Zu viel Strom im Netz. Spannung über 250V. Wechselrichter steigen aus. Was tun?

Warten wir einfach ab, bis der Threadersteller pkerchner antwortet. Wie es bei uns jeweils aussieht, wissen wir jetzt.

Warum bei ihm der Marstek Jupiter abgeschaltet hat, wissen wir erst, wenn er die Spannung am Hauptverteiler vor und nach einer Abschaltung gemessen hat. Bin gespannt wie stark bei ihm Spannungserhöhung des Marstek Jupiter war.

Ansonsten macht die Diskussion hier m.E. keinen Sinn.

ich habe seit einem jahr ein BKW mit 1700watt an panelen und einem kleinen anker solix2 e1600pro speicher (+ smartmeter), der reicht für mich sparsamen solisten, beides hat meinen verbrauch halbiert. frustrierend waren und sind jedoch abstürze mit netzfehler (92+97) mittags. seit vorgestern ist es plötzlich viel schlimmer geworden, während sich hier im haus, das ich alleine bewohne, nichts wissentlich geändert hat: vorgestern komplett bewölkter tag und abmeldung des speichers fast ununterbrochen von 9 bis 18uhr. gestern dito, worauf ich alles komplett neu gestartet hatte (kabel ab, warten, neu einrichten, alle daten futsch …). und heute wieder: noch dichtere komplettbewölkung, es kamen nur ca. 300watt vom dach, um 11uhr bei 60% ladung ab- + zum glück schnell wieder anmeldung. wenn ich also mittags die waschmaschine anwerfe, ist mit fast 100%iger sicherheit mit ausfall zu rechnen. der behebt sich zwar selbst, aber leider kann das auch mal über eine stunde dauern - wenn es nicht wie vorgestern gleich den ganzen tag anhält. leider bin ich elektrotechnisch nicht versiert, und man kann aus der anker-app nicht einfach die spannung herauslesen. eine ältere kurve hab ich von anker:

die kurve von vorgestern ist angefordert, das dauert aber ca. 2 wochen. ich hatte mal einen elektriker hier, aber der hat nur sehr oberflächlich geguckt und alles ok genannt und 50€ kassiert. mitnetz-strom habe ich schon vor monaten um kontrolle und ggf. korrektur gebeten, aber das scheint völlig aussichtslos (telefonmitarbeiter sind dort - nach meiner erfahrung - grundsätzlich unfreundlich und unwillig).

bei ersteinrichtung habe ich die einspeisung schon abgeschaltet, weil abstürze damit noch häufiger auftraten. also nur eigenverbrauch via smartmeter. leider gibt die app nur hinweise auf fehler, aber leider nicht, wenn das system wieder korrekt läuft.

sollte ich vielleicht die tönenden benachrichtigungen über die auftretenden fehler abschalten und komplett ignorieren oder doch versuchen, das system stabiler zu machen? angesichts der hinweise von anker und der untätigkeit des netzbetreibers vielleicht ersteres?

über eure einschätzung würde ich mich freuen. unter genauer anleitung könnte ich mit meinem einfachen multimeter auch messungen vornehmen. dank + gruß!

so sah das vorgestern aus - netzverbrauch den ganzen tag. (während hier bei komplettbewölung und 500watt vom dach bei 87% schon wieder absturz)

Das gibt sich nach ein paar Beiträgen.

Ich würde auch immer mal nach der Spannung am Hauptanschluss bzw. Nach dessen Differenz zu den Werten des Wandlers schauen. Bezüglich langes Kabel.

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wie ich schrieb bin ich elektrotechnisch nicht versiert, weshalb ich nur die hälfte von dem verstehe und ohne anleitung das nicht tun kann. wo ist der hauptanschluß, wo die werte des wandlers, wo dieser, wie wäre zu schauen? der dritte satz ist mir völlig unverständlich. wenn hier nur fachleute für fachleute schreiben, bitte ich mein eindringen zu entschuldigen.

übrigens ist es heute wie an den letzten beiden tagen: komplett bedeckt, fast regnerisch, es kämen (wenn der speicher nicht längst voll wäre) vielleicht 3-400watt vom dach, aber eine fehlermeldung erfolgt sofort nachdem der speicher mal kurz wieder lief, um 15uhr45 schon die 15te (eine stunde später 20 …), und bis ca. 19uhr werden noch einige folgen, aber solarnutzung findet praktisch tagsüber seit vorgestern nicht mehr statt - warum auch immer (während das bisher wenigstens an einigen stunden des tages möglich war).

Wenn Du den Speicher mal wo anders einsteckst (anderer Stromkreis, andere Sicherung), notfalls mit Verlängerungskabel oder die Module abklemmen, kannst Du ihn dann ins Hausnetz entladen ohne Fehler? Dein Hausnetz ist dreiadrig mit Fehlerstromschalter? Ein halbwegs vernünftiges Multimeter hast Du vermutlich nicht, um mal die Spannung an verschiedenen Steckdosen zu messen? Und, ach ja: Groß/Kleinschreibung ist echt hilfreich beim Lesen!

woanders einstecken hab ich schon probiert, ohne veränderung. ich bewohne zwar ein altes haus, aber die elektrik ist vor vielleicht 20 jahren erneuert worden, mit FI-schalter etc. und digitalem zähler. wo allerdings noch alukabel liegen, ist unbekannt. _ diese geräte habe ich; wenn man mir genau sagen würde, wie ich was machen soll, mach ich das sehr gerne! besonders, weil ich es vollkommen unlogisch finde, daß ausgerechnet an derart sonnenfreien tagen (das foto ist schon älter) mir nun dieser totalausfall begegnet.

das habe ich bisher nicht probiert. mach ich wenn nötig und auf anfrage, auch wenn das abklemmen ziemlich mühsam ist und ich immer sorge habe, daß das die stecker irgendwann nicht mehr mitmachen.

soeben hängt der speicher an anderer steckdose - ohne jede änderung.

hier noch eine frühere kurve. warum die so unterschiedlich aussehen, verstehe ich auch nicht …

OK ein Multimeter hast Du und so eine Form von Duspol, der hierfür aber nicht geeignet ist. Wenn Du nicht weißt, wie Du mit einem Multimeter die Spannung mißt, mag ich Dich allerdings nicht dazu verleiten, damit an die Steckdose zu gehen … Schau vielleicht doch mal, ob Dir jemand vor Ort helfen kann. Wenn der Akku an der Dose die Überspannung beim Einspeisen produziert, könnte das wie Carlos schon geschrieben hat, drauf hindeuten, dass es Probleme mit Übergängen/Klemmen der Aluleitungen gibt. Da kann dann auch mal was schmoren/brennen, wenn da die WM Strom zum Heizen zieht und sollte ein Profi prüfen, was da los ist.

also damit an die steckdose zu gehen habe ich kein problem! ich weiß nur nicht was/wie einstellen etc. der speicher steckt in der dachboden-steckdose. aber sowohl via verlängerung in den ersten stock als auch ins EG machen keinen unterschied. inzwischen, 17uhr23, 24 fehler (13x97, 11x92 in wilder reihenfolge), alles bei minimalgrundlast von 40-120 watt. nach wie vor vollkommen bedeckter himmel. sowohl die kabel + steckdose(n) im dachboden als auch der waschmaschine im keller sind neue. ich kann es nur nicht von den einzelnen zimmern sagen. _ das netzkabel des speicher läuft zwei meter entlang der solarkabel der 4 panele - ist das ein problem?

(kursiv ist unbeabsichtigt, ich kann es nicht ändern)

ich habe mal geschaut wie das bei uns im Netz ist, von 9 bis 17 Uhr sinkt die Spannung erheblich obwohl wir einspeisen, Nachts steigt sie dann auf ein Maximum an


links Spannung rechts Strom (negative Werte, es wird eingespeist)

was willst Du beschweren, wenn der Netzbetreiber damit kämpft, dass alle bei Sonne ihre Solarerzeugnisse ins Netz reindrücken? Hast Du mal die Frequenz gemessen?

  1. hab ich meine einspeisung abgeschaltet; 2. haben ein paar tausend nutzer meines speichers meine probleme nicht; 3. hab ich das genannte problem in dieser massivität an 3 aufeinander folgenden tagen OHNE sonne; 4. hab ich oben selbst die frage gestellt, ob die symptome so sind, daß ich sie bzw. die benachrichtigungen der app über diese vielleicht ignorieren sollte.

ich habe geschrieben, daß ich solche möglichkeiten nicht habe.

ich würde mich schon freuen, wenn jemand etwas zu den geschilderten und im bild gezeigten symptomen sagen würde.

Messbereich Wechselspannung >250 V, musst mal schauen, was für einen Bereich es da gibt.

Dann ganz wichtig. Die Messstrippen auf COM und V stecken, im Moment steckt der rote auf Strom und damit würdest du einen Kurzschluss machen. Messstrippen müssen sicher für Netzspannung sein und dürfen nicht beschädigt sein. Dann kann man so konfiguriert messen.

Alternativ deutlich sicherer: Energiekostenmessgerät für 10-15 Euro kaufen, die messen immer auch die Spannung und zeigen sie an. Es gibt glaube ich auch etwas teurere Energiekostenmessgeräte, die auch die Frequenz messen können.

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Erlaubt dann auch mit Last (Heizlüfter, Fön) die Spannung zu messen, unbelastet und mit einspeisendem Akku und kann man auch sonst gut nutzen.

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Hier sogar für kleines Geld mit Frequenzmessung:

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danke für die vorschläge. aber WOZU soll ich das kaufen? was erreiche ich damit?

niemand hat was zu meinen daten/diagrammen gesagt. was sagen diese? was könnten die aus den gen. geräten sagen?

einen revolt nc-5550 hab ich auch hier, links darf ich nicht setzen.

Du kannst damit herausfinden, ob die zu hohe Spannung von draußen vom Netz kommt oder ob irgendwas mit deinem BKW nicht stimmt. Wenn du z.B. an einer Steckdose 230 V misst, aber dein WR zeigt 250 V, dann weißt du, mit deinem BKW stimmt was nicht. Und das ist gar nicht so selten. Ein Klassiker: Schrauben im Netzstecker lose und damit hohe Übergangswiderstände. Die Chinesen haben da mitunter verzinnte Leiter im Steckverbinder angschraubt, was in Deutschland seit bestimmt 50 Jahren gar nicht mehr zulässig ist.

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mein wechselrichter im speicher zeigt mir leider nicht die spannung an. _ aber ich werde morgen mal die volt-funktion des revolt im auge behalten. heute.

Oder mit der Leitung, wie ich es oben erklärt habe.