Das kommt extrem auf die Menschen an. Sobald Quengelige ins Spiel kommen, wird das nichts. Positive Menschen finden einen gangbaren Weg.
Das ist wie mit dem Hammer:
Ich persönlich würde das machen, habe aber auch gute Voraussetzungen. Platz, PV, nette Nachbarn.
Selber habe ich noch keine Wallbox und auch kein E-Auto.
Ansonsten wohne ich aber auch in einer Gegend wo es so gut wie keine Miete gibt.
Bei uns gibt es das schon in Form von Open-Wallbox.
Hatte mich schon gewundert, wieviel E-Autos der Besitzer hat, bis mein Kumpel mich aufgeklärt hat, dass die Familie das per Konzept so anbietet.
Wenn ich einen Ladeplatz hätte, könnte ich den auch anderen zur Verfügung stellen. Wahrscheinlich würde ich aber nen 2. (öffentlichen) Ladestecker hinbauen.
Strom würde ich aber nicht verschenken, wenigstens anteilig die Errichtungskosten von PV und WB müssten irgendwann (5-7 Jahre, dann brauchts durchschnittlich Ersatzteile) wieder reinkommen
Natürlich darfst du vermieten aber dafür darfst du auch eine Steuererklärung machen weil Einanhmen. Dies gilt genauso wenn du Ladestrom verkaufts und ich will den zusätzlichen Aufwand bei 30-40% Steuerlast auf die Einnahmen nicht treiben.
Bitte nicht falsch verstehen, ich bin dafür AC Ladestationen zu haben bzw. zur Verfügung zu haben. Aber solange die Administration mir den Aufwand abverlangt werde ich es nicht tun.
Zum Preis von geeichten Stromzählern, ein EasyMeter (wie ihn der Netzbetreiber montiert) ist neu für ca.110,- Eur zu haben.
bin noch neu im Forum (und der Deye 12k macht überraschender Weise ab Anfang was er soll) aber zu dem Thema kann ich ev. was beitragen.
Fahre seit 2001 elektrisch, derzeit mit eAutos Nummer 5 und 6.
Damals war es mit frei zugänglichen Steckdosen (von Ladesäulen oder gar Ladeparks wollen wir gar nicht reden) zum Laden eher sehr mau. Aber meist nicht an Leuten die einem für kleines Geld haben laden lassen wenn man höflich fragt. Oft wurde die Ladeweile sogar mit einem Kaffeeangebot überbrückt und man hat über die "neue" Mobilität oder die Gefährte Auskunft gegeben.
Beliebt waren auch Betriebe/Feuerwehr oder Bauernhöfe (nur Vorsicht weil oft kein Nulleiter gelegt war!). Das hat sich nun etwas gewandelt da ja ein gewisses Potential vorhanden ist und man wird nun eher als Schnorrer gesehen wenn man keine öffentliche Ladesäule ansteuert. Und es ist im Prinzip eben auch nicht mehr wirklich nötig um Strom "betteln" zu gehen.
Vor knapp 20 Jahren wurde das Drehstromnetz ins Leben gerufen bei dem Leute eine Kiste an der Wand/Garage oder sonstwo auf ihrem Grundstück haben und sich gegenseitig Strom zur Verfügung stellen:
Das ist mittlerweile/zwischendurch auch schon etwas eingeschlafen, aber die überwiegende Zahl der Boxen ist noch vorhanden und viele Kontakte bestehen weiter und so werden da auch nach wie vor einige Elektronen bei Touren fließen.
Die Kosten werden über Spende in die Kiste oder Briefkasten beglichen.
Bei den Gefährten mit denen man damals unterwegs war sind keine großen Summen zusammen gekommen - man ist teilweise nur mit 2 kWh Kapazität rumgefahren (von Box zu Box;-) und so war es meistens "Klimpergeld".
Bei mir ist der letzte Eintrag ins "Log/Kistenbuch" auch schon länger her da Viele mittlerweile "normale" eAutos fahren und damit an einem DC Charger natürlich besser bedient werden...
Prinzipiell habe ich da kein Problem und finde die Idee gut. Unsere Wallbox ist MID Abrechungstauglich und hat einen RFID leser zum freischalten, damit man weiß, wer gerade läd...
... aber wir sind in Deutschland und vermutlich muß ich mich dann mit 10000 Seiten Papier und einem 3-Jahre Prozess auf dem Energiemarkt als Stromverkäufer registrieren?!
Ich würde das mit den direkten Nachbarn direkt klären. So wie man sich mal den Rasenmäher ausleiht oder teure selten benutzte Gartengeräte teilt, findet man da eine Lösung.
Interessant sieht es aus, wenn man den Ladeplatz an andere vermietet oder gar als öffentlichen Ladeplatz angibt.
Dann sind natürlich entsprechende Anmeldungen und zertifzierte Abrechnungsmethoden nötig (da bin ich aber nicht im Thema).
Und wer Gewinne erziehlt, der muss die auch versteuern. In den meisten Fällen ist das kein großes Hexenwerk und es sollte trotzdem was übrig bleiben (außer man verkauft den Strom zum Einkaufspreis). Ansonsten lphnt sich irgendwann immer ein Steuerberater, je nachdem was man an Gewinn macht.
Ich könnte mir vorstellen das bei unserer Nachbarsgarage auf dem Garagenhof zu tun. Der kann dann auch eine eigene Wallbox dahin machen wenn wir das Lastmanagement über unseren Haussanschluss gelöst bekommen.
Im Gegenzug bekomme ich dann sein Garagendach für Solar