal ein gültiges CE Zertifikat verlangen…..

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@voltmeter - die Hersteller respektive die Importeure haften! Ich sehe das daher komplett anders - insbesondere weil auch deutsche Firmen (offgridtech etc...) die Akkus verkaufen mit Info, dass liegende Montage möglich ist. Daher, ich komme dir hier nicht primär mit Chinesischen 0815 Buden - das sind deutsche, bekannte Firmen die hier Ihren Namen hergeben und als Hersteller auftreten. Schau dir doch das Video an, wie die Zelle ablässt - siehst du da Elektrolyt raustropfen wie von dir behauptet? Das Zeug reist es mit, drückt es durch den Überdruck raus.

Und ums Geld gehts mir sicher nicht, mir gehts primär um den Platz (könnte ja meine derzeitig verwendeten Aufbau auch einfach umlegen).

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Bei den liegenden Akkus in deinem Video ist das dem Hersteller egal.

Nach einem Jahr ist die Garantie vorbei, nach 2 Jahren Gewährleistung vorbei.

Wenn der Akku früher schwächelt, kann er immernoch sagen du hast den misshandelt.

Dein Hausspeicher willst du aber mindestens 10-15 Jahre nutzen.

Wenn dir die liegende Position so wichtig ist, dann frag doch den Hersteller.

Bevor ichs vergesse, ein Auto kann man auch auf der Seite liegend parken.

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Ich muss da an ein paar Stellen widersprechen. Möchte jetzt auch nicht zu sehr das Thema strapazieren, aber vielleicht hilft es jemanden, bei der Auswahl eines Akkus o.ä.

Ich versuche, dass etwas zu gliedern:

  1. Der aufgeführte Transportstandard (UN 38.3) bezieht ich nicht nur auf Rundzellen, sondern auf alle Lithium-Ionen-Batterien (Primär/Sekundär). Unterschieden wird nur nach Baugruppe, Transportweg etc. Aber wie du richtig geschrieben hast, ist das ein recht oberflächlicher Standard.

-> Allerdings handelt es sich hierbei zwar um eine international gültige Norm. Diese muss aber nicht zertifiziert werden. Der Testreport reicht als Nachweis. Es gibt aber Prüfeinrichtungen, die das zertifizieren.

  1. CE: Ja, wie du richtig geschrieben hast, musst du gegen gültige Normen prüfen. Das liegt bei der CE in der Verantwortung des Herstellers. Die in Deutschland ansässigen Prüfgesellschaften fordern im Rahmen der CE-Begleitung u.a. die Einhaltung der VDE AR 2510-50 (meist auch 38.3 und weitere). Auf dieser Basis wird auch (unabhängig von CE) zertifiziert. Mit den entsprechenden dahinterliegenden Normen (u.a. IEC 6XXXX-Reihe). Die IEC-Reihe ist in Europa bzw. Deutschland bereits in national gültige Normen überführt worden. Z.B. DIN EN 62619/20

—> Damit hat man in Deutschland eine Grundlage für ein Zertifikat. Du kannst zB mal bei Pylontech nachschauen. Die Akkus wurden vom TÜV Süd zertifiziert.

  1. International, z.B. USA, gibt es ebenfalls einschlägige Normen, nach denen zertifiziert werden kann bzw. muss. Im Beispiel USA gibt es für eine Bundesstaaten (z.B. NY) die Vorschrift nach den notwendigen UL-Standards zu Zertifizieren (u.a. der UL 1973).

  2. Automotive Industrie: Hier gibt es international die GTR No 20 (Global Transport Regulation). Diese wurde international erarbeitet und wurde/wird dann national bzw. in den Wirtschaftsräumen in lokale Vorschriften umgewandelt. In Europa oder Japan ist das bspw. die UN ECE R 100 Rev. 3. In China die GB 38031 oder in Korea die KMVSS. Wenn in einem der aufgeführten Wirtschaftsräume ein Fahrzeug zugelassen (Typgeprüft) wird, muss von einem technischen Dienst die Einhaltung der Norm überwacht werden.

—> Analog zur Transportnorm ist aber auch das ist keine Zertifizierung, sondern eine Typprüfung.

  1. Darüber hinaus gibt es, wie du bereits aufgeführt hast, vor allem in Deutschland einige nationale Standards in der Automobilindustrie, die entwicklungsbegleitend geprüft werden. Insbesondere die LV123/124 sowie die daraus abgeleiteten Werksnormen (VW, MBN, GS…).

—> Freiwillige Tests und keine Zertifizierung

Hier übrigens Beispielzertifikate von Pylontech:

https://www.tuvsud.com/ps-zert?q=B+090762+0051+Rev.+00

Anfang Dezember hab ich an einen online Seminar vom VDE zum Thema Akkus teilgenommen. Hier hatte ich die Veranstaltung angekündigt:

Vielleicht könnte der gute Mann die Veranstaltung für uns wiederholen.

Wenn Interesse besteht würde ich Mal freundlich nachfragen.

Wie sieht's aus?

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Also die wichtige Botschaft in aller Kürze:

Es gibt keinen gültigen Standard für zusammen gebaute Kisten die mit Lithium-was-auch-immer-Zellen zum Speichen von elektrischer Energie aus Stromerzeugungsanlagen für den Endverbraucher bestimmt sind.

Genau auf eine solchen Standard wird es hinauslaufen (und wenn’s nur eine VDE Richtlinie ist) sobald genügend „Brände“ aufgetreten sind.

Die VNB‘s werden sofort draufspringen und die Installateure sich die Hände reiben weil sie wieder eine mehr oder weniger Umsatzquelle mehr haben.

Das gilt es so lange wie möglich zu verhindern!
Und wenn vernünftige Zwischenlagen auch nur in einem von 100 Fällen einen Brand oder Überhitzung verhindern ist das Grundgebühr diese einzubauen.

Die Dinger kosten nix und Aufwand die einzubauen ist es auch nicht.

Von daher verstehe ich diesen fast schon religiös anmutenden Disput um das Thema nicht.

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Wen immer du da mit nationalem oder internationalem Gerichtsstand verklagen willst, er wird die beweisen, das die Seitenlage nach seiner Spezifikationen nicht zulässig ist.

Und das du die nicht hattest, ist nicht sein Problem.

Viel Glück!

SICNR "Deutsche, bekannte Firmen mit Nazivergangenheit... Mercedes-Benz-Energy Gmbh mit unterirdischem Support - Stromspeicher (Netzparallel) - Photovoltaikforum

@arc

Einen letzten Kommentar zu dem Thema: Ich bin vollkommen bei deiner Zielsetzung. Es gilt tunlichst zu verhindern, dass der Gesetzgeber, VNB, Versicherung oder eine sonstige Entität einen Standard fordert. Auch daher meine Aussage zum Thema Isolatoren weiter oben. Mit Bränden tun wir uns DIYler allen keinen Gefallen. Auch finde ich Andreas Ansatz zu einem Video klasse. Das kann im Zweifel nur Sach- und Personenschaden reduzieren bzw. uns das Leben leichter machen.

Jetzt aber nochmal das „Aber“: Es gibt bereits die VDE 2510-50 und diese wird vereinzelt bereits gefordert. Sprich es gilt nicht die Norm oder Regel zu verhindern, sondern die Forderung zur Einhaltung ebendieser. Und das war/ist Auslöser meiner Darstellung gewesen.

@andy22 und @Arc bezüglich Standards kann ich euch nur halb zustimmen, natürlich wäre es am schönsten wenn wir ohne verpflichtende Standards auskommen und es nur Empfehlungen gibt.

Das Problem ist leider das DIY manchmal auch bedeutet, dass sich der ein oder andere selbst Überschätzt und es dann zur Gefahr für andere wird. Ohne dem aktuellen Fall etwas unterstellen zu wollen, wenn etwas schief geht sind es doch großteils freiwillige Feuerwehrkräfte die dann unter großem Risiko versuchen zu Retten was zu Retten geht.

Ich will mich hier selbst gar nicht aussen vor nehmen, ich habe im Bereich Elekektrotechnik viel Erfahrung und dennoch musste ich während der Umsetzung meines Projektes merken, dass das Ganze kein Kinderspiel ist.

Ich bin auch bei euch, dass vor allem wenn es nicht viel mehr kostet, ein zusätzlicher Schutz immer realisiert werden sollte. Denn wenn dann mal etwas daneben gehen sollte hat man immer noch einen zweiten Schutz.

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wenn man genau schaut wie der die Akkus gestapelt ist und wie es bei dem im Keller aussieht, wurdet es mich nicht wenn es zu einem Kurzschluss kommt und ein Kabelbrand entsteht!

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Im Zweifel für den Geschädigten hoffe ich einfach mal das beim Brand sein Regal kollabiert ist und die Zellen deswegen so liegen wie sie liegen….aber ja der Keller lässt leider anderes vermuten.

Spannend wäre es natürlich mehr Informationen zu dem Fall zu haben. Also wie es auch im Nachgang mit Versicherung und so aussieht.

Das mit dem Aussehen auf dem Bild ist die Datenlage nach dem Brand... vorher hat die Feuerwehr mal ordentlich mit der Spritze rein gehalten...da bleibt nicht viel auf seinem Platz, vor allem das viele Kleinkran Zeug. Ob die sehenden Zellen da so vor dem brand waren, weiß nur der Eigentümer. Aber wenn ich mir so einige Videos ansehe, wo aus Ermangelung von Busbar's dann eine Schirmung von einer Leitung genommen wird um die andere Seite der Busbar zu verbinden... das es dort warm wird, bleibt nicht aus.

Dann müsste sich Jens von "Meine Energiewende" auch Gedanken machen...

@drbacke, schön wären Zenen aus anderen Video's, was definitiv falsch oder gefährlich ist. Oder auch mal wie man einen Akkupack sicher initialisiert. Dazu einfach mal ein Pack zusammen bauen, muss ja keine große Kapazität haben, nur um es zu verdeutlichen.

@sunseller, hast schon einen extra Beitrag aufgemacht? Kurzer link hier rein und alle die das Interessiert können folgen.

Wozu? Und wozu überhaupt extra initialisieren.

Am sichersten und schnellsten gehts doch immernoch mit BMS. Akku mit BMS aufbauen, BMS konfigurieren und den WR auf nur laden stellen. Der Akku ist dann in 5-6 Stunden voll und je nach Drift dauerts dann halt noch 2-3 Tage bis die Zellen balanced sind. Keine extra Ladegeräte und wenig Fehlerquellen.

Wenn du jetzt anfängst und erst über BMS und dann parallel klemmen und auf 3,6V laden und dann wieder Akku mit BMS fertig bauen, da sind viele überfordert.

Einige haben dann beim dritten mal Schrauben anziehen schon die Gewinde ruiniert, oder Terminals abgerissen.

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Die haben ein anderes Problem...

Das meine ich ja, gibt da draußen immer noch so viele die die per Busbar parallel laden, mit Abenteuerlichsten Methoden die fehlenden Busbar zu ersetzen... dazu fehlt mal ein Video, soweit ich gesehen habe, machen viele YTber das auch noch parallel.

Manchmal verzweifle ich hier im Forum. Ja hier ist jemandem ein Akkupack abgebrannt. Niemand weiss wirklich wie und warum das passiert ist und alle spekulieren wie wild und machen Aussagen was alles falsch ist.

Wie viele Weihnachtsbäume fackeln ganze Häuser ab, wieviele undichte Gasleitungen zerstören Gebäude. Allein in unserer Strasse sind seit ich hier wohne (21 Jahre) 2 Häuser explodiert, weil die Hauptzuleitung ein Leck hatte.

Alles was viel Energie auf kleinem Raum hält ist potentiell gefährlich. Jeder Depp repariert Autos und es kommt daher zu Unfällen. Niemand weiß was hier tatsächlich passiert ist und eventuell hat der Typ auch garnix falsch gemacht.

Aber für was wird es verwendet. Um Panikmache gegen Akkupacks zu schüren. Das sollen bitte nur die großen tun. Die Kleinen machen Fehler und daher ist es gefährlich.

Stefan

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@linuxdep

jo - ich hoffe der Link funktioniert