Wie ist eure optimale PV-Ausrichtung für den Winter ? - "Winter PV" , "Sommer PV", "Nordseiten PV"

"Winter PV" , "Sommer PV" , "Nordseiten PV"
PV-Modul Preise werden günstiger.

Im Winter
◦ Sonne steht tief (Sonnenhöchststand: 15°–30°).
◦ Wenige Sonnenstunden, oft bewölkt oder neblig.
PV-Neigung:
◦ 70°–85° (steil), um tiefe Wintersonne bestmöglich zu nutzen.
◦ 20° für bei Nebel/bewölkung Streulicht zu nutzen
Besonderheiten:
◦ Hoher Strombedarf durch Wärmepumpen (v. a. in der Übergangszeit und bei Kälte).

Im Sommer
◦ Sonne steht hoch (maximaler Sonnenstand: bis ca. 62°).
◦ Bis zu 15–16 Sonnenstunden (theoretisch), praktisch oft 7–9 Stunden.
PV-Neigung:
◦ 20°–30° (flacher), für maximale Sommererträge.
Besonderheiten:
◦ Mittags oft Überschuss – ideal für günstigen Strom für Speicher, Industrie.

Fazit: Die optimale PV-Ausrichtung hängt vom Standort, Bedarf und den lokalen Wetterbedingungen ab. Bei viel Wintersonne: 70°–85°, bei Nebel: 20°. Im Sommer: 20°–30°. Nordseiten mit niedrigen Winkel sind möglich, um viel Solarfläche für Streulicht zu haben (und werden im Sommer sogar von der Sonne beschienen).

Meine Wunschausrichtungen über den Wintertag wären:
(Laut Uschis Praxistest nicht sinnvoll)
• Ost/West (steil): (Bifaziale Module, vertikale Montage (z. B. Solarzaun))

(Wenige)
• Süd (steil): Fassade oder 70°-Aufständerung.

(Viel)
• Norden/Ost/West/Süd (flach): Wenn viel Fläche da ist. Mind. 20° Neigung.

Macht das Sinn?
Machbar sind nicht alle für mich :thinking:

Hinweis:
ich hatte meinen text nochmal durch mistral AI gejagt um eine andere form zu bekommen

Vorige Version,1. Entwurf

"Winter PV" , "Sommer PV" , ausgewogene PV, Nordseite

Preise werden günstiger.

Winter: Sonne niedrig, wenig Stunden, oft komplett Wolkenverhangen, oft Nebel. (Min Winkel Sonne, Winkel PV)

Sommer: Sonne hoch, bis zu ?15Std Sonne. (Max Winkel Sonne , Winkel PV)

Strombedarf: am höchsten mit E-Auto und Wärmepumpe.
Wärmepumpe ab Übergangszeit (viel Energie), sonst nur Brauchwasser (wenig Energie).

Also:

Je nach Bedarf

Je nach Wohnort (mehr WinterSonne ca 70° Aufständerung, mehr WinterNebel flache Aufständerung 20° ?)

Im Sommer: Mittags Überschuß (günstiger Strom für Spitzenakkus, die Industrie, Export, ....)

  • Ost West steil (Bifazial vertikal, Solarzaun)

  • Süd steil (Fassade, oder 70 Grad Fassade)

  • Norden und alle ost west süd: Wenn nur Fläche zählt, flach, gleich oder größer 20° wegen Selbstreinigungseffekt bei regen. Selbst Norden geht.

Grau ist der Winter und alle Theorie … Was hast Du denn an Wahlmöglichkeiten, um dem ganzen einen Sinn zu geben? Wie ist der Winter bei Dir?

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PVGIS ergibt für flach bei 1kWp 874kWh Jahresertrag. Fach ist richtungsunabhängig. Nov, Dez und Januar unter kWh, erst Februar steigt die Prognose mit über 30 kWh. Wenn schon Nord dann am besten flach.

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Ergänzung: Flach ist richtungsunabhängig. Nov., Dez, Jan., je unter 20 kWh

@jensdecker
Ehrlich gesagt, gemischt.
Sonne kommt nur bis zum Balkon und oberhalb an die Fassade. Darunter ist verschattet.
Und im Winter kommt sie nicht jeden Tag...
(Ost-West fassade wäre noch ein Blick wert, aber lieber durch den solar simulator jagen und verschattung nicht vergessen)

Vielleicht einfach die ganze Dachfläche ausnutzen, bisher wollte ich nur so viel wie wir im Herbst/Frühling brauchen und den Winter komplett vergessen. :thinking:

Da ist jede kwp die man nur für den winter installiert hat, auch nur im winter nötig.
Teures Hobby. Ich werde es mal versuchen durchzurechnen was mir die extra kWh dann kosten. Und ob sie sich amortisieren können.

Eine Zaunaufstellung (90°) bringt trotz bifazialer Module nur 5 - 15% mehr. Also Kosten und Nutzen abwägen.

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PVGIS und der Rechner von Andreas sollten Dir ja ne gute Idee geben. Berücksichtigt PVGIS eigentlich die regionalen Wetterverhältnisse? Auf Frühjahr/Herbst hin zu optimieren ist sicherlich auch nicht blöd. 3x Null im Winter ist ja immer noch Null … Wäre doch mal statt Umfragen ne sinnvolle Bachelor/Masterarbeit für ein vorgegebenes Lastprofil und Wetterdaten für den Standort aus dem Netz und verschiedene Freiheitsgrade beim Aufbau der PV die optimale Konfiguration zu ermitteln, die Eigenbedarf und das Sahnehäubchen Einspeisung im Blick hat …

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:round_pushpin: Standortdaten

  • Genaue geografische Koordinaten

  • Höhenlage

:sun_behind_small_cloud: Wetterdaten (Strahlung & Temperatur):

  • PVGIS verwendet satellitengestützte Klimadaten und Bodenmessdaten, um:

    • Globale Sonneneinstrahlung

    • Direkte/indirekte Strahlung

    • Lufttemperatur

    • Windgeschwindigkeit (optional)

    • Albedo (Reflexion)

  • Die Wetterdaten stammen aus mehrjährigen Zeitreihen (z. B. 2005–2020) und werden zu monatlichen Mittelwerten zusammengefasst.

Wie gut, daß es ChatGPT gibt :wink:

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Ich denke die Solarrechner könnte man gut auf den auch von Wetter und Temperaturabhängigen Wärmebedarf mit Wärmepumpen hin erweitern.

Dann kann man auch sagen was das (immer noch) einspart, selbst wenn der PV Strom das dreifache vom Gaspreis pro kWh kostet.

Afair war es ca 1/3 des heizbedarfs denn man mit "normaler" PV noch abdecken kann.

Wenn der Preis stimmt, macht man noch mehr PV.

Müßte ich das Nachbar RMH kaufen, wenn sich mal die Gelegenheit ergeben sollte :wink:

Du hast bestimmt noch keinen Solarzaun :grin:

Da hätte ich vielleicht so 3m Breite vor einer Benjeshecke, Richtung West als Option ... Im Vorgarten haben wir zum Glück mit einer Ausnahme alle sowas nicht hier. Na ja, Garage ginge auch noch, wenn wir da mal zusammen Erdkabel hinlegen …

Fassade ist imho meißt besser.
Zäune können eher verschattet sein.
Außer man setzt sich mitten in den Garten einen Zaun...

Das bringt im Kernwinter nahezu nichts. Für Globalstrahlung sowieso ganz schlecht und bei Sonne steil bringt es auch nahezu nichts.

Ich habe eine 360° Drehanlage und die 8 Kernwochen im Winter steht die einfach stur auf Süd.

Hab da mal mit etwas nach Ost und West drehen probiert - bringt nichts. Frühling bis Herbst dagegen drehe ich ertragreich von Ost bis West. Wobei ich an Sonnentagen meist nicht weis wohin mit dem Strom, außer das Auto will geladen werden.

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Also macht (im kernwinter) eigentlich auch nur Südfassade Sinn?
(Nicht Ost oder West oder gar Nord)

Ich hab gesehen du hast keine Bifazialen Module.
Da wäre aber nix + nix, immer noch nicht viel mehr (bei Südsonne) oder?

Uschis Drehanlage (Uschi sagt Bilder nicht aktuell)
(Drehanlage - Eigenbau

Für mich ist flach optimal im Nov und Dezember. Habe allerdings noch den Großteil bei 40 Grad WSW mit 5,5 kWp am BKW.

Bräuchte wohl 30 kWp um Winter autark zu sein. Im Sommer brauche ich nur Spitzenstrom von außen. Speicher noch 3 kWh mit konstanter Nachteinspeisung 250 W. 8 stk 1 kWh Ziegel warten auf mich bis ich genug motiviert bin das alte Patchwork Gerümpel zu beseitigen.

Achja. Meine drei Sonnenfolger Module habe ich bis auf eines demontiert. Und auch das dreht sich nicht mehr weil ich das Herz mal für was anderes kurzfristig benötigt habe. Steht jezt stur auf S :wink: Sonnenfolger bringen mir nix. Nur kWp zählt.

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Solarzaun, ach was.

Die Leute lieben diese Kunsstoff Bahnen in den Zäunen. Schaun in 5 Jahren sicher fürchterlich aus.

Module statt dessen sind einfach zu billig, also nix wert :wink:

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Oh, muß mal die Drehanlage aktuallisieren.

Hat sich viel geändert.

Im Kernwinter steht sie bei Bewölkung flach nach Süd für maximale Globalstrahlung abgreifen.

Und wenn die Sonne rauskommt stelle ich sie maximal steil. Irgendwas um die 60°

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@Hopfen

Ja, das ist merkwürdig.

Und ein komplett neuer Solarzaun ist nicht teuerer als ein komplett neuer Zaun.

Meißt günstiger und erzeugt noch nebenbei Strom wenn es hell ist. Magie!

Meine steht auch stur S. uP habe ich mal ausgeborgt und nie mehr ersetzt :wink:

Hallo in die Runde,
das lokale Wetter wird den Ausschlag geben. Im hohen Norden scheint die Sonne im Winter nur an wenigen Tagen, war meine bisherige Erfahrung. Manche Monate scheint die Sonne nur 10 Stunden im Monat, dann wären flach liegende Module besser aus aufgeständerte. Doch dann kam der Feb. 2025. Jeden Tag von morgens bis abends voller Sonnenschein. Das war eine schöne Ausnahme. Lange Rede kurzer Sinn: es kommt auf das Wetter an und das kann uns keiner für die nächsten10 Jahre vorhersagen. So, wie es in der Vergangenheit war, muss es nicht bleiben.

L.G.