Mal angenommen ich hätte meinen Solarbalkon ohne die Anmeldung betrieben. Dann wäre es trotzdem kein Betrug gewesen. Was die Netzbetreiber alles so fordern. Die können viel fordern. Ob es rechtlich auf festen Beinen steht wage ich stark zu bezweifeln. Eine Abzweigdose ist Stand der Technik. Da spricht schon mal gar nix dagegen. Jetzt kommt vielleicht einer daher der erzählt mir dann die darf ja nur ein Elektriker anschließen Ich kann damit leben wenn er sein Balkonkraftwerk einfach anschließt.....
Du beschreibst ja selbst den Unsinn mit der Anzahl der Module. Da gehe ich nicht vor Gericht. Das schließ ich einfach an.
@andyhoe aber wie geschrieben: Recht haben und recht bekommen sind nicht das gleiche.
Den Netzbetreibern geht natürlich der A... auf Grundeis. Stell dir mal vor jeder Eigenheimbesitzer baut sich alle Dächer voll mit PV. Ich habe es bei uns ausgerechnet. Es passen knapp 20kwp auf unsere Dächer. Mit einem entsprechenden Speicher werde ich die meiste Zeit im Jahr keinen Strom kaufen müssen.
Ist doch logisch, dass dem Netzbetreiber das nicht passt.
Klar: Wo kein Kläger da kein Richter. Aber ich finde schon, dass wir in einem Forum die Verantwortung haben auf mögliche Probleme hinzuweisen und nicht einfach zu sagen "Mach das so und gut ist es". Wenn dann doch mal ein Nachbar kommt der einem die PV nicht gönnt, dann kann es zu Kontrollen kommen. Klar man könnte den Zutritt verweigern. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass die sehr schnell und einfach sich rechtlich den Zutritt verschaffen können.
Ein gutes Beispiel ist hier die GEZ hust ich weiß die heißen jetzt anders. Das geht ruckzuck und du bekommst ein Schreiben vom Gerichtsvollzieher. Bei mir sind die damals so weit gegangen, dass das Finanzamt eine Einkommenssteuergutschrift beschlagnahmt hat. Geh mal gegen das Finanzamt vor Gericht. Chancen 50:50 und sehr viel Aufwand.
Es werden immer mehr PV-Betreiber, da zählt dann jedes Kleinvieh. Denn Kleinvieh macht auch Mist und wenn die meinen du machst das nicht rechtens, dann geben die das an ihre Topanwälte weiter und alles nimmt seinen Lauf.
Aber gut: Das ist in die Glaskugel schauen. Ich weiß nur wie weit recht haben und recht bekommen auseinander liegt, vor allem wenn du gegen Ämter und große Konzerne vorgehen willst, ziehst du eigentlich immer den Kürzeren, außer du hast genug Geld um die Kosten zu stämmen und die Zeit. Denn man muss erst einmal Anwalt etc. selbst bezahlen.
Wenn man zumindest auf die möglichen Gefahren hinweist, dann kann jeder selbst entscheiden. Aber das einfach so unter den Tisch kehren in einem Forum bei Leuten die erst am Anfang stehen, halt ich für sehr gefährlich.
Ob und wie man was macht, ist ja dann jedem selbst überlassen, so lange er auch weiß was Sache ist.
Die Netzbetreiber werden sich daran gewöhnen müssen. Eine Verantwortung sehe ich ehrlich gesagt nicht. Ich sehe den Sinn in Foren sich selbst Informationen holen zu können um z.B. auch Dinge erledigen zu können zu denen ich sonst nicht in der Lage war. Es gibt dutzende Videos auf Youtube wie man einen Schalter oder eine Steckdose wechselt. Auch von vielen Elektrikern selbst. Das man in manchen Foren daraus nun fast eine Art Verbrechen macht, naja. Klar kann man auf die Gefahren hinweisen. Aber mit Maß. Oder warnst du jedes Kind vor dem Konsum einer Süßigkeit? Immer wieder? Aufklären, unterstützen, ja. Bin ich dabei.
Mein Nachbar versucht seit über einem Jahr eine Fachfirma zu finden die ihm eine Balkonsolaranlage installiert. Scheint irgendwie nix zu werden. Jetzt ist das Jahr rum und er hat immer noch keine. So wird das nix mit der Energiewende.
Auf Platz1 der Brandverursacher durch Strom liegt glaub ich die Steckdosenleiste. Die hat noch keiner verboten. Da traut man weiterhin dem 0815-Kunden den sachgemäßen Umgang zu. Was scheinbar aber nicht funktioniert.
Man sollte den Menschen Hilfestellung geben und sie nicht maßregeln. Wir werden uns daran gewöhnen müssen handwerkliche Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Und das finde ich auch gut so.
Am Ende sollte jeder selbst entscheiden was für Risiken er eingeht bzw. das Risiko auch selbst beurteilen. Sonst darf ich nicht mal mehr einen Pflanzkasten ans Balkongeländer hängen weil dann gleich ein Hypochonder angekrochen kommt und mir erzählt wer davon erschlagen werden kann.
Der Netzbetreiber bekommt doch immer Geld für die Netznutzung. Die, die da Probleme machen sind die Versorger, die an den Netzbetreibern beteiligt sind. Dazu kommen noch Mitarbeiter, die nichts anderes kennen.
Ich kann mir vorstellen, dass sie ja nun vorrangig neue Zähler bei den Leuten einbauen, die das anmelden, aber ich frage mich halt, wie der reguläre Rollout läuft. Kann natürlich keiner wissen.
@halsbonbon Ähm du weißt schon, dass es ein Ziel gibt, dass diese alten Zähler bald nicht mehr existieren sollen und alle ausgetauscht werden sollen.
Demnach kann es passieren, dass der Netzbetreiber schon deutlich vor dieser Frist vor der Tür steht und den Zähler austauschen möchte.
@halsbonbon Weil man bei diesen Firmen nie weiß. Haben die mal etwas langweile, dann machen die das halt. Die Bürokratie wird nie einer von uns verstehen.
Wo steht das? Ich habe dazu nix gelesen, BKW muss gemeldet und im Mstdr eingetragen werden, mehr nicht, dann ist der Netzbetreiber in der Pflicht...woher soll ich mich mit Zählerkunde befassen?
Woher weißt du das denn? Es ist eine Vereinfachung bis 600W in D erfolgt, alles drüber muss durch einen Elektriker erfolgen. Ob an den 600W ein Akku hängt oder nicht, ist erst mal egal, 600W Einspeisung dürfen nicht überschritten werden. Mit Akku wird auch keiner in der Nacht einspeisen... das soll ja selber verbraucht werden.
das hat mich einen Scheißdreck interessiert, ob ich das BKW in Betrieb nehmen darf. Ich habe es einfach gemacht und dann irgendwann später das Formular bekommen, das ohne Hilfe bei EON nicht zu finden ist. Aber man kennt ja Leute.
[quote data-userid="10990" data-postid="83146"]Ich habe mein Balkonkraftwerk an einer freien Steckdose verbaut. Aber aus der Steckdose eine Abzweigdose gemacht. Also fest verkabelt.
[...]
Es gibt dutzende Videos auf Youtube wie man einen Schalter oder eine Steckdose wechselt. Auch von vielen Elektrikern selbst. Das man in manchen Foren daraus nun fast eine Art Verbrechen macht, naja.[/quote]Oha, das kann aber ins Auge gehen. Hier wurde doch letztens einer zu lebenslänglicher Haft verurteilt, wobei auch eine besondere Schwere der Schuld festgestellt wurde, weil er selber ohne Elektriker eine Deckenlampe gewechselt und dazu noch zur Messung der Spannungsfreiheit einen Lügenstift benutzt hatte. ?
So, aber Spaß beiseite: Die Festinstallation mit Abzweigdose kann äußerst gefährlich sein. Sollte irgendein Umstand eintreten, der Nachbar, dem Deine Gardinen nicht gefallen, schwärzt Dich an, der VNB stürmt mit dem SEK nachts Deine Wohnung und findet so eine Festinstallation vor, dann kann es sein, daß er Dir das ganze Hausnetz wegen irgendeiner Gefahrenabwehr stillegt. Mit Steckdose und Stecker kann Dir das nicht passieren, denn dann rupfst Du einfach den Stecker aus der Dose und bist schneller legal, als der NA-Schutz im WR ansprechen kann. Auch ohne das nächtliche SEK könntest Du bei jedem Kontrolltermin einfach vorab den Stecker ziehen und bei der angemeldeten Tatortbesichtigung Dein Unschuldsgesicht aufsetzen, zumindest solange, wie die Unschuldsvermutung noch gilt.
Ich hoffe ja das SEK klopft erst mal an der Türe. Dann schaue ich auf die Kamera. Sehe ich vermummte Menschen, kappe ich die Leitung zur Abzweigdose. Ein Seitenschneider liegt extra bereit.
Zwei Nachbarn haben mich schon gefragt wie ich das gemacht habe. Also Balkon und Fassade mit Panels belegt weil sie überlegen es jetzt selbst umzusetzen. Man schaut zwar auch hier was der andere so treibt, aber unterstützt sich da eher gegenseitig.
Eine Hausdurchsuchung wird es wohl kaum geben. Der einfachste Weg des Messstellenbetreibers ist wohl der Austausch des Zählers im Verdachtsfall. Und falls ein neuer Zähler eingebaut ist, könnte man eine Nulleinspeisung einbauen.
Eichzeitraum von bis zu 16 Jahren ist natürlich interessant. Das wusste ich nicht.
[quote data-userid="10990" data-postid="83382"]Ich hoffe ja das SEK klopft erst mal an der Türe. Dann schaue ich auf die Kamera. Sehe ich vermummte Menschen, kappe ich die Leitung zur Abzweigdose. Ein Seitenschneider liegt extra bereit.[/quote]Ja, aber das SEK klopft üblicherweise mit einer Ramme gegen die Tür. ? ? ?
Aber Spaß beiseite: Mit dem Seitenschneider an eine Leitung gehen, die aufgrund von Streß nicht spannungsfrei geschaltet wurde (man denke an die 5 Sicherheitsregeln)... ?
Bei 600 W langt doch ein Schukostecker. Kann doch nichts passieren. Wenn Deine Anlage größer ist und deutlich mehr liefert, wäre vielleicht eine CEE-Dose 3p oder 5p zu empfehlen. Die Thematik gibt's hier im Video:
Dabei zeigt Helmut Klarl drolligerweise bei etwa 8:55 eine CEE-Dose und keine Herdanschlußdose. ?
Wie gesagt, es geht nur darum, daß im Falle eines Falles Dir der VNB nicht alles stillegt und verplombt, sondern daß Du die Möglichkeit hast, im Notfall einfach alles auszustecken und Dir kann niemand mehr was. ?
Mir kann auch keiner so was. Einen Wechselrichter an eine Abzweigdose anzuschließen ist alles andere als unzulässig. Zudem bin ich kein Hypochonder. Ich habe auch meinen E-Herd selbst angeschlossen. Solls geben.....
[quote data-userid="10990" data-postid="83403"]Mir kann auch keiner so was. Einen Wechselrichter an eine Abzweigdose anzuschließen ist alles andere als unzulässig. Zudem bin ich kein Hypochonder. Ich habe auch meinen E-Herd selbst angeschlossen.[/quote]Das mit dem E-Herd glaube ich Dir und hätte da in Dich auch volles Vertrauen, solange Du nicht an irgendwelche Kobolde glaubst. ? ? ?
Aber es gibt halt auch Menschen, die glauben, sie könnten es, und machen es dann weniger gut. ?
Da ich beruflich aus dem technischen Bereich komme, ist dein Vertrauen auch angemessen :-p
Ich habe auch schon viele, wilde Dinge gesehen. Ist aber ja kein Grund es dem Rest der Menschheit abzusprechen. Nicht umsonst ist die Mehrfachsteckdose einer der Hauptkiller. Oder Leute die immer wieder meinen mit Elektrogeräten in die Badewanne hüpfen zu müssen. Den Darwin-Award wird es immer geben.