24 kWp Volleinspeisung: Netzbetreiber fordert Nulleinspeisung bis mindestens 2028 – Erfahrungen?

Nun, ohne dich oder deine Nachbarn zu kennen - würde ich jetzt vermuten: Ihr seid nicht "repräsentativ" für alle Kunden deines Netzbetreibers.

Entsprechend würden mir persönlich jetzt valide Daten fehlen, um das als "wieder falsch" zu bezeichnen. Spielt aber auch keine Rolle.

Siehst du :thinking:

Das denke ich auch. Da gibt es genau so keine Ungerechtigkeit, wie in deinem fiktiven Beispiel des "andere beziehen mehr als im Vertrag steht und du musst dafür zahlen" Problems.

Dieses Problem besteht aus meiner Sicht genau so wenig - wie das mit der Einspeisung.

Deshalb auch keine Ungerechtigkeit - in beiden Fällen.

Es spielt einfach keinerlei Rolle, juckt keinen (ok, dich schon).

Aber es ist ein fiktives Problem, das sich bei dir als realer Ärger manifestiert.

Ich denke du machst dir hier einfach zu viele Gedanken und siehst Probleme, wo keine sind.

Das denke ich auch. Da gibt es genau so keine Ungerechtigkeit, wie in deinem fiktiven Beispiel des "andere beziehen mehr als im Vertrag steht und du musst dafür zahlen" Problems.

Wenn jemand 13KW Leistung bezahlt hat, und der bekommt dann 30KW umsonst und DESWEGEN müssen extra Leitungen, ein extra Trafo etc. gebaut werden, dann schon. Solange nicht. Es wurde beim Hans aber schon dickere Leitungen gelegt, bei Anderen wurden ggf. keine gelegt. Bei uns wurden auch dickere Leitungen gelegt, ungerecht, weil alle Netzkunden das mitbezahlt haben. Unnötig, für das Geld hätte man lieber dort dicker gelegt, wo es nötig wäre. Sorgt jetzt dafür, dass der Netzbetreiber großflächig in Österreich alle auf 10KW hochstufen kann, weil seine Leitungen und alles genau dafür ausgelegt sind, dass theoretisch alle 10KW nutzen. Für alles Andere reicht es nicht. Weswegen man ab 10KW bezahlen muss. Für die Erweiterung (nicht immer ein Umbau nötig), für den Bezug bei mehr Leistungsnutzung.

Aber es ist ein fiktives Problem, das sich bei dir als realer Ärger manifestiert.

Dass mehr bezahlt wurde, und mehr bezahlt wird ist real und dass bei mehr Ausbau noch mehr gezahlt werden muss ist kein fiktives Problem sondern der Grund warum man jetzt ausbauen muss und wieder um Gelder feilscht. Sonst wäre man auch nicht bei der Idee, dass PV-Anlagenbesitzer mehr Grundgebühr zahlen sollen in Deutschland. Und dass die Einspeisemenge auf 60%, auf 50% etc. reduziert wird.

Die Probleme sind da, du siehst sie nur nicht, und bis die Kacke dampft warten wir mal ab. Letztlich ist das eine Einstellungssache. Recht gebe ich dir bei: Ich mache mir mein Leben schwer, weil ich überall und nirgends sehe, wo Geld verplempert wird das andernorts besser aufgehoben wäre. Z.B. sehe ich schlechte Bedingungen für Straßen bei gleichzeitig schwereren Autos durch die Steigung der Anmeldedaten bei SUV-Fahrzeugen und weil die mehr wiegen. Auch bei Nutzung von großen E-Autos. Wenn dann nach 10 Jahren die Straßen im Sack sind werde ich mich aber nicht wundern. Aber ärgern, dass so getan wird, als wäre das ein neues Phänomen, oder dass man das nicht wusste, und das als Folge die.... Steuern steigen werden um die Straßen zu sanieren, obwohl man wusste woran es liegt. Die Verursacher (die dickere Autos fahren wie auch diejenigen Stellen, die das nicht "haben kommen sehen" [bzw. ignoriert haben] ) kommen dann damit durch, und wieder muss solidarisch eingesprungen werden.

Kreativer Vorschlag:

  1. einen Kleinverbraucher am Standort anmelden (zB 11 kW oder notfalls auch nur 4kW, quasi kl. Hausanschluss),

  2. einen Selbstbau-Speicher mit ca. 100 kWh netto errichten/anmelden und den PV-Ertrag (vorerst) in den Speicher und ggf. aus dem Netz nachladen (35A Absicherung sind bis ca. 24kW)

  3. 2 e-Auto-Ladepunkt(e) mit je 11 kW (oder später 1x 50 kW mitCCSmit Kabel) hinstellen.

fett gedruckter TextParkgebühren verlangen (11 kW-Platz zB. 4€/h tagsüber und 5€/h in der Nacht, "Laden ist gratis".

Das Speicher-Bewirtschaftungs-Konzept mit dem VNB besprechen/vereinbaren. Ins Netz max. 3 kVA, aus dem Netz maximal 11 kW.

Die Gemeinde und Vereine informieren/einbinden (hier kann man bei Sonne e-Autos günstig parken ;-).

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Ich würde die Anlage teilen: 9,9kWh anmelden. Die müssen genehmigt werden, sonst sofortiger Netzausbau. die anderen Teile ggf. zum Nachbarn verdrahten und dort anmelden. Da bin ich aber nicht sicher. Und dann würde ich eine 11kW Wallbox beantragen und eine Wärmepumpe.

Mal sehen, was dann passiert.