Würdet Ihr Euren Ladeplatz (fürs Eauto) mit Nachbarn teilen, die keinen haben?

Würdet Ihr Euren Ladeplatz (fürs Eauto) mit Nachbarn teilen, die keinen haben?

Natürlich nicht kostenlos

und mit eher fest zugewiesenen Ladezeiten

oder andersrum ... Ihr wohnt zur Miete - kein eigener Stellplatz, aber viele in der Gegend haben einen ... auch elektrische ...

Traut man sich zu fragen, ob man da auch laden dürfte?

Ja, Eautos werden immer billiger und verfügbarer

Ja, DC Laden gibts auch - kostet aber das Doppelte

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Nur bei vorauszahlung des stromkonsums.

Das kommt extrem auf die Menschen an. Sobald Quengelige ins Spiel kommen, wird das nichts. Positive Menschen finden einen gangbaren Weg.
Das ist wie mit dem Hammer:

Bei mir werden Nachbarn in Zukunft gratis laden können.

Da 32A (1ph) Steckdose, WP, WW und Klima auf meiner Werkstattinsel, mit bald 20 statt 12 kWp hängen, habe ich im Sommer große Mengen Strom übrig.

Ist aber ein winziges abgeschiedenes Dorf wo sich alle gut verstehen und gegenseitig helfen.
Da wäre es dumm Geld zu verlangen ...

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Ich persönlich würde das machen, habe aber auch gute Voraussetzungen. Platz, PV, nette Nachbarn.
Selber habe ich noch keine Wallbox und auch kein E-Auto.
Ansonsten wohne ich aber auch in einer Gegend wo es so gut wie keine Miete gibt.
Bei uns gibt es das schon in Form von Open-Wallbox.
Hatte mich schon gewundert, wieviel E-Autos der Besitzer hat, bis mein Kumpel mich aufgeklärt hat, dass die Familie das per Konzept so anbietet.

Grüße

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Was jetzt Strom im EK / VK kostet, ist eine durchaus komplexe Frage (bei DC Chargern sind es 60-80 Cent / kwh)

Stellplätze / Parkplätze / Ladeplätze sind Städten sind alles andere als kostenlos

und so einen Ladenplatz mit mehreren Leuten zu organisieren, ist schon einiges an Arbeit - auch wenn man das in eine App packen kann

ich bastel gerade an einer Idee http://www.lade.club

oder http://echargersclub.eu

Es könnte Strompakete geben, Blockiergebühren, Vorauszahlung ... das ganze Abrechnen macht die App

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Wenn ich einen Ladeplatz hätte, könnte ich den auch anderen zur Verfügung stellen. Wahrscheinlich würde ich aber nen 2. (öffentlichen) Ladestecker hinbauen.
Strom würde ich aber nicht verschenken, wenigstens anteilig die Errichtungskosten von PV und WB müssten irgendwann (5-7 Jahre, dann brauchts durchschnittlich Ersatzteile) wieder reinkommen

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Wenn du den mal wirklich verschenken darfst.

Auch da gibt es immer Neider und Gemeindewerke und vor allem Finanzämter die gerne mal Kommerz unterstellen...

ja, würde ich machen - nur ist hier in der Stadt leider kein (Park-) Platz am Haus, an dem die Wallbox für die Nachbar erreichbar stehen könnte …

Kurz eine Info:

= verschenken darf jeder (gut es gibt Grenzen ab denen Schenkungssteuer
anfällt -> die werden aber beim Autoladen eines Autos nicht erreicht)

= verkaufen bedingt geeichte Zähler die auch vom Eichamt überprüft werden
dürfen (gegen Berechnung). Die Einnahmen sind zu versteuern.

Was jemand tut oder lässt kann jeder für sich entscheiden.
Ich will aber den Aufwand und eventuellen Ärger nicht haben.

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es ist noch komplizierter

Private Leute dürfen ja auch vermieten

Warum sollte ich nicht Strom oder Stellplätze gegen Geld abgeben oder teilen?

und wenn es sein muss mit Gewerbeschein bzw. Angabe in der Steuer

Solaranlage brauchen immer noch einen Gewerbeschein?

Es gibt viel zu wenig AC Lademöglichkeiten

So wird das nichts mit der Elektromobilität

Geeichte Zähler sind teuer - und dann gibts auch noch MID
MID-Zertifizierung

Natürlich darfst du vermieten aber dafür darfst du auch eine Steuererklärung machen weil Einanhmen. Dies gilt genauso wenn du Ladestrom verkaufts und ich will den zusätzlichen Aufwand bei 30-40% Steuerlast auf die Einnahmen nicht treiben.

Bitte nicht falsch verstehen, ich bin dafür AC Ladestationen zu haben bzw. zur Verfügung zu haben. Aber solange die Administration mir den Aufwand abverlangt werde ich es nicht tun.

Zum Preis von geeichten Stromzählern, ein EasyMeter (wie ihn der Netzbetreiber montiert) ist neu für ca.110,- Eur zu haben.

Hallo zusammen,

bin noch neu im Forum (und der Deye 12k macht überraschender Weise ab Anfang was er soll) aber zu dem Thema kann ich ev. was beitragen.
Fahre seit 2001 elektrisch, derzeit mit eAutos Nummer 5 und 6.

Damals war es mit frei zugänglichen Steckdosen (von Ladesäulen oder gar Ladeparks wollen wir gar nicht reden) zum Laden eher sehr mau. Aber meist nicht an Leuten die einem für kleines Geld haben laden lassen wenn man höflich fragt. Oft wurde die Ladeweile sogar mit einem Kaffeeangebot überbrückt und man hat über die "neue" Mobilität oder die Gefährte Auskunft gegeben.

Beliebt waren auch Betriebe/Feuerwehr oder Bauernhöfe (nur Vorsicht weil oft kein Nulleiter gelegt war!). Das hat sich nun etwas gewandelt da ja ein gewisses Potential vorhanden ist und man wird nun eher als Schnorrer gesehen wenn man keine öffentliche Ladesäule ansteuert. Und es ist im Prinzip eben auch nicht mehr wirklich nötig um Strom "betteln" zu gehen.

Vor knapp 20 Jahren wurde das Drehstromnetz ins Leben gerufen bei dem Leute eine Kiste an der Wand/Garage oder sonstwo auf ihrem Grundstück haben und sich gegenseitig Strom zur Verfügung stellen:

Das ist mittlerweile/zwischendurch auch schon etwas eingeschlafen, aber die überwiegende Zahl der Boxen ist noch vorhanden und viele Kontakte bestehen weiter und so werden da auch nach wie vor einige Elektronen bei Touren fließen.

Die Kosten werden über Spende in die Kiste oder Briefkasten beglichen.
Bei den Gefährten mit denen man damals unterwegs war sind keine großen Summen zusammen gekommen - man ist teilweise nur mit 2 kWh Kapazität rumgefahren (von Box zu Box;-) und so war es meistens "Klimpergeld".

Bei mir ist der letzte Eintrag ins "Log/Kistenbuch" auch schon länger her da Viele mittlerweile "normale" eAutos fahren und damit an einem DC Charger natürlich besser bedient werden...

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Prinzipiell habe ich da kein Problem und finde die Idee gut. Unsere Wallbox ist MID Abrechungstauglich und hat einen RFID leser zum freischalten, damit man weiß, wer gerade läd...

... aber wir sind in Deutschland und vermutlich muß ich mich dann mit 10000 Seiten Papier und einem 3-Jahre Prozess auf dem Energiemarkt als Stromverkäufer registrieren?!

Ich würde das mit den direkten Nachbarn direkt klären. So wie man sich mal den Rasenmäher ausleiht oder teure selten benutzte Gartengeräte teilt, findet man da eine Lösung.
Interessant sieht es aus, wenn man den Ladeplatz an andere vermietet oder gar als öffentlichen Ladeplatz angibt.
Dann sind natürlich entsprechende Anmeldungen und zertifzierte Abrechnungsmethoden nötig (da bin ich aber nicht im Thema).
Und wer Gewinne erziehlt, der muss die auch versteuern. In den meisten Fällen ist das kein großes Hexenwerk und es sollte trotzdem was übrig bleiben (außer man verkauft den Strom zum Einkaufspreis). Ansonsten lphnt sich irgendwann immer ein Steuerberater, je nachdem was man an Gewinn macht.

So würde ich damit umgehen.

beim Nachbarn direkt gegenüber, gebe ich Dir recht

aber wird es ein bisschen weiter , wirds schon nicht mehr so einfach

Und 8 mal soviel Verwaltungskosten und Steuern Zahlen, als du damit einnimmst.

Ich könnte mir vorstellen das bei unserer Nachbarsgarage auf dem Garagenhof zu tun. Der kann dann auch eine eigene Wallbox dahin machen wenn wir das Lastmanagement über unseren Haussanschluss gelöst bekommen.

Im Gegenzug bekomme ich dann sein Garagendach für Solar

Und abends immer schön beten, dass das Finanzamt das nicht mitkriegt.
Sowas wird in Deutschland doch sicher mit Erschießung geahndet...

Mir ist die Vollkaskomentalität fremd. Risiko ist ok

Es gibt zwei Arten an sowas ranzugehen: Vorher um Erlaubnis fragen oder hinterher um Verzeihung bitten.

Ich halte es oft mit letzterem. Nach entsprechender Abwägung des Risikos halt