Ist es möglich das die Zellen ein Problem haben? Oder spinnt das BMS?
Aufgefallen ist mir außerdem, das sich manchmal das Vorzeichen des Balancer Stroms einfach ändert. Es ist aber nicht erkennbar das der Strom tatsächlich in die andere (falsche) Richtung fließt.
An der Kapazität sollte es eigentlich nicht liegen, das müsste nach einmal Balancing in Ordnung sein... Falls doch, könnte man einfach ein Rundzelle parallel zu der überladenen Zelle anschließen.
Hat jemand bei seinem DIY Speicher ähnliche Auffälligkeiten?
Rein physikalisch heißt das also, das meine Zelle 15 im Vergleich zu den anderen einfach eine geringere Selbstentladung hat? Das scheint mir unwahrscheinlich. Zumal die kommerziellen Stromspeicher so ein Problem scheinbar nicht haben.
Klar, hab 13Ah zwischen der schlechtester und besten Zelle, die Schlechten sind immer vorn oder hinten.
Balancerstrom negativ ist völlig normal, die Hälfte der Zeit sind Entladungen, kann man sicher auch nachprüfen.
Lösung ist, nur soweit balancieren wie es unbedingt nötig. Große Differenz akzeptieren und nicht so oft hingucken.
Das JK-BMS speichert die Energie vorerst über Elkos zwischen (über die zwei dicken Oschis die verbaut sind),
und läd dann darüber die Zellen mit der niedrigsten Spannung. Das heißt es wird nie im gleichen Moment entladen/geladen.
Wenn du einen negativen Balance Current angezeigt bekommst blinkt die Zelle welcher er gerade entläd blau, und beim laden blinkt die Zelle welche er gerade läd rot und zeigt dabei dann einen Positiven Balance Current.
Ich hab woanders ein Foto gesehen, die 2 dicken sind wohl Supercaps und gehören nicht zum balancing. Es gibt eine sichtbare Dreiergruppe von Kondensatoren mit einer Menge mosfets drumfum, das ist der Balancer.
Es ist höchst unwahrscheinlich, dass du nur genau eine Zelle ohne/ mit geringerer Selbstentladung hast. Wenn es so wäre, wäre es einer der Fälle die man mit einer maximal simpelsten Aktion beseitigen könnte.
Bevor ich das annehme, zwei Fragen: hast du das balancieren bei geringem Ladestrom von z.B. 1 A Mal solange laufen lassen, bis die Zelle 15 Angeglichen ist an die anderen?
Und, sieht man Lade und entladestrom in der Spannungsmessung dieser Zelle mit abgebildet, also ändert sich die Spannung wenn man Ladestrom abschaltet?
Auf 11 Uhr sind drei kleinere gleichgroße Kondensatoren. Kannst du prüfen, ob die mit den 2 mosfets darüber und oder mit der 8tergruppe mosfets über den Supercaps verflochten sind?. Wenn ja sind die 3 der Balancer.der Balancer.
Entweder schlechten Kontakt zu den Busbars, oder die Zelle ist eben etwas anders wie der Rest. Eine gewisse Tolleranz ist aber immer da, sonst bräuchte man kein BMS und keine Balancer.
Hattest du einen Spannungsabfalltest nach dem Vollladen der Zellen gemacht?
Ohh ich muss blind gewesen sein, auf dem Bild sind die 3 Stück vorhanden, und im Video sind sie auf der anderen Seite ?.
Nee kann nix prüfen... ist aber letzten Endes auch egal über welche Elkos gepuffert wird, hauptsache der TE weiß wie das BMS balanced bzw. was es währenddessen anzeigt.
@stromsparer99 Nein, das hatte ich nicht getan. Aber das Problem ist ja auch eher das eine Zelle "zu gut" zu sein scheint, wenn sie trotz ständigem Entladen durch den Balancer immer wieder peakt.
habe ich auch aber erst seit dem ich eine zelle gewechselt habe. bei 30% soc habe ich die kompression gelöst und dann eine zelle gewechselt zellen wieder komprimiert
seit dem rennt die erste zelle genau da wo ich die schrauben angezogen habe(aber nicht die welche ich gewechselt habe...)
werde das demnächst eh komplett zerlegen neu sortieren und mit anderen busbars testen
heute habe ich das mal dokumentieren können wie die dynamische ladespannung bei meinem diy bms über canbus funktioniert
es reduziert die gesamtladespannung wenn eine zelle davonläuft, so dass diese zeit hat sich anzugleichen.
das blöde ist ich habe sma und victron. sma funktioniert da scheinbar etwas anders es lädt immer 1v weniger als das bms vorgibt...