Ich habe das Tool gerade erst entdeckt, das ist ja super.
Ich versuche gerade die richtige Größe meiner zukünftigen Wärmepumpe zu ermitteln.
Das 2-fam Haus ist von 1974, vor 10 Jahren neue 3-fach verglaste Fenster und Aufdachdämmung mit 20cm Holzfaserplatte. Fasade ist original ohne Dämmung. Wohnfläche 520m² . Überwiegend HK nur wenig FBH.
Ich habe einen Öl-Brennwertkessel, den habe ich auf ca 23kW Heizleistung gedrosselt (0,4er Düse mit 13bar Öldruck, weniger ging leider nicht) mit einem Verbrauch von 4500L/a. Da bin ich im letzten Winter ohne Probleme durchgekommen. Habe aber auch einen Holzofen (leider benutzt) der wasserführend ist, Leistungsmessung Wasser vorhanden, Luft ? Zusätzlich gibt es eine große (40m²) Solarthermie, die ermöglicht mir den Ölbrenner von Mai bis Oktober auszuschalten.
Jetzt meine Frage, der Ölverbrauch ist ja nur in einem Teil des Jahres angefallen, wie würdet ihr da vorgehen? Ich habe versucht das über einen Zuschlag für den Wärmebedarf abzuschätzen.
4500L Öl = 45000kWh + Solarthermie 40m² = 12000kWh (300kWh/m² aus lit.) + Holz 5rm = 6500kWh macht in Summe 56750kWh . Darf man das so ansetzten ?
Da käme eine Heizlast vom 24,5kW raus. Das kommt mir plausibel vor. Hintergrund ist ich habe eine Wärmebedarfsberechnung machen lassen (über die Bausubstanz nicht Verbrauch) und da kommen bei -13,5°C 30kW Heizleistung raus, was mir zu hoch vorkommt. Der Heizungsbauer hat mir jetzt eine 35kW Lambda angeboten weil seiner Meinung nach die 20kW zu klein ist, die aber mMn passen sollte.
Mein Nachbar hat vor 2 Jahren eine Lambda 15EU installiert, ich frag mal ob er Daten hat zu vorher/nacher.