200 kWh Batteriespeicher

Ich habe nachgefragt und es ist so, dass jede Mietwohnung einen eigenen Zähler hat.

Mr. Mining hat die HV getestet, ist aber nicht überzeugt davon.

Er favorisiert NV, wenn man sie nicht mehr selber bauen will, dann gäbe es von Deye auch die Speicher Deye RW-F16 zu 1739 netto je Stk. mit 16kWh….

Es soll schon ein neues Modell von den Deye Speichern geben aber noch nicht auf der website zu finden. Sollen ab 04/26 verfügbar sein (SE–F16C). Schau mal das Video von Studio Osterhenne : “Deye Neuheiten 2025”….

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Der SE-F16C ist aus meiner Sicht vergleichbar mit dem NKON ESS Pro 16kWh.
Nur hat der NKON die Deye Wandhalterung nicht, dafür die Räder zum Bewegen.

Herzliche Grüße
Eclipse

Ok. Wenn das ein Zähler des Messtellenbetreibers ist, weiß ich nicht wie es mit einer zentralen PV-Anlage gehen soll. Die Energieversorger wollen das haben was der Zähler anzeigt. Dann braucht hinter jedem Zähler einen Wechselrichter.

Klar, der Akku und PV kann geteilt werden. Aber die Methode, dass man pro Phase zentral 2 Multiplus II oder für die 3 Phasen 2 Deye nimmt, klappt dann ja nicht. Wo will man die anschließen?

Oder was habe ich übersehen?

Es gibt eine eigene Mittelspannungs-Trafostation, wo auch die PV-Anlage “ankommt”, d.h. es muss dann ja an der Trafostation auch eine Art Zähler geben. Die Idee ist ja - unabhängig von den Multiplus und Akkus - PV-Strom selbst zu verbrauchen…ich denke, dass es dann ein Kaskadierter Zähler ist, der in bzw. an der Trafostation verbaut ist.

Das macht in diesem Fall Verteilnetzbetreiber und die Stromlieferanten mit? Ein kaskadierendes System zur Ablesung des Verbrauches?

Ich kenne es so, dass ein Mieter sich den Stromlieferanten aussuchen kann, den er will. Dieser bekommt den Zählerstand des beim Mieter installierten Zählers (entweder vom Mieter selbst oder über den Verteilnetzbetreibers).

Bin gespannt.

Das muss natürlich geklärt werden und ich kann nicht sagen, ob der Stromlieferant das mitmacht.
Primär ging es ja auch erstmal um die Auswahl möglicher Komponenten und da habe ich jetzt “rausgelesen”, dass die Mehrheit eher bei Standard-48V Akkus ist.

Ich werde euch dazu Feedback geben, wenn ich mehr weiß!

Eine AV Batterie ist auch nur eine DC Batterie mit eingebautem wechselrichter. Die victrons haben schlechte Wirkungsgrade, das macht der Deye viel besser, den gibt es mit mehr als 20kw mittlerweile. Und die Zähler kommen auf die AC Seite! Für jede Wohnung eine eigene Anlage ist doch Quatsch. Eine Partei geht4 Wochen in Urlaub und die anderen ziehen Strom aus dem Netz weil ihre Batterie leer ist …

Ja, ich hatte mir das mit den HV Akkus schon gedacht. Trotzdem danke für die Info.

Wie sieht es bei den Deye mit der Anbindung und Steuerung per EMS aus? Bei Victron geht das wunderbar, z.B. mit NodeRed. Bei Deye kenne ich mich nicht so aus. Gleiche Frage gilt auch für die Anbindung der selbstbau-Akkus. Erkennt Deye die JK oder Seplos BMS über CAN? Ich kann da immer nur für Victron sprechen, dass dies möglich ist.

Die Batterien müssen auf jeden Fall zentral alle Abnehmer versorgern. Einzelne Punkte anzubinden sehe ich auch als unpraktisch an.

Es ist der Vorteil der AV Batterien, sofern sie mit Multi-Level Invertern ausgestattet sind, dass sei deutlich effizienter und verschleissärmer für die Batterien arbeiten sollen.
Das mit dem für jede Wohnung eine Anlage halte ich auch für wenig zielführend, nicht nur wegen der geschilderten möglichen Batteriemisere bei Urlaub, sondern auch wegen der besseren Ausnutzung des Gleichzeitigkeitsfaktors, der je mehr Haushalte angeschlossen sind, immer besser wird, im Sinne des besseren Lastausgleichs.

Herzliche Grüße
Eclipse

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200kWh ist ja nicht gerade wenig. Von wieviel Häusern mit je wieviel Wohnungen reden wir hier denn ?

Da Mr. Minig hier schon mehrfach gefallen ist, der hat auch schon Grosspeicher vorgestellt. Ich würde es mir sehr genau überlegen ob du bei so einem Objekt in die Haftung für irgendwelche Schäden gehtst. Das ist kein Privatanlage mehr, sondern Gewerbe.

Du musst dich auch mit den Regelungen zum Miegerstrom befassen.

Alternativ kannst du dir die Lösung von S. Lauderley in Hamburg mit “Balkonsolar” auf dem Dach auf Youtoube mal anschauen. Da haben die Mieter auch eine PV Versorgung mit Akku, der Vermieter aber die ganze Stromabrechnung los, weil es keine klasische Mieterstromanlage ist.

Es ist eine große Hofanlage mit ca. 1000 m² Wohnfläche.
Die Vermietung und alles andere ist ja auch Gewerbe. Das müsste man wie gesagt vorab mit Versicherungen etc. klären. Mir geht es erstmal um die theoretisch beste Möglichkeit und ich glaube, da wäre LV zumindest das günstigste und einfachste - auch wenn mit höheren Verlusten. Die Deye Großspeicher sind aus meiner Sicht zu teuer.

100kW und 50V = 2000A

So aus dem Bauch - da erscheint ein 200kWh Akku bei diesem Vorhaben eher klein ?

200kWh/100kW = 2h ......
100kW war doch die Nennleistung - oder habe ich das falsch aufgeschnappt ?

2000A muss man erstmal mit umgehen können. Interessant ist dabei bestimmt auch die Auslegung der Absicherungen zur Stromverteilung, von notwendigen Querschnitten mal abgesehen.

Als Energieanbieter kommen Rechte und Pflichten hinzu. Netzqualität, Netzsicherheit, Vorschriften, Steuer, ......

Mieter haben das Recht auf freie Wahl des Stromanbieters. Damit ist es Vermieters Pflicht, diesen Zugang zu ermöglichen.

Das führt zu einer Zählerkaskade - des Grauens :rofl:

Lässt man den Verwaltungsakt aussen vor, kann man sich mit im Vorfeld damit befassen, das insgesamt skizzieren und auch die "Formeln" für jedes Mietobjekt ausklabüstern.

Rechtliche Situation klären ?
Ein Abrechnungsmodell skizzieren ?
Damit beim Netzbetreiber aufschlagen.
Der sagt dann was dazu.

Es wird vermutlich notwendig, die E Installation zu ertüchtigen um das Vorhaben umsetzen zu dürfen.

Die gesamte Materialliste erstellen und Kosten ermitteln

Dazu den Rest grob taxieren um ein Gefühl für diese Investition zu erhalten.

Irgendwie braucht man einen Rahmen, der das Vorhaben umreißt ?

Da vermute ich es existieren andere Lösungen in dieser Leistungsklasse - mir unbekannte :zany_face:

ZB hat Growatt leistungsstarke AC/Hybrid in LV HV und Speicher auch jenseits 200kWh im Sortiment.

Es gibt da keinen Zwang, Online sein zu müssen.

AC gekopplete WR mit hoher Leistung oder WR mit vielen Strings zu 1000V - ....

ich verkaufe meinen Mietern seit 2023 “Mieterstrom”.

“Mieterstrom” in Anführungszeichen, weil so richtig kompliziert wird es nur wenn man den EEG-Zuschuss haben will (also die es sind glaube ich. 2,5 cent/kwh über 20 Jahre für jede kwh die man an die Mieter verkauft). Wenn man “Mieterstrom” googelt, dann geht es meistens genau um solche Anlagen.

Wenn man auf diese Förderung verzichtet, dann ist es ganz einfach. Man übernimmt man als Vermieter (z.B. in einem Dreifamilienhaus) die 3 Zähler, legt 2 davon still und betreibt am verbleibenden Zähler eine netzparallele PV-Anlage. Dahinter kommen dann einfach Zwischenzähler für jeden Mieter. Die Mieter müssen da natürlich mitspielen, ich kann nicht gegen deren Willen deren Stromzähler übernehmen.

Steuer ? => Einkommensteuerfrei (bei bestimmten kWp-Grenzen) , Umsatzsteuerfrei (ist nicht ganz klar ob das stimmt, falls nicht => Kleinunternehmerregelung

Verpflichtungen als Energielieferant, Versorgungssicherheit , etc ? => Was soll da bitte bei einer netzparallelen Anlage passieren ? Fällt die PV aus, kommt der Strom aus dem Netz. Fällt das Netz aus, schaltet sich auch die PV-Anlage ab.

Mieter könnten Anspruch auf eigenen Zähler/Stromlieferanten durchsetzen ? => bei Neuvermietung nicht wenn beim Einzug nur ein Zwischenzähler da ist. Ansonsten ja, aber warum sollten Sie…..günstiger als bei mir geht es nicht…..

Anforderungen an den Zählerschrank ? => Wie bei jeder PV-Anlage.

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Danke für die Info. Genau so soll es auch umgesetzt werden und der Strom wird schon jetzt so abgerechnet. Ich gehe davon aus, dass du aber keinen Akku mit an der Anlage hast, richtig?

Ich sehe die 100 kWp mit einem 200 kWh Akku nicht als Problem an, da man diese ja aufteilen kann. Es muss nicht die gesamte Anlage über den Akku gehen.

doch mit akku. Ich habe das bei 3 Mietobjekten umgesetzt. Je Anlage 15-19 kWp , 1x Multiplus 5000 und 1-2 Fronius Symo Wechselrichter und 30kWh Akku (Seplos Mason, bei einem der 3 Objekte ist einer sogar nur ein 15kWh Speicher weil da die Mieter sehr stromsparend sind)

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Super! Das klingt genau nach dem, was ich mir für dieses Objekt vorstellen kann. Aber wir müssen erstmal das versicherungstechnische klären.

So isses. Kann gut gehen, muß es aber nicht, schon gar nicht auf Dauer.

Oliver

Da werden zwei verschiedene Installationen durcheinander geworfen?

Also was ist denn nun und wie ?

Das Vorhaben etwas genauer skizzieren, wie schon beschrieben.......

Effizienz ist das Maß für Gewinn - so nebenbei