In dem man nicht bei der Gemeinde/Stadt für 10€ als Gewerblich anmeldet und sich im Anschluss eine USt Nr beantragt (Die braucht man zwar nicht wirklich, aber bei vielen Großhändlern hilft das stark, als nicht Privat zu erscheinen, selbst wenn man nur 2 Paletten Module bestellt). Darüber kann man dann später auch die Einspeisevergütung laufen lassen. Ist jetzt kein großes Problem...
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In dem man nicht bei der Gemeinde/Stadt für 10€ als Gewerblich anmeldet und sich im Anschluss eine USt Nr beantragt (Die braucht man zwar nicht wirklich, aber bei vielen Großhändlern hilft das stark, als nicht Privat zu erscheinen, selbst wenn man nur 2 Paletten Module bestellt). Darüber kann man dann später auch die Einspeisevergütung laufen lassen. Ist jetzt kein großes Problem...Aber nicht vergessen, dass man dann 2 Jahre lang monatlich eine Umsatzsteuererklärung abgeben "darf".
Und die Einnahmen Überschuß Rechnung zur Einkommensteuer Erklärung.
Sorry, hab mich von vorne nach hinten durchgewühltPV Module gibt es doch im DE Großhandel ab 0,30€ / wP. netto. Lohnt sich da ein Import überhaupt?Und wie kommt man als Privatperson da ran?
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Bzgl. der Inverkehrbringung von Elektronik / Elektro Artikeln in Deutschland gelten für den Händler ein paar nicht ganz so witzige Regeln.
Fangen wir mal beim Thema Elektroschrott und Entsorgung an: www.stiftung-ear.de.
Man muss sich und die vertriebenen Marken registrieren, geplante Vertriebsmengen je Marke hinterlegen, Bank Bürgschaften abliefern dafür, dass die von einem in Verkehr gebrachten Mengen auch entsorgt werden, Monatlich die in den Verkehr gebrachten Mengen reporten, Verträge mit Entsorgungsbetrieben machen, eine Bundesweite Entsorgung sicherstellen etc.
Das gilt auch für die Einfuhr von Produkten aus dem EU Raum. Also immer, wenn man Ware NICHT in Deutschland kauft und hier vertreibt.
Ich bin mir sicher, dass sich da nicht jeder daran hält (obwohl das schon seit bestimmt 15 Jahren so ist).
Wenn man aber von einem Wettbewerber angeschwärzt wird, kann das am Ende teuer werden.
Ich hab die Anfänge der Stiftung EAR mit dem ganzen Moloch dahinter am eigenen Leib durchgemacht. Vielleicht geht´s heute einfacher, aber zu Anfang war das eine Qual.
Also mal eben paar Wechselrichter, Akkus oder ... in China bestellen und hier im Webshop verkaufen ist (zu mindestens wenn man sich auf legalen Bereich bewegen will) nicht ganz so einfach.
BattG, ElektroG, VerpackG und EU-Konformität werden natürlich berücksichtigt.
Super Idee.
Bei Artikeln zum Verleihen (oder vermieten) wäre vielleicht eine Wärmebildkamera auch schön. Wird nicht regelmäßig benötigt und ist (für seltene Nutzung) verhältnismäßig teuer. ![]()
moin,
...hmmm... für mich kristallisiert sich heraus, dass das Hauptinteresse wohl in Richtung "günstig, aber sicher" geht. Damit werden über kurz oder lang Probleme unvermeidlich. Es wäre echt blöd, dass das dann die engagierten Leute träfe. Man muss das Risiko streuen
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Könnte man nicht über eine Genossenschaft nachdenken ? Die Genossenschaft hätte das Ziel, den Mitgliedern die Nutzung regenerativer Technik zu ermöglichen. Dazu kann die Genossenschaft ihren Mitgliedern aufgrund bessere Einkaufskonditionen (Grosshandel) günstige Komponenten anbieten. Die Genossenschaft verfügt zudem über einen Bestand an Werkzeug und ggf. standardisierten Halbzeug (Schrauben, Montagematerial usw.) das an Genossen verliehen oder günstig überlassen werden kann. Es gibt genossenschaftseigene Umsetzungskonzepte, die Grundlage von Empfehlungen zur Realisierung von Anlagen zur Erzeugung, Speicherung und Nutzung regenerativer Energie sind. Die Genossenschaft unterstützt ihre Mitglieder bei Planung und Einkauf der Anlagen.
Jetzt könnte man Sammelbestellungen besser koordinieren und ggf. absichern, da die Genossenschaft über eine Rücklage aus Mitgliedsbeiträgen, Leihgebühren usw. verfügt und versichert ist.
Man müsste sich mal genauer ins Genossenschaftsrecht einlesen... aber was ich noch so in Erinnerung habe, ist sowas ein recht eleganter Weg.
... nur mal so ins blaue gedacht ![]()
gruss vom fpg
Hallo zusammen,
ich betreibe eine PV-Anlage mit ca. 25KW. Um meinen Hausverbrauch zu stützen will ich noch ca. 1,5KW zusätzlich installieren.
Mit diesen 1,5KW soll ein Akku geladen werden und der Strom dann mittels Akkuwechselrichter in mein Hausnetz, mit 0 Einspeisung ins öffentliche Netz, eingespeist werden.
Was ich hier für mich als sehr hilfreich sehen würde, wäre der Aufbau und die Gräte, die ich dafür einsetzen könnte, um die Null- Einspeisung zu realisieren.
PV-Module, den Akku, den Laderegler, Kabel und Kleinzeug hab ich. Also alles was ich im "Baumarkt bekommen kann braucht hier nicht aufgeführt zu werde.
Was ich nicht finden kann, ist ein Messgerät, um drei Phasen messen zu können und diesen Messwert an einen geeigneten Wechselrichter zu schicken, der dann entsprechend seine Leistung regelt. Die Kombination von Wechselrichter und Dreiphasenmessgerät vermisse ich. Also solche Dinge wie der "Volkszähler" halte ich für mich ungeeignet.
Plug and Play wäre gut.
Karl
Für einen Makershop fände ich es Klasse Toolsets zu bekommen. Z.B. für Batteriebau, alles an Werkzeug und initialen Dingen, die hierfür benötigt würden. Es kann verschiedene Stufen geben, z.B. mit oder ohne Erstladegerät, Balancer u.a.
Oder der Shop würde eine (Shopping-) Liste aller notwendigen Produkte und Tools für je ein Thema beinhalten und ich könnte Dinge, die ich schon habe, einfach abwählen. Dann die Liste ab in den Basket und Bezahlen. Dazu eventuell beigefügte Anleitungen oder Verweis auf PDF Downloads. Ein Kochrezept-artiger Zugang zu den Themen würde vielen helfen.
Mir wäre es recht, wenn Ihr regulär daran verdienen, also eine ordentliche GbR oder GmbH aufsetzen würdet. Alles andere ist organisatorisch auf Dauer nicht zu bewältigen. Alleine die Bearbeitung von Rücksendungen aller Art bringen Euch um. Dazu die Verwaltung, Buchhaltung, Technik uvm., die 60% und mehr der Zeit kosten. Auf kleiner Flamme ist ein solcher Shop nicht zu bewältigen. Das sollte von Beginn an klar sein. Was nicht heißen soll, das nicht jede(r) mal klein anfängt.
Wann soll es denn endlich losgehen :?:
wie wäre es mit Komplettbausätzen, die gegen Aufpreis auch komplett montiert und eingerichtet versand werden?
-> Makershop für faule oder unsichere User ![]()
Ich wäre großer Fan davon, also z.B. ein HowTo wie eine Batterie gebaut wird mit der Teileliste etc.
Eigentlich dass, was Andreas in seinem Akku-Video gemacht hat mit der Teile-Liste ![]()
Könnte man nicht über eine Genossenschaft nachdenken ? Die Genossenschaft hätte das Ziel, den Mitgliedern die Nutzung regenerativer Technik zu ermöglichen.Ein interessanter Ansatz!
[...]
Man müsste sich mal genauer ins Genossenschaftsrecht einlesen... aber was ich noch so in Erinnerung habe, ist sowas ein recht eleganter Weg.
Hat sich inzwischen mal jemand eingelesen, wie das rechtlich aussieht?
Ein kritischer Punkt ist wohl, sobald man der "Inverkehrbringer" irgendwelcher Artikel ist, weil dann der ganze bürokratische Kram mit WEEE/EAR/"Containerlotterie" etc. losgeht.
Wenn nun eine Genossenschaft Artikel einkauft und diese, z.B. im Verhältnis bezahlter Mitgliedsbeiträge, an ihre Mitglieder verteilt, wurden diese dann "in Verkehr gebracht"? Eine Verkaufsrechnung in dem Sinne gibt es dann nicht, und in einem Online-Shop sichtbar werden die Artikel auch nicht. Für einen externen Dritten, der einen gerne "anschwärzen" würde, also kaum Ansatzpunkte, eine Inverkehrbringung irgendwie nachzuweisen.
Was ist das denn für eine bekloppte Idee.Könnte man nicht über eine Genossenschaft nachdenken ? Die Genossenschaft hätte das Ziel, den Mitgliedern die Nutzung regenerativer Technik zu ermöglichen.Ein interessanter Ansatz!
[...]
Man müsste sich mal genauer ins Genossenschaftsrecht einlesen... aber was ich noch so in Erinnerung habe, ist sowas ein recht eleganter Weg.
Hat sich inzwischen mal jemand eingelesen, wie das rechtlich aussieht?
Ein kritischer Punkt ist wohl, sobald man der "Inverkehrbringer" irgendwelcher Artikel ist, weil dann der ganze bürokratische Kram mit WEEE/EAR/"Containerlotterie" etc. losgeht.
Wenn nun eine Genossenschaft Artikel einkauft und diese, z.B. im Verhältnis bezahlter Mitgliedsbeiträge, an ihre Mitglieder verteilt, wurden diese dann "in Verkehr gebracht"? Eine Verkaufsrechnung in dem Sinne gibt es dann nicht, und in einem Online-Shop sichtbar werden die Artikel auch nicht. Für einen externen Dritten, der einen gerne "anschwärzen" würde, also kaum Ansatzpunkte, eine Inverkehrbringung irgendwie nachzuweisen.
Edit: Das klingt für mich so ähnlich seriöse wie Cum/Ex
Ich würde das ganze seinlassen: die Containerlotterie ist irre - und ohne Juristen gründet man auch keine Genossenschaft. Die ursprüngliche Idee war ja, es unkompliziert zu machen. Geht in .DE aber nicht.
Ich würde das ganze seinlassen: die Containerlotterie ist irre - und ohne Juristen gründet man auch keine Genossenschaft. Die ursprüngliche Idee war ja, es unkompliziert zu machen. Geht in .DE aber nicht.1. Genossenschaft nebenbei Gründen und "betreiben" ist nicht möglich, völlig korrekt. Daher hier auch fehl am Platz mMn.
2. Die Idee mittels einer eG die Entsorgungskette zu bescheißen hab ich oben schon kommentiert. Alleine die Idee finde ich verwerflich.
Ich habe viele Jahre als Importeur an der Containerlotterie der Stiftung EAR teilgenommen.
Die eingeführten Mengen waren allerdings nicht unerheblich (einige Container im Monat/Quartal) und ich wurde dann auch regelmäßig mit Entsorgung "bedacht".
Sowas kann man kalkulieren.
Wenn man aber als Kleinunternehmer gerade startet und dann sofort einen Container zugelost bekommt, wird´s halt blöd.
Zack paar Tausend Euro weg.
zur Genossenschaft als solche:
Es gibt einige Energie-Genossenschaften in Deutschland.
Bekannte von mir haben so eine eG 2010 gegründet: https://sonnenland-eg.de/
Allerdings für den Betrieb von PV Anlagen.
Wenn das Thema interessiert, dazu gibt´s tatsächlich ein Buch: https://sonnenland-eg.de/index.php/referenzen/fachliteratur.