Hallo!
Ich weiß, es gibt schon X Themen zum Thema re-balancing, allerdings geht’s meistens um Selbstbau-Akkus bei denen man mit einem Ladegerät einzelne Zellen balanced, etc.
Ich habe einen “pre-assembled” 32kWh Akku bei EEL gekauft mit JK BMS. Beim laden (selbst mit nur 100A - 300A sollen es mal sein) driften einige Zellen über 3.56V beim laden, mit manchmal bis zu 0.2V Differenz zur niedrigsten Zelle.
Cycle Count ist 0 - vermutlich wurde beim assemblen von EEL kein richtiges top-balancing durchgeführt?
Wie handele ich das am besten, ohne den Akku selbst wieder auseinanderzunehmen? Ich habe hier eine Automatisierung die bei >3.56V den Ladestrom abschaltet (noch als Sicherheit von meinem alten Akku) und das wird hier recht fix gerissen. Ich habe “Start balancing” auf 3.4V gestellt, damit es überhaupt mal triggert (die niedrigen zellen gehen oft sogar nicht mal auf 3.4V während die höchsten schon bei 3.56V sind). Balancing habe ich im BMS eingeschaltet.
Bin unsicher ob ich höhere Zellspannung akzeptieren sollte (habe Angst was kaputt zu machen), weil das beim initialen top-blanacing wohl nötig ist (?). EEL Support sagt, ich soll einfach paar Wochen warten und das balanced sich dann schon… habe aber trotzdem Sorge was falsch zu machen.
Bei niedriger Belastung ist der Zellendirft annähernt null (<10mV manchmal).
Ws ich zur Zeit probiere ist mit niedrigeren Ladeströmen (via Victron eingestellt) das Aufladen zu reduzieren um die Zellspannung von 3.56V nicht zu überschreiten. Bin aber nicht sicher ob das die Richtige Methode ist.
Bin ich auf dem richtigen Weg und brauche Geduld, oder mache ich was falsch?