Der wechselrichter müßte doch die gleiche Phase produzieren. Schade, habe kein oszilloskop
.
Das ist alles saldierend über alle Phasen gemessen.
Daher ist es egal an welcher Phase der Wechselrichter hängt
Ach so, ich meinte mit Phase die andere Bedeutung.
Erstmal, Phasenverschiebung gibts auch durch andere Geräte, (ok, Wechselrichter wird nur Strom erzeugen der Sinus ähnlich ist, aber auch dort kommt von überall unsauberes Sinus an, LED und co stören auch) wenn am Wechselrichter kein Strom von außen ankommt, schaltet der ab. Der Wechselrichter hängt übrigens an einer Phase, wie soll der die anderen berücksichtigen?
Nebenbei, ich bin vom Fach!
Oh vom Fach - na denn..
Also wie MalteS schon geschrieben hat gibt es die noch weitaus intelligentere Summenbeurteilung der Leistungsflüsse. Wenn du also eine 3 phasige Installation hast aber nur einphasig vom Balkonkraftwerk einspeist so musst Du trotzdem 3 CT´s verwenden wenns in Summe Nulleinspeisung werden soll. Wenn der Wechselrichter auch für Akkubetrieb und Einspeisung vorgesehen ist darf der natürlich nicht abschalten wenn "kein Strom von außen ankommt" und natürlich kommt dann im Fall des Akkupuffers ja von außen Strom - nämlich vom Akku.
Noch ein Aftercarry (Nachtrag
) Wenn Du Phasenverschiebungen zwischen Strom und Spannung durch Blindlasten hast (das wären dann induktive oder kapazitive) so sind diese Blindleistungen ja reaktiv - das heißt die Energie die bei ansteigender Sinusflanke reingeht kommt im fallenden Kurventeil auch wieder raus - das verkompliziert die Sache natürlich auch nochmal - deshalb bin ich bei der Erklärung der Leistungsflußrichtung nicht darauf eingegangen
SvW (Servus vom Werner)
By the way - in diesem Zusammenhang... Wenn jetzt jemand noch keinen Zweitarifzähler im Haus hat (der eingespeiste Energie und bezogene Energie getrennt abrechnet) wenn da also noch ein Ferrarizähler installiert ist dann dürfte ein Akku bei einem Balkonkraftwerk keinen Vorteil bringen - Oder denke ich da jetzt falsch ? SvW
Irgendwie schreiben wir aneinander vorbei, oder? Wenn kein Strom von außen kommt MUSS der wechselrichter abschalten! Wenn nicht gäbe es eine Katastrophe. Das ist ein Sicherheitsaspekt, fürs Haus, fürs ganze Stromnetz.
Richtig! Für bezogenen Strom zahlste das gleiche Geld wie du für den eingespeisten bekommst, hatte ich über ein Jahr. Wird beides direkt miteinander verrechnet.
Katastrophe ?
Nö wenn die Generatorspannung und die anliegende Netzspannung gleich sind in Bezug auf Spannung und Phase dann fließt da auch kein Strom - gar keiner - also tritt auch keine Verlustleistung auf - gar keine. Das wäre so als wenn Du über eine Leitung L1 aus einer Steckdose raus wieder zum Stromanschluß zurückführen würdest. Also Genau wie bei den beschriebenen Dynamos die einfach synchron laufen. ob jetzt der Wechselrichter abschaltet - also vom Netz getrennt wird oder phasengleich weiterläuft das ist eigentlich völlig egal - es fließt in beiden Fällen kein Strom. "Wird beides direkt miteinander verrechnet" .. Na verrechnet wird da im strengen Sinne eigentlich nix - der Ferrari Zähler läuft ggf. sogar rückwärts aber ich glaube das hattest Du auch gemeint SvW
So meinte ich’s, wenn der rückwärts läuft bezahlst den nicht, im Gegensatz zum digitalen Zähler. Ich hab das ja beim Vergleich gesehen. Analog Zähler und digital. Was ich einspeisen wird ja so bezahlt.
Warum sollte er?
Der bekommt von aussen gesagt mit welcher Leistung er laufen soll. Und mit dieser Leistung produziert er.
Ich schmeis mal meinen Senf auch noch dazu.
Ich habs Zendure system vor Kurzem Verbaut.
Mit SHELLY - wer hätts gedacht - lässt auch hier sich ein Intelligenter Abgleichsmodus fahren und ein Grundbedarf zusätzlich Manuell einstellen.
Hier mal Paar bilder des UI
Ich hab mich allerdings schon vorher für ein System mit Fronius entschieden. Daher wirds noch interessant wie ich das aufs zendur mit Modbus einrichte.
Mal sehen.
Kein Fahrraddynamo kann als Motor laufen....
Nur mal so - der hat nur eine Spule, dem fehlt eine Richtungdinformation.....
Ist dann mit einem mechanischem Zähler, ohne angeschlossenem Spannungspfad - steht still.
CT oder Stromwandler.
Ist ein belangloser Transformator der den zu messenden Strom um den aufgedruckten Betrag reduziert auf den Litzen weitergibt. An der angeschlossenen Bürde kann der Strom mittels Spannung als Meßgröße abgelesen werden.
ZB 10V = 100A
Die Leistung hingegen ist dann das Produkt der äußeren Spannung und dem entsprechen gemessenen Stromwert.
Also das Oszi mal auch benutzen ?
Eingang 1x Eingang 2 - anzeigen lassen.
Geht auch ganz banal zum Verständnis:
P = U x I
P(t) = u x sin(wt)) x i x sin(wt)
Es wird schnell und leicht erkennbar
P=u x i x (sin(wt))² - also kompeltt positiv und mit doppelter Frequenz.
Das ist "etwas abweichend" zu Deiner Darstellung.
Damit wurde ich anfangen, das muss erstmal verstanden sein.
Der Strom ändert die Richtung. Dann wird aus Verbrauch Einspeisen....
Es ist dabei auch egal, ob Gleich- oder Wechselstrom - das Vorzeichen dreht sich.
Damit ist man entweder im ersten oder zweiten Quadranten unterwegs. Je nach Phasenlage verschiebt dich das dann anteilig in den dritten oder vierten....
Wie kann man das sichtbar machen ?
Die Spannung auf Kanal 1 (zB über einen Trafo).
Die Spannung vom CT auf Kanal 2.
Dann die beiden Anschlüsse vom CT oder den CT selbst umdrehen. Dadurch wird i x sin(wt) zu "minus" sin(wt), die Leistung wird negativ. Der 2 Quadrant ist negativ
Ich bitte um etwas Nachsicht, es ist schon sehr sehr lange her, das mal durchgearbeitet zu haben......
Mit AC könnte er schon, für DC fehlt der Kollektor.
Gelöscht.




