Hi,
ich verwende das REC 16 BMS, dass ja auch einen Temperatursensor beinhaltet. Nun stellt sich die frage wie man den am besten an einer der Zellen befestigt.
Beste Grüße
Thomas
Hi,
ich verwende das REC 16 BMS, dass ja auch einen Temperatursensor beinhaltet. Nun stellt sich die frage wie man den am besten an einer der Zellen befestigt.
Beste Grüße
Thomas
Ich hab ihn in eine der trennplatten zwischen den Akkus eingebaut.
Besonders trickreich ist, dass ich das in der mittleren Platte gemacht habe.
Sehr schön zu sehen, das dort die Temperatur mit einer Zeitkonstante von grob 2 Stunden folgt.
@carolus hab ich auch so gemacht - Schlitz in die zwischenlage und den temp sensor reingesteckt.
tatsächlich ist der neuralgisch wärmepunkt im Akku die Verbindung zwischen den elektrodenfolien und den batteriepolen.
da ist der leiterquerschnitt am geringsten und somit wird dort die meiste Energie in Wärme verbraten.
Konsequenter weise müsste man an jeden Batteriepol einen Sensor bauen, aber wer will das schon ….bei einer 48V Batterie 36 Kabelpaare verwalten…
Meine Zwischenlagen sind leider ein bisschen zu dünn dafür und ich will den sensor ja nicht quetschen.
Mach halt eine dickere .
Willst du die Arbeitstemperatur der Chemie überwachen oder den korrekten Zustand der Verbinder? Ich mache ersteres. ( Chemie überwachen)
Letzteres ( Batteriepole) stelle ich anders
( Prüfen beim Ersttest) sicher. Und sehe eine Dauerüberwachung nicht als notwendig. Man kann's auch übertreiben....
Seit: klarstellung
@carolus bei normaler Akku Belastung und bei spezifikationskonformen Akkus ist das sicher richtig
Wie viele Sensoren hast du denn verbaut wenn du die verbinder überwachen willst?
Hallo zusammen,
wie wäre es mit DS18B20 2 draht Temp Sensor.. Dieser wird dann mit 2 K Epoxy Kleber (gaanz dünn) auf den Pol geklebt.. Alle Drähte natürlich noch extra isoliert...
cu maddien
Das ist ein Missverständnis. Ich habe nur einen Sensor zwischen den Zellen.
Die Verbinder mache ich ordentlich, Messe den Widerstand und gut is.
Kapton-Klebeband eignet sich zum Befestigen ebenfalls.
noch‘n Missverständnis - meine Bedenken sind nicht die verbinder. Wenn ich die festgezogen habe ist das auf Dauer ok.
ich meine die Zellen- interne Verbindung von den zwei elektrodenstapeln zu den Anschlüssen die oben aus der Zelle rausschauen.
Dieser interne Widerstand ist der Grund d warum Akkus nicht beliebig groß werden können. Bei hohen Strömen wird’s da intern sehr warm und das kann man außen an den alupolen messen. Das führt gerne mal zur Fehl-Annahme dass der schlecht kontaktierte Verbindung die Ursache ist und die arme M6 Schraube wird bis zum „Ab“ angeknallt.
Ich hatte das schon so verstanden. Ich messe die Qualität meiner Verbinder und Übergangsstellen aber nicht mit der Kamera, sondern elektrisch.
Das mache ich beim Erstaufbau, und wiederhole das nach einiger Zeit nochmal.
Dazu muss ich sagen, dass ich beim Strom nur bis 0,5 C gehe, nur Kurzzeit, so dass ich das Erwärmung Problem des inneren Anschlusses nicht habe.
Ich glaube auch nicht, dass die in China im Bus jeden einzelnen Pol ueberwachen. Aber auch das ist keine Dauerbelastung.
Hallo,
wenn ich einfach mal annehme, dass du von zu niedriger Temperatur schützen willst: am Aussenrand der äussersten Zelle, egal oben, unten, Seite. Dort wird es als erstes unter die Abschalttemperatur sinken, sofern die Umgebung des Akkus einen Temperaturabfall erfährt (zB Garage im Winter) und ein Temperaturabfall wird sich langsam nach innen in die Struktur deines Akkus hineinbewegen. Ist der Untertemperaturschutz in der Mitte zwischen den Zellen montiert, schaltet der Schutz möglicherweise viel zu spät für die äusseren Zellen.
wenn ich mal annehme, dass du von zu hoher Temperatur schützen willst: zwischen den innersten Zellen im obersten Drittel. Dort wird es als erstes über die Abschalttemperatur steigen, sofern der Akku eine thermische Überlastung durch Laden/Entladen erfährt, während die äusseren Zellen noch viel Fläche nach aussen zur Wärmeabgabe haben, die inneren aber gegenseitig nicht. Kennst du den Innenwiderstand jeder Zelle, dann genau an der Zelle, die den höchsten Innenwiderstand hat, denn dort tritt doe höchste Wärmemenge auf, also die höchste Temperatur.
Oder simpel: oben mittig drauf geklebt.
Sonnige Grüße
mobilsolar
Du übersiehst gleich mehrere Zusammen hänge:
Wenn du den Sensor aussen anbringst hast du zwar das, was du eine rechtzeitige Abschaltung nennst, dafür hast du beim Aufwärmen aus dem kalten Zustand ein viel zu frühe Freigabe des Stroms.
Je nach Isolationswiderstand des Gehäuses ist die Temperatur in der Mitte des Akkus , meine Position, und eine nach deiner Angabe garnicht so unterschiedlich.
Das heisst, wenn die Zeitkonstante des Wärmetransports durchs Gehäuse großer wird als die Zeitkonstante des Wärmeflusses von Akku aussen nach Akku innen, werden deine und meine bevorzugte Position immer ähnlicher.
Um dem beispiele zu geben, ein freistehender 8s, ohne jedes Gehäuse,wird tatsächlich eher beide Positionen brauchen, Ein 16 S in dicken Siebdruckplatten hat eine Zeitkonstante über 8 Stunden.
Und als letztes, die zu wählende abschalttemperatur muss ausdrücklich sehr konservativ gewählt werden, weil die erlaubte Temperatur keine Konstante, sondern eine Funktion des Ladestromes ist. Und die musst jeder nach sei so maximalen Ladestrom anpassen.
Bei einem aktuellen Akku verwende ich 0,05 C, was mir erlauben würde den Ladestrom Nähe an null Grad oder knapp darunter zu legen. Für eine PV Betrieb mit z.b. Strom größer als 0,5 C kann ich davon nur abraten.
Warum aber rate ich dann zum Sensor innen? Weil ich die Warerscheinlichkeit, dass der kalte und ausgekühlte Akku Ladestrom bekommt, für größer halte als die Auskühlung während laufenden Ladestrom....
Ersten Fall hast du im Mobilbetrieb sogar jedesmal, wenn du das eingefrorene Mobil zum Leben erweckst.
Und schlussendlich, die untere Temperatur des Akkus ist die viel kritischer Grenze, wegen des Zusammenhang mit Ladestrom, als die obere.
@Carolus: Wenn ich den Aufbau prismatischer LiFePO4 Zellen richtig verstanden habe, liegen die einzelnen Elektroden quer gestackt in der Zelle, dass sie den Wärmetransport stärker nach oben und unten (also zu den Batteriepolen und zum Boden) sowie zu den schmalen Seiten der Zelle über die Ebene des Elektrodenmaterials zulassen, als zu der großen Außenseite der Zelle, die beim späteren Aufbau zum Batteriemodul/pack mit den Zellen neben ihr verpresst wird.
Wir wissen, dass Wärmeableitung über das Kupfer- und Alumaterial der Elektroden stattfindet, wohingegen die verpresste Seite durch mehrere Separatorenschichten (mit mehreren Elektrodenschichten aus Alu / Kupfer gestackt) aus Kunststoff eine Wärmeleitung vom inneren der Zelle nicht so gut zulässt.
Das heißt auch die Temperatur der Zellchemie lässt sich dann doch über die Messung an den Polen besser voraussagen.
Das gilt sowohl für Untertemperatur (für mich kein Problem, da Zelle im einigermaßen warmen Keller steht), als auch zu Übertemperaturen, wäre die Messmethode an den Polen doch dann sinnvoller (zumal es auch einfacher zu bewerkstelligen ist, weil der Sensor vom BMS nicht eingequetscht werden muss und die Kabel nicht weiter verlängert werden muss).
Ich kann verstehen, wenn du meinst, dass der Sensor zwischen den Zellen rein vom Abstand "näher" an der Zellchemie liegt, als z.b. ein Sensor nahe an den Zellpolen. Allerdings kommt es doch eher darauf an, wie nah gemessene Temperatur vom Sensor an der Temperatur liegt, die mitten in der Zelle vorherrscht.
Wenn der Punkt den du vorziehst, stärker von dem Mittelpunkt der Zelle thermisch isoliert ist, als der über gut wärmeleitfähige Materialien mit dem Mittelpunkt der Zelle verbundene Punkt an den Polen, dann sollte doch der Punkt an den Zellpolen zu bevorzugen sein.
Beispiel: Der Teil der Außenwand eines Hauses, an dem im Haus an der Innenseite der Wand ein Heizkörper montiert ist, ist rein von der Entfernung näher am Heizkörper (nämlich die Dicke der Außenwand von 30-40cm), als sagen wir z.b. ein Punkt im Zimmer, der 4-5 Meter davon entfernt ist. Trotzdem hat der Punkt im Zimmer annährend annährend eine ähnliche Temperatur wie der Heizkörper, die Außenluft nahe der Außenwand aber nicht.
Wie gesagt: Ich erwarte damit keine Messung / Überwachung der Temperatur des elektrischen Übergangswiderstands (der bei der Montage schon passen sollte), sondern wirklich die Überwachung der Temperatur der Zellchemie (also was im inneren los ist).
Ich hatte vorher eigentlich damit geplant den Sensor zwischen den Zellen zu platzieren, aber mit dem Argument der Temperaturleitfähigkeit, bin ich mir nicht mehr sicher.
@tobedefined Ich würde empfehlen den Sensor auf der Alufläche des Barcodes anzubringen, zwischen den Zellen , wie soll das gehen bei einer Verpressung?
Zudem ist die Folie eine Isolierung, wo die Temp. nicht so genau gemessen wird.
Ich verwende zusätzlich zwischen den einzelnen Zellen noch PVC-Deckblätter (Din A4 zugeschnitten), als besseren Schutz. Diese sind so 0,2mm dick. Wenn ich mehrere verwende könnte ich dort einen Kanal für den Sensor reinschneiden.
Das wollte ich eigentlich verhindern. Nachdem ich mich etwas schlauer gemacht habe, bin ich eben auch der Meinung, dass oben auf der Zelle die Temperatur auch gut abgegriffen werden kann. Ob das stimmt, wollte ich hier mal ausdiskutieren.
Ich habe den Sensor zwischen den Zellen, in einer 3 mm Presspanplatte, in der Mitte der Fläche. 8s, also 8 Zellen, ein Sensor in der Mitte.
Zusammen mit dem Holzgehäuse darum habe ich eine Zeitkonstante zwische 2 und 3 Stunden, genauer habe ich es nicht gemessen, braucht man ja auch nicht.
Die Moral von der Geschichte ist:
Nicht nur die Wärmeleitung von der Aussenfläche der Zellen nach innen in einem Stapel ist ein Thema, sondern auch die Wärmeleitung beim "drumherum". Ich habe aber auch schon bei leuten mit Metallgehäuse gesehen, dass di nicht von kürzerer Zeitkonstante als einer Stunde sprechen. Da ist es dann einfach der Wärmeübergang von Metallgehäuse durch die Luft in die Oberfläche des Zellgehäuses.
Also, nichts von deinen Überlegungen ist "falsch". Aber du Übersiehst das Ganze.
Und zur Untertemperatur: Ich habe gerade eine Tour mit meinem Womoakku hinter mir, bei demr ich feststellen durfte, wie dramatisch die Performance beim Entladen (0,3 C und 0,5 C) zwischen 15 Grad und 10 Grad zurückgeht.
Das wird , nachdem ich meine privaten Quellen zu dem Thema angezapft habe, auch vollumfänglich bestätigt.
Also, wer mehr als 0,1 C Entladen will, sollte sich ENSTHAFT mit dem Thema beschäftigen, das geht sehr einfach dadurch dass man den Spannungseinbruch beim Lasteinschalten ansieht.
Ich verstehe nicht, inwiefern der die Zeitkonstante des Holzgehäuses von Relevanz ist. Der Sensor ist ja immer entweder direkt über den Zellen oder halt wie bei dir dazwischen (mit der dünnen Spanplatte). Ob die Umgebungstemperatur außen kalt oder warm ist, ist doch für den Betrieb irrelevant. Relevanz hat doch allein die Temperatur der Zelle.
Oder meinst du, dass wenn der Wärmeübertragung des Sensors mit der Umgebungstemperatur außerhalb der Batterie schneller stattfindet, als die Temperaturübertragung von innerer Zellemitte zum Sensor? Also dass dein Sensor durch Montage in der Mitte des Zellenblocks besser vor der Umgebungstemperatur geschützt ist und weniger von dieser "verfälscht" wird?
Wow ok, dachte es geht erst bei -5C° los problematisch zu werden. Ich hab aber eine höhere Temperatur. Ich geh mal davon aus, dass es nie unter 15°C werden. Im Keller bleibt aber auch im ganzen Jahr sehr konstant. Im Sommer gehe ich von einer Umgebungstemperatur von ca. 20°C aus.
Danke für eure Hinweise, wie ihr das macht. Geplant sind bei mir 0,36C (280Ah -> 100A).
Ich meineganz einfach die Wärmemenge, die in den Akku hineingebracht werden muss, und den Widerstand, bzw. Die Zeitverzögerung, die der Wärmewiderstand des Holzen den Transport der Wärmemenge entgegen setzt.
Das ist wie beim Haus, verdoppelt du die Isolierung, dauert es doppelt so lange bis zum gleichen Temperatur Unterschied.
Der Begriff Zeitkonstante ist diejenige Zeit, in der nach einem Temperatur Sprung aussen, die temp innen um 2/3 angeglichen ist. Damit lässt sich einfach messen und kalkulieren.