Windkraft nutzen; Ideen, Tipps und Erfahrungen

Hat jemand einen solchen Wechselrichter im Einsatz:

https://www.ebay.de/itm/1KW-2KW-Windkraftanlage-Netzwechselrichter-Grid-Tie-Inverter-Limiter-DC22-65V-/234313153202?mkcid=1&mkevt=1&_trksid=p2349624.m46890.l6249&mkrid=707-53477-19255-0&siteid=77&campid=5338847923&customid=TEG1000DC&toolid=20012

-wie ist die Ausbeute?

-welches Zubehör und welches Windrad wird noch verwendet?

-Idee wäre das Windsystem an den ACout2 eines Multiplus II geschaltet anzuschließen, dann könnte man so auch einen Akku beschicken.

Habt Ihr Erfahrungen oder Ideen dazu?

Grüße

Ab und zu kommt die Idee Wind immer Mal auf.

In der Regel enden die Diskussionen mit

zu laut, zu teuer, im Land zuwenig Ertrag.

Weil die mittleren Windgeschwindigkeiten zu niedrig sind.

Letzteres habe ich anhand seiner eigenen Wetterdaten nachgerechnet,

Aber ich sage auch, ich hab es nicht probiert.

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Okay; ich würde es probieren weil hier öfters gut Wind geht.

Eine Empfehlung waren mal die Anlagen Black 600 in der 48V Version. Leider wurden wohl die Patente nach CHI verkauft und man kann die Geräte nicht mehr kaufen. Ist ein Außenläufer der auch bei geringem Wind zumindest noch ein paar Watt macht..

Denke daran, dass die Windenergie mit dem Quadrat der Geschwindigkeit zunimmt, .

Also halbe Geschwindigkeit -> ein Viertel der Leistung.

Das ist das Problem.

Die Formeln sind einfach, Fläche und Windgeschwindigkeit, plus deiner Winddarten, kann man wirklich selber rechnen.

Update: richtig ist Achtel bzw achtfach, siehe unten.

Falsch !! Aber wie Falsch. Der Energieinhalt von Wind geht mit Exponent 3 (kubisch), nicht exponent 2 (quadratisch). Halbe Windgeschwindigkeit = 1/8 Energie, Viertel Windgeschwindigkeit = 1/64 Energie. (also 1.5% der Nennleistung bei Nennwindstaerke). Wenn man den Eigenverbrauch des gesamten Systems betrachtet (Steuerung, Monitoring, Inverterverluste) also Null. Genau das ist die Problematik die viele nicht verstehen und glauben man koennte damit ein Industrieland 24/7 versorgen.

Denke, dass daraus auch der Gedanke erwächst: wenn wir die im Binnenland befindlichen WKA nicht auch nur annähernd auslasten können, dann bauen wir einfach so viel auf, dass das irgendwie hinhaut. Das Problem ist dann meist: zum Einen beeinflussen sie sich gegenseitig; dh. durch dei WKA ändern sich Strömungsbilder und Kanäle; und zum Anderen ist 1000 x 0 immer noch Null.

Und wie gesagt: Konzepte mit dezentralen aufgebauten, aber zentral gesteuerten Akkus, scheinen nicht gewollt zu sein. Da kann man wohl die kooperatistischen Är…e nicht voll genug stopfen..

Schon erstaunlich - oder auch nicht - daß die Stromgestehungskosten bei Windenergie nur von PV Freiflächenanlagen erreicht/unterboten werden:

Die stabileren Windverhältnisse in der Höhe und die Durchmesser der Windräder machen es möglich. Im Gegensatz zu PV sind dagegen private Kleinanlagen aufgrund der Skalierungseffekte in aller Regel nur Liebhaberei.

Windenergie trägt übrigens bei uns 28% zur Stromerzeugung bei ... Scheint irgendwie doch zu gehen, selbst in einem zunehmend innovationsfeindlichen Land.

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wie bereits beschrieben; 28% im Saldo. Auch PV schafft im Saldo eine ordentliche Größe.

Das Stromnetz ist aber kein Getreidelager wo mal ein paar LKWs abkippen können, und dann wieder einer abgeholt wird.

vor allem wenn man bestehende Anlagen, die teilweise schon weitegehend abgeschrieben aber in gutem Wartungszustand sind abreißt…

Aber diese Diskussion gab es damals bei der Abwrackprämie auch..

Das was produziert wurde, wurde auch abgeholt, ist so bei Strom. Und in gewissen Grenzen kann man auch speichern ...

In der Regel wohl Repowering am gleichen Standort. Wenn es mal Perowskit-PV Module bezahlbar und mit 50% mehr Effizienz geben wird, werde ich meine Module am Dach wohl auch austauschen ...

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Die Kraftwerke sind dort gebaut wo der Bedarf ist; die WKA dort wo der Wind weht.

Hallo Herr Decker, was soll das denn jetzt nachdem ein Moderator Kollege bei physikalischen Grundgesetzen komplett ins Klo gegriffen hat als Antwort die physikalisch genauso falsche Gutmenschen-Ideologie-Keule auszupacken? Sie wissen genauso gut wie ich, dass die Gestehungskosten fuer PV von November bis Maerz von 18:00h bis 06:00h bei1 EUR/kWh++ liegen. Taeglich und garantiert. Bei Windanlagen im Schwachwindgebiet Bayern (meine Heimat) aehnlich, halt nur mit weniger zuverlaessig vorhersehbarer Stochastik.

Du hast vollkommen recht. Ich hatte das damals ausm Kopf wiedergegeben, dann nachgecheckt im Wiki aber nicht korrigiert.

Gut dass du es gefunden hast.

Und du benutzt die Beleidigungskeule, weil du einmal einen Fehler gefunden hast ?