Zu den vorh. 3x Klima noch 2.500 KWh Gas Restwärmebedarf | Jetzt diesen mit Elektrotherme decken und Gas abmelden

Hallo
Habe ein Poroton EFH Bj. 1999 130qm

Derzeit Heizung: Buderus GB112 24KW Gastherme 26 Jahre alt
Seit 2023: 3 Stück Klimaanlagen + Heizstab WW + 8KW PV mit 12KWh Batterie-Speicher

-> Benötige im Jahr noch 2500 KWh Gas für 6 Räume welche derzeit nicht Klimaanl. beheizbar sind
-> derzeit Gas 14ct / KWh (wenn man die
Grundgebühr dazurechnet da ggf. Entfall Gasanschluss komplett) =
€ 350,- / Jahr

-> Anstatt neue Gasheizung oder kompliziert teure Wärmpumpe:
E-Therme

  • Thermona Therm EL 5 (ab 0,5kW Stufen regelbar)
  • oder Vaillant Elo Block E-Therme 6 KW
    kostet Invest: € 1.500,- + Inst. € 2.000,-
    2.500 KWh Strom * 0,25ct =
    € 625,- / Jahr

Wärmepumpe komplett kostet bestimmt 10.000,- netto (Förderung berücks.) mehr.
Die spare ich und lege diese an. Die Kapitalerträge tragen die € 300,- höheren
Verbrauchskosten und habe eine sehr einfach zu beherrschende wartungsarme Technik
ohne weiteres Außengerät und sonstiges Gedöns.

Was meint Ihr dazu ?

WP in DIY wäre die perfekte Lösung, da Heizkörper usw. ja vorhanden. Hat bei mir 4000€ AI gekostet.

Da du das nicht willst/kannst basiert deine Lösung auf Vertrauen in den Staat, das:

  • 25 Cent Strom / kWh
  • 5 % netto Kapitarendite

für viele Jahre garantiert sind.
Ansonsten kann es passieren, das in 5 Jahren die Stromheizung sehr teuer wird und du dann doch auf WP wechselt.

Interessant für mich, daß es solche E-Thermen fertig gibt. Bin in einer ähnlichen Situation,
RMH 125 qm, gut gedämmt (Details siehe RHM 125 qm, Bremen). Heizwärmebedarf in 2024 fürs ganze Haus nach WMZ etwa 3500 kWh und seit Februar 2025 jetzt zwei Splitklimas, die die Großteil abdecken, aber auch mit Deckenventilator im Flur wohl nicht alle Räume ausreichend (gut) erreichen werden. Daher die Überlegung die wasserführende Heizung dafür direkt elektrisch zu bespielen, wenn es mit Heizlüftern vielleicht doch etwas zu unbequem ist und ich der alten Elektrik in den Räumen auch nicht zuviel zumuten will. Hatte bisher mehr in Richtung Bastellösung gedacht, aber was fertiges hat da ggf. auch seinen Charm. Installieren würde ich das dann wohl selber (Anschluß vom Elektriker). Wie machst Du Dein WW? Soll bei mir noch eine BWWP kommen. Ich denke so eine Lösung macht für Dich wie mich Sinn.

Ich bin mehr ein Pareto (80%) Typ.
Und irgendwie widerstrebt es mir für das bißchen 2.500Kwh Restwärme (was sich zusätzlich zu meinen 3 Stück guten Daikin Perferas benötige) so einen komplizierten Aufbau zu machen.
Dann kommt hinzu dass diese Wärmepumpe dann im Dez. und Januar (wo ca. 1.500 KWh dieser 2.500 KWh) dieser Restwärme benötigt werden realistisch bei 50° C Vorlauf auch nur einen COP von 3 erreicht.

Für Warmwasser benötige ich 1.560 KWh Wärme / Jahr:
Habe Süd-PV 8KW und einen Heizstab.
Es hat sich herausgestellt dass die Gasheizung nur 462 KWh Wärme für das Warmwasser aufwändet. Der Rest macht meine PV.
Also wenn ich die 462KWh mit Strom anstatt mit Gas (welches ich ja auch bezahlen muß) mache sind das mit Strom Mehrkosten von € 34,- / Jahr zu Gas.
Das brauche ich wirklich keine Brauchwasser Wärmepumpe dafür.

Pro: Die WP könnte natürlich auch schön das WW mit machen, wenn Du da nicht schon ne elektrische Lösung hast. Kontra: Bei der Heizlast von etwa 1 kW bei Dir (750 kWh/(30*24h) würde die WP auch nicht durchlaufen und der Mindestvolumenstrom kann ggf. auch ein Problem werden bei wenigen Räumen - oder man muß ne verkorkste Hydraulik mit Pufferspeicher und zweiter Pumpe etc machen. War mein Entscheidungskriterium gegen eine DIY Pana-WP Lösung.

@JensDecker:
So sehe ich das auch.
Wenn ich dann noch einen extra Wasserpufferspeicher nur für das abtauen der WP benötige usw.| Das ist mir alles viel zu aufwändig für das Bißchen. Dann auf längere Sicht die Haltbarkeit und Wartungskosten der WP usw.

Sicherlich korrekt, zumindest wenn der Speicher noch vertrauenswürdig ist.

@jensdecker
Zur
Thermona Therm EL 5 (ab 0,5kW Stufen regelbar)
gibt es eine Handy APP
"EOB PT-WIFI"
im AppStore und als Android
Sieht von der Oberfläche super aus.
Neben Vorlauf Temp und Leistung kann man auch Zeitpläne einstellen.
Ich denke das Gerät ist mein Favorit. Vor allem kann ich da z.B. nur 2 Heizkörper aufdrehen und diese mit 500W easy beheizen oder wenn ich einen sonnigen Wintertag habe auch mit bis zu 4,5 KW die Wärme ins Haus "einspeichern"

Muß nicht wie bei der Wärmepumpe aufgrund Abtau-Mindestdurchfluss alle Heizkörper offen lassen (WP-Wasserspeicher wil ich auf gar keinen Fall)

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Interessante Idee. Wusste ich auch nicht, dass es fertige Elektrothermen gibt.

Hier mal der Link:

Ich denke auch: Hält alles einfach und preiswert und die Mehrkosten im Verbrauch sind gar nicht so problematisch.

Vielleicht macht ja die Installation einer weiteren Split-Klima noch Sinn, um die Wärme über Direktstrom weiter zu reduzieren.

Infrarotpanel könnte man natürlich auch überlegen, wenn man sowieso schon bei Direktstrom ist.

Nebenher: Wenn du 2500 kWh Gas brauchst, brauchst du vermutlich nur 2000 kWh Strom. Der Rest sind Verluste.

Kann gut hinkommen mit dem Faktor Gas/Strom. Habs bei mir mal abgeschätzt (nur WMZ für die Heizung, WW rauszurechnen anhand von heizfreien Monaten) und war so bei glaube ich 85%. Verluste für die Rohre bleiben natürlich bzw werden anteilig höher.

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Danke @win für die schöne Wiki-Seite! Frag mich, ob es noch kleinere Elektrothermen zum Heizen gäbe, so daß man nicht zwingend für §14e drosseln können muß ... Andererseits ggf. auch ne Chance 14e machen zu können ... Mit meinen beiden Daikin Perfera 2.5 kW, einphasig über den Multiplus angeschlossenen 14 kWh Speicher und perspektivisch der EcoVision 180 BWWP ist das ja glaube ich noch nicht gegeben?

Interessante Frage, was so eine Elektrotherme noch braucht, um die Vorgaben für die Drosselung erfüllen zu können.

Musst du schauen, was die Nennleistung der Geräte ist, aber ich vermute, dass du noch nicht auf 4,2kW kommst.

Was spricht dagegen in den Räumen mit den Heizkörpern entsprechende Infrarotpanele zu montieren, ggf. direkt an die Heizkörper oder wenn diese abgebaut werden sollten dann an diese Stelle? IR-Panele arbeiten deutlich effizienter und sind somit auch verbrauchsärmer als wenn das Heizkörperwasser elektrisch erwärmt wird, da IR-Strahlung gezielter eingesetzt werden kann und durch die Erwärmung der Festkörper und des Menschen im Raum die gefühlte Wärme größer ist und somit die Raumtemperatur 1-2 Grad weniger eingestellt werden kann als bei einer Konvektionsheizung.

Bei mir die alte Elektrik in den Räumen. Müßte ich was hoch ziehen und aufputz hinlegen. Kleine 500 Watt Heizkörper hab ich aber auch schon überlegt. Energetisch natürlich besser.

@forestsolar
Kontra:
Für 6 Räume Infrarotpanels heißt:
6x Panels kaufen
6x Panels vernünftig befestigen und Platz dafür zu finden
6x 230V vernünftige Kabelinstallation dafür
6x Regelverhalten irgendwie herstellen/einrichten/Cloud ?

Pro:
Alles ist da, auch z.B. im tiefen Winter unbenutzen Raum auf 15° zu halten einfach Thermostat einstellen.

Ok etwas mehr Verbrauch da Rohrleitungsverluste, wenn das 10% sind, dann
sind das bei 2.000Kwh elektrischer Zukauf in €
0,1*(2.000Kwh*0,25ct/KWH)= € 50,- / Jahr
Das ist mir das
einfachere Setup
und der Woman Acceptance Faktor
Wert