Haben eine 16s-LiFePO4 (von “Amy”, SeplosBMS und aktiver Balancer).
Die Spannungsdifferenz dümpelt normalerweise unter 10mV, selten 20mV. Beim Volladen habe ich nun einmal gesehen, dass sie auf 50mV gestiegen ist, parallel zum Anstrieg der Gesamtspannung. Bei 55,2V hat mein System dann das Laden beendet.
Welche Spannungsdifferenz ist wann normal?
Wann sollte man sich Sorgen machen oder gar einen Alarm generieren?
So hab ich immer reichlich Luft zu den Grenzwerten vom BMS, wobei ich auch hier wiederum Luft lasse zu den Grenzwerten aus dem Datenblatt. Meine Grenzwerte im BMS wie zb. die OVP welche auf 3,55V steht hat somit nur 100mv Luft zur maximalen Ladeschlussspannung weil ich nur bis max 3,45V/Zelle lade. Es kommt aber auch darauf an wie oft du balancen tust oder besser gesagt must. Ich hab schon über 4 Wochen ohne Balancing das System betrieben, dann bin ich im Gelb/Roten Bereich. Das ist so für mich das Maximum. Ich muss allerdings dazu sagen das ich anders balance was mir gewisse Vorteile verschafft vorallem im Winter. Und vorallem alles ohne jegliche Steuerung durch das BMS wie zb. Stromreduzierung ab Spannung XY. Ganz normales CC-CV Ladeverfahren, nix verfälscht und nix zerhackt, mit allem was dazu gehört.
die Spannungsdifferenz unter…?? 200mV?? interessiert in der fast horizontalen Spannungskurve nicht wirklich.
Interessant wird sie ab…?? 3.4 V Zellspannug wenn die Kurve ordentlich steigt, deshalb zerstören permanent laufende aktive Balancer jede Batterie, deshalb sollten Balancer erst ab 3.40V oder 3.45V Zellspannung bei LFP Zellen aktiv werden, weil sich erst dann eine echte Inbalance zwischen Zellen zeigt.
Es ist ganz normal, dass die Spannungsdifferenz steigt, je voller die Zellen werden. Bei 3,45V (Ruhespannung) sind die Zellen schon 100+% voll, eher schon leicht überladen. Als Ladeschlußspannung ist das aber völlig o.k. solange ein Ladestrom fließt. Die 50mV sind also kein Grund zur Sorge. Bei mir sind es typischerweise unter 20mV, im linearen Bereich eher unter 10mV. Wichtig ist: Balancer erst oberhalb 3,4V starten, besser 3,43…3,45V und dann nicht wesentlich höher laden sondern bei Konstantladespannung weiterbalancen bis sich die Zellen angeglichen haben. Ist aus meiner Sicht bei einer guten Batterie nur 1-2 Mal im Monat nötig, oder wenn Du wieder eine halbwegs akkuraten SoC-Anzeige über das BMS haben möchtest. Warum die Werte, die das BMS anzeigt, regelmässig aus dem Ruder laufen wurde hier auch schon zig-fach diskutiert.
Wenn Du die Zellen ordentlich ballancieren willst MUSST Du in den Bereich laden bei den ballanciert werden KANN
Wenn Du jetzt bei 55.2V bist (/16 = 3.45V) dann ist das schon das sinnvolle Minimum eher noch ein wenig höher fahren um überhaupt “Luft zum ballancieren” zu haben
Es ist schon lange her als wir in diesem Thread über niedrigere Ladeschlussspannungen und Balancer Startspannungen diskutiert haben und auch erste Tests dazu gemacht haben. Damit fing alles an, das war quasi der Grundbaustein. Es geht viel mehr als die meisten denken, aber man muss natürlich Interesse daran haben und sich damit befassen .
Ladeschlussspannung hochsetzen ist kontraproduktiv, damit verstärkst du das Problem noch. 100mv Differenz sollten garnicht erst entstehen, falls doch must du die Ursache dafür suchen. Selbstentladung, Übergangswiderstände, Balancer falsch eingestellt...
Hallo,
nach meinen Erfahrungen laufen die Zellen nur am oberen oder unteren Ladeende auseinander. Anderes geschieht nur, wenn sich die Verbinder gelockert haben. Die Warnung von 100mV bei mittleren Ladezuständen sollte dann zum Anlass einer generellen Akku Kontrolle genommen werden. Sinn macht das eventuell schon, doch Anlass für eine Änderung der Startspannung des Balancers ist es m.A. eher nicht.
L.G.