Wie seid ihr bei der Anmeldung vorgegangen? Einfach den BKW Wisch von einem Elektriker ausfüllen lassen und im Markstammregister eine zweite Anlage angelegt?
Man hört und und liest einfach zu viele unterschiedliche Geschichten.
Was technisch zu beachten ist, ist mir soweit klar.
Zuletzt habe ich die Zahl gehört, dass 6% der in Deutschland verkauften Balkonkraftwerke im MaStR auftauchen. Die anderen 94% landen sicherlich im Keller.
Spätestens wenn die Hütte warum auch immer abfackelt ist der Spaß vorbei. Ich bekomme außerdem einen Zweirichtungszähler, die Mehrleistung fällt sicherlich auf.
Was genau ist denn jetzt deine Frage?
Die einzige sinnvolle wäre ja, ob man z.B. 2 BKWs mit je 300W an einem Zähler betreiben darf, oder 3 mit je 200W.
@cypress0815 Wenn die Hütte abfackelt hast du andere Probleme. Kannst ja mal ne Wahrscheinlichkeit nennen, dass das passiert. Und dann ist die Frage welche Rolle spielt eine nicht angemeldete Balkonsolaranlage wenn diese nicht ursächlich für das Feuer war.
Und was den Zähler betrifft, da überschätzt du die Möglichkeiten einer Balkonsolaranlage.
@carolus Von Grundsatz her ist es doch dann eine normale Solaranlage mit Einspeisevergütung. Ob da nun ein String-Wechselrichter seinen Job tut oder mehrere Mikrowechselrichter ist doch egal. Man muss halt einen Elektriker finden, der als Errichter auftritt. Ob tatsächlich alle in D. angemeldeten Anlagen mit String-Wechselrichtern errichtet wurden?
Legal ist derzeit nur 1 bkw mit 600 W. Oder eben 2 bkw mit je 300 W. So wie das Oliver schon geschrieben hat. Eine Anmeldung von 2x 300 W bkw wird aber jeden deutschen Bürokraten heillos überfordern. Dafür haben die den "abgelehnt" und "nicht genehmigt" Stempel. Wenn man nix weiß, dann lehnt man das ab. Dadurch übernimmt man auch keine Verantwortung.
Was hier für wilde Spekulationen raus gehauen werden, die hütte brennt ab. Wird dieses forum jetzt auch von den Strom Lobbyisten infiltriert? Die Hütte kann auch abbrennen, wenn man nur 1x 600 W bkw hat, oder auch wenn man gar kein bkw hat. In jedem Fall wird die Versicherung versuchen, um eine Zahlung herum zu kommen. Und wer von uns kann sagen, dass er nix hat, was der Versicherung Grund geben könnte, eine Zahlung zu verweigern. Nehmen wir nur mal eine mehrfach- steckdosenleiste. Oder die vielen schönen led Beleuchtungen. Das gaze Zeug wird in China hergestellt. Da die Gefahr, dass einem das ganze Haus abbrennt, gering ist, mache ich mir keine Gedanken. Nicht über bkw, nicht über steckdosenleisten oder LED Lampen.
Die zähler haben keine Verbindung nach aussen. Und man meldet selbst den Zählerstand des bezogenen Stromes an den Versorger. Da kommt nicht mal jemand vorbei und liest das ab. Wo bitte soll was auffallen ? Wer mehr als 1 bkw installiert, der sieht zudem zu, dass der erzeugte Strom auch selbst verbraucht wird. Keiner macht ein bkw um den Strom zu verschenken.
Die Wahrscheinlichkeit eines Brandes liegt bei anderen Geräten oder Steckerchen die ans Stromnetz angeschlossen werden ungleich höher. So sind bei mir schon 2 mal (!) 12 Volt Netzteile für LED-Leisten, auch mit CE Norm, explodiert. Gab einen Riesenknall, sonst passierte aber nichts, irgendein Kondensator ist geplatzt. Schlußendlich löste die Sicherung und der FI aus.
Dass ein installierter und mit 16 A abgesicherter Stromkreis durch eine Balkonanlage selbst mit 1200 Watt überlastet werden soll, kann ich nun wirklich nicht erkennen. Schließlich weiß ich auch welche Verbraucher in diesem Kreis angeschlossen sind.
Für einen 1,5mm² Einziehdraht sind 19,5 A auf die Dauer zu viel. Lösung: 2 BK an jeweils anderen Stromkreis anschließen, oder ganz auf der sicheren Seite: eigenen Stromkreis je BK (eigenes Kabel bis zum Verteiler).
Ja das meinte ich ja, ich weiß doch welche Verbraucher mit welcher Last im Stromkreis gleichzeitig betrieben werden. Darauf muss ich dann ggf. achten. Im übrigen laufen über meinen Steckdosenstromkreis lediglich 10 elektrische Rollos, die am Morgen und dann nach Sonnenuntergang betrieben werden.
Ist das jetzt wieder nur so ein Account, der dazu dient Verwirrung zu stiften mit selten dämlichen Fragen die vornherein klar sind. Gab es doch schon mal... mit dem WR Thema.
nö kann es nicht. Außer deine Kaffeemaschine und dein Staubsauger laufen 24h durch. alles wieder typisch deutsch. Da wundert es mich nicht dass uns andere Jahr für Jahr überholen.
Legal geht's nur mit Anmeldung durch einen Elektriker - nur wirst du keinen finden.
Sicher geht's, wenn du Steckdosen wählst, die nicht auf der gleichen Sicherung liegen oder aber Stromkreise, wo keine großen Lasten dran hängen. (Selbst die sind nur theoretisch ein Problem, die müssten dann über Lange Zeit gemeinsam laufen und bei der PV Anlage muss dann lange die volle Leistung anlegen).
Zu 99,xx% passiert nichts. Wenn man bisschen weiß was man tut, ist das ganze sicher.
600W Modulleistung sind vielleicht 400W Wechselrichterleistung und im besten Fall 600W. Also 1,74 - 2,6A, Eine normale Leitung ist bis 16A belastbar. Mehrfachstecker oft nur 10A. Wer das BKW direkt in die Steckdose steckt ist auf jeden Fall "Safe" und wenn dann der Kellerraum eine Eigene Sicherung hat, wo nur der Raum dran ist, ohne Verbraucher dann sind theoretisch 6 Kraftwerke möglich. Sollte man das tun? Nein! Ich wüsste gar nicht wohin mit dem Strom, den Stadtwerken schenken? Dann macht sich der Generator nicht in 4,5 Jahren bezahlt.
[quote data-userid="13837" data-postid="115257"]Ich wüsste gar nicht wohin mit dem Strom, den Stadtwerken schenken?[/quote]Den Strom kann man in Tüten abfüllen und lagern. Sollte das aus welchen Gründen auch immer nicht gehen, böten sich alternativ auch LFP-Akkus zu diesem Zweck an - tagsüber die Sonnenenergie bunkern und in der dunklen Tageshälfte verbrauchen. ?
Aber blöderweise ist hier ja wieder mal alles verboten: Mehr als ein BKW pro Haushalt, mehr als 600 VA, Betrieb ohne Elektriker, Nulleinspeisung usw. ?
Warum geht's jetzt eigentlich in dem Feed hier wieder nur um emotionsgeladene Brandgefahr Diskussionen die schon 50 mal im Forum irgendwo besprochen worden sind. Die ursprüngliche Frage, die mich auch beschäftigt, war doch ob es bei der Anmeldung von mini PV/BKW Anlagen möglich ist mehrere Mikrowechselrichter anzugeben z.B. zwei 300W WR statt einen 600W. Das ist doch sicher ein nicht so seltenes Szenario wo schon der ein oder andere Versucht haben sollte.
Es würde mir sehr helfen wenn einfach jemand der mehr weiß oder es schon mal probiert, von seiner Erfahrung berichten kann.
Und jetzt schreibt bitte keiner, dass die eh alle dumme Bürokraten sind und Anmeldung was für Spießer ist, das muss jeder selber wissen.
Ich finde die Gesetzeslage und den Umgang mit den Verbrauchern in Deutschland auch unbefriedigend aber darum geht's doch jetzt hier nicht.