es steht dir frei, deine Bedingungen im kostenfreien Modul von chatgpt einzugeben. Auch ich bin kein Physiker und kann mir zahlreiche Faktoren ausdenken, die wohl relevant sein könnten, wie z.B. die Antwort auf die Frage, was hinter der Mauer in den Innenräumen geschieht. Sind es Schlafräume und ein Gäste WC, also Räume, die üblicherweise nicht sehr warm sind, oder ist die mollige Wohnstube dahinter. Dann das Nutzerverhalten, stehen die Türen offen, sind die Fenster dicht, usw.
Meine Fragen verfolgten den Ansatz einer pauschale Abschätzung, ohne auf Luftdruck, mittlere Luftfeuchte, Windgeschwindigkeiten o.ä. einzugehen. So wie die KI das nach meinen sehr allgemeinen Angaben abgeschätzt hat, ist rein energetisch kein Weltuntergang zu erwarten. Ich hab ja auch 1 Meter Abstand zur Wand gewählt.
Da mein kostenfreies KI Rechenkontingent wohl erschöpft ist, möchte ich dich motivieren, dass du nun KI deine Fragen stellst und beantworten zu läßt. Es mag auch sein, das chatgpt mir nach dem Munde redet. Solltest du gänzlich andere Antworten erhalten, dann könnte auch das eine Ursache sein.
Das hat @win glücklicherweise schon selbst relativiert.
Die Fläche eines Wärmetauschers einer LWWP mit 10 kW Heizleistung und nomineller VL-Temperatur von 50°C liegt bei ca. 1,5m². Lediglich die Querschnittsfläche ist deutlich kleiner. Die spielt aber eine sehr untergeordnete Rolle, weil die Wärmetauscherfläche, die Temperaturdifferenz zwischen Kältemittel und Außenluft und die Strömungsgeschwindigkeiten maßgeblich für die Energieübertragung sind.
“Laminar” bezweifle ich ganz stark. Dagegen spricht zum einen die schon oben erwähnte vereiste Fläche vor der WP und zum anderen die Form des Wärmetauschers, der eine laminare Strömung gar nicht zulässt.
Ich habe mal näher recherchiert. Die 3K Differenz gelten für die Wärmeübertragung zwischen Flüssigkeiten und Kältemittel. Bei Luft sind es bis zu 8K.
Egal wäre es nur bei einem perfekt gedämmten Gebäude. Das ist in der Realität eher unwahrscheinlich. Selbst der Wind sorgt bei Temperaturen unter 0°C für einen höheren Heizbedarf. Und selbst der trifft bei frei stehenden Gebäuden nur im ungünstigsten Fall auf zwei Seiten.
Dann halte doch einfach mal die Hand vor die Ausblasöffnung eines Föns. Verändere den Abstand und die Position der Hand zur Öffnung. Wenn Deine Annahme stimmt, müsstest Du eine schlagartige Temperaturveränderung feststellen, sobald die Hand aus dem nach Deiner Annahme laserstrahlartigen Luftstrom verschwindet. Gerne auch mit IR-Thermometer mal die Temperatur an diversen Stellen vor der Ausblasöffnung messen.
Rein zufällig habe ich hier so einen Raum (der noch auf seine Innendämmung wartet). Außenwand zum Nachbarn nicht gedämmt, darüber eine Terrasse. Obwohl meine Gasheizung über elektronisch geregelten permanenten hydraulischen Abgleich in allen Räumen bei allen Außentemperaturen die voreingestellten 21°C erreicht, komme ich in diesem Raum nicht über 19°C. Ich habe mir den Raum im Winter mit einer Wärmebildkamera angesehen und Wandtemperaturen von 13-14°C an der ungedämmten Außenwand gemessen, während die gedämmte Wand bei 17-18°C lag.
Dann erkläre den Unterschied zwischen Wind und Luftstrom durch Ventilator in Bezug auf die Auswirkung auf eine Fläche.
Ganz ehrlich, ich sehe weder Ablenkung noch blankes Bezweifeln auf meiner Seite. Aber ich sehe Lesen nur bis zum Ende des ersten Halbsatzes und anschließende Unterstellung mangelhafter Diskussionsführung. Da bin ich raus.
An beide: Wir hatten schon in anderen Themen Differenzen. Nicht generell aus der Diskussion herausziehen bitte. Lasst dem Meinungs”gegner” seine Meinung und konzentriert euch lieber auf das, was ihr als Standpunkt habt.
Bisher stellen wir Theorien auf und das finde ich interessant, weil es, so scheint es mir, in keinem Forum jemals so behandelt wurde. Noch nicht einmal im HTD (HaustechnikDialog) kenne ich sowas.
Es ist und bleibt unbestritten, dass egal ob blasend oder saugend ein Unterschied feststellbar sein wird, je nach Abstand und nach Haus. Ob und wieviel, das hoffe ich mal auch von jenen, die ein paar Bilder machen wollen im Winter, herauszufinden. Physikalisch ist das schwer zu berechnen, hängt eben sehr viel auch von Wind draußen, Dämmung etc. pp. ab.
Selbst beim ziehen wird, sofern nicht auf die Hauswand geblasen sondern gezogen wird, diese 1200m³ Luft vom Haus her weggezogen. Windstill gibt es diese Luftbewegung beim Haus nicht, die Wärmeübertragung durch Wand (und Dämmung) dauert länger während sie bei Luftbewegung höher ist. Wieviel, ich weiss es nicht.
Das ist ein entscheidender Irrtum. Das Ansaugen der Luft passiert viel weiträumiger als das Ausblasen. Während man vor einem Ventilator auch in gewissem Abstand den Luftstrom deutlich spüren kann, ist es kaum möglich, hinter dem Ventilator die Sogrichtung zu bestimmen.
nicht nur das, dann kommt die Lufttemperatur noch hinzu. Die angesagte Luft hat die Temp. der Umgebung, die ausgeblasene ist kälter. Der Effekt ist dann mit einem windigen Tag vergleichbar (Wind, der nur eine Hauswand trifft ist wohl unwahrscheinlich). Ideal wäre dann wohl eine Aufstellung mit Blas und Saugrichtung parallel zur Hauswand mit reichlich Entfernung von derselben.
Wenn meine LWWP ca. 50cm vor dem Haus steht, dann ist die einzige Möglichkeit an Luft zu kommen von allen Seiten, ob nun unten, seitlich oder oben am Haus entlang. Ich habe keinen Windkanal um das zu prüfen, aber die Luft muss wo herkommen. Vorne wird sie weggeblasen, nun könnte sie auch diese Luft wieder z.T. ansaugen, bei uns ist dort nichts im Weg also wird die Luft eher wegbefördert.
Dann saugt sie aber dennoch von allen Seiten in den Lüfter rein. Und zieht die Luft von der Hauswand ab. Diese Luft wird eine leicht andere Temperatur als die Umgebungstemperatur haben, weil die Wand von innen geheizt wird. Die Wärme fließt zur weniger warmen Seite.
Davon ging deff wohl aus. Es geht hier ja um Wärmepumpen. Die ausgeblasene Luft ist kälter weil ihr Wärmeenergie entzogen wird.
Das ändert aber nichts am vorbeiziehenden “Wind” an der Hauswand entlang. Die ruhende Luftschicht bietet einen besseren Puffer vor Wärmeentzug als eine ständig in Bewegung gehaltene Luftschicht bei selber Temperatur. Wärme kommt vom Haus raus und diese Wärme wird dann schneller wegtransportiert.
Nun kommt es eben darauf an, wieviel Wärme das wäre. Draufpusten wird am schlimmsten sein. Aber auch ansaugen wird nicht ideal sein.
Aber das ist doch offensichtlich: Wenn Deine WP Dein Haus mit kalter Luft anbläst, dann kühlt sich Dein Haus stärker ab, und dann musst Du mehr heizen.
Nehmen wir einen typischen Januar- oder Februartag in Deutschland an, da liegt die mittlere Temperatur bei +0,5°C. Das wäre die Temperatur an der Außenseite Deiner Wand, und an der Innenseite hast Du 20°. Und der Wärmeverlust Deines Hauses hängt von genau diesem Temperaturunterschied ab.
Wenn Du jetzt auf die dumme Idee kommst, die ca -40°C kalte Luft auf Deine Hauswand zu richten, dann hast Du an dieser Stelle der Hauswand einen sehr viel höheren Wärmeverlust, und deshalb musst Du dann mit mehr Leistung heizen. Und deshalb sinkt bei dieser Konstellation die Effektivität Deiner Heizung ganz beträchtlich.
Ja, aber das betrifft nur den Wärmeübergangswiderstand, der dadurch tatsächlich etwas gesenkt wird. Das ist dann so, als ob ein Wind die leicht erwärmte Luft direkt an der Außenseite der Hauswand wegblasen würde.
Aber beim direkten Anblasen der Wand mit der auf ca -40°C abgekühlten Abluft der WP senkst Du die Außentemperatur der Wand zumindest an der Anblasstelle auf -40°C, und senkst zusätzlich wg des stärkeren Luftstroms auch den Wärmeübergangswiderstand noch stärker.