kann sein, das sich die software inzwischen wesentlich verbessert hat. Mir geht es auch nur um Daly und Felicity BMS.
Es gibt technische und gründe warum ich dbus-serialbattery nicht mehr einsetze und grüde die eher persönlich sind oder mit meiner ESS umgebung zusammenhängen.
Technische dinge (programmierung, hauptsächlich die serielle kommunikation mit dem BMS):
Die serielle schnittstelle wird bei jedem zugriff auf das BMS geöffnet und geschlossen (open(), close()). Das erzeugt meiner meinung nach nur unnötig CPU last und wartezeiten.
Die ersteller sind sich anscheinend nicht ganz sicher im umgang mit der seriellen schnittstelle. Z.b. gibt es fragwürdige “Range-Checks” und “Validierungs-Code”. Dabei werden unter umständen fehlerhafte werte “glattgebügelt”. In dbushelper.py gibt es wohl eine rabulistik, wo im fehlerfall die alten werte weiterhin auf dem Dbus ausgegeben werden.
Persönliche gründe:
Insgesamt ist das zu groß, zu kompliziert und zu anfällig für meinen einsatzzweck. Ich brauche für mein(e) Victron ESS nur einen stabilen treiber, der Dali und Felicity batterien ausliest und die daten auf dem Dbus bereitstellt. Die regelung vom ESS (DVCC) habe ich an anderer stelle.
Für mich ist das ein “sicherheitsrelevantes teil”, und desswegen gilt: “keep-it-simple”.
PS: Ich kann gerne einen eigenen Fred zu meinem dbus-ibr-serialbat treiber (oder auch zu den “ibr-venus-services”, mit denen ich einen “SOC-Less” ESS betrieb mache) schreiben, falls interesse für weietere info’s besteht…
aktuell komme ich nicht zum testen - einfach zu viel zu tun. Mittelfristig finde ich dbus-ibr-serialbat sehr interessant. Letztendlich hätte ich die Cellspannungen schon gerne im Blick Einen Thread zu dbus-ibr-serialbat würde ich auf jeden Fall abonieren.
Nach ein paar Tagen testen kann ich allmählich deine Beweggründe verstehen.
Der Treiber läuft bislang sauber, aber es sind einfach zu viele Stellschrauben und so manches Verhalten kann ich mir nicht erklären/nachvollziehen.
Davon abgesehen, war mein ursprüngliches Ziel auch, einfach nur die Daten aus dem BMS auszulesen, damit der Multi genaue Daten hat. Ich gehe davon aus, dass Victron seine Aufgaben gemacht hat und solange man keine Speziallösung hat, sich gut um die Akkus kümmert.
Also ja, ich schließe mich @chen an und würde mich sehr über einen Austausch zu deiner Lösung in einem Thread freuen!
für den RS485 habe ich einfach wie im Manual beschrieben PIN 5 & 6 genutzt und dann auf der anderen Seite genauso am Adapter angeschlossen. Hat auf Anhieb geklappt. Konnte damit das FW-Update machen und bislang läuft alles stabil.
CAN-Bus werde ich wohl so schnell nicht prüfen können. Stört aber nicht weiter, da ich so das Glück habe und sogar mehr Werte (wie die einzelnen Zell-Spannungen) bekomme.
Überlege mir ein 15kwh felicity Speicher FLA48300 zuzulegen. Wäre es stand heute die beste Variante ihn über die serielle Schnittstelle an den victron anzubinden? (Nutze einen raspi mit venus.os) Oder doch besser per can?
bei läuft der LPBA48200 Speicher über die serielle Schnittstelle RS485 mittels Adapter und einem Raspi 4 mit Venus OS einwandfrei. Nutze den Adapter hier: Amazon.de