Zählerwechsel, Preisentwicklung

[quote data-userid="10990" data-postid="83677"]Nicht umsonst ist die Mehrfachsteckdose einer der Hauptkiller.[/quote]Mehrfachsteckdosen sind harmlos, wenn man weiß, was man (in Ampère) einsteckt und vor allem, daß die 16 A nur kurzzeitig zulässig sind. Eine normale Schukosteckdose verträgt Dauerstrich ja auch nur 10 A und auch nur dann, wenn es eine Markensteckdose ist.

Steckt man über die Mehrfachsteckdose eine Mikrowelle, einen Wasserkocher und vielleicht noch einen Kaffeevollautomat an und schaltet alles auf einmal ein, muß man sich nicht über das wundern, was dann passiert. ?

Aber wir schweifen gerade ab, also wieder zurück zum Thema.

Daniel

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Ich warte erst mal ab. So lange der alte zähler weiter seinen Dienst tut, brauche ich kein Akku etc. Weil die Akku einem natürlichen Verschleiß unterliegen, ist jedes Jahr, wo ich keine Akku nutzen brauche, ein gewonnenens Jahr.

Was ich gemacht habe ist, dass ich einen der beiden mi600 wechselrichter verkauft habe und durch einen hoymiles hm600 ersetzt habe. Ich bastel mir auch 2x ahoy dtu . Damit ich erst mal den hoymiles auswerten kann. Akku und gedöns kommen erst wenn jemand den Zähler tauscht.

Meine Meinung dazu ist diese: die kleinen stromversorgerunternehmen, die von den Städten gegründet wurden, werden alle mit möglichst wenig Personal gefahren. Die können gar nicht diese ganze Arbeit leisten, sich darum kümmern, ob bei jedem Kunden iwas gemacht werden muss. Die kommen nur, wenn sich der Kunde meldet.

Ich muss den Strom selbst ablesen und den Zählerstand mitteilen, damit die jahresabrechnung 2022 gestellt werden kann. Und wenn einer kommt und den Strom abliest , dann sind das meist schon wieder "billige" Dienstleister und der ableser bekommt Mindestlohn und muss im Akkord zähler ablesen. Der sieht zu dass er schnell durch kommt, das sind auch keine Fachleute. Die juckt doch kein balkonkraftwerk oder sonst was.

Wenn sich alles wieder beruhigt, dann wird es so sein, dass die Preise für panel und wechselrichter wieder runter gehen. Weil wir von den Chinesen damit zugeschissen werden mit dem zeugs.

@stiech82 Klar kann man hier im forum auf Probleme hinweisen. Aber der reine Satz, dass es zu schweren strafen kommen könnte, wenn man ein balkonkraftwerk an einem zähler betreibt, der keine rücklaufsperre hat , spielt der Strom lobby total in die Karten. Zumindest müsstest du dazu schreiben, dass es bis jetzt keine anklagen, urteile etc. Gegeben hat. Ich vermute auch, dass die absolute Mehrheit hier keinen Betrug sieht. Wenn du dein balkonkraftwerk noch nicht anmelden konntest, läuft das trotzdem schon bei dir, vermute ich jetzt auch mal. Ist denn das legal ? Mache den Leuten doch keine Angst, informieren ist eine Sache, dann aber nicht nur in eine Richtung. Auch ist es so, dass wirxals Laien ja nicht wissen können, was genau für ein zähler eingebaut ist. Und den Beweis, dass man bzw. Wie viel Strom ins Netz eingespeist wurde, der ist auch sehr schwer zu erbringen. So lange nicht bewiesen werden kann, dass man überhaupt Strom zurück ins Netz eingespeist hat, wo ist dann der Betrug?

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Die Selbstanzeige wirkt vielleicht strafmildernd :-D.

Im Ernst - wenn man den Strom auch tatsächlich komplett zeitgleich zur Erzeugung selbst verbraucht, ist das meiner Meinung nach kein Betrug. Der Anschluss ist ja auch bei einem nicht rücklaufgesperrten Zähler nicht illegal, erst der rückwärts laufende Zähler löst den Betrug aus. Rein theoretisch: Wenn man hier böswillig argumentieren möchte, könnte man sogar noch Vorsatz oder irgendwas in der Art unterstellen, weil man ja aktiv bestätigt hat, nichts einzuspeisen. Deshalb würde ich niemals für so etwas unterschreiben, wenn ich es nicht garantieren kann.

Ich will aber auch keine Angst verbreiten, denn da ist auch noch die Praxis: Den Betrug müsste auch erst mal jemand beweisen. Die 600VA Begrenzung kommt u.a. von der Begründung, dass die Leistung nicht netzrelevant ist (EU sogar 800W oder VA), dazu kommt die Messtoleranz (ich hatte mal 4% gelesen). Beim Zählerablesen durch Fremde also sicherheitshalber den WR vom Netz trennen, auch wenn die meisten Ableser nichts davon technisch beurteilen können.

Weil es manchmal besser ist einen "Restbuchwert" zu vernichten, als 2 oder 3 mal die selbe Straße zum Wechseln anzufahren. {green}:wink: {green}:scared:

Der großteil der netzbetreiber wird die zähler durch sub Unternehmen tauschen lassen. Die dann quasi im Akkord die zähler tauschen. Und die interessieren sich nicht , ob da wo ein balkonkraftwerk seinen Dienst tut. Und den Zählerstand muss man auch selbst aufschreiben und melden. Hoffentlich hat da niemand ein zahlendreher , sonst bezahlt man ja für 2022 viel mehr Strom für 23 Cent als man verbraucht hat. Na ja, auch dies kann sich ja dann ende 2023 wieder korrigieren.

Das ist Quatsch, wo steht das? Eins darfst du nicht machen, EEG Strom speichern und dann wieder einspeisen... also nur Akku laden und dann einspeisen, damit ist nicht gemeint selber verbrauchen, ist nicht erlaubt, macht glaube bei den Verlusten auch selten Sinn.

Ganz klar, du musst kein Formular mit fragen von deinem Netzbetreiber nutzen um ein max. 600W BKW im anzuzeigen (informieren). Der kann zwar eins anbieten, wo er dich fragt wie oft du Stuhlgang hast oder Sex, beantworten musst man das nicht. Beim BKW geht es auch nicht um anmelden, sondern nur um Informieren das du es tust, das kann er dir auch nicht verhindern wenn der WR nicht mehr als 600W einspeist und alle Zertifikate hat.

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Bist du dir da sicher? Den Andreas Schmitz hat das in einem seiner Videos erwähnt und man hört das von immer mehr. Also es geht halt darum, wenn der Strom Nachts billiger ist.
Das Problem mit dem Netzbetreiber ist halt: Ich möchte in Naher Zukunft nicht bei den 600W bleiben. Wenn ich denen jetzt blöd komme, kommen die mir später vielleicht blöd. Klar hat man Rechte, aber ich habe schon genug Erfahrung mit Finanzamt und Co. um zu wissen, dass man viel Ausdauer benötigt um oftmals diese Rechte durchzusetzen.
Darauf habe ich dann nicht wirklich Lust. Deswegen ist es meiner Meinung nach wichtig zu überlegen was man in Zukunft vor hat, bevor man denen blöd kommt nach dem Motto "Pech gehabt, ich habe nur 600W und meine Pflicht ist damit erledigt" und dann später wenn es mehr Watt sind, kann das zurück kommen.

Was meinst damit? Ein Balkonkraftwerk mit vereinfachter Anmeldung geht bis 600W Einspeiseleistung... ein Akku wird in so einem Fall nicht explizit erwähnt, wenn du das meinst. Das ist eine Typische Lücke. Alles andere darüber musst regulär per Elektriker Genehmigen lassen beim VNB.

Wenn du einen Akku hast, darin deinen PV Strom speicherst und im Winter, wenn nicht genug PV vorhanden ist, diesen Nachts bei einem Anbieter der Stündlich Abrechnet kaufst und im Akku für den Eigenverbrauch zwischen parkst, kannst das machen. Was du aber nicht machen darfst, diesen Strom aus dem Akku zurück ins Netz einspeisen. Bei EEG Vergütung macht das auch nicht wirklich viel Sinn, bei Direktvermarktung schon eher, aber die Schwankungsbreite der Tagespreise rechtfertigt das sicher auch nicht.

Wobei bei PV Anlage und Speicher, ob da wirklich noch ein Stündlich Abrechnender Versorger günstig ist??? Die Grundpreise die die Aufrufen sind schon wesentlich höher und nutzen würde man diesen dann ja nur von November bis Februar, rest wird doch meist mit PV gedeckt. An meinem Beispiel, 4000kWh Verbrauch, durch PV+Akku hoffentlich auf 1200kWh nächstes Jahr gedrückt, bleibt ja nicht mehr viel Strom zum kaufen... da fressen die Grundgebühren alles auf. Bei hohen Stromverbräuchen sähe das anders aus.

@exiloesi

bei uns kommt seit min. 15 Jahren keiner mehr zum ablesen. Es wird selbst abgelesen und im Onlineportal eingetragen. Man kann selbst noch Fotos vom Zählerstand einfügen.

Balkonkraftwerk, Anmeldung und Zählertausch? Lieber nicht. Rückwärtslaufende Zähler sind geil solange es nicht übertrieben wird.

Will man größer bauen und muss seinen gesunkenen Stromverbrauch erklären? Balkonsolar anmelden, Zähler mit Rücklaufsperre einbauen lassen und danach aufrüsten (Nulleinspeisung).

Wie erklärt man den gesunkenen Verbrauch? Balkonkraftwerk, Aufgabe Meerwasser Aquarium, neuer Gefrierschrank, neuer Trockner, Sparsamkeit wg. Ukraine Krieg....

Außer das sie mit dem Finger auf einen zeigen dürfte dann nicht mehr viel passieren. Betrug ist ja dank dem neuen Zähler vom Tisch.

Entweder wollen wir die Energiewende oder eben nicht. Zu viel Bürokratie ist definitiv nicht hilfreich.

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@codeworkx

du hast vergessen: "Freundin / Frau endlich ausgezogen" ?

@kojote

oder eingezogene Freundin mit dem Balkonkraftwerk ausgleichen ?

Hi,

ja wie jetzt, anmelden oder nicht den Akku?

mfg, stocki

Na eine vereinfachte Anmeldung geht nur ohne Akku mit WR <=600W Einspeisung, alles andere ist reguläre Anlage.

Aber Versuch macht klug...

Ganz einfach:

Betreiber von ortsfesten Stromspeichern sind dazu verpflichtet, diese im Marktstammdatenregister zu registrie- ren. Sowohl EE-Stromspeicher1, in denen ausschließlich EE-Strom zur Einspeicherung verbraucht wird, als auch sonstige Stromspeicher müssen registriert werden (www.marktstammdatenregister.de).
Meiner hat Rollen. :-D

Hallo,

wo hast du den Sicherungskasten her, was hat der gekostet? Wie hast du den mit den aktuellen Bestimmungen des Netzbetreibers/TAB abgeglichen?

Bei einem Bekannten von mir wurde der Sicherungskasten vom Elektriker ausgetauscht und das hatte dort irgendwas zwischen 5000 und 10000 gekostet.

Ich habe noch nicht mal einen "Zählerkasten" sondern das ist wohl noch so eine alte Zählertafel, mit einer modernen Messeinrichtung als Zähler (wurde vor 2 oder 3 Jahren ausgetauscht)

Danke.
Gruß

@petrel ich habe den im Internet bestellt. Damit es der richtige ist habe ich dem Händler geschrieben und die haben für meinen Landkreis mir einen Kasten empfohlen der den Bestimmungen entspricht. (Da scheinbar die Bestimmungen von Landkreis zu Landkreis verschieden sein können).
Der Kasten selbst hat ca. 800€ gekostet, plus Sicherungen und FI, plus neue Steigleitung vom Elektriker.
Noch sind die neuen Sicherungen nicht mal angeschlossen, da ich erst nach und nach komplett neue Leitungen im Haus verlegen werde und erst diese werden neu angeschlossen. So lange wird vom neuen zum alten Sicherungskasten ein Kabel liegen und die alten Sicherungen betrieben werden.
Ich schätze am Ende, inkl. Kabel und anschließen der neuen Sicherungen, werde ich bestimmt auch bei mindestens 5k€ liegen.
Wenn natürlich der Elektriker den Kasten besorgt, liefert und montiert, dann kostet das definitiv einiges mehr. Deswegen habe ich selbst bestellt und montiert. Halt nur die Elektrik wie Steigleitungen und Leitungen im Sicherungskasten lasse ich machen. Genau so habe ich die ganzen Vorbereitungen für die Steigleitungen wie Löcher in die Wand, selbst gemacht.
Hätte ich das nicht gemacht, würde ich bis dato bestimmt auch locker bei 8k€ liegen.
PS: Ja bei mir war es auch kein richtiger Kasten. Zähler und drüber 3 Sicherungen. Die Vorbesitzer haben dann noch 3 Sicherungen und einen FI daneben hinbauen lassen für Gasheizung und scheinbar neuer Elektrik im Bad.
Für mich war vor dem Hauskauf klar, dass das ausgetauscht werden muss, deswegen habe ich das beim Kauf mit einberechnet. Auch das alle Leitungen im ganzen Haus neu verlegt werden müssen. Der Elektriker vermutet auch, dass die Leitungen teilweise noch original vom Hausbau sind. Also vor 1900.
PPS: Ich habe aber damals bei Siemens viele Elektrikkurse gehabt und kann daher vieles selbst machen bzw. ich habe dazu Fachwissen. Wobei ich mich selbst nicht ans Innere vom Zähler-/Sicherungskasten ran wagen werde.