Und starre Verbinder?
Ist nur ein Beispiel aus Altteilen aus der Ersatzteilkiste. Der 100Ah Akku ist schon seit Jahren nicht mehr in Betrieb.
Aktuell verwende ich lamelliertes Kupfer wo ich einen Dehnungsbogen selbst erstelle. Das weiche Kupfer passt sich auch besser an den Akkupol an, die harten Kupferschienen verwende ich nur mehr als Busbar.
Okay. Vielen Dank für den Input.
Ich würde den Aufbau dann leicht ändern:
Pluspol: flexibler Zellverbinder // Messing M6 Langmutter // Zellboard // Schraube
Minuspol: flexibler Zellverbinder // Messing M6 Langmutter // M6 Kabelschuh zum Zellboard // Schraube
Zwischen Pol und Zellverbinder Paste.
Damit sollte auch ohne Unterlegscheiben sichergestellt sein, dass es nicht wieder zu einem schlechten Kontakt mit Verfärbung des Zellboards von unten kommt.
Ich habe nicht verstanden, warum es überhaupt zu der Verfärbung kam. Paste braucht es da nicht.
Ist das überhaupt geklärt?
Hallo.
Bisher war der Aufbau am Pluspol:
Flexibler Zellverbinder // Flachmutter // BMS Board // Flachmutter
Die Verfärbung, ich weiß nicht ob man es gut erkennen kann, ist direkt um die Flachmutter herum.
Meine Vermutung war, dass es hier einen schlechten Kontakt, sehr geringe Kontaktfläche gab. Deshalb der Ansatz, die Kontaktfläche zu vergrößern, mit Kupferscheiben. Das wäre aber ein weiterer Übergang, besser wäre direkt board auf Mutter, deshalb in der letzten Nachricht der Aufbau board direkt auf Messing Langmutter.
Das funktioniert so nicht, Kontakt der Zelle ist der Alu Pool ganz unten, der Bolzen ist aus Stahl und dient nur als Befestigung, wenn du eine Mutter dazwischen hast, dann fließt der Strom über die Mutter… Eigentlich müsstest du die Platine direkt auf den Zellverbunder (Busbar) legen und dann die Mutter…
Du brauchst für die 2 A Balancerstrom keine große Kontakt Fläche. Du hattest schlechten Kontakt. Klären was da los war. Ringförmig ums Loch fehlen Abdrücke. Garnicht festgezogen?
Ich habe bisher keine lockere Schraube gefunden, aber der Abdruck ist schon sehr eindeutig. Ich schaue mir nochmal die Muttern an, vielleicht hatten zwei Grate und die Platine lag deshalb nicht richtig auf.
Okay, das hieße, ich bleibe bei den Flachmuttern, und achte einfach penibelst darauf, dass die Platine komplett aufliegt? Der Abstand zwischen Zellverbinder und Platine ist dann weiterhin nur wenige mm. Visuell kann ich da wahrscheinlich nicht erkennen, ob die Platine sauber aufliegt. Einfach anschleifen, auf Grate achten und dann drauf mit der Platine?
Irgendsowas. Richtig kann ich dem bild nix entnehmen, aber der ring ums loch ist ja clean. Als ob aussen nur ein punkt oder grat geklemmt hat.
Warum komplett? 2 A. Eine ordentliche stabile auf Lage von 1 qmm. Das die ganze Fläche aufliegen soll, hat nur mechanische Gründe, keine elektrischen.
Irgendwie verstehe ich das ganze Thema nicht. Richtig ist,vdas bboard nicht direkt aufs busbar zu legen und das gemeinsam anzuschrauben. Aber dass Das getrennte klemmen mit einer Zweiten Mutter irgendwie Problematisch sein soll… wie ich sagte. 2:Abzumnbalancieren, beim messen Garkein strom. Probleme sind rein mechanisch, Grate und so…. Was ist mit dem Schutzlack, war die Auflagefläche etwa grösser als der Schutzlack?
Bestmögliche Lösung, finde ich zumindest.
Kupfer Flachprofil Breite 20mm, Stärke 1mm länge --> so kurz wie möglich (ca. 30 bis 40mm)
Genau wie Leiterplatte am Pluspol montieren und in der Verlängerung 180 Grad die Leiterplatte (die Leiterplatte ist dann ca. 30 bis 40mm näher am Minuspol.
*** lamelliertes Kupfer Verzinnt 2 x 20mm, 2m Länge wird gerade in Kartonrolle oder auf Dachlatte mit Klebeband geliefert. Isolierung aufschneiden und entfernen.
z.B. LKS-V5055 2x20x1 211982102X20X1 Verzinnt
Es liegen zwei 20x1 übereinander --> nur eines verwenden
Vorteil – nur Akku Bohrmaschine und Hand Eisensäge notwendig ---> hohe Toleranzen, einfach um zu setzen, kostengünstig.
Das liegt alles flächig auf ohne den großen Hebel der Langmutter die man vermutlich sehr gut einkleben müsste. 1mm Starke Kupfer lässt sich wohl hervorragend festschrauben da es sehr dünn ist.
Praxis und Theorie sind natürlich zwei Paar Schuhe auch für diese Lösung gilt Testen und ausprobieren.
Meiner Meinung nach das vollkommen falsche BMS gewählt, was auch so schon manchen bereits Kopfzerbrechen gebracht hat. Dazu auch noch für ein HV System und im Fahrzeug montiert. Ein normales BMS mit Balancerkabeln und Kabelschuhen würde das ganze um einiges erleichtern. Ich glaube nicht das du damit jemals glücklich werden wirst...
Hallo. So, mittlerweile hat sich wieder etwas getan:
Ich habe Kupferprofile auf die passende Länge geschnitten und jeweils zwei Löcher hineingebohrt. Mit der einen Bohrung fixiere ich die BMS Module. Aufbau von unten nach oben: Schraubenkopf - Kupferunterlegscheibe - Kupferprofil - BMS Platine - Kupferunterlegscheibe - Mutter - Kappe. Mit der anderen Bohrung verbinde ich das Kupferprofil mit dem M6 Gewinde der Zelle. Aufbau hier von unten nach oben: Pol - flexible Busbar - Kupferprofil - Mutter - Kappe.
Die Verbindungskabel zwischen den boards habe ich nun alle als Silikonkabel mit Aderendhülse und gesichert mit Schrumpfschlauch ausgeführt.
Die Verbindungskabel von Board zu Minuspol habe ich jetzt dicker, mit Aderendhülse und mit Schrumpfschlauch gesichert ausgeführt. Kabel so verlegt, dass sie leicht in Richtung Pol - Board drücken und sich quasi selbst halten - obwohl natürlich am Zellgewinde verschraubt und am Board mit gesichert.
Hat auf Anhieb gut funktioniert, alle BMS Kontakte funktionieren sauber und die Werte werden allesamt sauber eingelesen.
Beobachtungen:
a.) eine Zelle ist auf etwas über 2V abgefallen (gecheckt mit Multimeter).
b.) für 2 Minuten habe ich testweise geladen, in diesen zwei Minuten ist die 2V Zelle auf 2,6V hoch und die Zellen, die zu Beginn dieses Themas schnell hohe Spannungen gezeigt haben gingen in zwei Minuten von 3,3V Richtung 3,7V.
Ich musste gestern aufhören und kann wahrscheinlich vor kommender Woche nicht wieder ran ans Auto, aber ich würde als Nächstes versuchen die 2V Zelle mit Netzgerät langsam einzeln laden, und dann das Balancen starten (nach Carlos Anleitung), also vor allem die Zellen mit hohen Spannungen werde ich gezielt entladen müssen. Wenn die 2V Zelle dem Winter zum Opfer gefallen ist, muss ich sie austauschen.


