Wenn das Gerät richtig misst, wäre dann zumindest der Verdacht bestätigt, dass ihr im Dorf ein recht hohe Spannungslage habt, es also nicht ein Problem deiner Hauselektrik ist.
Jetzt hast du ja auch noch ein Multimeter. Wenn du damit noch eine Vergleichsmessung machst, kannst du auch einen Fehler beim Revolt-Messgerät ausschließen. Also Revolt in die Steckdose, daran dann die Spannung mit Multimeter messen und beide Werte vergleichen.
Das ist schon relativ hoch. Hast kontrolliert, ob die AC-Leitung kalt bleibt? Bei der Netzspannung hast nur noch 3-4% Luft bis der WR aussteigt. Da kommts auf jede dosenklemme jeden Stecker an dass des noch reicht
Wenn der Versorger trotz Meldung stur bleibt und sonst alles wirkich super ist, über Spartrafo nachdenken.
Hast einen befreundeten elektrischen, der dir mal eine Impedanzmessung machen kann? Zähler, Sicherungen, bis Steckdose? Eig ist aber erstmal der Versorger dran, dass der die Spannung so 10V runterdreht.
Dann wird die Leitung Speicher - Unterverteilung eventuell Kupfer sein, aber wie sieht es mit der Leitung Unterverteilung - HAK aus ? Wenn das noch aus Alu ist, dann ist / war es ein gängiges Problem, dass bei Dauerlast die Kontakte “schwimmen”. Der Übergangswiderstand steigt mit der Zeit der Last, weil sich Alu und Kupfer unterschiedlich ausdehnen.
Das merkst Du nicht bei der Waschmaschine, weil die einfach vielleicht für 15 Minuten heizt, aber das BKW über Stunden die Kontakte erwärmt.
Dir wird wohl nichts anderes über bleiben, als Dein Hausnetz mal auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen.
Es gibt schon Gründe, warum die WoBau-Genossenschaften die alten Alu-Leitungen genau wegen dieser Gefahr (Brand) bei jedem Auszug komplett auf den neusten Stand bringen.
Was ich schonmal hatte: Zuleitung zum Wechselrichter, am Stecker waren die Leitungen verschraubt. Die Chinesen haben die Kabelenden verzinnt und keine Endhülsen verwendet. Die Schrauben waren recht lose, das Problem kennt man ja bei verzinnten Leitungen (Material fließt). Das sorgte dort für Übergangswiderstände und Spannungsabfall.
So ein Problem könnte den Effekt erklären, warum der WR deutlich mehr misst, als die Energiesteckdose.
Ein Nachweis könntest du da erbringen, in dem du mal verschiedene Leistungen einspeist und die Spannungsunterschiede notierst zwischen dem Revolt Energiemessgerät und dem, was der Speicher misst. Wenn bei hoher Leistung die Unterschiede ansteigen, wäre das ein Indiz.
google schreibt: „Der Support hat die Möglichkeit, spezifische Firmware-Anpassungen oder Beta-Updates gezielt auf Ihre Seriennummer zu flashen, welche die Toleranzgrenzen für die Spannungsüberwachung im Rahmen der VDE-Norm (bis zu 253 V) ausreizen.“ - stimmt das?
die abbildungen stammen von protokollauslesungen von anker. ich habe keine ahnung, was der speicher misst. wie sollte ich? ICH kann in diese blackbox nicht hineingucken.
Der Speicher misst doch schon ganz real die 253 V und schaltet dann korrekt ab. Da kann man nichts mehr einstellen, dass muss man die Ursache beseitigen, eine Ursache hatte ich ja genannt.