Zentrales Kanalklimagerät im Dachboden zur Versorgung aller Räume

Hallo,

meine Frau und ich haben vor kurzem einen unterkellerten 120 m² großen Winkelbungalow Bj 1989 mit einem gedämmten Walmdach gekauft. Guter Zustand. Decke des EG ist eine Betondecke. Zum Dach geht eine Klapptreppe, der Dachboden ist geräumig, fast ausbaufähig, brauchen wir aber nicht. Aktuell noch keine PV-Anlage.

Leider hat der Vorbesitzer noch in 2024 eine neue Gasheizung einbauen lassen. Nun wollte ich zuerst Multisplit-Geräte einbauen, um den Gasverbrauch im Winter zu senken und im Sommer kühlen zu können. Natürlich bestenfalls in Verbindung mit PV-Analage und Speicher, aber da noch ein paar mehr Themen anstehen, müssen wir scharf rechnen und Prioritäten setzen.

Nun bin ich auf youtube über ein Video von „Ronnie“ gestolpert, der wohl Kältetechniker ist, eine schöne homepage und eine tollen youtube Kanal betreibt. Und er beschreibt seine Lösung, wie er im Spitzboden des Hauses ein Kanalklimagerät verbaut hat, gedämmte Luftleitungen in die Zimmer mit Deckenauslässen, Ansaugung zentral im Flur, Steuerung der Verteilung mittel Regelklappen und Siemens Logo.

Da wir im Dachboden Platz ohne Ende haben, wäre das DIE Lösung für uns. Durch die Betondecke müssten halt Kernbohrungen für die Deckenauslässe gemacht werden. Im Bereich der größeren Ansaugung im Flur ggf. mehrere, dabei Statik beachten, aber es wäre einfach perfekt.

Nun finde ich verhältnismäßig wenig über Kanalklimageräte im Netz. Ich mache mir Gedanken über die Regelung, denn wenn man einen großen Ausgangsquerschnitt über einen Verteiler auf mehrere, im besten Falle alle Räume, verteilt und dann z.B. 7 Luftleitungen hat, beeinflussen die sich ja gegenseitig. Die Regelung wäre schon nicht ganz einfach, denn wenn man in einem Raum die Solltemperatur verstellt, hat das auf alle Regelklappen Auswirkung.

Hat jemand bisserl mehr Ahnung von der Thematik?

Matthias

such mal nach:

Lüftungsanlage Kanalgeräte

Dann findest du viele Angebote. Eine gezielte Luftführung für jeden einzelnen Raum wird vermutlich sehr aufwändig. Doch schon allein eine Wärmerückgewinnung wird dir im Winter helfen, Gas zu sparen.
Wenn du im Sommer zusätzlich kühlen willst und eine Klimananlage als Kanalgerät einbaust, wirst du dir Gedanken um die Tauwasser Probleme machen müssen.

Erstmal danke.

Warum meinst eine gezielte Luftführung zu allen Räumen wäre aufwendig? Unser Dachboden ist komplett durchgängig offen und ich kann von oben in jeden Raum eine Kernbohrung durch die Decke machen. Dann von dem zentralen Klimagerät zu allen gedämmte Lüftungsrohre verlegen.

Und ich möchte ja keine Lüftungsanlage mit Frischluft bauen, sondern eine Klimasplitanlage mit einer Außeneinheit und einer Inneneinheit. Die Luft wird dabei nicht erneuert, sondern im Flur zentral im Haus angesaugt und dann gekühlt oder gewärmt - durch die zentrale Inneneinheit des Klimagerätes - in die Räume verteilt. Also ein hausinterner Kreislauf. Eine Wärmerückgewinnung ist ja nur erforderlich, wenn man verbrauchte Luft gegen Frischluft wechselt, was ich damit aber nicht machen will.

Was dabei allerdings wahrscheinlich kostenintensiv wird, sind die Regelklappen in jeder Lüftungsleitung.

Die Gasheizung soll bestehen bleiben, aber nachrangig laufen.

Klar, Kondensat ist wie bei jeder Klimaanlage ein Thema. Aber das Kondensat fällt ja beim Kühlen in der Inneneinheit an. Idealerweise kann ich das im freien Gefälle seitlich aus dem Dachboden rausführen. Ansonsten per Kondensatpumpe.

Hab mir das Video eben angesehen: https://www.youtube.com/watch?v=1QjCsdqhDU8&list=PLhYnvUOYGfVq67sS5cX3h3gwpIsap-lJ-&index=96&t=12s

Als Bastler geht einem da das Herz auf :wink: Wenn Du damit ernsthaft heizen willst, mußt Du allerdings ziemliche Mengen Luft umwälzen. Grad mal claude gefragt, 200 Kubikmeter/h für ein kW Heizleistung, wenn Du mit 35 Grad Lufttemperatur in die Räume gehst und 20 Grad haben willst. Das ist schon mehr als der Luftdurchsatz, den man typisch mit einer KWL für so ein Haus ansetzen würde (wobei sie dann allerdings auch praktisch nicht hörbar ist und man keinen Zug spürt). Wenn Du das alles machen läßt, wirst Du denke ich auch mehr zahlen als für ne Multisplit Lösung mit Kälteleitungen im Dachboden. Werden die Wände neu gemacht? Dann könnte man das Kondensat ggf. in einer Leitung in der Wand in den Keller führen?

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Ich kenne das youtube nicht, vielleicht magst du einen Link setzen. Die "Fensterlüftung" kostet so ca. 10% deiner Heizenergie (im Winter). Daher würde ich die Chance nutzen. Außer dem Wärmetauscher, der nicht die Welt kostet, brauchst du noch 2 Lüfter Dachsteine. So etwas hab ich in einem Altbau installieren lassen. Das Haus habe ich (aus anderen Gründen) später verkauft. Ich war mit dem Teil sehr zufrieden. Für die sommerliche Kühlung sind die Geräte aber wenig geeignet, da blieb nur die Lüftung nachts, wenn es draußen kühler ist. Aber im Winter war es ein sehr angenehmes Raumklima, keine verbrauchte Luft, Gerüche verschwanden von selbst, usw. Im Wohnzimmer gab es einen Kaminofen (geschlossen) und wenn es dort sehr warm wurde, dann wurden auch andere Räume mit beheizt.

Die Ein- und Austrittsdüsen wurden manuell eingestellt (auf der Leiter). Das hab ich anfangs gelegentlich angepasst, bis es okay war.

Du wirst dann im Rohr Klappen benötigen, die den Luftstrom ggfls. reduzieren können. Willst du je Raum Ein- und Auslass montieren? Oder soll die Luft über das Treppenhaus abgesaugt werden? Bei geschlossenen Türen wirst du den Wind pfeifen hören, bzw. der Luftstrom wird nicht groß genug sein, um den Raum zu temperieren.

Man könnte alternativ vielleicht an jedem Einlass einen regelbaren Lüfter anbringen, der den Luftstrom beschleunigt. Das sollten dann aber Lüfter sein, die etwas Druck erzeugen können. Die klassischen DC Lüfter aus PC´s, also Axiallüfter schaffen das nicht wirklich. Die bewegen viel Luft, wenn sie frei strömen kann. Das ist in dem Röhrensystem nicht der Fall.

Sorry, mehr Wissen habe ich nicht. Vielleicht meldet sich noch ein Forist. In 2022 gab es schon mal diese Idee, vielleicht findest du den Thread.

Ciao

Siehe mein Posting :wink: Und hier noch eins von ihm zum Thema https://m.youtube.com/watch?v=J_edAPHNx1Y&pp=ugUEEgJkZQ%3D%3D&ra=m

danke @jensdecker

hab es gesehen, dann auch den Bericht in 3 Teilen gelesen und da endet es mit:

"Sind alle drei Zimmer offen kommt bei jedem Zimmer zwischen 35 und 40 Grad warme Luft an. Bei den Tellerventilen bin ich zwischen 2 und 3 Metern pro Sekunde, je nach Länge und Bogen. So komme ich ziemlich genau auf meinem am Anfang gerechneten Volumenstrom. Das vierte Zimmer habe ich nun weg gelassen, da sonst die Luftmenge nicht ausreichen würde bzw. doch stark einbrechen würde."

Um zu heizen müssen die Türen geöffnet sein - sorry das ist doch nix. Schon im Youtube sah ich die modernen Türen und Teppichboden. Wo soll denn dort die Luftmenge durch kommen.

Aber Hut ab vor dem Pionier. Seine Doku´s können denen helfen, die das wollen:

Dort werden Tellerdüsen gezeigt, die so aussehen, wie meine. Nur meine waren 125mm und es gab Ein- und Ausblasdüsen. In manchen Zimmern auch nur eine, wenn im Zimmer neben an das Gegenstück war und der Luftspalt der Tür groß genug war.

Das scheint mir auch sinnvoller, als 2 Einlässe á 200mm je Zimmer aber als Auslass nur ein undefinierter kleiner Türspalt. So kann das nicht zirkulieren, aber vielleicht sind Zimmertüren auch einfach aus der Mode gekommen. :wink:

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Ich hab bei uns bei Räumen mit nur Zu oder Abluft der KWL die Türen unten abgesägt/gefräst. Teilweise auch fast immer offen wegen der beiden Katzen.

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Liebe Grüße an die Katzen,
ja, abgesägt hab ich auch und der Bodenbelag war glatt. Für den 2 bis 4 maligen Luftwechsel pro Tag reicht das aus, ein wenig Wärmetransport ist damit auch möglich. Ronnie Berzins hat sich für sein 4tes Zimmer eine Klimasplit angeschafft. Vermutlich hat er keine Katzen, sie könnten sein Problem lösen. :laughing:

Ciao

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Wenn die Luft nicht ausgetauscht wird, verteit sich doch der Mief vom kochen und ausm Klo im ganzen Haus? Ich glaub ne Multisplit ist die bessere Bastelösung

Puuh, viel Input, Anregungen, Fragen, etc von Euch. Danke dafür.

Nachdem ich meiner Frau ständig von meinen Ideen und Planungen erzähle und dabei natürlich auch davon, Multisplitanlagen nachzurüsten (auf der Westseite erstmal eine 3er für die Räume Wohnzimmer, Bad und Schlafzimmer) , um den Gasverbrauch zum Heizen zu reduzieren und kühlen zu können, sagte sie irgendwann, dass sie die Innengeräte an der Wand optisch doch nicht so prickelnd findet. Daraufhin habe ich überlegt, anstatt Wandgeräten Kassetten in die Decken zu bauen, was natürlich bei der Betondecke und dem dafür erforderlichen Ausschnitt statisch ein Thema ist.

Dann bin ich über das Thema Kanalgeräte und das genannte Video gestolpert. Ich habe mir aber ähnliche Gedanken wie ihr gemacht. Vor Allem mache ich mir auch Gedanken um den Luftzug, denn ich weiß, dass bei Passivhäusern oder Niedrigenergiehäusern mit KWL die Planung von zugfreier Lüftung ein Thema ist und da hat man bei Neubau alle Möglichkeiten Luftauslässe zu optimieren. Ein recht kleiner Deckenauslass erzeugt hohe Strömungsgeschwindigkeiten und damit auch wahrscheinlich Bereiche, in denen der Luftzug deutlich zu spüren ist. Selbst bei normalen Innenwandgeräten von Klimasplitgeräten kann der Luftzug ein Thema sein. Ich habe da selbst aber außer mit Klimageräten im Urlaub in südlichen Ländern keine eigenen Erfahrungen.

Trotzdem ist der Gedanke in unserem Haus erstmal mehr als charmant, weil eben oben der große saubere Dachboden ist, in dem man Leitungen verlegen kann wie man will, auch gedämmte Lüftungsleitungen und dann nur unscheinbaren Deckenauslässe hätte. Dazu eine Außeneinheit und eine Innenheit oben. Schon SEHR reizvoll.

Aber klar, in einem Niedrigenergiehaus mit KWL wird in den Räumen Bad, Küche, WC die Luft abgesaugt und in den anderen gewärmte Frischluft zugeführt, damit man eben nicht die Gerüche im Haus verteilt. Das ist auch ein Thema, über das ich mir meiner Idee Gedanken machen muss. Meine Frau killt mich, wenn wir kochen, sie die Schlafzimmertür schließt und über die Klimaanlage die Essengerüche aus dem Flur abgesaugt und ins Schlafzimmer geblasen werden :wink:

Ansonsten sind unsere Türen meist sowieso auf. Wir leben zu zweit, Töchter aus dem Haus, Wohnzimmer, Essbereich und Flur sowieso offen.

Klar, wenn ich eh Lüftungsleitungen verlege, würde es sich anbieten, das mit Frischluft und Wärmetauscher zu kombinieren. Mir fiel das bei meinen Überlegungen auch ein und ich denke, wenn ich schon den Aufwand betreibe, im Dachboden ein Lüftungssystem für Heizen und Kühlen zu installieren, könnte ich auch Frischluft integrieren.

Nun zur Leistung und Luftdurchsatz. Ja, ein Thema. Der Unterschied zwischen
1.) Multiklimasplit mit einer Außeneinheit und mehrere Inneneinheiten und
2.) Eine Außeneinheit, eine Inneneinheit und Verteilung per Luft
besteht ja darin, dass der Energietransport und -verteilung bei Multisplit über die Kälteleitungen und das Kältemittel erfolgt. Bei der 2. Variante über Luft.
Eine Inneneinheit von einem Klimagerät hat zwischen 300 und 900 m³/h Luftdurchsatz, um die Energie vom Kältemittel zu übertragen und in den Raum oder auf dem Raum zu bringen. Aber, und das ist halt der große Unterschied, die Inneneinheiten haben breite Luftauslässe und damit wesentlich geringe Strömungsgeschwindigkeiten und vor- und hinterm Wärmetauscher keine Luftleitungen DN 75, 100 oder 150.

Ich habe einen Bekannten, der einen Nachbarn hat, der das auch realisiert hat. Das werde ich mir demnächst mal anschauen. Außerdem mich in meiner Region mal nach Firmen umschauen, die Lüftungsanlagen und Klimaanlagen bauen. Ich befürchte, es wird an den Kosten für die Regelung scheitern, wenn ich mir so anschaue, was eine Regelklappe mit Stellantrieb kostet. Da sind mal schnell 500 bis 1000 € pro Armatur weg. Denke ich.

schau in die "Klimakiste", da sind auch Preise für die Belimo Stellmotoren genannt. Da die Beschreibung auf 2018 datiert, werden die dort genannten 100€ wohl nicht mehr reichen. Hier im Forum findest du auch noch etwas hier:

Sehr interessanter thread. Den werde ich mir mal in Ruhe einverleiben, thx.

Bzgl. Stellmotor würde ich im ersten Ansatz sagen, dass die Luftmenge regelbar sein muss, also nicht nur auf/zu, sondern Zwischenstellungen anfahrbar, also ein Regelventilantrieb. Mit einem von Belimo für ca. 370 € und Drosselklappe für ca. 50 € komme ich in Summe ohne weitere Komponenten nur für die Regelklappe auf rund 420 € pro Luftleitung.

Ich glaube, ich lasse das Ganze und heize oder kühle einfach den kompletten Dachboden, der ja nur durch eine ungedämmte Betondecke vom EG getrennt ist, mit einem starken Klimasplitgerät :joy:

Betonkern Kühlung ist ganz groß in Mode. Du hast dann einen richtig großen Speicher. Wenn der bei angenehmen 20 Grad gehalten wird, hilft es bestimmt. :grinning_face:

Paar Punkte, die mir bei Deinem Projekt noch einfallen:

  • Wie sieht es eigentlich mit der Heizlast aus? Was hatten die Vorbesitzer an Verbräuchen?
  • Wenn über die Luftkanäle keine vollständige Beheizung realisierbar ist, braucht es denke ich auch keine motorisch regelbaren Klappe. Das optimiert man über nen Winter mal mit manuellen Klappen im Sinne eines hydraulischen Abgleichs bei klassischen Heizungen und den Rest an Variabilität macht die Gasheizung oder wenn Du hier lange genug dabei bist und infiziert wirst, eine selber eingebaute LWWP :wink:
  • Die Lüftungsventile die man vorzugsweise vor dem Einzug bohren läßt könnte man alternativ für ne KWL oder so eine Kanalgerät Klimatisierung nutzen. Mit integrierten WP in KWL Geräten wird mangels Passivhaus Standard wohl nicht soviel zu gewinnen sein

Wir sind schon am 1. Mai eingezogen. Das Haus Bj 89 ist in gutem Zustand, die Holzfenster alt, aber die Scheiben wurden erneuert. Der Energieausweis weist 65 kWh/m² a aus, aber er ist ein Verbrauchsausweis und m.E. fehlerhaft, da eine Feuerstelle im Haus vorhanden ist, die auch vor 2 Jahren in eine moderne wasserführende Feuerstelle umgebaut und an den Pufferspeicher im Keller angeschlossen wurde. Einerseits eine feine Sache, aber das wurde im Verbrauchsausweis nicht berücksichtigt. Ich habe meinen Unmut darüber klar deutlich gemacht, da wir aktuell nicht wissen, welchen Jahresverbrauch wir haben werden. Da wir das Haus aber wahrscheinlich auch mit 100 kWh/m² a genommen hätten, spielt es keine große Rolle. Dennoch ärgerlich. Die Vorbesitzer, die Holz aus eigenem Wald verfeuert haben, konnten mir nicht sagen, wieviel Meter Holz sie pro Jahr verbrannt haben. Pro Schüttmeter Buche kann man mal 1.400 kWh rechnen. Soweit ich das berechnen konnte, bringt uns Heizen mit Holz das tolle Gefühl am Kamin, aber es ist bei gekauftem Brennholz nicht günstiger als Gas, jedenfalls aktuell nicht. Wie auch immer, ich gehe momentan eher von 100 W/m²a aus und nehme für überschlägige Berechnungen eine erforderliche Heizleistung von 90 W/m² an.

Ja, eine gute Idee, das vorerst ohne Regelklappen zu machen, denn das Klimagerät is ja auch geregelt und ich muss dann nur überlegen, welche Temperaur ich als Regelgröße verwende. Bei uns sind eh immer alle Türen auf :wink: Und ja, die Gasheizung soll vorerst erhalten bleiben und nachrangig heizen.

Bzgl. Bohrungen stelle ich mir das so vor, sie von oben mit guter Absaugung zu bohren, so dass sie am Ende in eine Auffangvorrichtung unten fallen, aber wenig Staub nach unten in die Wohnung gelangt. Ggf. noch eine 2. Absaugung unten, auch falls ich das mit Pilotbohrung mache.

Durch die Kombi "Heizen/Kühlen mit Klimasplit mit einer großen Inneneinheit mit Luftverteilung" und KWL sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Aber da gibt es noch einen anderen Aspekt: Ich bin alter Heimwerker, Technikfreak, Ingenieur. Aber auch "schon" 61. Ich mache mir tatsächlich Gedanken darüber, dass alles, was ich jetzt baue, auch noch in 15 oder 20 Jahren für uns gut handhabbar ist. Und dann gibt es da noch einen limitierenden Faktor, nämlich Geld. Wir haben nämlich noch ein paar andere Projekte auf dem Schirm, wie Umbau Fischteich in Pool, Carport, neue Küche, neue Haustür, PV-Anlage und davon möglichst viel in Eigenleistung. Mal schaun, was so geht :wink:

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Am besten wär wenn man einen Jahresverbrauch hätte incl notwendiger Vorlauftemperaturen. Die umluftheizung kannste versuchen, aber wie hältst des alles sauber? Mim Alter kommen die Zipperlein und aufn mal wirst empfindich auf Staub oder sonstwas. is bei mir jedenfalls so

Ich glaub es ist schlau sich nachm Winter eine WP für den Heizkreis auszurechnen. Wenn eh schon wasserführender Ofen + grosser Speicher da sind hast gute Vorbedingungen. Mim Ofen kannst die superkalten Tage brücken.

Geht sicherlich. Wir hatten letztes Jahr in der Wohnung meiner Schwiegereltern, wo unter dem Wohnzimmer noch ein ebenerdiges "Gartenzimmer" ist, einen HomeLift einbauen lassen. Die Jungs hatten dafür so mit ner 10cm Bohrkrone trocken von oben ein Loch ans andere gesetzt mit Absaugung praktisch ohne Staub/Schmutz im Wohnzimmer. Von unten wurde die Betonplatte bzw. Teile davon mit ner Holzplatte und Streben abgefangen. Könntest bei Dir dann einfach oben alles entnehmen und absaugen und hättest unten keinen Schmutz. Für unsere KWL wo das Haus ne offene Baustelle war haben die Heizungs/Lüftungsbauer auch trocken mit der Hilti gebohrt, damit der Estrich nicht naß wird. Fazit: Wenn Ihr jetzt schon drin wohnt, könnt Ihr auch erstmal die anderen Baustellen angehen und über den Winter Daten sammeln, z.B. wöchentlich den Gasverbrauch aufschreiben, dann kann man mit der mittleren Temperatur aus dem Netz ne Regressionsgerade durchlegen und ein Stück weit extrapolieren, was an Leistung nötig wäre, wenn es bei noch paar Grad weniger passen soll (wobei Ihr da dann ja auch den Ofen habt). Kellerdecke ist schon gedämmt? Ist sonst auch ne low hanging fruit, wo man mit DIY recht günstig viel erreichen kann.

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