Das kann man noch nicht sehen. Ist noch nicht voll.
Hoffen kann man dass es klappt. Wenn aber noch ein erhöhter Widerstand vorhanden ist, kann das Gegenteil der Fall sein. Durchdenke folgenden Fall: Die Batterie wäre perfekt balanciert. Bei einer Zellenverbindung tritt eine Spannungsabfall von 15mV auf und die erste Zelle überschreitet 3,4V. Die Differenzspannung ist auf 10mV eingestellt
Dann wird die gesamte Zeit ab erreichen von 3,4V versucht, diesem Spannungsabfall entgegenzuwirken. Der Balancer denkt dann, dass die dazugehörige Zelle einen höheren SOC hat. Die Zelle wird dann weniger geladen als die anderen, so dass deren SOC sinkt. Im weiteren Verlauf geraten die volleren Zellen in den steilen Bereich der Ladekurve und dessen Spannung steigt deutlich. Dann wird der Balancer versuchen das vorhergehende “verbalancieren” wieder rückgängig zu machen. Wenn die Zeit dazu reicht, wird das auch klappen. Der steilere Bereich der Ladekurve zeigt aber, dass die Zeit vermutlich nicht reichen wird. Wenn nach der Ladung eine stromlose Pause eingelegt wird, wird der Balancer noch weiter arbeiten
Beim Laden (mit ca. 160A) sieht es nun so aus: 30mV Differenz im Regelfall (kurzzeigtig auch mal 50mV) - kurz vor voll geladen geht es dann aber auf 120mV rauf, nach einer Weile (top balancing?) geht es dann auf ca. 70mV runter.
Beim Entladen (190A) so: bis zu 60mV Differenz unter Last.
Noch weitere Tipps oder Anmerkungen? Oder passt das erstmal so? Wenn ja würde ich max SoC wieder auf 95% begrenzen und nur alle 2-6 Wochen mal bis 100% Laden zum top-balancen um die Akkus zu schonen (oder ist das eine Fehlinformation?).
Differenz unter 3,4 V sind wurscht.
Und die bei SoC 100%?
Ich fasse nochmal zusammen:
Differenz über 3,4 V und bei niedrigem (!) Strom ist top balancing.
Differenz bei hohem Strom ist Innenwierstand der Verbinder oder der Zellen.
Differenz unter 3,2 V bei niedrigem Strom ist Kapazitätsunterschied.
Ok, das ist ne sehr hilfreiche Zusammenfassung
Viellen Dank!
mach dir Gedanken, warum rot und grün mehrfach wechseln! stimmten da sie Voraussetzungen zum balancieren? @carolus taufte das mal zutreffenderweise zum “Quirl”
Sufu auf dem board "Quirl".
Ah ja, das ist mir auch aufgefallen, hab es als race-condition oder so abgetan. Ich suche mal. ![]()
So langsam scheint es zu werden. Bin noch etwas runter mit der Balancerstartspannung (3.42V) und hab es einmal mit knapp 3.6V auf 100% laden lassen, jetzt wieder auf 3.45V Ladespannung und es scheint langsam gutes top-balancing gemacht zu haben - wenn ich jetzt nicht was mies daneben interpretiere.
Max und min nähern sich an über 3,40/3,42 V. Genauso kann man es zusammenfassen als richtig.
Und obs dann 30 mV oder 10 mV sind ist schon ziemlich egal. Da ist weniger nicht mehr "besser".


