24 kWp Volleinspeisung: Netzbetreiber fordert Nulleinspeisung bis mindestens 2028 – Erfahrungen?

Da fängt es an!

Betrug ist in dem Zusammenhang generell unpassend und unzutreffend.

Und damit der Netzbetreiber keinen "Vertragsbruch" (=Stromausfall) verursacht, muss er sein Netz fortwährend warten und ertüchtigen. Den aktuellen Entwicklungen anpassen.

Das macht er offenbar i.d.R. auch - sonst würde das in Form eines Stromausfall für die Betroffenen unschwer zu erkennen sein :wink:

Ich sehe das ein wenig wie einen älteren, fortwährend genutzten Gebrauchtwagen:

Wenn man darauf angwiesen ist, dann ist für jeden klar: Das Ding muss laufen.

Gleichzeitig ist aber auch für jeden klar: In das Ding steckt man eben genau so viel rein wie nötig, nicht mehr - aber auch nicht weniger. Man weiß: Würde man hier einen "Rundumschlag" starten und alles neu machen, was irgendwie "nicht mehr optimal" ist - dann kann man das Ding direkt entsorgen und neu kaufen...

Beim Stromnetz ist das nicht viel anders...

Da wird eben gemacht was nötig ist, aber auch nicht großartig mehr... (weil schlechtes Geschäft für Netzbetreiber...)

Dein Denkfehler in der Sache:

DU hast keinen Vertrag mit dem Netzbetreiber, der die zusichert das ALLE an dem Trafo angeschlossenen Verbraucher zeitgleich die vertraglich vereinbarte Last ziehen können.

DU hast eben nur den Vertrag, dass DU das ziehen kannst.

Und genau das kannst du eben :+1:

Was die anderen betrifft geht dich in dem Zusammenhang nichts an, weil es dich nicht betrifft.

Wenn du alleine für die Bereitstellung dieser möglichen Last bezahlen würdest und einen entsprechenden, rechtsgültigen Vertrag mit dem Netzbetreiber hättest - wäre das eine völlig andere Sachlage.

In dem Fall wäre der Netzbetreiber ggfs. wirklich Vertragsbrüchig und zwar bereits dann, wenn seine Infrastruktur das vertraglich vereinbarte schon in der Theorie nicht leisten kann.

Also bereits dann, wenn es gar nicht real bezogen wird.

In aller Regel nutzen Anschlussnehmer mehr Leistung aus dem Netz als vertraglich vereinbart. Das geht sehr schnell...zumal etwa 50% der Wallboxen nicht angemeldet sind und aber ein erheblicher Verstoß gegen den Netzanschlussvertrag. Ich könnte etliche Beispiele aufzählen, bei denen manche wenige Endkunden betrügen... Vom überbrückten Zähler bis hin zur nachträglich verdreifachten PV Anlage und entsprechend 3x so hohe Einspeisevergütung...und letztlich ist die Allgemeinheit der Dumme. Die VNB versuchen das einzuhägen wo es sinnvoll ist und so gut es geht.

Der Verteilnetzbetreiber weiß auch grundsätzlich, dass Anschlussinhaber immer mal wieder kurzzeitig über die vertraglich vereinbarte Leistung hinausgehen...macht aber mangels Nachweismöglichkeiten ( Echtzeitmessung via Smartmeter​:wink: bringen dem Kunden auch potentielle Nachteile) und auch weil es meist nicht technisch notwendig ist, keinen Stress.

In Frankreich oder Italien ist das ganz anders gelöst. Da löst die "smarte" Hausanschlussicherung aus, entsprechend der vertraglich vereinbarten Leistung. Da haben die wenigsten Haushalte 13 kW geschweige denn 30kW. Eher 6 oder 9kW und Grundpreis zu sparen.

Ein 30kW Anschlussvertrag hat etwa ca 450€ Grundpreis p.a. zur Folge. Wenn man diese 300€ Mehrpreis im Vergleich zum deutschen Standardstromtarif auf z.B. 3.000kWh umlegte, wären das 10 Cent mehr pro kWh Netzentgelte...

Wird beim EU- weiten Strompreisvergleich gerne ignoriert..:sweat_smile:

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Ok, ich war sprachlich nicht genau genug. Hier gibt es den Netzanschlussvertrag unter anderem Namen. Aber im Netzanschlussvertrag steht:

In diesem Vertrag garantiert Ihnen der Netzbetreiber rechtlich, wie viel Energie gleichzeitig über Ihr Kabel fließen darf, ohne dass das Netz überlastet wird.

3x35A oder 3x50A oder 3x63A. usw. usf. Garantiert. Wenn der also 100 Leuten garantierte 30KW anbietet und nur 1500KW anbietet.....

Ich sehe das ein wenig wie einen älteren, fortwährend genutzten Gebrauchtwagen:Wenn man darauf angwiesen ist, dann ist für jeden klar: Das Ding muss laufen.

Ich bezahle einem Anbieter Geld dafür, dass ich im Falle des Falles einen Porsche 911 Turbo bekomme. Und dann tritt der Fall ein, ich bekomme einen Fiat500 weil "naja wir haben zwar schon Porsche da, die werden aber gerade von einem anderen gefahren." Also fahren kann ich schon, aber.... wofür bezahl ich dann?

Was die anderen betrifft geht dich in dem Zusammenhang nichts an, weil es dich nicht betrifft.

Exakt.

In dem Fall wäre der Netzbetreiber ggfs. wirklich Vertragsbrüchig und zwar bereits dann, wenn seine Infrastruktur das vertraglich vereinbarte schon in der Theorie nicht leisten kann.

Also bereits dann, wenn es gar nicht real bezogen wird.

Danke dass du es etwas besser formuliert hast. Aber ja, genau das meine ich. Und jetzt wird eben jene Leistung von der Menge der Leute eingefordert, oder sagen wir, punktuell. Mich pers. betrifft nur direkt meiner. Aber in Summe geht nicht mehr. Also muss der Netzbetreiber ausbauen. Etwas, was er schon längst haben sollte, weil dafür bezahlt wurde. Wenn das Tarifmodell nicht mehr funktioniert (siehe Antwort Elektrix) muss das Modell geändert werden. Aber jene die bezahlt haben und bezahlen, da brauche ich auch nicht zu warten auf einen Ausbau, das müsste schon längst vorhanden sein....

Du kannst aber eben nur einfordern, wofür du bezahlst.

Du kannst nicht einfordern, dass der Netzbetreiber eine technische Infrastruktur zur Verfügung stellt um ALLE am Trafo angeschlossenen Kunden zeitgleich mit der vollen Leistung zu versorgen - denn dafür bezahlst du nicht.

Würdest du das, so würde dir der Netzbetreiber (wie es bei zb. großen Betrieben der Fall ist oder sein kann) einen eigenen Trafo zur Verfügung stellen und dann funktioniert das auch.

You get, what you pay for :+1:

Wenn du eine Öffi Jahreskarte besitzt, dann ermöglicht die dir die Nutzung der Öffi. Wenn dann aber alle Inhaber so einer Karte zeitgleich die selbe Verbindung nutzen würden - so wäre das auch nicht möglich :joy:

Das bedeutet dann auch nicht, dass es "Betrug" ist :wink:

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Der Netzbetreiber ist übrigens gesetzlich dazu verpflichtet so zu agieren. Die wirtschaftliche Betriebsführung der Betriebsmittel steht ausdrücklich so im Energiewirtschaftsgesetz:

Was nur bedeutet, dass der Staat indirekt den Netzbetreiber nötigt, Vertragsbruch (danke an redhot für die Richtigstellung!) zu begehen.

Zudem sind die meisten Netzanschlussverträge viele Jahrzehnte alt und in der Regel sind keine 30kW sondern bloß z.B. 13kW vereinbart.

Ok, ich dachte du hattest den Durchschnittswert genannt oben.

Oma Inge und Opa Karl haben also damals einen Stromanschluss mit der Leistung 13kW bezahlt und auch bekommen.Das hat das Ehepaar keinen Cent mehr gekostet obwohl sie womöglich vertraglich dazu verpflichtet gewesen wären, ihrem Netzbetreiber mitzuteilen, dass Opa Karl so große Gerätschaften am Stromnetz betreibt, die sich auf das Stromnetz rückwirken ( hoher Anlaufstrom etc) und ggf. Bei den Nachbarn die Glühbirnen kurz flackern ließen. Dafür hat der Netzbetreiber immer mal wieder verärgerte Anrufe aus dem Ortsteil erhalten, konnte daran aber ohne dezentrale Echtzeitmessung praktisch nichts ändern. Somit ist Opa Karls großes Schweißgerät nie aufgefallen und alle in der Nachbarschaft haben mehr oder weniger ähnlich agiert und abundzu deutlich mehr Leistung aus dem Netz bezogen als sie eigentlich durften und es hat dennoch im großen und ganzen alles super funktioniert. Finanziert haben es ja ohnehin alle gemeinschaftlich über die Netzentgelte.

Stopp. Das heißt der Netzbetreiber hätte doch lieber nur für jene KW die Leitung gelegt, weil er sie nicht kontrollieren kann. Dann hätte es "Blobb" gemacht, und die Haussicherungen wären immer wieder beim Erzeuger der Diskrepanz geflogen. Stattdessen sind die Kosten für das aasen vom Opa Karl zum einen finanziell auf alle gefallen, auch jene die gespart haben, und gleichzeitig hat der die Lampen der Nachbarn zum flackern gebracht. Das Problem war also bekannt und man hätte das dann schon früh ändern können.

Im Jahr 2025 erbte Hans das Haus von Oma Inge...baut es aus, saniert es grundlegend. Dabei kommt eine Wärmepumpe (ohne Heizstab) mit 6kW el. und eine 11kW Wallbox hinzu. Das alles lässt Hans durch seinen Elektriker ordnungsgemäß installieren, der das dem VNB auch vorbildlich anmeldet. Hans hat Glück, denn auch wenn der Leistungsbedarf nun von 13kW auf z.B. 30kW steigt, kann der Anschluss das bereits leisten und es bedarf keiner Baumaßnahme. Den veralteten Anschlusskasten und das alte Hausanschlusskabel tauscht der VNB auf eigene Kosten. Hans hat noch mehr Glück, denn die Regulatorik gewährt ihm sogar die Freigrenze vom Baukostenzuschuss bis 30kW je Hausanschluss, sodass er für die deutliche Leistungserhöhung keinen Cent zahlen muss, auch wenn der VNB wegen der erhöhten Leistung ( einige Nachbarn sind längst auch auf e-kfz und WP umgestiegen) eine neue Station zu bauen hat.

Exakt! Auch der Erbe zahlt nicht das, was er leisten müsste. Nicht einmal den Ausgleich zu damals. Alle Netzkunden zahlen mehr. Für ihn.

Währenddessen haben haben täglich 50 Kunden beim VNB angerufen, die sich etwa über ihren Stromlieferanten ärgern, warum der schon wieder die Preise erhöhe, [ wobei dieser keinerlei Verbindung zum VNB hat] "Achso, ja aber..."

Weil der Hans kostenlos Leistung bekommen hat. Und der Gesetzgeber seine "Finger im Spiel" hat.

Ich sag's mal so...ich beneide die Kollegen mit direktem Kunden- bzw. Installateurkontakt absolut nicht...

Auch hier: Das ist fast überall so. Es liegt aber an jahrelanger, und jahrzehntelanger Verschlamperei und weder ist es richtig dem Hans das zu schenken, noch den anderen Kunden aufzubürden.

So 1-2% der Menschen sind doch ziemlich anstrengend da draußen

Mittlerweile eher anders herum. 1-2% sind noch erträglich. Wir (als Spezies der PV- und Akkubesitzer) sind sowieso noch die Schlimmsten. :wink:

Sorry für den Rant, aber vielleicht verdeutlicht es auch ein bisschen die Perspektive der Kollegen, die selbst ja auch Kunden beim VNB sind. Die Anforderungen seitens der Gesellschaft sind berechtigterweise groß und die VNB daher nun stark unter Druck zu liefern. Der Jahrzehnte lange Dämmerschlaf ist seit wenu Jahren eindeutig vorbei.

Es zeigt einfach nur, dass eine Einmischung des Staates in relevante Teilbereiche eines Netzbetreibers dazu führen, während er ohne Fachpersonal sondern nur mit Sesselpupsern einfach keine Ahnung hat. Alles davon hätte schon vor Jahrzehnten mit der plumpen strikten Durchführung nach dem Verbrauchs- und Verursacherprinzip erledigt. Größerer Anschluss: Anschlussgebühren bezahlen + höhere Grundgebühren. So wie es jetzt in Österreich kommt. Ist auch kein optimaler Fall, weil man eben den Leuten jahrzehntelang das hat durchgehen lassen und die sollen von einem Tag auf den anderen das ändern. Was sie auch nicht können. Nur man macht. Das ist im kleinen Österreich was Anderes als im großen Deutschland. Aber wenn wir überlegen, solche starren Strukturen, und "das war schon immer so" das ist ja überall so. Und das Personal muss sich dann den Unfug anhören. Zwangsläufig, weil sie für den Verein arbeiten. Wenn aber niemand mal auf den Putz haut "so geht das nicht, das wird nie klappen, das ist nicht finanzierbar" und und und, dann läuft das überall aus dem Ruder und man ist dann immer wieder neu überrascht (eigentlich nicht, man gibt vor es zu sein) und die Politik will wiedergewählt werden. Im Zweifel waren es die Vorgänger die das "im guten Gewissen und Gewissen so ausgelegt haben, damit die Bürger nicht zuviel bezahlen müssen". Und am Ende... bezahlts eh wieder der Kunde.

Und der zahlt dann eben für Hans mit. Für jeden Hans. Der profitiert hat vom Ganzen.

Wenn du eine Öffi Jahreskarte besitzt, dann ermöglicht die dir die Nutzung der Öffi. Wenn dann aber alle Inhaber so einer Karte zeitgleich die selbe Verbindung nutzen würden - so wäre das auch nicht möglich

Aber es bedeutet auch nicht, dass man dann was ausbauen muss oder dass man was ändert. Man verweist einfach auf den Gleichzeitigkeitsfaktor und macht nichts. "Dann fahren Sie eben zu einer anderen Zeit." Du buchst bei der Bahn nen Ticket, die Bahn kommt (hoffentlich) und dann sitzt da schon einer. Da sagt die Bahn "ach, dann fahren Sie eben mit dem Nächsten in 4 Stunden." Ich weiss nicht. Also Vertragsbruch, lass ich mich drauf ein das so zu nennen. Ich nenne das, für mich persönlich, anders. Weil man weiss, dass das im Falle des Falles nicht eingehalten werden KANN. Also bewusst in Kauf genommen, den Vertrag nicht einhalten zu können.

Das weiß man eben - da wie dort - nicht.

So wie i.d.R. der Netzbetreiber nicht weiß, was die Endkunden da so alles anschließen und betreiben - so weiß die Bahn ggfs. nicht, wieviele dann in der Praxis jeweils mitfahren möchten.

Und genau genommen werden die Kunden da wie dort auch nicht wollen, dass diese "Freiheit" der "Nichtanmeldung" eingeschränkt wird.

Es wäre wohl kaum ein Stromkunde damit einverstanden, dass er JEDES Gerät oberhalb einer (geringen) Grenze anmelden müsste.

Ebenso wären wohl die Bahnkunden nicht einverstanden, wenn sie sich ausnahmslos anmelden müssten um mitfahren zu können.

Deshalb wird ein "Szenario" wie du dir das vorstellst in der Praxis nicht möglich sein, weil es einerseits von den Kunden nicht gewünscht ist und andererseits nicht durchführbar sein würde.

Denn in beiden Fällen wäre es nicht (wirklich) finanzierbar und wenn doch extreme Geldverschwendung und (fast) ohne praktischen Gegenwert.

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Das bedeutet es eben nicht. Wenn absehbar ist, daß sich die Gleichzeitigkeitsfaktoren verschieben, dann muß natürlich auch investiert werden. Idealerweise basierend auf echten Messdaten und nicht dem dicken Daumen vom Chef der Netzbetreiberklitsche für 50000 Einwohner. Deine Erwartungshaltung ist einfach nicht finanzierbar. Gleiches Problem wie die vergoldeten imSys unserer "Freunde" vom VDE und BSI hier in D. Man kann in keinem Bereich gigantische Überkapazitäten finanzieren. Wichtiger finde ich, daß so Lösungen wie Akkus in der Nähe von Trafos und Umspannwerken und netzdienliche aber gleichzeitig profitable Betriebsmodi für solche Speicher (der Börsenpreis spiegelt ja nicht die örtlichen Bedingungen wieder) ermöglicht werden, um kostengünstig voran zu kommen.

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Siehe oben. Einige haben die vergoldeten Systeme für ne Kupfermünze bekommen und der Rest muss das finanzieren. Wenn nun weiter ausgebaut wird, sollen wieder alle bezahlen und nicht Verursachergerecht.

Wer also extra sein E-Auto nur mit 3,7KW lädt, der muss dennoch die höheren Gebühren bezahlen damit jemand anders mit 22KW lädt.

Ich erwarte schlichtweg, das man das bekommt, was man bezahlt hat. Wenn also von Problemen gesprochen wird, weil auf einmal die Leute wegen E-Auto und WP das Netz stärker auslasten als jetzt, aber nach der Leistung schon bezahlt haben, dann ist das nicht das Problem von E-Auto und WP. Sondern vom Netzbetreiber weil seine bisherigen Prognosen und Schätzungen sowie Gleichzeitigkeitsfaktoren und Unterdimensionierungen nicht mehr funktionieren.

Und ihr schreibt es auch, dann müssen sie bauen. Genau. Müssen. Nur geht das nicht von heute auf morgen. Und erst recht kann man den Endkunden einen Schuh daraus basteln. Das wäre nur der Fall den Elektrix schreibt, mit demjenigen der mehr Leistung für lau bekommt obwohl vorher weniger vereinbart war. Wenn aber schon 4,2KW steuerbare Geräte ein Problem bei 100% Netzauslastung im Trafo ein Problem sind.....

Du bekommst ja auch zu 100% - wofür du bezahlst. Dir waren die Vertragsbedingungen ja bei Vertragsabschluss bekannt?

Außerdem bekommst auch auch, was dir vertraglich zugesichert wurde?

Wo ist also das Problem :thinking:

Das klingt für mich dann eher so, als würdest du nicht darin ein Problem sehen - weniger zu bekommen als vertaglich zugesichert - sondern zu "befürchten", dass andere eventuell "mehr" bekommen als du?

So lese ich das zumindest.

Ja wenn aber nun schon bisher mehr ausgebaut worden wäre - als bisher nötig - dann wäre es für alle bisher noch teurer gewesen?!?

Das wäre doch dann genau das Gegenteil von dem was du willst?

Vielleicht kannst du das noch mal kurz zusammenfassen was du wirklich willst und wo deiner Ansicht nach das Problem sein soll :thinking:

Das du bekommst wofür du zahlst steht ja ausser Frage - so lange der Strom ließt.

Was wären die Alternativen beim Strom?

Ein eigener Trafo für dich selber, den du dann teuer bezahlen musst (und nicht benötigst)?

Alternativen beim vollen Zug?

Das Taxi?!?

Aber auch dann: Auch ein eigener Trafo könnte ausfallen, oder überhaupt ein Black Out eintreten.

Ein Taxi am Weg zu dir könnte eine Panne haben...

Also 100% sicher geht ohnehin nie, egal welchen Aufwand man betreibt.

Dein "Verhältnis" zu Netzbetreibern scheint generell "vorbelastet" :wink:

Was wäre der Ausweg?

Überhaupt kein Netzanschluss???

Die dafür nötige Technik existiert ja nun schon länger, möglich wäre das.

Wirtschaftlich liegt sehr wahrscheinlich der Netzanschluss deutlich vorne, weshalb du vermutlich auch noch über einen verfügst?

Ich glaube du störst dich hauptsächlich daran, weil du denkst jemand anderes könnte mehr "bekommen" als du und du würdest dafür zahlen müssen.

Ich denke aber, das ist nicht der Fall.

Überleg mal, wieviele (auch sehr stromhungrige) Verbraucher die Menschen (auch du!) so im Haushalt haben und eben auch mal gleichzeitig betreiben.

Die Flexibilität die von Seiten der Netzbetreiber hier zur Verfügung gestellt wird ist denke ich notwendig.

Es ist halt am Ende wie überall:

Wenn man sich daran stört - sollte man seine Konsequenz daraus ziehen. In dem Fall dann eben autark ohne Netzanschluss.

Anders wird man hier das Rad nicht neu erfinden können denke ich und wird damit leben müssen wie es eben ist.

Ja wenn aber nun schon bisher mehr ausgebaut worden wäre - als bisher nötig - dann wäre es für alle bisher noch teurer gewesen?!?

Dafür wurde schon bezahlt...

Wenn in einer Siedlung 100 Personen für, Elektrix hatte geschrieben die meisten haben wohl für 13KW bezahlt, wenn also 100 Personen für 13 KW bezahlt haben, dann müssen die 100 Personen 1300KW zur Verfügung haben. Das haben sie, bei Gleichzeitigkeitsfaktor vom Netzbetreiber angenommen und Lastprofilen, nicht. Was ich möchte ist, wer dann 22KW haben möchte, der soll auch für die 22KW bezahlen und nicht für 13KW und 22KW bekommen, und einer der Anderen mit 13KW kann noch nicht einmal die 13KW ausschöpfen.

Wenn geschrieben wird, dass die 4,2KW pro Haushalt schon ein Problem sein sollen, sind wir weit davon entfernt, dass die versprochenen 13KW gehen. Ergo: Es wurde für 13KW bezahlt, also müssen jene 100 Personen auch 13KW jeweils dem Netz entnehmen können ohne dass das ein Problem ist.

Das du bekommst wofür du zahlst steht ja ausser Frage - so lange der Strom ließt.

Dafür wurde schon bezahlt.... Nur wenn ich mehr haben wollte, müsste ich mehr bezahlen. Das bedeutet in dem Fall: die 13KW müssen im tiefsten Winter für alle 100 Personen zur Verfügung stehen. Nicht "so lange". Wenn "so lange" können jene 13KW pro Anschluss eben nicht zur Verfügung gestellt werden. Weder möchte ich dann von den 13KW abgestuft werden, noch noch einmal dafür bezahlen, 13KW zu erhalten. Die hat man schon erworben...

Alternativen beim vollen Zug? Das Taxi?!?

Wenn ich im Zug einen Platz reserviere, dann zahle ich für den. Wenn ich meinen Platz nicht bekomme, dann wurde das wohl überbelegt. Ich muss aber zu meinem Termin. Da ist der Grund, warum ich reserviert habe. Und ja, dann muss halt ein Taxi bezahlt werden.

Dein "Verhältnis" zu Netzbetreibern scheint generell "vorbelastet"

Ich zahle dem aber auch nicht, wie meine finanzielle Situation ist, sondern der bekommt für seine Leistung Geld. Leistung, die er erbringen muss, weil ich genau dafür bezahlt habe. Wenn ich ein Auto kaufe, welchs Straßenverkehrstauglich ist, dann muss es das sein. Da kann dann auch nicht auf einmal die Bremse fehlen und ich muss die auf meine Kosten einbauen lassen. Das war meine Kaufprämisse.

Wirtschaftlich liegt sehr wahrscheinlich der Netzanschluss deutlich vorne, weshalb du vermutlich auch noch über einen verfügst?

Ich könnte genausogut 5RM Holz bestellen, meinen Überschussstrom wegwerfen und den Netzanschluss abmelden. Und das rückt umso näher je mehr die Grundgebühren und Netzkosten steigen. Strom als solches benötige ich nicht direkt. Entweder oder.

Ich glaube du störst dich hauptsächlich daran, weil du denkst jemand anderes könnte mehr "bekommen" als du und du würdest dafür zahlen müssen.

Ich störe mich daran, dass 100 Personen 13KW bestellt haben und daher 1300KW vorgehalten werden müssen, bisher nur 650KW vorgehalten wurden, also der eigentliche Auftrag nicht durchgeführt wurde, und nun die 100 Personen alle mehr bezahlen sollen, um die 1300KW-Infrastruktur aufzubauen. Die schon immer hätte da sein müssen. Während Übergewinne, die durch meine bisherigen Zahlungen gemacht wurden, eben nicht für den Ausbau von 650KW auf 1300KW verwendet werden, sondern für andere Zwecke zweckentfremdet werden. Das ist kein Neid gegenüber dem Aaser sondern Wut gegenüber dem Zustand, dass es nur teurer wird, auch argumentiert wird "da müssen wir alle mehr bezahlen, weil es IST eben nicht so, wie es sein sollte" obwohl man weiss woran es liegt. Und auch an diesem Zustand nichts ändert. Es wird also weiterhin einfach nur teurer, egal welcher Weg, obwohl das Geld schon lange erhoben wurde.

Wenn man sich daran stört - sollte man seine Konsequenz daraus ziehen. In dem Fall dann eben autark ohne Netzanschluss.

Mhm, und wenn einem was am Land stört, sollte man es verlassen. Kritik ist nicht Jammern oder Schimpfen. Kritik ist, dass man die Zustände benennen kann und aufzeigt wie es anders geht. Es geht anders, sieht man an Österreich.

Anders wird man hier das Rad nicht neu erfinden können denke ich und wird damit leben müssen wie es eben ist.

Schreib das doch einfach dem Akkudoktor, dem die Zustände nicht gefallen, höhere Grundgebühren für PV-Anlagen. Soll er die doch einfach akzeptieren oder sich vom Netz abkopelln oder.... du verstehst? Etwas nicht zu wollen bedeutet nicht das andere Extrem.

Das ist doch ein Widerspruch in sich :thinking:

Du beschwerst dich, weil deiner Ansicht nach andere mehr "ziehen" können - als sie bezahlen. Gleichzeitig sagst du aber du müsstest selber mehr zahlen - wenn du das wolltest?

Wie passt das denn zusammen?

Wo steht das denn, dass dem so sein müsste???

Genau das tut er doch auch :thinking:

Weshalb machst du es nicht?

Aber wo steht das geschrieben, dass das so sein "muss" :thinking:

Die Wortwahl lässt zumindest was anderes vermuten?

Das hast du doch schon :wink:

Na dann ist doch eh alles in Ordnung?!?

Aber was bleibt dann am Ende noch über?

Dann sollte doch eh alles ok sein für dich, wenn du D verlassen hast und es in AT anders berechnet wird, genau so wie du dir das wünscht :thinking:

Ich verstehe. Ich habe das Land verlassen wegen zu hoher Netzgebühren....

Also ehrlich.

Wo steht das denn, dass dem so sein müsste???

Wo soll was stehen? Im Netzanschlussvertrag steht die zugesicherte, garantierte Leistung. Wenn Elektrix nun schreibst, dass der Netzbetreiber das nicht ausüben kann, und dass eigentlich schon die jetzt regelbaren 4,2KW viel zuviel sind, dann kann er diese 13KW wohl nicht garantiert an jeden durchreichen. Muss also Hardware ändern. Was Geld kostet. Aber das Geld wurde schon bezahlt. Was du daran nicht verstehst kann ich nicht nachvollziehen.

Weshalb machst du es nicht?

Weil ich so zum einen dafür sorgen kann, dass (letztes Jahr) 5500kWh weniger fossil erzeugt wird, dieses Jahr knapp 9000kWh weniger fossil erzeugt wird (und das nur der Überschuss, ich selbst verbrauche ebenfalls den Strom und muss daher nicht fossil kaufen), weil ich dafür einen Obulus bekomme und damit den Preis der Anderen senke, weil ich mir damit meine Anlage mitfinanziere um als nächste Investition einen Akku zu kaufen um den Überschuss nicht mehr während des Tages, sondern nachts einzuspeisen um dann nicht mehr nur fossilen Strom am Tag zu verhindern, sondern dann auch noch zusätzlich netzdienlich einzuspeisen, was dann aber meine Einnahmen erhöht mit denen ich den Akku finanziere, dadurch das Ortsnetz entlaste, dadurch den Ortstrafo entlaste, dadurch weniger Verluste bei den Leitungswegen zu den Endverbrauchern existiert, weil dann nachts der Strompreis für jene Leute ohne PV ebenfalls sinken wird, weil ich dann nicht nur Holz bezahlen muss sondern Schornsteinfeger, Anzündholz brauche, das Holz hacken, anzünden und verbrennen müsste und das Holz auch noch kaufen müsste.

Darum.

Dann sollte doch eh alles ok sein für dich, wenn du D verlassen hast und es in AT anders berechnet wird, genau so wie du dir das wünscht

Was ist dann deine Intention? Wenn doch für dich alles so passt wie es ist, und die Preise werden doppelt und dreifach an den Kunden durchgereicht, dann ok, haben wir eben unterschiedliche Meinungen.

So ein Unsinn, wo schreibe ich das denn...

Die du ja jederzeit abrufen kannst :+1:

Das ist aber jetzt deine Interpretation der Realität.

Die trifft aber meiner Ansicht nach nicht zu - deshalb auch die Frage wo das steht.

Das "schon bezahlte Geld" wurde (u.a. :joy: ) dafür verwendet, das Netz so auszubauen wie es ist - nicht wie du es ggfs. gerne hättest oder es idealerweise in Zukunft sein sollte.

Na siehst du?

Du hast gute Gründe dafür es so zu machen, wie du es machst. Passt doch :+1:

Sich nicht mit Sachen verrückt machen, die man eh nicht ändern kann?

Das ist dann doch eine Sackgasse, mit der du nur deine Nerven und Lebenszeit verschwendest..

Am Ende bekommst du ja keinen Preis dafür, dass du dich darüber ärgerst;)

Jein. Gleichzeitigkeit im grossen Wohnblock z.B. wird nach öve mit 10-12 berechnet. damit spart sich der anschlussnehmen 90% der investition in seine zuleitung. in tirol nach alter abrechnung zahlst 6kw anschlussleistung bei ner 3x20a absicherung du könntest also auch mal 13kw ziehn

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Ab nächstem Jahr kannst du in jeder Wohnung mit 10KW ziehen. Ab da wirds kompliziert. Wer schon mehr hat behält das mehr. Wer noch mehr braucht wird nachzahlen. Einmalig und laufend.

@redhot

Das "schon bezahlte Geld" wurde (u.a. :joy: ) dafür verwendet, das Netz so auszubauen wie es ist - nicht wie du es ggfs. gerne hättest oder es idealerweise in Zukunft sein sollte.

Und das Netz, so wie es ist, reicht nicht aus. Siehe die Daten von Elektrix. Und die Übergewinne der Netzbetreiber gehen woanders hin. Und nicht in den Ausbau, wie er vonnöten wäre, und zwar schon vorher mit den Reserven. Jetzt müssen/wollen das nur mehr aufrufen, und schon geht sich das nicht mehr aus und es muss unnötigerweise nun ÜBERALL umgabaut werden. Jahrzehnte verpennt. "Funktioniert doch alles". Bisher.

Sich nicht mit Sachen verrückt machen, die man eh nicht ändern kann?

Siehe oben. Der Akkudoktor macht weiter, auch wenn der Einflussbereich niedrig ist. Mit hunderttausend Unterschriften geht vielleicht dann doch was. Man wird wenigstens gehört, dann hat man es versucht. Je mehr Leute darauf kommen, dass man zwar bei einigen Dingen nicht alleine, aber in Summe was bewegen kann, umso mehr ist möglich. Wenn die aber nur alle den Kopf in den Sand stecken "na ist halt so, kann man nix machen", ja, dann gehts auch immer so weiter.

Das ist dann doch eine Sackgasse, mit der du nur deine Nerven und Lebenszeit verschwendest..

Die hat erst für eine Einspeisung mit 4KW gesorgt. Die sorgt jetzt für eine Einspeisung von 13,2KW. Die sorgt dafür, dass wir ab nächstem Jahr 2 Wärmepumpen im Haus haben. Und die sorgt dafür, dass je nach Ergebnis dieses Jahres beim Strombezug sogar die beiden Hausanschlüsse zusammen gelegt werden können. Dass ich dann mit Peak Shaving beide Haushalte kappen kann und somit Kosten senken kann.
Auch eine Klage ist schon eingereicht, bei der es um die E-Auto-Steuer in Österreich geht. Klageinhalt: Ungleichstellung der E-Auto-Fahrer mit der Begründung, dass E-Auto-Fahrer ihre Autosteuer nach PS/KW-Dauerleistung bezahlen + Gewicht des Fahrzeugs. Denn ein 1000kg E-Auto macht die Straße genauso kaputt wie ein 1000kg Verbrenner-Auto. Lösung: Die jetzige Kfz-Steuer komplett ändern in einen Anteil CO²-Abgabe nach Verbrauch + PS/KW + Gewicht. Für jedes Auto! Damit zahlen die Kleinwagenbesitzer (Verbrenner) weniger als jetzt. Damit zahlen die E-Auto-Fahrer einen gewissen Anteil. Und jeder der einen Panzer fährt, der zahlt dann auch für einen Panzer, weil ein Panzer eben die Straßen mehr kaputt macht, wie nen Lego-Auto. Ob das was wird? Kann ich dir nicht sagen.

Du kommst dann halt sehr schnell in eine "wo fängt man an, wo hört man auf" Situation...

Was ist mit den Straßen?

Sind die denn in Ordnung wie sie sind???

Wohl kaum, oder?

Oder das Gesundheitssystem:

Ist das "over all" in Ordnung so? Alles gut???

Wohl eher nicht...

Oder die Altersvorsorge...

Usw.

Also:

Wo fängst du an?

Wo hörst du auf?

So gesehen ist die "Netzbetreiber Sache" hier vergleichsweise noch eine Kleinigkeit denke ich...

Immerhin bekommst du hier tatsächlich genau das, worfür du bezahlst.

(Also auch wenn du das anders siehst)

In meinem Fall, ja, bekomme ich jetzt das, was mir zusteht. Sogar mehr als ich wollte (ich wollte nur auf 8KW Einspeisung dem Netzbetreiber entgegen kommen, der hatte aber wohl dermaßen die Schnauze voll von mir, dass er das dann durchgewunken hat, was für mich wieder das Willkür-Argument mit Hans von oben bestärkt. Denn nicht jeder wird sich wehren.).

Ein großer Teil des jetzigen Zustands ist dem geschuldet, dass jeder nur nickt. Nicht akzeptiert oder gut findet. Sondern sich bügeln lässt mit eben dem: na was soll ICH denn tun? Na DU nicht viel. Aber nicht viel ist besser als nix. Weil nix bedeutet es geht immer so weiter. So kann es aber nicht weiter gehen. Nicht bei Strom, nicht bei Krankenhäusern, nicht bei den Straßen usw. usf.

Auch bei Straße, man hat uns vor einigen Jahren, als das noch nicht unser Grundstück war, einen Teil des Gehsteigs enteignet (also ohne Zahlung). Dann haben wir das Grundstück übernommen. Die Folge, ich bin zum Bürgermeister und habe gesagt, die Daten stimmen nicht überein, da unser Grundstück faktisch kleiner ist als vorher, weil ein Teil nun nicht mehr uns gehört. "Ja und?" "Ich möchte da eine Änderung. Vor uns beim Grundstück keine Enteignung. Hinter unserem Grundstück keine Enteignung. Bei uns das Stück wurde der Stadt überschrieben. Ohne Ausgleichzahlung." "Na wollen Sie es zurück, wir dürfen dort wegen Ihrer Einfahrt sowieso nichts bauen." "Nein behalten Sie das. Aber bitte schreiben Sie es um, weil Sie dürfen da nichts bauen, wir dürfen da nichts bauen, und wir zahlen bitte ab Übernahme weniger Grundsteuer, weil das ist ja nicht mehr unser Grundstück." "....." Und würden das mehr machen, dann bewegt sich auch was. Aber man kann sich auch abfinden. Mit allem. Ich mach das eben nicht. Möchte ich nicht. Manchmal klappts, manchmal nicht.

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Was dann aber halt auch wieder einen Widerspruch darstellt.

Denn damit sagst du ja, du "bekommst" jetzt durch deine Hartnäckigkeit etwas - das andere nicht bekommen (mangels Hartnäckigkeit).

Im "Hans Beispiel" bemängelst du aber genau das: Andere würde "mehr bekommen", als zb. du, weil sie entgegen ihrem Vertrag einen punktuell höheren Bezug hätten.

Nur passierte das sehr wahrscheinlich kaum jemals wissentlich, weil es sich einfach so ergeben hat.

Da kannst du dann schwer auf der einen Seite "anprangern" wie ungerecht das ist - wenn du auf der anderen Seite wissentlich selber von "Ungerechtigkeit" profitierst :wink:

Das würde sonst ja bedeuten, dass Ungerechtigkeit nur dann ein Problem ist, wenn du nichts davon hast :upside_down_face:

Wieder falsch. Ich habe mit den Nachbarn mit PV-Anlagen gesprochen und hier ist niemand, der eingeschränkt war, sondern wir waren das. Desweiteren hatte ich angeboten, niedriger einzuspeisen. Und die 8KW sind exakt das, was der Hausbezug ist. Wir haben 2 eigenständige Zähler, und jeder Zähler darf laut Gesetz 4KW einspeisen. Unten der Haushalt kann aber keine 4KW einspeisen, weil demjenigen das Dach auf unserem Haus nicht gehört. Ferner wären jene 4KW ungenutzt gewesen. Daher 4+4= 8KW angemeldet, aber 13,2KW wegen Maximal Einspeisung Wechselrichter bekommen. Auf einmal war das Kontingent doch da.

wenn du auf der anderen Seite wissentlich selber von "Ungerechtigkeit" profitierst

Keine da. Keiner hier in der Gegend wird um sein Kontingent gebracht. Wäre aber auch kein Problem wieder runter auf 8KW zu gehen. Dann müssen wir einen größeren Speicher kaufen. Was dann nicht gemacht werden muss: Den Trafo umbauen oder neue Leitungen legen oder....