@carolus Konntest Du diese Idee nicht früher anführen? Wir haben unsere selbst bezahlt.
"sie schaltet bei netzausfall ab" Das machen die Hybrid-WR doch sowieso? Der "Notstrom" soll ja nur meine Hütte versorgen und nicht gleich die ganze Straße. Außerdem soll der Eli bei der Fehlersuche ja nicht noch eine gepflastert bekommen.
Das beste aller Eheweiber jammert genau über die unbeaufsichtigte WM, Trockner... Ich denke da an die erste Wohnung im MFH, WM im Keller in der Waschküche. Lief immer unbeaufsichtigt. So what? Aber einer von 50.000 Trockner brennt mal, weil der Nutzer seit Erwerb nicht einmal das Flusensieb gereinigt hat.
Diesen Gedanken hatte ich auch schon, das wäre eigentlich eine schöne Regelgröße.
Mit einem Totband von 20 mHz, Darüber und darunter wird geregelt.
Die Netzfrequenz alleine ist meiner Meinung jedoch nur ein für die Betrachtung das Gesamtnetzes brauchbarer Indikator und spiegelt daher eher den aktuellen Bedarf an Regelleistung in den Übertragungsnetzen wieder.
Genauso kann es sein, dass die Netzfrequenz zu hoch ist, in deinem Ortsnetz jedoch Bedarf besteht (oder anders herum).
Dies könnte dann an der Netzspannung festgemacht werden. Im Sommer hatten wir um die Mittagszeit bei bestem "PV-Wetter" 238V, jetzt gerade eben habe ich 233V gemessen.
Die Belastung des EEG-Kontos wiederum lässt sich nur von den Börsenstrompreisen ableiten, welche jedoch nicht mit dem lokalen Energiebedarf und der lokalen Netzauslastung zusammenhängen.
Es kommt eben darauf an, was man regeln möchte und ob darauf überhaupt Einfluss genommen werden kann, bzw. ob der Regelversuch überhaupt sinnvoll ist.
Also ich wollte ja ganz aktiv das Problem angehen indem ich einen Speicher mit ca 80 bis 100 Kwh selber bauen und dann zu den Billigen Mittagsstunden kaufe und abend s zu den teuren stunden verkaufe...
Das ist sicher nicht die beste Lösung aber anders ist es wohl im Moment nicht möglich-----
Aber ich denke langfristig kommen wir um flexible Verkaus und einkauspreise nicht umhin..!!
wenn Du 100kWh in kurzer Zeit laden entladen willst vergiss nicht, dass Du eine entsprechende Netzanbindung und die passenden Wechselrichter brauchst.
bzgl. Frequenz oder Spannung zur Steuerung - das funktioniert denke ich nicht. Die Frequenz sagt ja wie schon geschrieben nichts über die lokale situation aus. Bei der Spannung könnte man das meinen - ich denke es stimmt auch für absolute peaks, aber ich habe auch regelmäßig nachts um eins 240V. Da müsste man dann auch wissen ob ein Spannungshub oder drop durch ein an/weggeschaltetes Kraftwerk / Leitung verursacht wird. Bei uns schwankt die SPannung +-5V - die generelle SPannungslage ist pro Phase leicht unterschiedlich L3 am tiefsten L1 am höchsten (2-3V Unterschied)
@endurance Also entladen hätte ich mit ca 25 KW das wäre über den Jetzigen Netzanschluss gegangen.... aber ich bekomme jetzt einen mit 95 mm² da wäre im zweifelsfall auch noch was gegangen.....
Da es aber keinen Direktvermarkter gibt der so eine kleine leistung verwalten will hat sich das ehh erledigt...
Über das netz hätte ich mir da wenig sorgen gemacht um mich rum an der oberleitung hägen ca 100kW/P und ich hätte ja dann eingespeisst wenn die nicht einspeisen
Ohne euch stören oder widersprechen zu wollen: ich wollte die Idee des " nur zu netz- günstigen Zeiten einspeisen' nicht mit Bezahlung oder Verkauf verbunden wissen. Mir geht es von der Grundidee nicht darum, Energie zu verkaufen, sondern darum, sie dem Netzbetreiber nicht zu unerwünschten Zeiten aufzuzwingen.
Oder anders: alle Abwehrregeln der Betreiber beruhen auf "unerwünschten Rückwirkungen ins Netz"
Ich möchte in sinnvollen Fakten bestimmen, was der damit meinen könnte, um es einfach zu vermeiden.
@carolus deine Noblen züge in allen ehren.... finde ich wirklich gut diese einstellung.... aber ich fürchte wir brauchen für diesen fall einen "Business Case"was wir brauchen ist eine Prognose basierender Verbrauch und auch Einspeisung.....Bedeutet der Wo mittags um 12 Uhr Einspeisst bekommt weniger als der wo morgens um 7 Uhr einspeisst..... ich würde soweit gehen das ich sage bei Marktpreis wo negativ ist bekommt man was minimalles als z.b. 1 cent und ansonsten Marktpreises ich denke wir würden uns wundern wie schnell alle akkus mittags geladen werden würden....Ich denke hierzu werden wir den Markt brauchen das wird wohl sonst nicht gehen...
Das hat nichts mit Nobel zu tun. Es geht darum, für die kleinen Einspeiser die unsägliche Reglementierung wegzubekommen ala " keine Insel wenn Strom auf dem Grundstück" oder " keine BKW weil Netzrückwirkung".
Wer kaufen und verkaufen will, kann das gerne tun, spielt aber in einer anderen Liga. Von der man nicht verächtlich auf die kleinen herunterschauen sollte.
Ich dachte das mit Insel nur mit Stromanschluss wäre nur ein Gerücht bzw. nicht rechtlich durchzusetzen.
BKW dachte ich auch, dass da keine Blockade mehr möglich ist seitens des VNB
Ausser überlast der Netze, welcher man mit Regelung entgegenwirken könnte (ala 14A aber umsetzbar) wäre mir nichts bekannt - müssten sich VNBs hier mal äußern.
Mit dynamischen Preisen die User ganz gezielt dahin zu drücken, daß die Leute nicht zu Zeiten "saugen" in denen es teuer ist.
Das impliziert auch meistens dass man sich einen Akku besorgt ( und damit ist der erste Schritt zum "Lenken können" ja schon getan.
Denn man zieht am liebsten NICHT dann...wenn alle anderen saugen ( weils ja teurer ist).
Ohne Anreiz ... kümmern sich wohl wenige Leute drum und haben garkeinen Haus-Akku.
Ich habe das z.B. in meinem Deye und in meiner HA so eingestellt dass zwischen 6 und 10:00 und zwischen 18 und 22:00 Uhr in der ToT
möglichst noch Saft hat ...( also bei dunklen Tagen lieber vorher (also z.B. zwischen 2 und 6:00 Uhr ) aus dem Netz genuckelt wird (weils da billig ist )
und der Deye nachts nicht unter z.B. 20% fällt ( damit er morgens noch von 20% SOC runter bis auf 10% liefern kann ).
Das ist schon der erste Schritt, um die Last zu verteilen.
Erst der zweite Schritt muss dann halt werden die Einspeisung zu regulieren ( ist ja auch nicht ganz so einfach umzusetzen )
Wenn man nur 2 Steps hätte ( z.B. -> 8 cent von 10:00 bis 15:00 Uhr ) und 15 cent den Rest der Zeit ... würden sicher schon viele anfangen etwas zu machen ....
Es ist doch viel einfacher die Leute durch Anreize zu ködern und die Masse selber zu agieren zu lassen ...
anstatt von oben zu verbieten , abzuschneiden oder die Verteilnetzbetreiber steuern zu lassen.
Wie ich schrieb ist das (finde ich) erst der zweite Schritt ...
VORHER würde ich maximal viele Leute dazu bringen dynamische Preise zu nutzen ( durch Anregung nicht durch Verbote.)
Das ist einfach umzusetzen und viele PVler (bisher ohne AKKU) werden sich einen besorgen
(mussten sie ja vorher nicht haben / lohne sich finanziell (angeblich?) nicht genug) ?
Denn erst dann sind doch die Leute erst mal überhaupt technisch in der Lage Stromnutzung und Stromgewinnung zu "steuern" ...
Oder seht ihr es nicht so , dass unter den PV`lern noch viele ohne Akku sind, und dass die Akku-Nachrüstung
dem "zuvielen Einspeisen" in den Stosszeiten entgegenwirkt ?
Dann die Frage : welche Maßnahmen würden die PV-ler (die noch keinen Akku haben ( gibt es da eigentlich Statistiken ?))
noch dazu bringen die Einspeisungen besser steuern zu können
(ausser manuel oder automatisiert mal mittags um 12 die Waschmaschine anzuwerfen) ?
Ich sehe da nicht viele andere Wege ( ausser die "von oben aufgepresste" grosse Steuerung der Netzbetreiber )
Denn wer ( dann ) verbilligt MEHR kauft ( Überflusszeiten ) ... kauft WENIGER Strom zu den teuren. ( wo es wenig grünen Strom gibt)
Somit muss weniger Strom "billig" (oder gar zu nagativen Preisen) "vernichtet" werden , und der grössere Effekt -->
die Spitzen werden >mehr< abgeschnitten umsomehr Leute da garnichts mehr beziehen ( weil nun deren neue Akkus übernehmen ).
Ohne Anreize (in welcher Form auch immer) werden wir die PV-Bestandsanlagen (die noch ohne Akku laufen)
nicht dazu kriegen in der Mittagszeit in den Akku ( und nicht ins Netz) zu laden.
Somit müssen wir Mittags grüne Energie ggfls abschalten oder billig verkaufen,
das bremst wohl für die Zukunft Wind- und PV-Ausbau m.M. nach.